Nie wieder...

Vorwort:
Dies ist mein erster SailorMoon Fanfic, deshalb urteilt bitte nicht so hart, denn ich habe mir wirklich Mühe gegeben! Vielleicht sind ein paar Fehler drin, aber jeder macht mal einen Fehler [ dieser Satz wird euch in meiner Geschichte auch nochmal begegnen ^_^ ]!
Falls sie euch gefällt, schickt mir eine Email. Ihr könnt natürlich auch schreiben, wenn sie euch nicht gefällt... egal, schreibt mir einfach!
SailorUranus2@t-online.de
Und jetzt viel Spaß [ auch wenn die Geschichte zum Schluß ein bißchen traurig wird, ich hab jedenfalls geheult wie ein Schlosshund, als ich sie mir durchgelesen hab *snief* ]

Ich widme diese Geschichte meiner besten Freundin Marie (wann schreibst du endlich zurück?), Heff (sie haßt SailorMoon), Anny (sie ist Sailor Mars!!!), Knödel (sie ist Merkur) und einem gewissen TITANIC!
SailorUranus, die 2te
 

„Feuerherzen...fliegt!“
Die Feuerherzenkette flog auf den Dämon zu, doch der wich geschickt aus. Minako fluchte innerlich. Schon seit einer Stunde versuchten sie dieses Monster zu besiegen, aber es war einfach zu schnell. Sie schaute zu ihren Freundinnen. Sie waren auch schon total erschöpft. Nun raste der Dämon auf Michiru zu. Sie konnte ihm nicht mehr ausweichen und schon hatte er sie am Hals gepackt und hielt sie einen Meter über den Boden. Dann saugte er ihr ihre Energie ab. Er grinste siegessicher, doch er hatte nicht mit Haruka gerechnet. Als diese sah, wie ihre Freundin litt, spürte sie eine überwältigende Wut, die ihr alle Energie zurückgab. Sie brüllte: „Du wagst es...DAS WIRST DU BÜSSEN! URANUS... FLIEG!“
Der Planet war größer und stärker als sonst. Er fegte den Dämon, der völlig überrascht war von dem Angriff, voll über den Haufen. Die geschwächte Michiru fiel auf den Boden. Haruka war sofort bei ihr.
„Bist Du ok?“ fragte sie besorgt.
„Ja...“, murmelte die noch etwas schwache Michiru, dann lächelte sie, „vielen Dank!“
Haruka lächelte zurück und half ihr hoch.
Der Dämon war wieder auf den Beinen, doch bevor er sich an Haruka rächen konnte, rief Sailor Moon schon: „Macht der Liebe, flieg und sieg!“
„Das war mal wieder sehr knapp.“ meinte Ami, „wenn Uranus zum Schluß nicht soviel Kraft gehabt hätte...“
Sie brauchte den Satz nicht zu Ende zu sprechen, alle verstanden es auch so. Makoto schaute hinüber zu Uranus und Neptun, die außer sich keinen wahrzunehmen schienen. Als sie sah wie die Beiden verliebte Blicke tauschten, verspürte sie einen kleinen Stich. Leichte Eifersucht kam in ihr auf. Sie war ja schon immer ein bisschen verknallt in Haruka. Doch dann schüttelte sie dieses Gefühl ab.
„Sowas albernes,“ schimpfte sie sich selbst, „die Beiden sind glücklich und so soll es auch bleiben.“
Minako, die sie schon eine Weile beobachtet hatte, kam jetzt zu ihr hinüber.
„Was hast du?“ fragte sie.
Makoto blickte sie an, schüttelte den Kopf und murmelte: „Ach... nichts.“
Sie lief zu Bunny und Rei, die sich mal wieder stritten. Minako schaute ihr besorgt hinterher.

Am nächsten Tag trafen sich alle Senshi beim Hikawa Tempel, um sich zu beraten, wie sie demnächst die Dämonen bekämpfen sollten. Bunny kam mal wieder zu spät. Gerade als sie keuchend ankam, hörte sie Ami sagen: „...wir können sie ja schließlich nicht immer Michiru als Geisel nehmen lassen, damit Haruka einen Energieschub bekommt.“
Alle, mit Ausnahme von Makoto, lachten los. Prompt wurde Haruka rot wie eine Tomate. Michiru mußte deshalb noch mehr kichern und schmiegte sich dann verliebt an Haruka. Makoto sah traurig zu ihnen hinüber. Als sie merkte, daß Minako sie schon wieder beobachtete, zwang sie sich zu einem Lächeln. Minako war trotzdem besorgt um ihre traurige Freundin.
Es wurde dann aber noch ein ganz witziger Abend und selbst Makoto bekam bald wieder gute Laune. Um 22.00 Uhr verabschiedeten sich dann Haruka und Michiru. Die Anderen grinsten wissend, klar, sie wollten alleine sein. Makoto machte ein säuerliches Gesicht. Ungefähr eine halbe Stunde später wollte sie dann auch nach Hause. Minako bot ihr an, sie zu begleiten, doch Makoto schüttelte den Kopf: „Bleib hier und amüsier dich.“
„Ich kann mich nicht amüsieren, wenn ich weiß, daß du traurig bist.“ widersprach Minako.
Makoto dachte nach: Vielleicht was es eine ganz gute Idee, jemandem ihre Gefühle anzuvertrauen. Die Beiden verabschiedeten sich von den Anderen und verließen den Tempel. Auf dem Weg zu Makotos Haus schwieg Minako erst mal. Makoto würde schon von selbst anfangen, sie auszuquetschen, würde nichts bringen. Minako sollte recht behalten; nach einigen Metern begann Makoto, ihr Herz auszuschütten.
„Ich weiß ja selbst nicht, warum ausgerechnet Haruka...“
„Vielleicht weil sie Dich an den Abiturienten, der dich sitzengelassen hat, erinnert?“ dachte Mina und mußte sich zwingen, nicht laut loszulachen. Laut sagte sie: „Das kannst Du Dir nun mal nicht aussuchen. Es ist ja auch nicht schlimm...“
„Immer wenn ich die Beiden zusammen sehe,“ murmelte Makoto, und meinte damit natürlich Haruka und Michiru, „tut es total weh. Sie sind doch glücklich zusammen, aber...“ Makoto wußte nicht weiter. „Ich würde Michiru gerne hassen, aber sie ist doch meine Freundin!“ fügte sie hinzu.
Minako meinte nach kurzem Nachdenken: „Du weißt, ich bin Deine Freundin, aber Du solltest Dich nicht zwischen sie drängen. Vielleicht ist es ja auch nur eine Kinderschwärmerei und Du hast es bald vergessen.“
„Mmh, vielleicht...“ sagte Makoto, aber eigentlich war sie sich da nicht so sicher. Sie redete noch weiter, aber plötzlich merkte sie, daß Minako ihr nicht mehr antwortete. Sie drehte sich um und rief fragend: „Minako? Warum sagst du ni...“
Makoto zuckte zusammen. Minako lag einige Meter von ihr entfernt völlig kraftlos, über ihr schwebte ein Dämon, der ihr ihre Energie entzog. Makoto wußte, allein hatte sie gegen diesen Dämon keine Chance. Aber sie mußte ihrer Freundin doch helfen!
„Macht der Jupiternebel, macht auf!“
Schon stand sie kampfbereit als Sailor Jupiter vor dem Dämon.
„Du saugst jungen Mädchen ihre Energie aus, das kann ich nicht zulassen! Ich bin eine Sailorkriegerin! Wir stehen für Liebe und Gerechtigkeit! Ich bin Sailor Jupiter und im Namen des Jupiter werde ich Dich bestrafen!“
Der Dämon blickte kurz auf, schaute sie desinteressiert an und widmete sich dann wieder Minako.
„Donnerschlag... flieg!“
Mit einer lockeren Handbewegung wehrte der Dämon den Angriff ab. In diesem Moment wachte Minako aus ihrer Ohnmacht auf. Mit letzter Kraft flüsterte sie:
„Jupiter... du mußt... Hilfe holen... allein schaffst Du es... allein schaffst Du es nicht...“
Dann schrie sie wieder vor Schmerzen auf und sackte zurück in ihre Ohnmacht.
Nun war Makoto wirklich stinksauer. Sie baute sich provozierend vor dem Dämon auf, der sie weiterhin ignorierte, was sie noch wütender machte. Sie konzentrierte sich, dann rief sie:
„Hör mich an, Schutzplanet Jupiter, ruf die Wolken, erzeuge den Sturm und schick mir Deinen Donner... DONNERSCHLAG... FLIEG!!!“
Der Dämon, überrascht über die Stärke des Angriffes, fiel auf die Straße. Nach ein paar Sekunden hatte er sich wieder gefaßt. In dieser Zeit rief Makoto ihre Freundinnen über den Kommunikator. Dann griff der Dämon wieder an. Mako wußte, sie mußte Zeit gewinnen, denn wenn der Dämon sie irgendwie zu fassen kriegte, war sie verloren. Außer der ohnmächtigen Minako war niemand in der Nähe, der ihr helfen konnte, und Minako war noch viel zu schwach.
Also kämpfte sie verbissen und wich dem Dämon immer wieder geschickt aus. Doch sie wurde immer müder. Plötzlich schnappte sich der Dämon Makoto einfach an den Haaren und entzog auch ihre Energie. Jetzt konnte sie wirklich nur noch hoffen, daß ihre Freundinnen bald kamen...

