Die Prophezeiung

So, hier nun die offizielle Fortsetzung von „Der Sternenkrieger“
Anmerkung: Alle Charaktere aus dem Sailor Moon Universum gehören Nako Takeuchi. Alle andren Charaktere die in der Geschichte mitspielen gehören mir.

Besonders möchte ich allen Leuten danken, die mir Kommentare (meistens gute ?) zu meiner ersten Geschichte geschickt haben. Ohne sie währe diese Geschichte bestimmt nicht entstanden. Besonders erwähnt werden muß hier mein Betaleser Christian Baumann, der mich immer wieder auf kleinere oder größere Fehler hingewiesen hat (nebenbei kann ich auch seine Geschichte wärmstens empfehlen). Ich würde mich natürlich wieder über Kommentare, Kritiken oder Lob freuen. Email ist immer noch jan.reinhold@metronet.de. Also immer her damit!

Prolog: Es war etwa ein halbes Jahr vergangen seit Sailor Moons Kampf gegen den Gebieter der Dunkelheit. Inzwischen ging das Leben fast wieder seinen normalen Gang. Es war inzwischen Winter geworden. Nur Ami litt noch immer sehr unter Hamatos Tod. Setsuna war noch nicht wieder aufgetaucht. Aber ansonsten schien alles normal zu sein, bis...

TEIL 1

Kapitel 1 Eine neue Sonne?

„Und wenn einst sich die Schwester der Sonne am Himmel zeig, ist das große Zeitalter des Betens und Flehens über die Menschheit hereinbrechen, denn sie werden erkennen...“ (aus Merlins Weissagung (Echtheit wird angezweifelt))

Bunny erwachte. Helles Licht strahlte durch das Fenster in ihr Zimmer. „Oh nein, ich komme zu spät“ rief sie und sprang auf. Luna, die immer noch friedlich am Fußende schlief wurde aus dem Bett geworfen. Bunny warf einen beinahe beiläufigen Blick auf ihren Wecker. Dann hielt sie inne. „Was?“ Fragte sie sich selbst verwirrt. Sie nahm den Wecker in die Hand und starrte ungläubig auf die Anzeige. Dann schaute sie noch einmal an die Uhr an ihrer Wand. Nein, irgendwas konnte hier nicht stimmen. Es war 2 Uhr nachts. Verwirrt ging sie zum Fenster und sah zum Himmel. „Was hat das zu bedeuten?“ Deutlich sah sie die Sonne hoch am Himmel stehen. Plötzlich stürmte ihr Bruder in ihr Zimmer. „Bunny, hast du das gesehen? Was ist das?“ Bunny sah ihn an. „Ich weiß nicht, aber ich denke es gibt eine logische Erklärung“ sagte sie. „Hoffe ich zumindest“ fuhr sie leise fort, und blickte dabei auf ihre Brosche, die auf dem Nachttisch lag.
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Bunny und Shingo rannten die Treppe herunter. Ihre Eltern waren ebenfalls wach und starrten aus dem Fenster. Dutzende Menschen standen auf der Straße und sahen zum Himmel. „Mama, Papa, was ist das?“ Fragte Bunny. „Ich... ich weiß es nicht.“ Sagte ihre Mutter. Ihr Vater hatte in der Zwischenzeit den Fernseher angeschaltet. „Vielleicht sagen sie uns ja dort, was los ist.“ Kommentierte er seine Aktion.
„Meine Damen und Herren“ begann der Sprecher der Sondernachrichten, „wir fahren mit unserer Sondersendung zur aktuellen kosmischen Lage fort. Wir wiederholen. Es besteht nicht der geringste Grund zur Beunruhigung. Wir werden vielmehr Zeuge eines einmaligen Kosmischen Ereignisses, das auf unserer Erde etwa nur alle 100 Jahre zu Beobachten ist. Der Hell leuchtende Stern, den sie am Himmel sehen, ist nichts weiter als eine Erdnahe Supernova. In ein paar Tagen wird sie nicht mehr zu sehen sein. Also kein Grund zur Beunruhigung. Ich wiederhole...“ Bunnys Vater schaltete den Fernseher ab. „Na dann ist ja alles in Ordnung. Dann mal wieder ins Bett mit euch, Kinder.“
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Bunny schlief in dieser Nacht nicht besonders gut. Es war einfach zu hell in ihrem Zimmer. Trotz zugezogener Vorhänge. Am nächsten Morgen kam sie nur schwer aus dem Bett. Sie mußte sich bemühen, ihre Augen offen zu halten. Sie ging zum Fenster und sah hinaus. Ihr erster Blick fiel zum Himmel, wo nun zwei Sonnen standen. Es war ein seltsamer Anblick. Dann sah sie, daß seit gestern Nacht der ganze Schnee geschmolzen war. Jetzt fiel ihr auch auf, wie warm es in ihrem Zimmer war. Sie zog sich ihre kurze Schuluniform an und ging in die Küche, wo ihre Mutter schon das Essen zubereitet hatte. „Guten Morgen, Bunny,“ sagte sie „so früh schon auf?“ „Ja, ich habe nicht besonders gut geschlafen.“ „Kann ich gut verstehen. Wir auch nicht.“ Bunny setzte sich und Frühstückte. Sie Warf einen Blick in die Wettervorhersage der Zeitung. Es ist mit Schnee und Temperaturen um –6 Grad zu rechnen. Sie schüttelte den Kopf und sah auf das Thermometer. 17 Grad. Und das um 7 Uhr morgens. Im Januar. Plötzlich sah sie das besorgte Gesicht ihrer Mutter. „Was ist mit dir?“ Fragte Bunny. „Ach nichts.“ Sagte ihre Mutter und sah seufzend aus dem Fenster zum Himmel.
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Bunny lief auf ihrem Schulweg. Sie war zwar für ihre Verhältnisse noch relativ früh dran, aber es war einfach eine Macht der Gewohnheit. Ihre Mutter hatte sie noch gezwungen eine dicke Jacke in die Tasche zu packen. „Man kann ja nie wissen“ meinte sie. Plötzlich wurde Bunny an der Schulter gepackt. Sie fuhr herum. Ein Mann mit langen braunen Haaren heilt sie mit der linken Hand fest. In der rechten hielt er ein paar Broschüren. „Hey, was wollen sie von mir?“ Rief sie. „Meine Tochter, tue Buße, denn das Ende ist nahe.“ „Was?“ „Für alle großen Propheten war die zweite Sonne immer das Zeichen des Untergangs. Apocalypse. Das Ende der Zivilisation.“ Bei diesen Worten  wurde sein Griff immer stärker. Seine Finger bohrten sich regelrecht in Bunnys Schulter. „Au, sie tun mir weh“ sagte sie. „Hey, lassen Sie sie los!“ Tönte eine Stimme von hinten. Sofort löste sich der Griff des Mannes. „Mamoru!“ Sagte Bunny freudig. „Was wollen sie?“ Fragte Mamoru den Mann. „Das Ende ist nahe mein Sohn. Das sollten alle Erfahren!“ Mit diesen Worten drückte er Mamoru ein seiner Broschüren in die Hand. Wie in Trance nahm dieser sie an. Der Mann drehte sich um. Während er ging hob er seine Broschüren du rief immer wieder: „Das Ende ist nahe. Tut Buße!“ Bunny und Mamoru sahen ihm einen Moment nach.
„Danke Mamoru.“ Sagte Bunny leise. Sie fiel ihm in die Arme und drückte ihren Kopf auf seine Brust. Sie zitterte etwas und ihre Augen waren feucht. Der Schreck saß ihr noch deutlich in den Gliedern. Mamoru streichelte sanft durch ihr Haar. „Es ist gut Bunny. Es ist ja nicht passiert. Laß dir von solchen Spinnern keine Angst einjagen.“ „Ich bin mir gar nicht so sicher, ob er ein Spinner ist“ sagte eine Stimme. Bunny und Mamoru fuhren herum. „Ami,“ sagte Bunny verwirrt. „Was meinst du damit?“
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Ami nahm Mamoru die Broschüre ab und schlug sie auf. Für einen Augenblick laß sie darin. Bunny und Mamoru sahen sie die ganze Zeit verwirrt an. Ami nickte kurz und setzte die Broschüre ab. Sie schlug eine bestimmte Seite auf und zeigte sie Bunny und Mamoru. „Seht ihr, hier steht alles. In fast allen berühmten Vorhersagen der letzten 2000 Jahre ist eine zweite Sonne am Himmel ein Vorbote für den Weltuntergang. Alte Indianische Vorhersagen, das Orakel von Delphi, Nostradamus, Plato, sogar Merlin soll eine Prophezeiung über die zweite Sonne gemacht haben. Es gibt noch viele Andere. In diesem Heft ist nur eine winzige Zusammenfassung.“ „Aber Ami,“ begann Mamoru beruhigend „Ich kann ja verstehen, daß dich sowas nervös macht, aber ich wundere mich, daß du als Wissenschaftlerin auf Prophezeiungen hörst.“ Ami schaute genau so ernst wie vorher. „Nein, es ist Ernst,“ begann sie, holte ihren Computer hervor und tippte etwas ein. „Sicher habt ihr auch von der Theorie gehört, daß es sich um eine Supernova handelt.“ Beide nickten „Aber,“ fuhr Ami fort. „Es ist völlig unmöglich. Licht und Strahlung sind viel zu intensiv. Es kann sich nicht um eine einfache Supernova handeln. Bei einer normalen Supernove selbst relativ nahe zur Erde würden wir nur einen besonders hellen Stern am Nachthimmel sehen, und die Temperaturen würden nicht ansteigen.“ „Was ist es dann?“ Fragte Bunny. Ein ungutes Gefühl bildete sich in ihrer Magengegend. „Ich denke,“ sagte Ami und tippte noch ein paar Zahlen in ihren Rechner „es handelt sich um mindestens 7 explodierte Sterne, deren Licht und Strahlung sich gegenseitig überlagern.“ „Aber das ist doch nicht möglich. Der Nachrichtensprecher sagte selbst eine Supernova kommt nur alle 100 Jahre vor.“ „Ja, deshalb kann es sich auch um keine Natürliche Ursache handeln. Ein weiterer Indiz ist, daß die Sterne genau in einer Reihe liegen, weshalb wir ja genau nur einen Stern sehen. Und wenn man die Linie verbindet dann...“ „Meinst du etwa?“ Fragte Bunny leise. Ami nickte „Ja, wer oder was auch immer für die Explodierenden Sterne verantwortlich ist. Es hält direkten Kurs auf die Erde.“
„Oh nein“ sagte Mamoru leise. „Ich habe auch mit Rei darüber gesprochen“ sagte Ami. „Sie hat schon eine böse Aura gespürt. Wir sollten uns nach der Schule unbedingt am Tempel treffen.“ „Oh nein, die Schule“ rief Bunny uns sah auf die Uhr. „Wir kommen zu spät.“ Auch Ami sah auf ihre Uhr und wurde leicht blaß. Beide rannten los. Mamoru blieb zurück und sah den Beiden kurz nach. Dann sah er noch einmal kurz zum Himmel und seufzte.
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Kapitel 2 Erinnerungen tun weh

