Dies ist meine erste Geschichte, ich hoffe, sie gefällt
euch einigermaßen.
Bewertet sie nicht zu streng, ich bin, was das Geschichten-
Schreiben
betrifft, noch am Experimentieren.
Da alle eine Widmung schreiben, sollte ich das vielleicht
auch tun. Mhm.
Sagen wir mal, sie ist für alle meine Freunde, die
diese Geschichte auf
keinen Fall lesen dürfen. Höchstens online,
aber da merken sie ja auch nicht,
dass sie von mir ist. :-)
Die Rechte für die Figuren liegen bei Naoko Takeuchi
und die Rechte an der
Geschichte liegen bei mir.
DIE NACHT DER NÄCHTE
Haruka und Michuri wohnten schon eine Weile zusammen
aber ihr Verhältnis war
bis jetzt nur freundschaftlich gewesen. Sie empfanden
zwar beide mehr für den
anderen, aber sie trauten sich nicht dem anderen seine
Gefühle anzuvertrauen,
aus Angst, die andere würde sich angeekelt von ihr
abwenden.
So vergingen die ersten zwei Monate in der neuen Wohnung.
Dann gab es einen
Stromausfall in ganz Tokio.
Haruka und Michuri mußten sämtliche Kerzen
zusammentragen, die sie in der
Wohnung fanden. So schimmerten im ganzem Wohnzimmer die
Kerzen und wurden in
dem großem Spiegel gespiegelt, was für eine
wunderbares und total
romantisches Ambiente sorgte. Da es Winter war und sie
Mittags nichtsahnend
von dem Stromausfall am Abend lange gelüftet hatten,
war es ziemlich kalt im
Raum. Zum Glück stand im Wohnzimmer ein großer
Kamin, in dem Haruka nach
einigen anfänglichen Problemen, schließlich
ein kleines Feuer entfachte. Sie
setzten sich auf das große Sofa und es trat eine
gemütliche Stille ein.
Allerdings macht einen auch die schönste Stille
irgendwann nervös, der andere
will vielleicht ja gar nicht mit einem zusammen sein?
Also überlegten beide
krampfhaft nach einem gutem Thema, zu dem beiden etwas
einfiel. Doch wie
immer in solchen Momenten hatte keine eine Idee. Was
nun? Haruka setzte
schließlich an "Michuri..." Michuri hatte ebenfalls
im gleichem Moment die
Stille brechen wollen, so sagte sie im gleichem Moment:
"Haruka..." Sie
mußten lachen. "Du zuerst." "Nein, laß mal.
Ist nicht so wichtig. Was
wolltest du sagen, Haruka?" Haruka war plötzlich
entfallen, was sie hatte
sagen wollen. Sie war froh über die Dunkelheit,
in der man die in ihrem
Gesicht aufsteigende Röte nicht sehen konnte. Auch
Michuri wußte nicht genau,
was sie nun machen sollte. <<Am liebsten würde
ich ihr einfach sagen: Haruka,
ich liebe dich. Doch ich trau mich einfach nicht. Ich
weiß zwar, dass sie
generell Mädchen mag, doch woher soll ich wissen,
ob ich überhaupt ihr Typ
bin? Ich wünsche mir so sehr, dass ich es bin.>>
Auch Haruka's Gedanken waren
bei dem Thema. << Ach, was soll's. Die Stimmung
könnte doch eigentlich nicht
besser sein, oder Haruka?>> fragte sie sich. "Michuri,
ich ähh.... ich muss
dir endlich mal etwas sagen..." <<Mein Gott, dass
hört sich vielleicht
beschissen an. Sie wird mich auslachen.>> Doch Michuri
lachte nicht. Ihr Herz
schlug höher. Was wollte sie ihr sagen? Das was
sie sich so sehr wünschte?
<<Mach dir bloß nichts vor. Sonst bist du
gleich enttäuscht, wenn sie etwas
ganz anderes sagen will. >> Haruka dachte nach. Für
einen Rückzieher war es
zu spät. Jetzt musste sie da auch durch. <<Wer
A sagt, muss auch B sagen.>>
machte sie sich Mut. "Ja?" frage Michuri nervös.
"Also, äh, nun ja, wir
kennen uns jetzt ja schon länger. Wir sind gute
Freundinnen. Aber...." "was
aber?" "ich weiß nicht, wie ich dir das sagen soll.
Für mich ist es mehr als
Freundschaft." Jetzt war es raus. Haruka atmete tief
durch, die Hände fest
ineinander verknotet. Michuri jubelte innerlich. <<Sie
liebt mich auch!