Nachdem Haruka sich nach unzähligen Küssen endlich von Michiru verabschiedet hatte, fuhr sie noch ein bißchen auf ihrem Motorrad durch die Stadt. Doch plötzlich flammte ein Licht in einer Straße auf und erlosch dann wieder. Sie stellte ihr Motorrad ab und schlich sich langsam an.
„Hoffentlich ist das nicht schon wieder ein Dämon“, dachte sie besorgt, „allein kann ich bestimmt nicht mit ihm fertig werden [gleicher Gedanke wie Makoto = Zufall? ^_^]!“
Als sie die Straße erreichte sah sie, wie der Dämon Makoto die Energie absaugte.
„Ich muß ihr helfen!“ dachte Haruka entschlossen und rief:
„Macht der Uranusnebel, mach auf!“

Makoto verlor immer mehr ihrer Energie.
„Wo bleiben die bloß?“ fragte sie sich. Sie wurde immer schwächer und Minako lag immer noch bewußtlos auf der Straße.
„Uranus... flieg!“
Makotos Herz machte einen Hüpfer. Die Attacke traf den Dämon völlig überraschend. Er taumelte und fiel dann ins Gebüsch. Sailor Uranus nutzte den Überraschungseffekt, schnappte sich die völlig erschöpfte Makoto und verschwand in einer dunklen Gasse. Minako hatte sie völlig übersehen. Glücklicherweise kamen jetzt die anderen Senshi. Ami kniete sich neben Minako, die wieder zu sich kam.
„Wo... wo ist Makoto?“ fragte sie.
Rei blickte sich suchend um. Keine Spur von Makoto. Michiru, die gerade ankam, fragte: „Ist Haruka bei euch? Ich konnte sie nicht erreichen...“
„Nein, hier ist sie auch nicht.“ entgegnete Bunny, „wir können nachher nach ihnen suchen, jetzt sollten wir uns erst mal um den Dämon kümmern.“
Dieser lag, völlig geschwächt, immer noch im Gebüsch und war leicht zu besiegen. Minako war besorgt um Makoto, und war außerdem verwirrt, wo denn jetzt schon wieder Haruka war. Hatte sie etwa während ihrer Bewußtlosigkeit... naja, das würde sich ja wohl noch von selbst klären.

Das letzte, was Makoto sagte, war: „Was ist mit... Minako?“
Dann schaute sie in Harukas Gesicht und das gab ihr anscheinend den Rest – sie kippte einfach um. Wie ein Fan der Three Lights, wenn er Seiya direkt ins Gesicht blickte.

Minako war wieder zu Hause. Sie lag in der Badewanne und zählte ihre blauen Flecke. Artemis saß auf der Fensterbank und starrte scheinbar interessiert aus dem Fenster. Minako wußte es besser, er war nur da, weil er... naja, das gehört jetzt nicht hierher!
Auf einmal fing Minako an, von Makotos Liebe zu erzählen.
„Waaas?“ brüllte Artemis geschockt, „sie hat sich ausgerechnet in Haruka verknallt?“ An den Gedanken mußte er sich erst mal gewöhnen.
Minako war jetzt fast schon ein bißchen beleidigt. Schließlich war sie auch mal hinter ihr her, aber nur, bis sie erfahren hatte, daß sie kein Junge war.
„Ich weiß gar nicht was Du hast, sie sieht doch gut aus...“
„Naja, Geschmackssache...“ unkte Artemis.
„Ich frag mich, wo die Beiden jetzt sind!“ murmelte Minako nachdenklich, ohne auf Artemis Antwort einzugehen.
„Mmh, vielleicht hat Makoto ihr Ziel ja schon erreicht.“ überlegte Artemis laut.
„Artemis, Du bist doof!“ meckerte Minako, „Haruka liebt Michiru, niemanden sonst!“
„Höre ich da sowas wie Eifersucht in Deiner Stimme,“ fragte Artemis grinsend, „Du bist ja immer noch Solo. Vielleicht solltest Du mal zu einem Heiratsvermittler gehen und...“
Weiter kam Artemis nicht, denn Minako hatte ihren mit Wasser vollgesogenen Schwamm so fest gegen Artemis geworfen, daß dieser kreischend von der Fensterbank fiel.
„Doofkatze!“ murmelte sie, lehnte sich dann wieder entspannt zurück und überlegte, wie sie Makoto helfen könnte, und vor allem... wo sie jetzt war?