„.... daß der Feind seine Klauen nach der Erde ausstreckt. Sie werden erkennen, daß er gekommen ist, alles zu zerstören, was ihnen lieb und teuer ist. Dann... (aus Merlins Weissagung (Echtheit wird angezweifelt))

In Amis Deutschkurs lief es gar nicht so, wie die Lehrerin es sich vorstellte. Die Meisten waren unkonzentriert und arbeiteten nicht mit. Auch Ami sah die meiste Zeit aus dem Fenster, anstatt sich auf den Unterricht zu konzentrieren. Das helle Licht der Sonne rief alte und schmerzhafte Erinnerungen wieder wach. „Ach Hamato, ich wünschte du wärst jetzt hier.“ Dachte sie. „Ja, die Sonne war dein Schutzstern. Aber hat sie dich beschützt? Du mußtest sterben, weil du uns beschützen wolltest. Jetzt stehen wir vor einer neuen Herausforderung, aber unser Team ist nicht mehr komplett.“ Ihre Erinnerungen fielen zurück auf den tragischen Moment. Auf das Schiff des Gebieters der Dunkelheit. Auf den Leblos am Boden liegenden Hamato. Auf die Schmerzen in dem schwarzen Glaskasten. An die Explosion. Sie schüttelte die Erinnerungen ab und versuchte, dem Unterricht zu folgen. Plötzlich kam eine durchsage durch den Lautsprecher. „Fräulein Mizuno Ami, bitte ins Direktorzimmer. Fräulein Mizuno Ami, bitte.“ Verwirrt sah sie ihre Lehrerin an. „Na los Ami, ich denke du bist gemeint. Also ab mit dir.“ Etwas zögernd stand sie auf und verließ ihre Klasse.
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Ami klopfte an die Tür des Direksorzimmers. „Herein“ ertönte es aus dem Inneren. Ami betrat den Raum. Hinter dem Schreibtisch saß der ältere und schon leicht ergraute Direktor. Er trug eine altmodische Brille die ihn noch älter schienen ließ. Auf der anderen Seite des Tisches saßen ein Mann und eine Frau. Die Frau schien Mitte 30 und hatte langes blondes Haar. Der Mann hatte kurzes, dunkelbraunes Haar und schien Anfang 40. Beide hatte einen ziemlich ernsten, fast traurigen Gesichtsausdruck.  „Oh, guten Tag Fräulein Mizuno.“ Sagte der Direktor. „Darf ich ihnen vorstellen, dies sind die Sommers aus Deutschland.“ Ami Begrüßte die beiden in sehr gutem Deutsch. Die Frau lächelte kurz. „Bitte, nehmen sie Platz“ sagte der Direktor und deutete auf einen freien Stuhl. Ami setzte sich. „Bestimmt erinnern sie sich noch an Austauschschüler aus Deutschland, Hamato, der vor einem halben Jahr unsere Schule besuchte, aber schon nach wenigen Tagen unter Mysteriösen Umständen verschwand. “Sagte der Direktor. Ami nickte. „Ja, an Hamato erinnere ich mich, was wollen sie wissen?“ „Wir sind Hamatos Eltern, naja, genau gesagt Adoptiveltern.“ Begann die Frau. Ihr Japanisch war mit einem starken Akzent versetzt Ami erschrak ein wenig. Ja, seinen Nachnamen hatte ihr Hamato nie gesagt. „Wir haben gehört, daß sie die letzte waren, zu der er Kontakt gehabt hatte.“ Fuhr die Frau fort. „Auch sollen sie sich öfters nach seinem Verschwinden bei seiner Gastfamilie nach ihm gefragt haben. Ich bitte sie, wenn sie irgend etwas über seinen Verbleib wissen, sagen sie es uns. Wir haben lange für diese Reise gespart, und sind fest entschlossen Japan nicht ohne ihn wieder zu verlassen. Ich bitte sie nochmals, wenn sie etwas über seinen Aufenthaltsort wissen, sagen sie es uns.“ Eine Träne rollte über das Gesicht der Frau. „Er ist doch unser Sohn.“ „Es tut mir leid.“ Sagte Ami so ruhig sie konnte. „Ich weiß nicht über Hamatos Aufenthaltsort. Ich muß jetzt gehen, sonst verpasse ich zu viel von meinem Unterricht.“ Sie stand auf, nickte den Besuchern und dem Direktor noch einmal kurz zu und verließ den Raum. „Seltsam“ dachte sich der Direktor. Er kannte Ami. Sie wurde von allen Lehrern in den höchsten Tönen gelobt. Oftmals hielt sie die Ansprachen bei offiziellen Ereignissen. Es sah ihr gar nicht ähnlich so zu verschwinden. Doch er hatte nun keine Zeit, darüber nachzudenken. Er wandte sich wieder seinen Besuchern zu.
Ami lehnte sich für einem Moment gegen die Außenseite der Tür. Eine einzelne Träne rollte über ihre Wange, die sie aber schnell wegwischte. Hatte sich heute alles gegen sie verschworen? Sie versuchte sich zu fassen und machte sich wieder auf dem weg zu ihrem Klassenraum.
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Rei konnte sich nicht konzentrieren. Das ganze beunruhigte sie gewaltig. So schlimm war es lange nicht mehr gewesen. Etwas Böses kam auf die Erde zu. Etwas gewaltiges. Rei versuchte nachzudenken. Wenn Ami recht hatte, hatte es die Kraft ganze Sonnensysteme zu Zerstören. Waren sie schon je einer so gewaltigen Kraft begegnet? Sicher, der Gebieter der Dunkelheit konnte Sonnen verdunkeln, aber Rei glaubte nicht, daß er die Kraft hatte, sie zu Zerstören. Mit einem Schlag Milliarden von Lebewesen ausgelöscht. Der Gedanke ließ Rei erschaudern. Hatten sie überhaupt die Möglichkeit, eine solche Macht aufzuhalten? Den Gebieter konnten sie nur unter schweren Verlusten aufhalten. Setsuna mußte die Zeit anhalten, um Bunny das Leben zu retten. Seitdem war sie verschollen. Hamato starb, als das Schiff des Gebieters explodierte. Rei senkte den Kopf.
Sie würden wieder Kämpfen müssen... sie würden wider hinter Bunny stehen und die Erde beschützen... sie würden wieder... Ein einsame Träne kroch ihre Wange herunter. Wird es nie aufhören? Hatte es nicht schon genug Opfer gegeben?
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Am Nachmittag trafen sich die Senshi am Tempel. Auch Artemis und Luna waren da. „Also, um was genau handelt es sich“ fragte Makoto und warf noch einen Blick zum Himmel. Noch immer war es unglaublich warm. Die Temperatur war auf 24 Grad geklettert. „Ich weiß es noch nicht genau“ sagte Rei. „Ich schlage vor wir sollten die Flammen befragen. „Gute Idee, Rei.“ Bemerkte Luna. Die 5 Kriegerinnen gingen in den Tempel. Rei setzte sich im Schneidersitz vor das Feuer. Bunny, Minako und Makoto stellten sich hinter sie. Nur Ami setzte sich etwas Abseits und sah aus dem Fenster. „Rin, pyou, tou, sha, kai, jin, retsu, sai, zen.“ Rei murmelte die magischen Worte. „Sagt mir ihr Flammen, wer für das hier alles Verantwortlich ist.“ Kaum hatte sie dies gesagt erloschen die Flammen mit einem lauten zischen. Es geschah so plötzlich, daß die Senshi zurück schraken. „Was bedeutet das?“ fragte Minako. „Ich weiß nicht.“ Antwortete Rai. Daß ist vorher noch nie passiert.“ „Seht mal!“ Rief Makoto plötzlich. „Die Asche.“ Nun bemerkten es auch die Anderen. Die Asche hatte deutlich das Wort „Armageddon“ gebildet. „Was bedeutet das?“ fragte Bunny ängstlich. „Ami, kannst Du irgendwas mit Deinem Computer feststellen?“ Rei erhielt auf ihre Frage keine Antwort. „Ami?“ fragte sie noch einmal und drehte sich um. Erst jetzt bemerkte sie, daß Ami gar nicht hinter ihr stand, sondern immer noch gedankenverloren aus dem Fenster starrte. „AMI!“ sie rief diesmal. Ami schreckte zusammen. „Wa... was denn?“ fragte sie. „Es geht darum was hier gerade geschehen ist. Die Asche hat das Wort Armageddon  geschrieben.“ „Armageddon“ wiederholte Ami. Wie aus einem Lexikon trug sie nun vor. „die Bezeichnung des finalen Kampfes zwischen Gut und Böse...  in der christ...“ „Ja, das weiß ich auch.“ Unterbrach Rei sie. „Ich wollte eigentlich, daß Du den Raum auf mit deinem Computer auf irgendwelche Energie untersuchst. Vielleicht solltest Du mal zuhören.“ Ami nickte kurz. Danach tippte sie zögerlich etwas in ihren Computer ein. „Nein, ich kann nichts feststellen.“ Sagte sie leise. Plötzlich rollte eine Träne aus ihrem Auge. „Ami, was ist mit Dir?“ fragte Bunny. „Ich... ich fühle mich heut nicht besonders wohl.“ Antwortete Ami schnell. „Ich brauche nur mal etwas frische Luft.“ Ohne auf die Antwort der Anderen zu warten verschwand Ami aus dem Tempel. „Was ist denn mit ihr?“ Fragte Bunny. „Das ganze scheint sie ziemlich mitgenommen zu haben“ sagte Makoto. „Stimmt“ stimmte Rei ihr zu. „Ich habe eindeutig die dunkle Aura gespürt. Normalerweise hätte sie das mit ihrem Computer auch feststellen müssen. „Ja, aber vielleicht sollten wir sie im Moment in ruhe lassen“ warf Minako ein. „Was ist denn überhaupt los?