Juhuu! Was soll ich ihr darauf bloß sagen? Einfach
nur ich liebe dich auch?
Oder soll ich sie sogar küssen, nachdem ich es ihr
gesagt habe?>> Sie
entschied sich für einen Mittelweg. Sie beugte sich
einfach vor und küsste
die verdutze Haruka auf dem Mund, dann lehnte sie sich
zurück. "Heißt dass,
das du mich auch liebst?" "Ja. Ich liebe dich auch!"
Haruka lachte
erleichtert. "Man, ich hatte so Angst, dass du nicht
so empfindest wie ich.
Ich bin ja so froh!" Sie beugte sich nun ihrerseits vor,
und küsste Michuri
zurück. Sie versanken in einem langen, innigen Kuß,
der nie zu enden zu
schien. Es war, als würden sie schweben. Michuri
ging langsam immer weiter
nach hinten. Sie hatte keine Ahnung, was jetzt passieren
würde, ob es fürs
erste bei dem Kuß blieb, oder ob noch mehr kam,
sie wußte nur, dass sie mehr
wollte. Aber sie hatte keine Ahnung, wie es mit Mädchen
war, sie hatte bisher
nur Freunde gehabt. Aber sie wußte, dass Haruka
sich auskannte. Haruka
verlagerte ebenfalls ihr Gewicht, bis sie schließlich
über Michuri lag. "Ist
das okay für dich? Wenn du nicht willst, können
wir aufhören." sagte Haruka
und wünschte sich doch, dass Michuri noch nicht
genug hatte. <<Sie hatte ja
noch nie was mit einem Mädchen. Da ist das sicher
komisch für sie.>> Aber
Michuri überraschte sie. "Nein, ich will nicht aufhören,
es seiden, du willst
es. Ich weiß nur nicht, was ich machen soll. Ich
hab ja überhaupt keine
Ahnung." Haruka lachte leise. Sie betrachtete Michuri
liebevoll. Sie liebte
ihren Körper und wünschte sich nichts mehr,
als Michuri zu lieben. "Das macht
nichts. Glaub mir, es geht wie von selbst." Fast wäre
ihr rausgerutscht "das
flutscht schon von allein." Im letzten Moment konnte
sie es noch
zurückhalten. Michuri ärgerte sich des öfteren,
wenn Haruka so sprach. Vor
allem in so einer Situation würde es sie sicher
stören. Vor allem wegen der
Doppeldeutigkeit, die schon fast eindeutig war. Michuri
sagte nichts mehr.
Haruka öffnete langsam ihre Bluse und fuhr vorsichtig
mit ihren Fingerspitzen
über Michuri' s Busen. Sie liebkoste ihre Brüste
und merkte, dass es Michuri
gefiel. Alles an Michuri erschien ihr so perfekt und
sie konnte ihr Glück
kaum fassen. "Haruka, kannst du deinen Pulli ausziehen?"
fragte Michuri.
Haruka kam dieser Aufforderung gerne nach. Michuri schaute
zu Haruka auf. Ihr
weißer BH leuchtete schwach im Licht der Kerzen.
Michuri erhob sich ein
wenig, Haruka saß jetzt auf ihr, doch Michuri spürte
das Gewicht der anderen
gar nicht. Sie öffnete den BH ihrer Freundin. Und
berührte sie schüchtern.
Ich beschreibe die Situation jetzt besser nicht weiter,
bevor ihr mir
irgendwas vorwerft. Wenn ihr aber der Meinung seid, dass
dies nicht allzu
unanständig ist, könnt ihr mir das ja schreiben.
Worauf es hinaufläuft, muss
ich euch eh nicht mehr sagen.
Am nächstem Morgen erwachte Michuri in ihrem grün-
blauem Himmelbett. Sie
schaute nach, ob Haruka noch bei ihr war und sich
nicht irgendwann in der
Nacht davon gemacht hatte. Sie lag neben ihr, die kurzen
Haare waren
durcheinander, einige Strähnen hingen direkt über
ihren Augen. Vorsichtig
strich Michuri sie zurück. Haruka wachte auf. "Oh,
es tut mir leid, ich
wollte dich nicht wecken." "Ach Quatsch, von dir laß
ich mich doch gerne
jeden Morgen wecken." Michuri musste lachen. "Ich liebe
dich, Haruka." "Ich
liebe dich auch, Michuri."
Von: AnnLuci15@aol.com