Endlich wachte Makoto auf. Sie sah sich um, hatte keine Ahnung wo sie war. Sie setzte sich auf und faßte sich stöhnend an den Kopf. Er dröhnte immer noch von ihrem Kampf am Tag zuvor. Was war das für ein Bett, in dem sie lag? Neugierig blickte sie sich jetzt weiter um. Sie hatte immer noch keine Ahnung, wo sie jetzt war. Doch dann ging die Tür auf und Haruka kam herein. Makoto dachte, ihr Herz würde stehen bleiben. Jetzt erinnerte sie sich wieder: Uranus hatte sie gestern gerettet. Das konnte doch nur heißen... natürlich! Sie empfand auch etwas für sie! Sonst hätte sie sie doch nicht gerettet. Minako hatte sie jetzt erst mal vergessen.
„Bist Du endlich aufgewacht?“ fragte Haruka besorgt. „Geht’s Dir besser?“
„Ah... ähm.. hähä...“ stotterte Mako verlegen.
„Mmh, hat Dein Gehirn vielleicht doch größeren Schaden davongetragen?" überlegte Haruka.
‚Mist! Wie kannst Du Dich nur so doof anstellen, Makoto!‘ schimpfte sie sich selbst, ‚sie muß dich doch für total doof halten!‘
Mako überlegte fieberhaft, was sie sagen könnte, aber ihr fiel nichts passendes ein. Also grinste sie nur doof in Harukas Gesicht.
„Ähm, hast Du Hunger? Oder soll ich vielleicht lieber einen Arzt holen?“ fragte Haruka, die sich etwas unwohl fühlte, weil Makoto sie so durchdringend anstarrte.
„Nein, nein, mir geht’s gut...“ ‚wow, Makoto, Du hast einen ganzen Satz über die Lippen gebracht‘ lobte sie sich selbst.
„Ich glaub, ich kann jetzt auch wieder nach Hause gehen...“ fügte sie hinzu.
‚Bin ich doof, jetzt bin ich einmal hier und dann nutz ich meine Chance noch nicht mal.‘ Makoto würde sich am liebsten in den A.... beißen, aber das ging ja jetzt schlecht.
Haruka kam zu ihrem Bett und setzte sich neben Makoto. Makoto, die davon jetzt total überfordert war, fühlte sich wieder ganz schwach. Bis jetzt hatte sie nicht gewußt, daß man eine Körpertemperatur von über 50° C haben kann.
Haruka fragte: „Bist Du sicher, daß Du allein gehen kannst? Ich kann Dich auch begleiten?!“
‚Makoto, wenn du jetzt nicht deine Chance nutzt, wird es nie etwas!‘
Mako gab sich einen Ruck und brachte ein „Ja, das wäre echt lieb von dir“ heraus.
Also machten sie sich auf den Weg zu Makotos Haus. Haruka legte ihren Arm um sie, um sie zu stützen. Wieder glaubte Makoto, innerlich zu verglühen. Den ganzen Weg über fiel ihr nichts ein, wie sie eine Konversation in Gang bringen könnte. Also gingen die Beiden einfach schweigend zu Makotos Haus.

Michiru war auf dem Weg zu Haruka, um zu sehen, ob sie jetzt endlich zu Hause war. Sie machte sich Sorgen um ihre Freundin. Als sie um die letzte Ecke bog, sah sie gerade noch, wie Haruka das Haus verließ. Sie wollte schon losrennen und sie begrüßen, als sie sah, daß Haruka in Begleitung von irgend so einer Brünetten war. Jetzt legte sie auch noch den Arm um dieses Flittchen! Michiru war total geschockt, sie bemerkte noch nicht mal, daß dieses ‚Flittchen‘ Makoto war. Schnell lief sie in die andere Richtung, einfach nur weg von diesem Ort. Sie rannte, bis sie keine Luft mehr bekam. Sie hatte Tränen in den Augen. ‚Und ich dachte immer, sie liebt mich...‘ dachte sie. Immer wieder sah sie das Bild von Haruka und der ‚Anderen‘ vor sich. Sie faßte einen Entschluß! ‚Ich kann ihr nicht vertrauen. Ich muß es tun, auch wenn es verdammt wehtut!‘ Als sie an all die schönen Momente dachte, die sie mit Haruka hatte, heulte sie noch viel mehr. Langsam und traurig ging sie nach Hause...

Haruka lief, nachdem sie Makoto zu Hause abgeliefert hatte, schnell nach Hause. Sie wollte sich noch umziehen, und dann Michiru besuchen. Der Gedanke an Michiru vergraulte die Gedanken über Makoto. Warum hatte sie sie so seltsam angeguckt und so komisch rumgestammelt? Vielleicht hätte sie sie doch zu einem Arzt bringen sollen. Naja, sie konnte ja nachher noch mal anrufen und sich erkundigen, wie es ihr geht. Aber wie gesagt, später, Michiru war jetzt die Hauptsache! Sie war überhaupt das Wichtigste in ihrem Leben. Sie wollte sie niemals verlieren. Als sie fröhlich und beschwingt die Tür aufschloß, fiel ihr Blick zuerst auf einen Zettel, der auf dem Boden lag.
‚Häh, was ist das denn schon wieder‘, fragte sie sich, ‚bitte nicht schon wieder so ein blöder Strafzettel.‘ Als sie ihn las, glaubte sie, daß ihr jemand die Luft abgedrückt hatte. Entsetzt schmiß sie den Zettel auf den Boden zurück und ließ sich aufs Sofa fallen.
‚Das kann nicht wahr sein, daß DARF nicht war sein...‘ dachte sie verzweifelt. Dann spürte sie, wie ihr die Tränen kamen. Sie ließ ihnen freien Lauf.

LIEBE HARUKA!
ES TUT MIR LEID DIR DAS SAGEN ZU MÜSSEN, ABER ICH BIN ZU DEM ENTSCHLUSS GEKOMMEN, DASS WIR EINFACH NICHT ZUSAMMEN PASSEN. BITTE SEI NICHT ZU SAUER, DU WIRST SICHER EINE ANDERE FINDEN, DIE BESSER ZU DIR PASST. DU BRAUCHST AUCH NICHT VERSUCHEN, MICH UMZUSTIMMEN, MEIN ENTSCHLUSS STEHT FEST!
MICHIRU

Nachdem Haruka sich wieder einigermaßen unter Kontrolle hatte, verließ sie das Haus. Sie zitterte zwar immer noch, aber sie mußte jetzt unbedingt zu Michiru fahren. Egal, was sie sagt! Den Zettel ließ sie achtlos auf dem Boden liegen...

Luna saß auf dem Dach vom Haus der Tsukinos und schaute besorgt in den Himmel. Sie hatte ein seltsames, giftgrün-blinkendes Objekt am Himmel ausgemacht und hoffte, daß es nur ein Stern oder eine Sinnestäuschung war. Sie konnten jetzt keine neuen Gegner gebrauchen, es reichte, daß die Dämonen ihnen das Leben schwer machten. Doch leider hatte Luna kein Glück...

Währenddessen im ‚giftgrün-blinkendem Objekt‘:
Rubeus lachte: „Hah, sie dachten, sie hätten mich besiegt! Aber man kann mich nicht so einfach in die Luft sprengen! Ich hatte immer noch genug Energie, mich zu entmaterialisieren und auf dem Mars zu verstecken. Ich habe mir einfach ein neues Raumschiff aus den herumfliegenden Teilen gebaut, ein BESSERES als vorher!“ Er grinste fies und blickte dabei auf die Erde.
„Diener Laurent, komm sofort her!“ brüllte er jetzt.
„Ja Meister?“ Ein seltsames Wesen mit blau – grünen Haaren betrat den Raum.
„Ha! Ich habe Dich nicht umsonst aus dem Weltraum gerettet!“ knurrte Rubeus, „hast Du einen Plan, wie wir neue Energie bekommen, und SIE bestrafen?“
„Ja Meister, wir werden jeder der Sailorsenshi das wegnehmen, was sie am meisten liebt. Dann hat alles keinen Sinn mehr für sie, und sie sind ein leichtes Opfer!“
„Ha! Nicht schlecht! Hast Du die Schwachstellen der Senshi schon alle herausbekommen?“ fragte Rubeus.
„Ja Meister, wir können sofort beginnen!“
„Ha! Sehr gut! Fang an! Sofort!“
„Jawohl Meister!“ sagte Laurent eingeschüchtert und machte sich auf den Weg.
Rubeus drehte sich wieder zum Fenster und blickte wieder auf die Erde.
„Sailorkrieger... Ihr werdet bezahlen! Alles sollt Ihr verlieren...!“ Dann fing er schallend an zu lachen, daß man glauben könnte, man würde es bis zur Erde hören. Er konnte auch nicht ahnen, daß Haruka und Michiru das Wichtigste schon verloren haben – sich selbst...