“ Fragte Bunny, diesmal etwas lauter. „Sag mal Bunny, verstehst Du das wirklich nicht? So blöd kannst doch noch nicht einmal Du sein“ sagte Rei.  „Rei, Du bist gemein.“ Verteidigte sich Bunny ziemlich ungeschickt. Bevor der Streit ausartete ging Minako dazwischen. „Bunny, sieh doch einfach mal aus dem Fenster, dann wird es Dir schon klar werden.“ Bunny sah hinaus „Tja, ich sehe hier nur den Tempelvorhof. Einige Bäume, Die Statuen. Ich weiß nicht, was ihr meint.“ „Sieh nach oben, Bunny“ sagte Makoto. Bunny sah in den Himmel. Plötzlich hielt sie inne. Dann sah sie wieder zu ihren Freundinnen. „Meint ihr etwa, daß...“ sie hielt kurz inne und sah wieder aus dem Fenster. „Na endlich hast Du es kapiert.“ sagte Rei. „Aber... aber es ist schon über sechs Monate her, seit er... “ „Bunny, gerade Du solltest wissen, wie es ist, wenn man verliebt ist. Daß alles... die Sonne... hat die Erinnerungen in ihr wieder wach gerufen. An seinen Tod. Ich denke wir waren ihr nie eine besonders große Hilfe, das alles zu überwinden.“ Meinte Rei. „Ja, wir alle haben Ami für stark gehalten. Dabei kannte wir Hamato kaum. Und Amis Beziehung zu ihm. Es ist alles unsere Schuld. Wir hätten nach seinem Tod mehr für sie tun müssen.“ Warf Minako ein. Rai und Makoto nickten stumm. „Sie waren ein wunderschönes Paar, erinnert ihr euch?“ fragte Makoto. „Ja, ich glaube damals war uns selbst noch nicht bewußt, wie sehr er uns fehlen wird... wir kannten ihn doch kaum.“ Antwortete Minako. Es gab ein kurzen schweigen. „Ich denke wir sollten jetzt in erster Linie an Ami denken.“ Unterbrach Bunny die Stille. „Ich gehe mal nach ihr sehen.“ Mit diesen Worten verließ sie den Raum. „Hoffentlich verbockt sie nicht wieder alles“ Sagte Rei. „Ich glaube nicht“ sagte Minako „wenn jemand weiß, wie es ist seine Liebe zu verlieren, dann ist es Bunny. Ich denke sie wird das richtige tun.“ „Ja, wahrscheinlich hast Du recht, trotzdem sollten wir jetzt nicht vergessen, warum wir uns eigentlich getroffen haben. Also, was hat es mit dem allem auf sich?“
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Setsuna erwacht. Sie war schweißgebadet. Ihr Kopf dröhnte. Es dauerte eine Weile, bis sie ihre Orientierung wiederfand. Dann realisierte sie, daß sie in ihrem Bett lag. Wieviel Zeit war vergangen? Sie versuchte aufzustehen und taumelte etwas unsicher. Aber sie schaffte es, das Gleichgewicht zu halten. Für einen Moment mußte Setsuna sich ausruhen. Dann schaltete sie das Radio ein. Sie hatte Glück, gerade begannen die Nachrichten. Der 28 Januar. Knapp 6 Monate waren Vergangen. Seltsam. Ihre Verbannung hätte viel länger dauern müssen. Immerhin hatte sie gegen eines ihrer höchsten Gebote als Wächterin der Zeit verstoßen. Sie hatte die Zeit angehalten, um Bunny das Leben zu retten. Es war sogar schon das zweite mal, daß sie gegen das Verbot verstoßen hatte. Also warum nur ein halbes Jahr? Irgend etwas mußte geschehen sein. Irgend etwas, daß ihre Anwesenheit erforderte. Sie hatte einen Auftrag erhalten, den sie bisher jedoch noch nicht kannte. Aber sie war fest entschlossen, alles herauszufinden. Sie ging zum Fenster und sah hinaus. Scheinbar hatte sich in Tokyo nicht verändert. Sie lächelte kurz. Dann schweifte ihr Blick zum Himmel. Ihr Lächeln verblaßte. „Oh nein, das ist es also. Aber es kann doch noch einfach nicht soweit sein.“ sagte sie leise.
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Bunny setzte sich neben Ami auf die Treppen des Tempels. Ami schien ins lehre zu starren. Für einen Moment schwiegen beide. Dann sah Bunny Ami an. Ein einzelne Träne huschte über Amis Gesicht. „Weist Du,“ sagt Bunny, „wenn Du reden möchtest... Du weist wir sind immer für dich da.“ Ami nickte kurz. Wieder ein kurzes schweigen. „Weißt Du,“ sagte Ami leise, „alles scheint mich in letzter Zeit an ihn zu erinnern. Ich vermisse ihn so. Heute waren seine Eltern in der Schule. Sie suchen ihn. Ich wußte nicht was ich tun sollte.“ Ami schluchzte einmal kurz. „und jetzt...  wahrscheinlich werden wir wieder kämpfen müssen. Ich weiß nicht, ob ich noch kann. Ich weiß nicht, wie es weitergehen soll.“ Sie legte ihren Kopf auf Bunnys Schulter und fing an zu weinen. „Ich fühle mich so allein.“ Bunny streichelte sie einmal kurz, wie sie es auch immer mit Chibi Usa getan hatte, wenn sie traurig war. "Wir werden das alles schon durchstehen.“ Sagte sie leise zu Ami. „Komm, ich bringe dich erstmal nach Hause.“ Die Beiden Mädchen standen auf. Ami schluchze immer noch. Langsam verließen sie das Tempelgelände. Sie hatte keine Ahnung, daß sie die ganze Zeit beobachtet wurden.
Die Gestalt mit den halblangen schwarzen Haaren und dem langen schwarzen Mantel entspannte sich. Sie führte ein leises Selbstgespräch. „Schon sehr bald werdet ihr euch wünschen, daß dies eure einzigen Probleme waren.“ danach sie zum Himmel. „Ja, komm nur. So wiederholt sich alles. Doch diesmal bin ich vorbereitet. Diesmal wirst Du ihn nicht bekommen.“ Die Gestalt wendete ihren Blick vom Himmel ab. „Höchst Zeit mit der Suche zu beginnen“ Dann verschwand sie zwischen den Schatten der Bäume.
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Das Mädchen war etwa 7 oder 8 Jahre alt und hatte kurzes Blondes Haar. Sie hielt ein kleines Gerät in der Hand, aus dem eine Stimme erklang. „Ich denke ich weiß nun, was schiefgelaufen ist, Majestät.“ sagte das Mädchen und sah zum Himmel. „Es hätte nicht passieren dürfen. Bisher lief alles genau wie es sein sollte, aber dies mit der  Sonne... Es ist genau wie damals. So wiederholt sich alles.“ „Ja, Du hast recht.“ antwortete die Stimme aus dem Gerät. „Akiko, denk daran, daß du unsere einzige Hoffnung bist. Es sieht nicht gut für uns aus.“ „Ja, aber es ist nicht leicht, unerkannt zu bleiben. Ich könnte wirklich etwas Unterstützung gebrauchen.“  „Wir dürfen die Zeitlinie auf keinen Fall weiter belasten. Nur wenn es keinen weiteren Ausweg gibt, werde ich auch ihn informieren. Denk auch daran, daß Du sie beschützen mußt.“ „Ja, das werde ich, ich verspreche es. Wann wird sie eintreffen?“ „Ich bin mir nicht sicher. Irgendwann in den nächsten Tagen“ „Ich werde mein bestes geben.“ „ Ja, ich vertraue Dir! Du wirst es schaffen.“ Akiko schaltete das Gerät ab und seufzte. Sie hatte schon genug durchmachen müssen. Aber sie mußte einfach durchhalten  Sie sah noch einmal zum Himmel und verschwand dann mit schnellen Schritten in Richtung Innenstadt.
Sie wurde die ganze Zeit von zwei unsichtbaren Wesen beobachtet. Für diese spielten Zeit und Raum keine Rolle. Beide hatten die Gestalt von Kindern. Das eine war ein etwa 5 Jahre alter Junge, daß andere ein 5 Jahre altes Mädchen. Sie sprachen mit heller und fröhlicher Kinderstimme, als sie den Platz verließen. „Zu früh,“ sagte das Mädchen, „die vier hatten keine Zeit zum erwachen. Der Wächter kann nicht aus seinem schlaf erwachen.“ Sie sah einmal kurz den Jungen an und fuhr fort. „Ist sie denn überhaupt eine?“ „Ja, im Prinzip schon. Mit ihr sind es dann immerhin drei.“ sagte der Junge. „Ja, aber meinst Du es genügt. Es sollten doch vier sein.“ „Ich bin mir nicht sicher. Aber wir dürfen vorerst keinen weiteren Einfluß nehmen. Wir haben schon die Wächterin zu früh begnadigt.“ „Es steht viel mehr aus dem Spiel als sonst. Es sollten Sonderregeln gelten.“ „Nein, die Regeln sind das Einzige, was das Universum zusammenhält. Wir müssen auch auf die Sailor Kriegerinnen vertrauen. Vielleicht können sie den letzten ersetzten.“ „Wir können nicht mehr tun?“ Nein, im Moment nicht.“ Das Mädchen senkte den Kopf. „Meinst Du sie werden es schaffen?“ fragte sie schließlich. Der Junge sah zum Himmel. „Ich hoffe es.“ Sagte er unsicher.
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„Wieviel Zeit haben wir?“ fragte Makoto. „Ich bin mir nicht sicher.“ antwortete Rei. „Ami könnte es bestimmt genauer sagen. Vielleicht eine Woche oder ein paar Tage. Wahrscheinlich weniger.“ „Wir sollten uns auf das Schlimmste vorbereiten.“ sagte Minako
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Kapitel 3 Das Gesicht des Feindes

...werden die auserwählten Krieger zu den Waffen greifen und sich Tapfer dem Feind entgegenstellen. Große Verluste werden zu beklagen sein, wenn...  (aus Merlins Weissagung (Echtheit wird angezweifelt))

Absolute Stille. Im Universum gibt es keine Geräusche. Trotzdem schienen die Sterne zu flüstern. Das Universum ist Jung und arm an Erfahrungen. Trotzdem ahnt es, wenn es sich in Gefahr befindet. Und das war der Fall. Ein gigantischer schwarzer Schatten schob sich vor das Licht der Sterne.
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Der Raum war groß. An den Wänden befanden sich verschiedene Apparate. An einer Wand war ein großer Schirm angebracht, durch den Man auf das Universum sehen konnte. Ein paar Männer in schlichten grauen Einteilern waren in dem Raum. Ein paar saßen an irgendwelchen Konsolen. Einige schienen einfach ziellos umher zu rennen. In der Mitte des Raumes war ein abgesonderter kleiner Tisch. Eine verdunkelte Glaskuppel befand sich darüber. Der kleine Kristalle lagen darunter, jeder in einem kleinen abgesondertem Bereich. Ein Bereich war frei, ein Kristall schien zu fehlen. Die Kristalle hatten unterschiedliche Farben. Einer was gelb, einer grün und einer rot. Der grüne und der rote Kristall schienen ein wenig von innen heraus zu leuchten. Der gelbe war dunkel. An der Gegenüberliegenden Seite des Schirms befanden sich drei erhobene Plätze. Sie waren reich verziert. Der Mittlere überragte die anderen beiden noch um einiges. Allerdings war zur Zeit nur der Rechte besetzt. Eine Junge Frau mit langen roten Haaren saß darauf. Sie trug ein langes, schwarzes Kleid. Einer der Männer mit rotem Einteiler kam auf sie zu. Es schlug sich mit der rechten Hand auf die linke Brusthälfte und verneigte sich. „Meine Gebieterin,“ begann er „ein weiteres bewohntes System befindet sich vor uns, wie sollen wir verfahren?“ „Ein weiteres wertlosen System mit wertlosen Lebensformen!“ sagte die Frau abfällig. „Zerstört alles!“ Der Mann klopfte sich erneut auf die Brust und verneigte sich. „Sehr wohl Gebieterin!“ „Halt! Der Befehl ist widerrufen!“ Beide drehten sich in die Richtung aus der die Stimme gekommen war. Ein Junger Mann stand dort. Er schien höchstens 18 Jahre alt zu sein. Er einen roten Einteiler mit einigen Verzierungen. Dazu einen langen, roten Umhang. Er hatte halblanges blondes Haar. „Regan, wie kannst Du es wagen meine Befehle zu widerrufen. Du weißt, daß ich die erste Generälin bin.“ fuhr die Frau ihn an. Sie war inzwischen aufgestanden. „Ich handle auf direkten Befehl unseres großen Herrschers. Er glaubt, daß wir am Ziel sind.“ „Meint er wirklich, daß dieses kleine unbedeutende System den letzten Kristall beherbergt.“ „Ja, aber wenn Du anderer Meinung bist, Sarina, kannst Du das gerne unserem Herrscher Vortragen.“ „Nein, natürlich nicht.“ Sagte Sarina. Man konnte förmlich die Aggression in ihrer Stimme spüren. Sie setzte sich wieder. „Dann ist ja alles klar“ „Ja, zum Ruhme unseres großen Herrschers.“ sagte Sarina ein wenig Abfällig. Regan grinste. Dann drehte er sich um und verließ den Raum. Der Soldat im grauen Einteiler stand noch immer neben Sarina. Es sah ein wenig verwirrt aus. „Los, Du hast gehört, was zu tun ist!“ schrie Sarina ihn an. Der Soldat zuckte kurz zusammen. Dann verneigte er sich noch einmal. „Sehr wohl, Gebieterin!“
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Bunny hatte Ami nach Hause gebracht. Luna hatte sie begleitet. Nun kehrte sie Nachdenklich zum Tempel zurück. „So habe ich Ami noch nie erlebt. Das ganze muß sie sehr mitgenommen haben.“ sagte sie mehr zu sich selbst als zu Luna. Trotzdem fühlte sich diese Angesprochen. „Natürlich. So hast Du Dich auch aufgeführt, als Mamoru vom Königreich des Dunklen kontrolliert wurde.“ sagte die Katze. Bunny nickte. „Vielleicht sollten wir versuchen sie mit jemand anders zusammen zu bringen. Wie wär’s mit Ryo.“ Enthusiasmus spiegelte sich in Bunnys Augen wieder. „Nein, Bunny! Damit wirst Du alles nur noch schlimmer machen. Sie muß alleine damit fertig werden.“ Bunny wirkte etwas enttäuscht. „Bist Du sicher?“ fragte sie. „Ja!“
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Regan ging selbstzufrieden über einen der langen Flure. Er konnte sich ein inneres Lächeln nicht verkneifen. Er genoß es, Sarina vor den Soldaten bloßzustellen. Plötzlich stellte sich ihm ein Mann in einem blauen Einteiler in dem Weg. Er hatte langes, dunkelbraunes Haar. Er wirkte wesentlich älter als Regan.  Er lächelte kurz, als er Regan sah. „Hallo Bruderherz!“ sagte er kurz. „Gander!“ sagte Regan freundlich. „Was machst Du hier?“ „Du hättest sie nicht beleidigen sollen. Immerhin ist Sarina die erste Generälin und Tochter unseres Herrschers. Du solltest es Dir nicht mit ihr verscherzen.“ „Sie ist nur durch den Tod ihres Bruders erste Generälin geworden. Sie hat diesen Posten nicht verdient. Und nun tut sie so, als wäre absolute Herrscherin über dieses Schiff.“ „Ja, aber das wird alles keine Rolle mehr spielen, wenn wir den letzten Kristall haben.“ Ragan nickte. „Ja, Du hast wie immer recht. Ich werde mich bemühen, mich in Zukunft zusammen zu reißen.“ „Sehr gut, Bruderherz. Nun komm, der Herrscher möchte uns sehen.“
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Bunny war wieder beim Tempel angekommen. „Na, wie geht es ihr?“ fragte Rei. Bunny schüttelte den Kopf. „Nicht so besonders. Das ganze hat sie wirklich sehr mitgenommen.“ „Und gerade jetzt brauchen wir sie. Wir haben es mit jemandem zu tun, der ganze Sonnensysteme in die Luft jagen kann, und genau Kurs auf uns hält. Und ich denke nicht er kommt zu einer friedlichen Kaffe und Kuchen Party.“ sagte Rei. Bunny übersah den Sarkasmus in ihrer Stimme. „Meinst Du, das wir wieder Kämpfen müssen?“ fragte Bunny unsicher. Rei seufzte innerlich. Doch sie vermied es einen Streit anzufangen. Das war jetzt der falsche Augenblick. „Ja, ich bin ziemlich sicher!“ sagte sie kurz.
Draußen ging eine der Sonnen unter. Bunny sah aus dem Fenster. „Oh nein, es ist schon so spät? Ich hatte Mama doch gesagt...  „ mit diesen Worten lief sie in Richtung Tür. Dann drehte sie sich noch einmal um. „Tschüs, wir sehen uns ja morgen.“ Die Anderen verabschiedeten sich. Dann lief Bunny durch die Tür. „Tja, man verliert völlig das Zeitgefühl, wenn es 24 Stunden hell ist.“ sagte Makoto. „Blödsinn,“ kommentierte Minako, „ich denke sie will noch zu Mamoru und wollte sich nicht von uns aufziehen lassen.“ Die Anderen lachten. „Ja, wahrscheinlich hast Du recht.“ Schloß Makoto ab.
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„Mamoru, Du ißt ja gar nichts“ sagte Bunny. Rei, Makoto und Minako hatten recht behalten. Bunny war zu Mamoru gegangen und hatte ihm etwas zu Essen gekocht. „was ist denn?“ fragte sie weiter als sie Mamorus besorgtes Gesicht sah. „Das ganze ist sonderbar,“ sagte Mamoru, „es kommt mir alles so bekannt vor, als hätte ich es schon einmal erlebt. Aber die Bilder sind verschwommen, wie aus einem Traum. Irgend etwas geht hier vor.“ „Ich verstehe das nicht, was meinst Du?“ Bunny war leicht blaß geworden, als sie die Worte aus Mamorus Mund hörte. Mamoru wollte seine Freundin nicht beunruhigen. Er lächelte kurz. „Ach, wahrscheinlich ist es nichts.“ Dann nahm er eine Gabel und begann zu Essen. Bunny lächelte glücklich. „Wir werden das alles schon schaffen. Wir haben es bisher immer geschafft.“ Mamoru lächelte erneut. Diesmal kam das lächeln vom ganzem Herzen. Bunnys Optimismus war einfach ansteckend. „Ja, wir stehen das gemeinsam durch.“
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Regan und Gander standen vor der großen Tür. Mit einem leisen zischen glitt sie auf. Gander schritt entschlossen hinein. Regan zögerte kurz, folgte aber schließlich seinem Bruder.
In dem Raum war es Finster. Man konnte kaum die Hand vor Augen sehen. Ragen stellte sich neben seinen Bruder vor den großen Tisch, der in der Mitte des Raumes stand. Beide schlugen sich mit der Hand auf die Brust. „Deine ergebenen Diener, Herrscher El Corr.“ sagten Beide im Takt.
Vom Herrscher war kaum mehr als ein Schatten zu sehen. Doch nun öffneten sich zwei rotglühende Schlitze, an der Stelle, wo man normalerweise Augen vermutete. Alle Selbstsicherheit war sofort wie weggeblasen, wenn man von diesen rotglühenden Augen beobachtet wurde.
„Ah, Gander und Regan.“ Die Stimme des Herrschers war leise und ein wenig zischend. „Ich wißt sicher, daß wir uns nun am Ziel der Reise befinden. Hier wird alles Enden und wieder neu Beginnen. Es geschieht so, wie er es versprochen hat. Dem Ultimativen Sieg steht nun nicht mehr im Wege.“ Der Herrscher sah die Beiden Brüder einen Moment an. Dann fuhr er fort. „Ich möchte, daß ihr Beiden den Planeten untersucht und die zu erwartende Gegenwehr Testet. Falls die zu erwartende Gegenwehr schwach ist, gestatte ich es euch, den letzten Kristall zu holen.“ Gander und Regan schlugen sich erneut auf die Brust. „Jawohl El Corr.“
„Sehr gut,“ fuhr El Corr fort. „Der wahrscheinlichste Ort ist eine große Stadt. Dort ist die Energiemenge am größten. Dort werdet ihr landen. Um den Rest des Planeten werden die Soldaten sich kümmern. Regan, bereite dich schon mal vor, ich habe mit deinem Bruder noch etwas zu besprechen.“ Regan nickte, drehte sich um und machte sich daran den Raum zu verlassen. Als er die Tür fast erreicht hatte, wurde er von der Stimme seines Herrschers aufgehalten. „Regan!“ „Ja, Herrscher?“ Du weißt, ich dulde kein Versagen.“ „Ich werde nicht Versagen.“ „Sehr gut!“ Regan schlug sich wieder mit der Faust auf die Brust. „Zu Eurem Ruhme!“ „Geh jetzt.“ Regan verließ den Raum. El Corr wandte sich nun Gander zu. „Wie macht er sich?“ „Er macht gute Fortschritte für sein Alter. Er beherrscht nahezu alle Techniken. Und er ist euch Treu ergeben.“ „Sehr gut, du hast gute Arbeit mit ihm geleistet.“ „Was tun wir, wenn der Sternenkrieger dieses Planeten schon erwacht ist?“ „Falls das wirklich der Fall sein sollte, und er sein Training schon beendet haben sollte, werden wir auf die übliche Weise vorgehen. . Ich will auf keinen Fall, daß dein Bruder gegen ihn Kämpft. Pass gut auf, schließlich ist es seine erste Mission.“ El Corr schien kurz zu grinsen, aber sicher war sich Gander nicht. „Du kannst nun gehen.“ „Jawohl, ich werde alles zu eurer Zufriedenheit durchführen!“ Gander schlug sich mit der Faust auf die Brust und ging in Richtung Tür.  „Aber denke daran,“ sagte der Herrscher noch, bevor Gander den Raum verließ, „ich dulde kein Versagen!“
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Kapitel 4 Es Beginnt