Haruka hämmerte gegen Michirus Tür.
„Ich weiß das Du da bist.“ rief sie unter Tränen, „bitte, mach auf, wir können über alles reden... Du kannst doch nicht alles kaputtmachen...“
Zitternd lehnte sich Michiru gegen die Badezimmertür. Es tat ihr weh zu hören, wie Haruka weinte, sie war doch sonst so stark.
‚Soll ich sie vielleicht doch reinlassen? Vielleicht hab ich etwas falsch verstanden?!‘ dachte sie. Doch dann sah sie wieder das Bild mit Haruka und dieser ‚Schnepfe‘ vor sich.
‚Nein Michiru, Du mußt jetzt stark bleiben! Vielleicht, in ein paar Monaten... Ich brauch jetzt erst mal Zeit...‘
„Biiitte, Michiru, ich liebe Dich doch, das kannst Du mir nicht antun...“
Schluchzend brach sie vor Michirus Tür zusammen. Michiru hielt sich die Ohren zu, auch wenn ihr das herzlos vorkam. Langsam rutschte sie an der Tür hinunter, bis sie unten ankam. Sie wollte nicht mehr weinen, aber sie konnte nichts dagegen tun.
Später, als Haruka gegangen war, hörte sie noch Radio. Ein Lied erregte ihre Aufmerksamkeit; sie hörte jetzt genau hin:
„Ich will dich... niiiie wieder küssen...“ sang da eine Frauenstimme.
„Ich will dich... niiiie wieder vermissen...“
Hmm, irgendwie paßte es ja. Aber so ganz stimmte es nicht: Sie WOLLTE schon, aber ihr Gewissen verbot es ihr. Seufzend hörte sie sich das Lied zu Ende an und schlief dann ein [Anm. des Autors: Ich bin kein Fan von TicTacTwo, klar? Ich finde nur, daß es ganz gut paßt].

Am nächsten Tag wollten sich die Senshi wieder bei Rei am Tempel treffen. Bunny hetzte wieder zu spät los, aber als sie ankam, rief sie triumphierend: „Ätsch, Rei, ich bin heute nicht die Letzte, Haruka ist auch noch nicht da!“
Rei streckte Bunny die Zunge raus. Makoto war das Ganze natürlich auch aufgefallen und sie schaute zu Michiru. Die zuckte leicht zusammen, als sie Bunny hörte. Doch jetzt schauten alle zu ihr, also mußte sie es jetzt erzählen.
„Ich glaube auch nicht, daß sie heute noch kommt.“ fing Michiru an. Makoto sah sie entsetzt an.
„Ist ihr etwas passiert?“ fragte Rei besorgt.
„Nein... es ist weil... also...“ stotterte Michiru, dann kamen ihr schon wieder die Tränen.
„Was hast Du?“ fragte Setsuna erschrocken und war sofort bei ihr.
„Ich ... ich hab mich... von ihr getrennt...“ schluchzte Michiru.
Makoto wußte nicht, ob sie sich freuen, oder Mitleid mit Michiru haben sollte. Sie entschied sich für die dritte Möglichkeit und fragte:
„Aber ... wieso?“
„Ich hab sie gestern mit einer anderen gesehen! Irgend so ein brünettes Flittchen! Sie hat sie umarmt und dann bin ich weggerannt!“
Minako meinte: „Das kann doch auch ganz harmlos gewesen sein...“
Aber niemand hat ihr zugehört, alle riefen durcheinander und waren empört. Wie konnte Haruka das nur tun? Alle sorgten sich um Michiru, die ganz gerührt war.
Nach einiger Zeit warf Setsuna aber ein: „Okay, Haruka hat einen Fehler gemacht, daß ändert aber nichts daran, daß wir sie im Kampf brauchen. Sie ist eine unserer stärksten Kriegerinnen, daß haben wir ja auch beim vorletzten Kampf gesehen.“
Das leuchtete allen ein. Makoto erklärte sich bereit, zu Haruka zu gehen und mit ihr zu reden. Sie war die einzige, die die Wahrheit wußte. Sie würde Michiru erst dir Wahrheit sagen, wenn sie Klarheit hatte, ob Haruka nichts von ihr wollte. Minako sah sie zweifelnd an.
‚Mist, ich glaube, sie ahnt etwas.‘ befürchtete Makoto, ‚naja, sie wird bestimmt nichts sagen.‘
Sie verabschiedete sich dann, sie wollte so schnell wie möglich zu Haruka.

Die saß währenddessen an einer Klippe und blickte aufs Meer. Sie dachte nach, warum Michiru das getan hat. Sie konnte sich einfach nicht vorstellen, warum Michiru ihre Liebe so einfach über den Haufen warf. Wieder kamen ihr die Tränen, als sie an all die schönen Stunden dachte, die sie schon mit Michiru verbracht hatte. Langsam stand sie auf und ging näher an die Klippen. Sie starrte herunter.
‚Ist es das wert?‘ fragte sie sich,  ‚ja, ohne Michiru kann ich sowieso nicht weiterleben, ohne ständig zu leiden!‘
Sie ging noch einen Schritt näher an die Klippe. Sie schluckte. Und noch ein Schritt...

Laurent wollte mit Sailor Mars beginnen. Er hatte herausgefunden, daß sie in einen Jungen namens Yuuichirou verknallt war, der bei ihr im Tempel war. Laurent hatte sich in einen Menschen verwandelt, ging schnell die Stufen vor dem Tempel hoch und sah einen jungen Mann, der das Tempelgelände fegte [macht er eigentlich auch mal was anderes??? ^_^].
‚Der muß es sein,‘ dachte Laurent und ging auf ihn zu.
„Bist du Yuuichirou?“ fragte Laurent sicherheitshalber nach.
„Ähm... ja, wieso?!“ fragte der verblüfft.
„Ich habe ein einmaliges Angebot für sich!“ flüsterte Laurent, um Yuuichirou aus der Reserve zu locken.
„Ach ja?! Was denn, was denn?“ fragte der, total neugierig.
„Komm mit, dann zeig ichs Dir.“ lockte Laurent und verschwand hinter einem Schuppen. Yuuichirou dackelte hinterher. Rei hatte die Szene beobachtet und sie hatte kein gutes Gefühl dabei. Von diesem seltsamen Mann ging eine böse Aura aus. Unauffällig verfolgte sie die Beiden. Das war Yuuichirous Glück. Gerade, als Laurent ihn mit seiner schwarzen Macht umbringen wollte, rief Rei:
„Macht der Marsnebel, mach auf!“
Yuuichirou war zwar verblüfft, daß SEINE Rei eine Sailorkriegerin war, aber er hatte momentan viel zu viel Schiß, sich groß Gedanken darum zu machen. Rei rief: „Ich werde es nicht dulden, daß Du heimlich Menschen umbringen willst! Ich bin eine Sailorkriegerin: Sailor Mars, und im Namen des Mars verpasse ich Dir einen Denkzettel.“
Laurent hatte damit schon gerechnet.
„Na gut, dann werde ich Deinen kleinen Freund mitnehmen müssen. Vielleicht, aber nur wenn Du ganz brav bist, siehst Du ihn irgendwann wieder. Ciao Sweetheart!!!“ sagte er und entmaterialisierte sich.
„Nein, daß kannst du nicht tun!“ rief Rei, aber das nützte ihr jetzt auch nicht mehr viel...