...der Kampf in voller Macht entbrennt. Doch nur, wenn die großen Vier, die Krieger, die von den Sternen selbst erwählt wurden, sich opfern um...  (aus Merlins Weissagung (Echtheit wird angezweifelt))

Es war spät geworden. Lächelnd schloß der junge Pfarrer die Tür hinter sich, um noch einen Abendspaziergang zu machen. Die Kirche war für einen Wochentag äußerst gut besucht gewesen. Es war hell und warm. Einige Vögel zwitscherten, als der Pfarrer durch den Park ging. Plötzlich erhob sich ein ganzer Schwarm. Der Pfarrer zuckte kurz zusammen. Nein, da war nichts, nur ein erschreckter Vogelschwarm...  oder etwa doch nicht. Der Pfarrer hielt inne und lauschte kurz. „Ist da jemand?“ fragte er unsicher. „Ja!“ war die kurze und scharfe Antwort. Die Stimme schien von hinter einem der Bäume zu kommen. „Wer bist Du mein Sohn, gib Dich zu erkennen.“ Der Pfarrer starrte angestrengt in die Richtung, aus der er die Stimme vermutete, doch er konnte nichts erkennen. „Nur eine schwarze Seele!“ Der Pfarrer war verwirrt und leicht verängstigt. Diesmal fuhr er etwas unsicher fort. „Niemandes Seele ist schwarz mein Sohn. Sage mir was Du willst, und ich werde sehen, ob ich Dir helfen kann.“ „Ich möchte deinen wertvollsten Besitz!“ „Ich besitze nichts wertvolles mein Sohn. Wenn Du Geld möchtest, kannst Du kommen und es Dir holen. Ich werde für Deine Seele beten.“ „Bete lieber für deine eigene Seele“ Der Pfarrer fuhr herum... die Stimme kam diesmal von direkt hinter ihm. Das letzte was er sah, war eine hochgewachsene schwarze Gestalt. Dann wurde er von einem schwarzem Energieblitz getroffen. Er stöhnte Laut vor schmerzen auf. Die schwarze Energie durchzuckte seinen Körper. Ihm wurde schwarz vor Augen, dennoch blieb er bei Bewußtsein. „Du hast ihn nicht, äußerst Bedauerlich.“ Mit diesen Worten drehte sich die Gestalt um und verschwand zwischen den Schatten der Bäume. Der Pfarrer stöhnte vor schmerzen. Aus der ferne erklangen Stimmen.
„Bist Du sicher, daß Du etwas gehört hast?“ „Ja, komm schon, vielleicht ist etwas passiert.“ Die zwei Passanten kamen zum Schauplatz. „Oh mein Gott, daß ist ein Pfarrer!“ „Ich glaube er ist bewußtlos, ruf schnell einen Krankenwagen!“ „Ja!“ Einer der Passanten lief den Weg herunter, der Andere ging zum Pfarrer. „B... Bitte h... helft mir.“ „Keine Sorge, Hilfe ist unterwegs.“
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Gander und Regan materialisierten sich vor der Stadt. Gander kniff die Augen zusammen. So viel Licht war er nicht gewöhnt. Er kannte nur die schale Beleuchtung die auf dem Schiff herrschte. „Wo sind wir?“ fragte er. „Wir haben den Planeten noch ein wenig untersuchen können. Die Einheimischen nennen die Stadt Tokyo.“ Gander zog ein kleines Gerät aus seinem Einteiler und richtete es auf Regan. Dieser wurde in ein hellblaues Licht eingehüllt. Als das Licht verlöschte trug er rote Erdenkleidung. Danach richtete er das Gerät auf sich selbst. Aus seiner Kleidung wurde ein blauer Anzug. „So, wir wollen ja nicht sofort auffallen.“ Regan nickte. Dann machten sie sich auf den Weg in die Stadt.
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El Corr lachte. Seine Stimme, die viel lauter schien als zuvor, wurde über das gesamte Schiff übertragen. „Sucht den letzten Kristall! Sucht auf dem ganzen Planeten! Vernichtet alle, die es wagen, sich euch in den Weg zu Stellen! Dem Sieg steht nichts mehr im Weg!“ Er verstummte kurz. Dann lachte er noch einmal. „Ja, nimm Dich in acht, Planet Erde, El Corr der Zerstörer ist über dich gekommen!“
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Haruka und Michiru saßen zusammen in einem Café. „Die ganze Sache beunruhigt mich mehr als jemals etwas zuvor.“ sagte Haruka. Michiru nickte. „Ja, ich verstehe was Du meinst. Ich spüre es auch. Was meinst Du werden die Anderen unternehmen.“ „Am liebsten hätte ich, wenn sie gar nichts tun würden. Die Sache ist wahrscheinlich viel zu gefährlich. Aber Du kennst sie ja. Sie werden sich nicht raushalten.“ „Nein, sie werden es sicher nicht. Ich wünschte nur, Setsuna wäre hier. Sie wüßte, was zu tun ist.“ Haruka seufze. „Ja, ich auch, aber ich glaube nicht, daß wir sie so schnell wiedersehen werden.“
„Warum denn so pessimistisch, Haruka?“ fragte eine bekannt Stimme.
Haruka und Michiru sprangen auf. „Setsuna!“ rief Michiru, lief zu ihrer Freundin und umarmte sie. Auch Haruka lief lächelnd zu Setsuna. „Ich bin so froh, daß Du wieder da bist.“ Sagte Haruka. Für einen Moment sahen sich die beiden an. Dann umarmten auch sie sich. „Ja, ich habe euch auch vermißt.“
„Weißt Du vielleicht, was hier vorgeht?“ fragte Haruka. „Nein, noch nicht.“ sagte Setsuna. Ihre Stimme schien immer leiser zu werden.
Donner grollte aus der ferne.
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Es war Nacht, zumindest der Uhrzeit nach. Die graue Wolken sorgten zumindest für etwas Dunkelheit. Regen prasselte auf die Dächer der Stadt.
Ryo schlief in seinem Zimmer. Er wälzte sich hin und her. Plötzlich fuhr er hoch. Schweißtropfen perlten sich an seiner Stirn. Er Atmete tief durch. Schmerzen durchzogen seinen Schädel. Er stöhnte kurz und hielt sich den Kopf. „Oh nein!“ Sagte er „es geht wieder los. Ich brauche Hilfe“
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Es regnete noch immer, als sich Bunny auf den Weg zur Schule machte. Sie war für ihre Verhältnisse recht früh dran. Sie hatte nicht besonders gut geschlafen und gähnte aus vollem Hals. Der lange Regenmantel war schon völlig durchnäßt, als sie sich dem Schulgelände nährte. Plötzlich bemerkte sie das Mädchen mit den roten Haaren, daß auf die Schule zulief. Es hatte einen großen, bunten Regenschirm aufgespannt. Bunny hielt inne und lächelte. „Hallo Naru!“ rief Bunny, als diese in Hörweite war. Naru blieb fast abrupt stehen. „Oh, hallo Bunny.“ Warum beeilst du dich so? Wir haben noch viel Zeit.“ Naru sah auf die Uhr. „Oh, ich habe es schon für viel später gehalten. Durch das ganze (Naru deutete zum Himmel) hab ich mein komplettes Zeitgefühl. Du ja anscheinend auch, oder wie kommt es, daß Du mal pünktlich da bist?“ „Oh Naru, fang Du nicht auch noch damit an.“ Naru lächelte. „Ist ja schon gut. Hast Du übrigens schon vom Überfall auf den Pfarrer gehört?“ „Wie? Was für ein Überfall?“ fragte Bunny verwirrt „Und welcher Pfarrer?“ „Der Pfarrer, den das Königreich des Dunklen damals in einen Teufel verwandelt hat. Der, gegen den Sailor Moon gekämpft hat. Ich habe Dir doch davon erzählt.“ Bunny nickte. „Was ist passiert?“ Naru hatte sie neugierig gemacht. „Er ist gestern ins Krankenhaus eingeliefert worden. Es heißt er hatte einen Herzanfall.“ „Und was meintest Du wegen Überfall?“ „Das ist ja gerade das merkwürdige. Er selbst behauptet steif und fest von einer schwarzen Gestalt überfallen und mit irgendwas beschossen wurden zu sein. Allerdings hat ihm niemand geglaubt. Es heißt er habe Halluzinationen gehabt, wegen dem Herzinfarkt. Aber ich glaube es steckt mehr dahinter.“ „Woher weißt Du überhaupt davon?“ „Ein bekannter meiner Mutter hat ihn im Park gefunden. Er ist auch mit ins Krankenhaus gefahren und war dabei, als die Polizei den Pfarrer befragt hat.“ „Aber wer sollte denn etwas von einem Pfarrer wollen? Wurde ihm etwas gestohlen?“ „Das ist fast noch merkwürdiger. Es wurde ihm überhaupt nichts gestohlen.“ „Vielleicht war es dann ja wirklich ein Herzanfall.“ „Nein, ich bin mir ziemlich sicher, daß mehr dahinter steckt. Ich kenne den Pfarrer sehr gut, und ich kenne niemanden, der gesünder lebt als er. Außerdem ist er doch noch ziemlich Jung. nein, da steckt mehr dahinter.“ „Was denn?“ fragte Bunny. Sie war ein wenig blaß geworden. Narus Ausführungen beunruhigten sie sichtlich. „Ich weiß es nicht, aber ich hoffe Sailor Moon ist immer noch wachsam. Welcher Mensch sollte denn einen harmlosen Pfarrer überfallen?“ „Ja, vielleicht...“ Bunny wurde vom Klingeln der Schulglocke unterbrochen. Die beiden Mädchen erschraken. „Oh nein, wir kommen schon wieder zu spät riefen sie gleichzeitig und rannten ins Schulgebäude.“
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Regan sah sich fasziniert um. „So viele Lebensformen auf einmal.“ bemerkte er beiläufig. Gander achtete kaum auf ihn. Er trug einen Visor, ähnlich wie Sailor Merkur ihn trug und untersuchte die Menschen. Er grinste zufrieden. „Schwache Lebensformen. Es ist mit keiner Gegenwehr zu rechnen. Wir können sofort mit der Suche beginnen!“ Regan sah ihn an. „Wobei handelt es sich bei dem Kristall eigentlich?“ „Es ist ein Kristall mit fast unendlich viel Energie in sich. Es gibt im ganzen Universum nur vier Stück davon. Drei besitzen wir schon. Doch wer alle vier hat...“ „Ich verstehe. Wie finden wir ihn?“ „Der Kristall verbirgt sich immer in einem der Lebensformen. Stirbt diese Person, tritt der Kristall hervor. Es ist ganz einfach.“ „Ja, das ist es.“ „Nun, dann wollen wir doch mal nach einem geeigneten Vernichtungswerkzeug suchen.“ Gander grinste. „Ja, suchen wir.“ Sagte Regan und fing ebenfalls an zu grinsen.
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Die Spielhalle war gut gefüllt. Ein Junge stand am Greiferautomaten. Er hatte schon lange nichts mehr gewonnen, dennoch kam er häufig um zu spielen. Er tat es aus reiner Gewohnheit. Wieder kam ein leerer Greifer an. Der Junge fluchte leise und warf erneut eine Münze ein. Der Apparat gab ein leise Surren von sich, als sich der Greifer in Bewegung setzte. Der Junge überlegt kurz und versuchte dann einen kleinen, blauen Bären zu Angeln. Als er auf den Knopf drückte, bemerkte er sofort, daß der Versuch wieder nicht gelingen würde. Er fluchte erneut. Doch plötzlich geschah etwas Merkwürdiges. Der Bär rückte einige Zentimeter zur Seite, so daß sich der Greifer genau um ihn schließen konnte. Der Junge sah verwirrt zu, als der Bär in den Ausgebungsschacht geworfen wurde. „Aber...“ flüsterte er. Er mußte es erneut probieren. Wieder warf er eine Münze ein und setzte den Greifer in Bewegung. Diesmal schoben sich gleich zwei Objekte in den Greifer und wurden ausgeworfen. Trotzdem schien es der Junge immer noch nicht glauben zu wollen. Er trennte sich erneut von einer Münze. Wieder angelte er ohne Probleme ein großes Stofftier heraus. Eine neue Münze landete im Apparat. Langsam entstand eine Menschenmenge um den Apparat. „Wow, daß ist doch der Greiferkönig.“ sagte eines der Mädchen die um den Automat standen. „Ja, daß ist er. Ich dachte er sei weggezogen oder so. Man hat lange nichts mehr von ihm gehört.“
Der Automat wurde immer leerer. Als das letzte Stofftier aus dem Automat gezogen wurde, klatschten einige Leute Beifall. Nur der Greiferkönig sah verwirrt aus. „Nein, das ist falsch.“ Flüsterte er. „Ich kann nicht...“ ohne ein weiteres Wort lief er aus Spielhalle. „Hey, was ist denn mit dem los, sieht aus als hätte er einen Teufel gesehen. Sogar seine gewinne hat er hier gelassen.“
Der Greiferkönig lief. Er wußte selbst nicht wohin. Regen peitschte ihm ins Gesicht. Seit Sailor Moon ihn damals von seinem dasein als Teufel erlöst hatte, konnte es seine Gabe nicht mehr einsetzten. Und nun auf einmal ging es wieder. Sollte das heißen, daß er sich wieder in einen Teufel verwandeln würde? Er bog in eine dunkle Gasse ein. Dann lehnte er sich gegen eine Wand und verschnaufte erstmal. „Na, mein Junge, vor was läuft Du davon?“ fragte eine Stimme aus der Dunkelheit. „Was? Wer ist da!“ rief der Greiferkönig. „Versuchst Du, vor Dir selbst davon zu laufen? Meinst Du denn Du hast eine Chance zu entkommen?“ „Verdammt wer sind sie? Was wollen sie von mir?“ „Es gibt niemals eine Chance zu entkommen! Nicht vor Dir selbst und nicht vor mir!“ Der Greiferkönig hatte Angst. Er drehte sich um und lief zum Ausgang der Gasse. Nur noch wenige Meter trennten ihn von der Hauptstraße. Dort wimmelte es von Menschen. Dort konnte ihm nichts passieren. Plötzlich baute sich eine schwarze Gestalt vor ihm auf. Er lief gegen sie und verlor das Gleichgewicht. Der Greiferkönig saß zitternd am Boden, als die Gestalt mit dem langen Schwarzen Mantel, der eher wie ein Umhang wirkte näher kam. Er konnte nichts sagen. Er wollte schreien, doch es gelang ihm irgendwie nicht. "Oh, was ich von Dir will? Nicht viel. Nur den wertvollsten Besitz.“ Sagte die schwarze Gestalt und kam unaufhaltsam näher. „B.. bitte nicht.“ flüsterte der Greiferkönig. „Keine Angst, es wird kaum weh tun.“ Mit diesen Worten holte die schwarze Gestalt einen etwa Faustgroßen schwarzen Kristall hervor. In seinem Innern pulsierte ein violettes Licht. Diesmal schaffte es der Greiferkönig zu schreien. „NEIN... !“ das war alles was er rufen konnte. Ein schwarzer Blitz schoß aus dem Kristall und traf den Greiferkönig. Schmerz durchfuhr seinen Körper. Ihm wurde schwarz vor Augen. Nach ein paar Sekunden ließ sein Peiniger von ihm ab. „Du hast ihn auch nicht. Äußerst bedauerlich.“ Mit diesen Worten drehte sie sich um und verschwand. Der Greiferkönig versuchte nach Hilfe zu rufen, aber mehr als ein leises gurgeln brachte er nicht hervor.
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Haruka, Michiru und Setsuna gingen durch die Stadt. Sie besprachen ihr weiteres vorgehen. Plötzlich hielt Michiru inne. „Was hast Du?“ fragte Haruka. „Habt ihr nichts gehört?“ „Was denn?“ fragte Setsuna. „Da vorne, aus der Seitengasse. Hörte sich wie ein schrei an.“ Bevor die anderen noch etwas sagen konnten was Michiru schon los gerannt um nachzusehen. Setsuna und Haruka sahen sich an, zuckten kurz mit den Schultern und folgten ihr. Michiru war schon in der Gasse verschwunden. Als sie wieder ins Blickfeld der Anderen kam kniete sie neben jemandem. „Es ist ein Junge,“ sagte Michiru „er ist bewußtlos, ruft einen Krankenwagen.“ Setsuna nickte, machte kehrt und lief los. Haruka kniete sich neben Michiru. „Irgendwas stimmt nicht.“ Sagte Haruka. „Ja, ich spüre es auch. Diese dunkle Energie.“ „Könnte es sein, daß er von unseren neuen Feinden überfallen wurde?“ „Ich bin mir nicht sicher. Ich glaube ich habe diese Energie schon irgendwo vorher gespürt.“ Eine Sirene unterbrach ihr Gespräch. „Wir sollten das auf jeden Fall im Auge behalten.“ Sagte Haruka.