„Meister Rubeus?!“
„Ha! Hast du den ersten Erfolg zu melden, Diener?“ rief Rubeus, während er wieder die Erde anstarrte.
„Nun ja, ich denke schon... Sailor Mars funkte mir dazwischen, aber ich habe ihren Freund mit hierher gebracht.“
„Nun, vielleicht solltest Du das bei allen Kriegerinnen so machen, dann werden sie von selbst hierher kommen und in die Falle geraten!“ Rubeus lachte teuflisch.
„Ha! Ja, das ist eine guuute Idee!“ lobte er sich mal wieder selbst, „also Laurent, Du hast gehört, was ich gesagt habe! Mach weiter!“
„Jawohl Meister!“ sagte Laurent ehrfürchtig und verschwand. Als nächste auf seiner Liste stand: Sailor Moon! Und die hatte sogar zwei Schätze...

Chibi Usa machte mit Mamoru wieder einmal einen Stadtbummel. Sie mußte noch Schulzeug, Bücher und vor allem KUCHEN kaufen.
„Geh Du doch schon mal Deine Hefte holen, Chibi Usa, ich gehe solange in diese Bücherei.“ schlug Mamoru vor.
„Na gut, aber ich brauche... GELD!“ forderte sie.
Mamoru seufzte und holte sein Portemonnaie und gab Chibi Usa ein paar Scheine. Die starrte kurz darauf, dann plärrte sie: „MEEEHR!“
Mamoru hielt sich die Ohren zu und legte schnell noch ein paar Scheine dazu. Chibi Usa grinste und verschwand singend.
„La la lalalala, lala la la la!“ (Melodie vom Schlumpfenlied ^_^)
Doch plötzlich war ihr gar nicht mehr nach singen. Jemand packte sie grob, hielt ihr den Mund zu und zog sie in eine dunkle Seitengasse. Mamoru, der sich nochmal kurz nach ChibiUsa umgedreht hatte, sah nur noch, wie sie in der Gasse verschwand. Schnell lief er dorthin. Suchend sah er sich in der Gasse um.
„Chibi Usa? Bist Du hier?“ Mamoru hörte ein Geräusch. „Chibi Usa?“ Dann wurde ihm schwarz vor Augen.

„Meister?“
„Ha? Was ist Laurent?“
„Ich habe wieder zwei Geiseln.“
„Sehr gut Laurent, bring sie zu dem anderen und mach weiter so.“
„Jawohl Meister.“ Laurent schmiß zuerst Mamoru und dann Chibi Usa in den kleinen dunklen Raum, in dem schon Yuuichirou lag. Dann ging Laurent zurück.
„Meister, es gibt ein kleines Problem...“ fing er schüchtern an.
„Was?“ Rubeus Stimme war so schneidend wie ein Messer.
„Nun“, begann Laurent, „einige der Sailorkrieger haben keine richtige wichtigste Sache. Zum Beispiel Sailor Uranus: Ihre wichtigste Sache ist Sailor Neptun, umgekehrt auch. Und bei Sailor Pluto und Sailor Saturn konnte ich keine herausfinden.“
„Ha! Das darf doch nich wahr sein... naja, dann nimmst du eben entweder SailorUranus oder SailorNeptun als Geisel. Sterben werden sie zum Schluß alle. Und die anderen Beiden... Die werden ihren Freundinnen schon folgen!“
„Meister... noch etwas...“
„Was denn noch?!?!“
„Nun, wie sollen die Sailorkrieger hierherkommen, sie wissen ja weder von der Existenz den Raumschiffes, geschweige von der Ihren...“
„Mmh, hast recht. Ich sollte den Gören eine kleine Hilfebotschaft schicken. Okay, das reicht jetzt Laurent, mach weiter Deine Arbeit!“
„Sehr wohl, Meister!“ verabschiedete sich Laurent und verschwand.
„Ha!“ machte Rubeus und wandte sich wieder dem Bild der Erde zu, „ihr armen kleinen Sailorkrieger... hähähä...“

Makoto klingelte jetzt schon eine Viertelstunde an Harukas Haustür. Sie war fest davon überzeugt, daß Haruka da drin war, aber ihr nicht öffnen wollte.
„Komm schon Haruka, laß mich endlich rein. Es wird langsam kalt hier draußen.“
Jetzt ging die Nachbarwohnung auf.
„Kannst du nicht endlich still sein. Sie ist doch gar nicht da, sie ist vor 2 Stunden weggefahren!“ meckerte die Nachbarin.
„Achso,“ meinte Makoto verblüfft, „wissen sie auch, wohin?“
„Woher soll ich das denn wissen?!“ blaffte sie wütend und schlug dann die Tür zu.
„Na sowas?!“ dachte Makoto verblüfft und verschwand.
‚Mmh, wo soll ich jetzt hin, ich hab keine Ahnung wo sie sein könnte...‘
Dann überkam sie ein schrecklicher Gedanke: ‚Hoffentlich hat sie sich nichts angetan! Ich muß Michiru fragen, vielleicht weiß sie, wo sie ist!‘
Blitzschnell raste sie zu Michirus Wohnung und hämmerte gegen die Tür. Michiru, die gerade ‚Nie wieder‘ hörte, dachte, daß es schon wieder Haruka sei.
‚Oh nein, bitte nicht, warum tut sie mir das an?‘ dachte sie und mußte wiedermal, wie schon so oft an diesem Tag ihre Tränen runterschlucken. Doch dann hörte sie Makotos Stimme. Erleichtert öffnete sie die Tür.
„Hi Makoto, was ist denn? Falls Du mir irgendwas von Haruka ausrichten sollst, kannst du gleich wieder gehen. Nichts gegen Dich, aber...“
Doch Makoto platzte gleich los: „Ich wär froh, wenn ich irgendwas von ihr gehört hätte, aber sie ist nicht zu Hause. Ihre seltsame Nachbarin hat nur gesagt, daß sie schon total lange weg wäre! Weißt du vielleicht, wo sie sein könnte?“
Instinktiv machte sich Michiru große Sorgen. Sie könnte es sich nicht verzeihen, wenn Haruka sich irgendwas antun würde.
„Komm mit!“ rief sie Makoto zu und zog sie hinter sich her, „Ich glaube, ich weiß wo sie ist...“