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„Wo bleibt Bunny?“ fragte Rei. „Wir waren um 3 Uhr verabredet. „Ich glaube, sie muß nachsitzen.“ Sagte Makoto. „Ist bestimmt heut morgen wieder zu spät gekommen.“ Rei seufzte. „Oh, dieses Mädchen. Sie ist so unzuverlässig. Und was ist mit Ami?“ „Sie war heute nicht in der Schule. Vielleicht sollten wir sie für heute in ruhe lassen.“ Rei nickte. Auf einmal sprang Reis Zimmertür auf. Bunny kam herein. Sie keuchte leicht. „Entschuldigt, daß ich zu spät komme, aber...“ „Ja, wir dachten uns so was schon.“ Unterbrach Rei sie. „Was ist mit Mamoru?“ „Er muß Arbeiten. Er wollte aber später noch kommen.“ „Na gut. Gibt es sonst irgendwas neues?“ „Naru hat mir eine seltsame Geschichte über den Pfarrer, der einer der sieben Teufel war, erzählt.“ „Was ist passiert?“ fragte Rei neugierig.
Bunny erzählte die Geschichte. „Ja, das klingt tatsächlich ziemlich merkwürdig. Wir sollten das mal genauer untersuchen. Könnte ja sein, das unsere Feinde bei ihm zugeschlagen haben.“ sagte Rei. „Ja, aber um etwas genaues zu sagen, brauen wir Ami.“ Bemerkte Minako. „Nur sie kann mit ihrem Computer Energieformen analysieren.“ „O.k., dann laßt uns zu Ami gehen.“
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Ami war in der Küche und machte sich etwas zu Essen. Ihre Mutter mußte arbeiten. Ami war alleine im Haus. Sie konnte sich selbst nicht erinnern, wann sie das letzte mal einen Schultag verpaßt hatte. Sie seufzte kurz und biß Lustlos in das Butterbrot, daß sie sich gerade gemacht hatte. Plötzlich läutete es an der Tür. Ami stand auf. Als sie die Tür öffnete, wurde sie blaß. „Ryo,“ stotterte sie „was machst Du denn hier?“ Ryo sah Ami einen Moment an. Dann senkte er den Kopf. „Ich... ich wollte nur mal gucken wie es Dir geht. Ich war nur zufällig in der Gegend. Ich... „ „Möchtest Du rein kommen?“ „Oh... nein, ... vielen dank. Ich... ich muß sowieso wieder los. Ich... „ er hielt inne. „Mach’s gut.“ Ohne ein weiteres Wort zu sagen drehte er sich um. „Hey, warte doch mal.“ Sagte Ami, doch Ryo reagierte nicht. Schnell war er um die nächste Ecke verschwunden. Ami war nicht sicher, was sie jetzt tun sollte. Sie entschloß sich aber, Ryo nicht zu folgen. Es Regnete immer noch. Sie schloß die Tür und ging wieder in die Küche. Kaum hatte sie sich gesetzt, klingelte es erneut. Ami seufzte kurz und ging erneut zur Tür. „Hallo Ami,“ begrüßte Bunny sie sofort, als sie die Tür öffnete. Ami lächelte. Bunnys fröhliches Gesicht war ansteckend. „Hallo!“ sagte Ami. Rei drängelte sich nach vorne. Sie wirkte wesentlich ernster. „Ami, wir brauchen hier in einer Sache deine Hilfe.“ „Um was geht es?“ „Das erklären wir Dir unterwegs,“ Sagte Rei
„Daß heißt, natürlich nur wenn Du Dich besser fühlst.“ Warf Bunny ein. Rei verzog leicht das Gesicht und schien zu seufzen. Ami begann zu lächeln. „Nein, es geht schon. Ich könnte sowieso etwas Ablenkung vertragen Ich hole nur schnell meinen Regenmantel.“
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Ryo kam sich wie der letzte Idiot vor. Er führte ein Selbstgespräch. „Es war doch klar, daß sie sich irgendwann einmal in jemand Anders verliebt. Wieso rege ich mich dann auf. Es war deutlich genug zu spüren.“ Er seufzte. „Vielleicht hätte ich ihr davon erzählen sollen, daß ich wieder leicht in die Zukunft sehen und Gefühle wahrnehmen kann. Aber was hätte das schon geändert? Aber ich hätte nicht so einfach verschwinden sollen.“ Plötzlich hielt er inne. Er hatte ein Geräusch gehört. „Ist da jemand?“ Eine schwarze Gestalt erschien wie aus dem nicht vor ihm. „Gib mir den Kristall!“ „Was?“ „Ich werde den Kristall schon finden!“ Die Gestalt holte einen schwarzen Kristall hervor. Ryo sah, wie schwarze Blitze auf ihn zuschossen. „NEIIIIIIN!“ Er schrie und kniff die Augen zusammen. Nach ein paar Sekunden wagte er es wieder die Augen zu öffnen. Schweißtropfen auf seiner Stirn vermischten sich mit dem Regen. Die Gestalt war verschwunden. Ebenso wie die schwarzen Blitze. Ryo atmete auf. „Eine Vision.“ Sagte er. Seine Stimme war ein wenig keuchend. „Was hat das alles zu bedeuten?“
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„Gander, komm mal her, was hältst Du davon?“ Regan trug eine kleine, schwarzbraune Spinne auf seiner Handfläche. „Interessant,“ sagte Gander und schaltete seinen Visor ein. „Scheint ein Insekt zu sein. Sehr schnell, kann Netzte Weben...  Giftig.“ Er grinste beim letzten Wort. „Scheinbar haben wir gefunden, wonach wir suchen.“ Sagte Regan. „Ja, das haben wir. Setz das Tier dort ab.“ Regan legte die Spinne auf einen Stein. Gander holte einen Apparat heraus. Er sah wie eine kleine Pistole aus. Er richtete sie auf die Spinne aus und drückte ab. Das Tier wurde in ein Purpurrotes Licht gehüllt. „Verschwende nicht zu viel Energie. Vielleicht brauchen wir sie noch... “ sagte Regan. Gander reagierte nicht auf ihn. Grinsend erhöhte er die Energiemenge. Die Spinne fing an zu wachsen. „Sieh nur, es wirkt bereits!“ sagte Gander. Regan nickte.
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„Tut mir leid,“ sagte die Krankenschwester, “nur Familienangehörige oder Leute mir Sonderberechtigung dürfen zu ihm.“ „Niemand Anderes?“ fragte Bunny. „Nein.“ Sagte die Krankenschwester an der Aufnahme des Krankenhauses noch einmal. Niedergeschlagen verließen die 5 Mädchen das Gebäude. Endlich hatte es aufgehört zu regnen. „Und was machen wir jetzt?“ fragte Bunny. „Schließlich können wir nicht so einfach an ihr vorbei Marschieren.“ „Vielleicht doch.“ sagte Rei und grinste. „Du hast einen Plan, oder?“ fragte Minako. „Ja, also paßt auf.“ Die Kriegerinnen rückten zusammen und lauschten Reis Worten.
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Mamoru schloß die Tür zu seiner Wohnung auf. Er war etwas erschöpft, doch er wußte, daß sein Tag noch nicht beendet war. Er hatte Bunny versprochen sofort zum Tempel zu kommen, aber wenigstens die Nachrichten wollte er sich noch ansehen. Er schaltete den Fernseher. „...kam es heute auf der gesamten Welt zu einer Mysteriösen Anzahl von Unfällen. 6 Züge entgleisten, mindestens 30 Todesopfer. Wieder Lawinen in den Alpen. Die Zahl der Opfer ist noch unbekannt. Mehrere schwere Autounfälle auf der gesamten Welt. Niemand hat für diese Unfallserie eine Erklärung. Washington: Der...“ Mamoru schaltete ab. Er war aufgestanden. „Was hat das alles zu bedeuten?“