Bunny machte sich zur gleichen Zeit auch große Sorgen, nämlich um Mamoru und ChibiUsa. Es war schon sehr spät und sie waren immer noch nicht da. Sie waren weder in Mamorus Wohnung, noch in der Spielhalle, noch beim Hikawa Tempel. Auf einmal zuckte Bunny zusammen. Sie hatte irgendwas gespürt. Sie lief schnell nach draußen und blickte suchend in den Himmel. Dort! Da war so ein komisches grünes Ding! Dann verschwand es wieder. Ein Zettel fiel vom Himmel. Bunny hob ihn böses ahnend auf.
HALLO SAILORMOON!
WENN DU DEINE FREUNDE JEMALS WIEDERSEHEN WILLST, MUSST DU MIT DEINEN FREUNDINNEN ZU MIR KOMMEN! WARTE MORGEN UM 10 UHR IM PARK! HA! UND WENN IHR NICHT ALLE DA SEID, WIRD ETWAS SCHLIMMES MIT DEINER TOCHTER GESCHEHEN!
RUBEUS
Bunny sackte in sich zusammen.
„Chibi Usa... Mamoru... nicht schon wieder, ich will euch nicht schon wieder verlieren.“ Sie erinnerte sich noch sehr gut an die Zeit, als Mamoru dem Königreich des Dunkeln diente, und als Chibi Usa zur Black Lady wurde. Aber konnte sie ihre Freundinnen mit da rein ziehen? Sie mußte...

Laurent suchte verzweifelt eine der Senshi. Da! Das war doch eine von ihnen, da bei der Klippe. Langsam ging er auf sie zu...

Haruka stand immer noch zitternd auf der Klippe. Da hörte sie auf einmal ein Geräusch hinter sich. Schnell drehte sie sich um.
„Michiru? Bist du...“  fragte sie vorsichtig. Doch dann entdeckte sie diesen komischen Typen. Sie drehte sich wieder dem Abgrund zu. Michiru war es wohl egal, was sie machte. Dieser Gedanke trieb ihr wieder die Tränen in die Augen. Sie ging wieder einen Schritt vorwärts, stand jetzt ganz nahe an der Klippe. Den Tod vor den Augen. Da rief der seltsame Typ: „Hey, warte mal...“
Haruka drehte sich wieder um. „Was willst du? Laß mich allein...“
„Du wirst nicht springen, tot nützt du mir gar nichts mehr.“ sagte der Typ ruhig.
„Was ist los?“ fragte Haruka verblüfft. Der Typ hat sie so verunsichert, daß sie die Klippe total vergessen hatte. Der Typ stand jetzt genau vor ihr. Dann, bevor Haruka reagieren konnte, hatte er sie gepackt. Bevor er sich mit ihr entmaterialisierte hörte Haruka noch eine Stimme rufen.
„Haruka!!!“
Sie drehte sich in die Richtung, aus der die Stimme kam. Dort kamen Makoto und Michiru, ja, tatsächlich, es war ihre MICHIRU, angelaufen.
„Michiru... Makoto!“ rief sie, doch dann war sie weg. Ihr letzter Gedanke, bevor sie in Ohnmacht fiel, war: ‚Sie sorgt sich doch um mich... sie liebt mich!‘ Dann dachte sie gar nichts mehr.

Bunny hatte sofort alle Senshi über den Kommunikator über den Stand der Dinge informiert. Wieder mal trafen sich alle beim Hikawa Tempel um sich zu beraten. Bunny hatte jetzt auch erfahren, daß nicht nur Mamoru und Chibi Usa verschwunden waren, sondern auch Yuuichirou und Haruka. Einerseits war sie froh darüber, jetzt musste sie kein schlechtes Gewissen haben, daß die anderen Senshi mitkamen. Sie war immer noch geschockt und hockte teilnahmslos in der Ecke, während die Anderen sich berieten, was sie jetzt tun sollten. Auch Michiru, Rei und Makoto waren nicht sehr aktiv. Rei versuchte in den Flammen zu lesen, wie es den Vieren jetzt geht. Doch sie konnte nichts erkennen. Minako wollte, daß Makoto endlich die Wahrheit sagte, denn sie wußte, daß das ‚brünette Miststück‘ keine geringere war als Makoto Kino selbst.
„Du hast Dich doch von Haruka getrennt, es kann Dir doch gar nicht so viel ausmachen, daß sie jetzt verschwunden ist.“ provozierte sie. Und mit Erfolg – Michiru schossen wieder die Tränen in die Augen. Sie wollte etwas sagen, aber Minako ließ sie nicht zu Wort kommen.
„Im Gegenteil: Du müßtest doch froh sein, daß sie weg ist, oder?!“ Sie blickte Michiru herausfordernd in die glasigen Augen. Die sah so aus, als würde sie im nächsten Moment entweder zusammenbrechen oder Minako an die Gurgel gehen. Makoko blickte Minako auch ganz entsetzt an.
‚Bitte nicht‘ flehte Makoto innerlich, ‚so soll es nicht rauskommen...‘ Sie blickte Minako bittend an, doch die hatte gar nicht die Absicht zu petzen, sie wollte Makoto nur dazu bringen, endlich die Wahrheit zu sagen. Doch jetzt legte erstmal Michiru los: „Für wie herzlos hältst Du mich eigentlich?! Sie ist doch immer noch meine Freundin... glaube ich... auch wenn sie mit einer anderen rumgemacht hat...“ Wieder kamen ihr die Tränen, „ich kann sie nicht im Stich lassen, auch wenn sie fremdgegangen ist...“
„HÖR AUF!“ brüllte jetzt Makoto, auch unter Tränen, „Haruka... sie ist nicht fremdgegangen... Die Brünette, die Du bei ihr gesehen hast... das war... das war... ich... es tut mir leid... wirklich...“
Michiru starrte sie entgeistert an. Stimmte das wirklich, was Makoto ihr da erzählte? Haruka war NICHT mit einer anderen unterwegs?
„Sie hat mich nur nach Hause gebracht... weil, ....weil ich noch so schwach von dem Kampf war...“ erzählte Makoto weiter.
Michiru blickte Makoto stumm an. Ihre Augen fragten: ‚Warum? Warum hast Du das getan, warum hast Du nicht die Wahrheit gesagt?‘
Makoto konnte ihr nicht länger in die Augen sehen. Während sie den Boden betrachtete, erzählte sie alles – von ihrer Verliebtheit, von ihrer Eifersucht und von der Angst, es zu sagen. Schweigend hörten sich alle die Geschichte an. Michiru wußte, als sie Makoto sah, die wie ein Häufchen Elend in der Ecke hockte und ihr alles leid tat, sie konnte es ihr verzeihen, aber das Vertrauen in Makoto war erstmal gebrochen. Alle anderen Senshi waren sehr erstaunt, denn sie hielten Makoto bis jetzt für eine richtig ehrliche Person. Aber sie hatten ihr sowieso schon verziehen. Jeder machte mal einen Fehler.
Jetzt blickte Makoto wieder hoch. Ihr Blick hatte jetzt etwas entschlossenes, kämpferisches: „Ich verspreche Dir, ich werde es wieder gut machen! Ich werde Haruka retten!“
Schon wieder leicht belustigt blickte Michiru zu ihr: „Na dann, gutes Gelingen!“
Sie fühlte sich so leicht, jetzt wo sie wußte, daß es nicht stimmte, was sie Haruka unterstellt hatte. Aber auch sie hatte, genau wie Makoto, ein unheimlich schlechtes Gewissen Haruka gegenüber. Sie dachte: ‚Haruka, wir, Makoto und ich, werden es wieder gut machen, und Dich befreien! Das schwöre ich Dir!‘ Dabei blickte sie verträumt in den sternenklaren Himmel, und fragte sich, wo Haruka gerade ist...

Rubeus stand vor seinen vier Geiseln.
„Ha! Ihr könnt jetzt nur noch beten, daß eure Freundinnen pünktlich da sind! Sterben müßt ihr so oder so, aber wenn sie da sind, habt ihr noch ein bißchen mehr Zeit, euch von der Welt zu verabschieden. Hähähä!“ Mit diesen Worten ließ er die vier wieder allein in ihrem Glaskasten, den er in seinem Raum aufgestellt hatte, damit sie zusehen konnten, wie er ihre Freundinnen vernichtete.

Die Senshis verabschiedeten sich voneinander. Sie brauchten für den nächsten Tag genug Kraft, um gegen Rubeus zu kämpfen und wollten genug Schlaf bekommen.
Als Michiru zu Hause ankam, ging sie als erstes zum CD-Player, nahm die CD und steckte sie in ihre Hülle, ging in die Küche und schmiß die CD in den Mülleimer.
Rei versuchte noch einige Zeit lang, in den Flammen etwas über Yuuichirou, Chibi Usa, Mamoru und Haruka herauszubekommen. Doch nichts zeigte sich. Sie schwor sich: ‚Yuuichirou... ich werde Dich retten... und dann werde ich Dir endlich sagen, was ich für Dich empfinde...“

Am nächsten Morgen waren alle schon um halb zehn im Park.
„Los, wir müssen uns verwandeln!“ rief Bunny.
„Macht der Mondherzen, mach auf!“
„Macht der Merkurnebel, mach auf!“
„Macht der Marsnebel, mach auf!“
„Macht der Jupiternebel, mach auf!“
„Macht der Venusnebel, mach auf!“
„Macht der Neptunnebel, macht auf!“
„Macht der Plutonebel, macht auf!“
Um Zehn fiel dann auf einmal ein weißer Strahl aus dem Himmel auf die 8 Senshi hinab und sie wurden in das Raumschiff von Rubeus gebeamt.

„Ha!“ Rubeus stand vor dem Glaskäfig seiner Gefangenen und sagte: „Ich wußte doch, daß sie Euch nicht krepieren lassen wollen... Nunja, dann werdet Ihr alle zusammen sterben!“ Er lachte wieder sein teuflisches Lachen und wartete, bis die Senshi da waren.
Bunny fragte als erstes: „Wieso bist Du hier... ich dachte Du wärst...“
Rubeus unterbrach sie schroff: „Du dachtest, ich wäre explodiert! Du dachtest, Du wärst mich für immer los! Aber da hast Du Dich zu früh gefreut!“ Seine Stimme wurde immer wütender. „Du wirst dafür bezahlen, Sailor Moon, Du wirst für alles bezahlen! Du hast alles zerstört, meinen Plan, meine Familie... einfach alles! Aber glaube mir, diesmal wirst Du kein Glück haben. Ich werde erst alle Deine Freunde und deine Tochter vor Deinen Augen töten! Und zum Schluß wirst auch DU sterben! Weißt Du überhaupt, was es für ein Gefühl ist, jahrelang ALLEINE durch den Weltraum fliegen zu müssen, ohne Hoffnung, daß Du je wieder irgend etwas außer den Sternen und dem unendlichem Himmel siehst?“ Seine Stimme zitterte vor Wut. „Für alles wirst Du büßen, vor allem aber für die Einsamkeit!“ Sailor Moon schaute ihn an. Sie hatte, trotz allem Mitleid mit ihm. Das sagte sie ihm auch. „Du tust mir leid. Ich hätte Dir früher wirklich gerne geholfen, aber unsere Kräfte haben auch nur noch knapp für uns gereicht...“
„HÖR AUF!“ brüllte Rubeus. Er schmiß Ihr einen Ball schwarzer Macht an den Kopf, so daß sie durch den Raum flog und gegen die Wand knallte. Dort blieb sie regungslos liegen.
„Bunny!“ rief Mamoru, hämmerte gegen die Wand des Glasbehälters, konnte aber nichts tun.
Rubeus zitterte vor Wut. „Ich will Dein Mitleid nicht! Auf keinen Fall sollst Du Mitleid mit mir haben!“
Ami kniete sich neben Bunny, doch die hatte sich schon wieder mühsam aufgerappelt.
„Bitte“, flehte sie, „bitte, räche Dich an mir, aber bitte, laß meine Freundinnen in Ruhe, sie haben Dir doch nichts getan! Uranus und Neptun waren zu dieser Zeit noch gar nicht bei uns...“
„SCHWEIG, Sailor Moon!“ rief Rubeus und schmiß sie wieder gegen die Wand, „Deine Freundinnen sind mir ganz egal! Aber wenn ich sie verletze, wird es DICH umbringen. Du kannst Deine Freundinnen nicht leiden sehen, das weiß ich... aus Erfahrung.“ Er schmiß nun auch einen Energieball gegen Ami. Sie knallte genau neben Sailor Moon neben der Wand.
Sailor Moon hatte Tränen in den Augen. „Bitte... bitte nicht!!!“
Er lachte gemein auf, er sah, wie Sailor Moon litt und das gefiel ihm. Er wiederholte das Gleiche bei den anderen Senshi.
„So, jetzt hole ich erst mal meine Monster... Schwarze Maaacht!“ rief er, deutete auf eine Stelle in dem Zimmer und sofort erschienen 20 Dämonen.
„Jetzt wissen wir auch, wo die vielen Dämonen in letzter Zeit herkamen!“ rief Setsuna. Aber diese Dämonen waren seltsamer weise nicht so stark, wie die anderen. Bunny ahnte schon, warum: Rubeus wollte sie nur schwächen. Umbringen wollte er sie selbst. Der Gedanke jagte ihr einen kalten Schauer über den Rücken. Sie überlegte schon, ob sie sich den Dämonen nicht ergeben sollte, doch da hörte sie die Stimme ihrer Mutter: „Prinzessin... Du darfst diese Gedanken nicht haben. Du hast Deine starken Freundinnen, Du mußt sie beschützen, so wie sie Dich immer beschützt haben... Du bist stark genug, das Böse zu besiegen...“
‚Ja Mutter‘, dachte Bunny, ‚ich werde sie beschützen und das Böse besiegen!‘
Mit diesem neuen Gedanken zerstörte Bunny 4 Dämonen auf einmal, indem sie ihren Mondstein warf.
„Mondstein... flieg und sieg!“
Auch die anderen waren gut drauf.
„Feuerherzen... fliegt!“ Wieder 2 Dämonen.
„Neptun... flieg!“ Sogar 5.
„Feuerringe... fliegt!“ Nochmal 3.
„Wasserstrahl... flieg!“ Wieder 3.
„Pluto... schick das Feuer der Tiefe!“ Die letzten 3.

„Hah, daß Ihr es so schnell schafft, hätte ich nicht gedacht. Respekt. Trotzdem müßt Ihr sterben.“
Er überlegte, wen er als erstes vernichten würde. Sein Blick fiel auf Haruka. Sein teuflisches Grinsen erschien wieder.
„Als erstes wird jetzt einer aus dem Glaskasten leiden!“ Er drehte sich um und schoß einen schwarzen Ring auf Michiru. Haruka wurde blaß.
„Nein!“ murmelte sie.
Michiru, die total überrascht war, konnte nicht rechtzeitig ausweichen. Der schwarze Ring umschloß sie. Sie schrie und hatte unglaubliche Schmerzen.
„Neiiin, Michiru, nein!“ brüllte Haruka. Sie hämmerte wie wild gegen die Glasscheibe.
„Laß es,“ murmelte Mamoru, „es hilft nichts. Diese Scheibe ist undurchdringbar.“
Fassungslos starrte Haruka raus und mußte mitansehen, wie ihre Freundin von Schmerzen gepeinigt wurde. Rubeus hatte seine helle Freude daran und schickte immer mehr schwarze Pfeile auf Sailor Neptun. Nach einigen Minuten hatte er keine Lust mehr. Er stand von seinem Thron auf und flüsterte: „Fahr zur Hölle, Sailor Neptun!“
Er schoß seinen letzten, tödlichen Pfeil ab.

Den Senshis kam das alles vor wie in Zeitlupe. Sie schlossen die Augen und warteten auf Michirus Todesschrei. Der Schrei kam auch, aber nicht von Michiru.

Michiru schloß angstvoll die Augen. Sie hatte furchtbare Schmerzen, wollte sie endlich loswerden, hatte aber große Angst vor dem Tod. Sie wollte nicht sterben, bevor sie sich mit Haruka versöhnt hatte. Doch jetzt war es zu spät. Sie kniff die Augen zusammen und wartete auf den Tod. Doch sie wartete umsonst. Sie hörte nur einen Schrei, wußte aber nicht woher er kam. Sie machte schnell die Augen auf und sah vor sich Haruka. Sie hatte sich mit all ihrer Kraft aus dem Glaskasten befreit, mit der Kraft ihrer Liebe zu Michiru und hatte sich dann vor sie gestellt. Nun brach sie vor Michiru zusammen. Michiru riß die Augen auf.
Rubeus, völlig überrascht, ließ von Michiru ab, die sofort zu ihrer Retterin stürzte. Sie legte Harukas Kopf auf ihren Schoß. Sie war wirklich schwer getroffen.
„Warum hast du das getan? Warum bloß?“ fragte Michiru sie unter Tränen.
Haruka hustete: „Weil... weil ich Dich liebe... glaubst Du... es mir jetzt?“ brachte Haruka mit letzter Kraft hervor.
Michiru streichelte ihr über die Haare.
„Ja“, schluchzte sie, „ja natürlich, es tut mir alles so leid! Du darfst mich nicht verlassen! Ich liebe Dich doch auch!“
Haruka lächelte, das letzte mal in ihrem Leben und flüsterte: „... schön... Du bist so... wunderschön...“ Dann sackte ihr Kopf zur Seite weg.
„Nein, Du darfst mich nicht allein lassen... Haruka, nein... NEIIIN!!!“ Michiru schrie ihren Schmerz in den Weltraum. Die anderen Senshi hatten dem Wortwechsel gebannt gelauscht, alle hatten Tränen in den Augen. Sie schluchzte noch ein paar Mal, dann legte sie Haruka sanft neben sich. Sie blickte langsam hoch zu Rubeus. Er hatte noch nie soviel Haß in zwei Augen gesehen. Michiru sagte erst gar nichts, starrte nur unentwegt Rubeus an. Dann rief sie: „Schutzplanet Neptun, ich bitte Dich, gib mir Deine ganze Kraft!“ Sie hob ihre Hand dem Glasfenster entgegen, wo man in der Ferne die grüne Scheibe des Neptun sehen konnte. Mächtige grüne Blitze zuckten durch den Weltraum direkt in Michirus Hände. So laut sie konnte, brüllte sie: „NEPTUN... FLIIIIIEG!!!“ und schmiß die Blitze gegen Rubeus. Dieser wurde von den Blitzen verschluckt. Doch Neptuns Schmerz war genauso groß wie vorher. Sie hatte zwar Harukas Mörder getötet, aber Haruka war für immer weg. Sie brach weinend zusammen. Makoto ging es auch nicht besser. Sie lehnte wie in Trance an der Wand und schien niemanden außer dem toten Körper von Haruka wahrzunehmen. Setsuna war auch hart betroffen, hatte aber als erste ihre Fassung zurück.
„Das Schiff wird jeden Moment explodieren! Wir müssen unseren Sailor Teletransport benutzen! Schnell!“
„Aber... aber wir können sie doch nicht alleine hier zurücklassen...“ schluchzte Michiru, „vielleicht lebt sie noch...“
Ami kniete sich neben Haruka, versuchte ihren Puls oder ihren Herzschlag zu finden. Dann sah sie betreten zu Michiru und schüttelte traurig den Kopf. Michiru konnte es nicht glauben. Nie wieder Haruka... Und jetzt mußten sie ihren Körper auch noch hier lassen.
„Komm jetzt“, rief Pluto ungeduldig, „so traurig es ist, du kannst jetzt nicht hierbleiben und mit ihr sterben!“
Unbeirrt durch Setsunas Worte ging sie langsam auf Haruka zu. Sie kniete sich neben sie und nahm ihre Hand. Dann beugte sie sich vor und hauchte ihr einen zarten Kuß auf die kalten Lippen.
„Ich liebe dich Haruka!“ flüsterte sie und sah sie durch ihre verschwommenen Augen ein letztes Mal an. Dann stand sie auf, ließ ihre Hand los und ging zu den anderen. Aber das war alles zuviel gewesen für Bunny: Hemmungslos schluchzend brach jetzt auch sie zusammen.
„Das darf nicht wahr sein! Es ist wiedermal alles meine Schuld! Und diesmal mußte sogar jemand sterben! Haruka! Nein!“ schluchzte sie.
Rei kam auf sie zu, hob ihr Gesicht hoch und verpaßte ihr eine schallende Ohrfeige. Als Bunny wieder auf sah, erkannte sie, daß auch Rei weinte.
„Bitte Bunny, bitte reiß dich zusammen! Ich würde auch gerne einfach zusammenbrechen und gar nichts mehr denken oder fühlen, aber wir dürfen uns jetzt nicht im Stich lassen.“
Mamoru kam zu Bunny und half ihr hoch.
„Rei hat recht. Es ist ein großer Verlust, aber daran kannst Du jetzt nichts mehr ändern! Denk jetzt erst mal an Deine Freunde... und an Deine Tochter!“
Jetzt stellten sich alle Senshi im Kreis auf, Chibi Usa, Mamoru und Yuuichirou stellten sich in die Mitte. Die Senshi nahmen sich an den Händen und riefen:
„Macht der Mondherzen!“
„Macht der Merkurnebel!“
„Macht der Marsnebel!“
„Macht der Jupiternebel!“
„Macht der Venusnebel!“
„Macht der Plutonebel!“
„Macht der Neptunnebel!“
„Macht des Saturns!“
„Bring uns von hier weg!!!“

5 Sekunden später explodierte das Raumschiff.

Von: Haruka Ten'ou