Auch woanders verfolgte jemand diese Nachrichten. Die dunkle Gestalt stand auf.
„Ja, nun hat es begonnen!“

Mamoru verließ seine Wohnung wieder. Er beeilte sich auf dem Weg zum Tempel. Er hatte ein ungutes Gefühl.
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„Also, dann ist ja alles klar.“ sagte Rei. Bunny war etwas unsicher. „Und Du meinst wirklich das Funktioniert?“ „Natürlich wird es das. Nun mach schon.“ Bunny nickte und zog ihren Verwandlungsfüller.
„MACHT DES MONDES, VERWANDLE MICH IN EINE HÜBSCHE POLIZISTIN!“
Bunny trug nun eine blaue Polizeiuniform und wirkte wesentlich älter. „Ich bin immer noch der Meinung, eine Krankenschwester währe besser gewesen.“ sagte sie etwas trotzig. „Ja, aber nur so kannst Du auch Ami mitnehmen.“ Sagte Rei. „Ja, ist ja schon gut, ich bin ja nicht blöd.“ Rei verkniff sich einen Kommentar. „Na los, geht schon.“ sagte Makoto. Bunny betrat das Krankenhaus. Ami folgte ihr. Bunny wandte sich an die Schwester an der Aufnahme. „Äh, guten Tag, ich suche den Pfarrer, der den Herzanfall hatte, und behauptet, überfallen worden zu sein. Ich soll seine Aussage aufnehmen.“ „Die Schwester sah auf. „Aber es waren doch schon ein paar ihrer Kollegen hier und haben das getan.“ „Äh, ja, aber ich soll alles noch mal überprüfen...“ Bunny wußte nicht genau, was sie sagen sollte. Die Schwester deutete auf Ami. „Und die da?“ „Oh, sie ist Praktikantin bei uns, sie wird die Aussage aufnehmen.“ Die Schwester zögerte einen Moment... „Hm, na gut,“ sagte sie schließlich. „Station 3 Zimmer 9“ „Vielen danke“ sagte Bunny und ging mit schnellen schritten an ihr vorbei. Ami folgte Bunny. Als sie außer Hörweite waren sah Ami Bunny fragend an. „Praktikantin? Und Aussagen aufnehmen?“ „Mir ist auf die schnelle nichts besseres eingefallen“ „Also ich hätte Dir das nicht abgenommen.“ „Du bist fast so gemein wie Rei.“ „Ist ja schon gut, da vorne ist das Zimmer. Mach jetzt keinen Fehler, Bunny.“ „Werd ich schon nicht.“
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Mamoru kam beim Tempel an. Luna und Artemis hatten dort auf ihn gewartet. „Hallo Luna, hallo Artemis. Wo sind die anderen?“ fragte er. „Sie sind zum Krankenhaus gegangen.“ Sagte Luna „Sie wollten da eine eigenartige Geschichte mit einem Pfarrer untersuchen.“ Fuhr Artemis fort. „Dann nichts wie hin. Etwas seltsames geht hier vor. Ich habe ein ungutes Gefühl. Ich glaube sie sind in Gefahr.“ Mamoru sprintete zurück zu seinem Auto. Die Katzen folgten ihm.
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Bunny lauschte den Worten den Pfarrers, als der seine Geschichte noch einmal erzählte. Ami tippte die ganze Zeit etwas in ihren Minicomputer. „Ja, die Gestalt war schwarz gekleidet. Und ich glaube sie hatte schwarze Haare. Und eine eigenartige Stimme. Irgendwie tief und schneidend, dabei doch völlig emotionslos.“ sagte der Pfarrer. Bunny nickte. Sie blickte kurz zu Ami. Diese nickte. „Ja, ich glaube wir haben genug gehört. Meine Kollegin und ich müssen jetzt gehen. Ich wünsche ihnen gute Besserung.“ „Vielen dank!“ Ami nickte dem Pfarrer noch einmal freundlich zu. Dann verließen sie und Bunny das kleine Krankenzimmer. „Und, konntest Du irgendwas feststellen?“ fragte Bunny Ami, die schon wieder an ihrem Computer Arbeitete. „Ja und Nein.“ „Wie meinst Du das?“ „Also es ist eindeutig etwas mit ihm geschehen. Seine Energiewerte sind einfach zu unnormal. Allerdings schien es sonst nichts ausgemacht zu haben. Ich glaube auch der Herzanfall war nicht beabsichtigt. Es war ein unvorhergesehener Nebeneffekt.“ „Von was?“ „Ich weiß es nicht. Ihm wurde weder Energie abgesaugt, noch wurde versucht ihn in irgendwas zu verwandeln. Trotzdem ist etwas mit ihm passiert, ich weiß nur noch nicht was.“ „Die Person, die ihn angegriffen hat, es erinnert mich irgendwie... nein, es ist unmöglich, wie haben die Explosion...“ sagte Bunny leise.
Plötzlich piepte ihr Kommunikator. „Was gibt es?“ fragte sie. „Bunny, wir haben hier draußen auf einmal mächtige Probleme bekommen?“ sagte Rei. Sie war blaß und ihre stimme zitterte. „Was ist passiert?“ „Eine mannshohe Spinne, die Passanten anfällt.“ sagte Rei. „WAS?“ fragte Bunny. Nun konnte sie schreie aus dem Hintergrund hören. Ami schob sich vor den Kommunikator. „Haltet sie hin, wir sind schon unterwegs.“ Rei nickte und schaltete den Kommunikator ab. „Aber Ami, Spinnen....“ „Wir sind doch Sailor Kriegerinnen, oder?“ „Ja schon, aber Spinnen...“ „Los komm schon, wir dürfen diese Menschen nicht im Stich lassen. Ganz zu schweigen von den Anderen.“ „Na... na gut.“ Sagte Bunny und folgte Ami.
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„MACHT DER MARSNEBEL, MACHT AUF!“
„MACHT DER VENUSNEBEL, MACHT AUF!“
„MACHT DER JUPITERNEBEL, MACHT AUF!“
Die drei verwandelten sich. Ein kleiner Junge war vor der Spinne gestürzt und schrie. Das Tier schien zu fauchen und wollte gerade zum Angriff übergehen.
„MARS, MACHT DES FEUERS SIEG!“
Der Feuerpfeil traf die Spinne. Sie fauchte kurz auf. Trotzdem hatte sie keinen Schaden davon genommen. Aber sie ließ von dem Jungen ab. Sailor Jupiter brachte ihn in Sicherheit.
„VENUS, MACHT DER HERZEN, SIEG!“
Wieder wurde die Spinne voll getroffen, aber Venus Attacke zeigte keine Wirkung. Nun ging die spinne zum Angriff über. Sie versprühte eine grüne Säure in Richtung der Sailor Kriegerinnen. Nur durch einen beherzten Sprung nach hinten konnten sich Venus und Mars in Sicherheit bringen. Die Steinbank, vor der sie gerade noch gehockt hatten, schmolz wie ein Stück Butter an der Sonne. „Verdammt,“ rief Sailor Mars „Das Vieh ist zäh.“ „Ich Versuchs mal!“ rief Sailor Jupiter, die auf der anderen Seite stand.
„JUPITER, MACHT DES DONNERS, SIEG!“
Die Spinne fauchte kurz, zeigte aber ansonsten keine Reaktion. „Verdammt.“ rief Jupiter.
Erneut ging die Spinne zum Angriff über.
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Regan und Gander sahen sie die Szene aus einiger Entfernung an. „Wer sind diese Mädchen?“ fragte Regan. „Hm, vermutlich Sailor Kriegerinnen.“ Er schaltete seinen Visor ein. Dann grinste er „Ja, es sind Sailor Kriegerinnen, allerdings viel zu schwach um unserer Kreatur gefährlich werden zu können.“ „Du hast auch viel zu viel Energie verwendet.“ „Blödsinn. Sieh es Dir doch an. Sie haben keine Chance. Wer sollte uns jetzt noch aufhalten. Komm, wir gehen dem Herrscher Bericht erstatten.“ Regan nickte. Beide entmaterialisierten sich.
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Kapitel 5 Die Rückkehr der Sternenkrieger

.... um den Wächter der Kristalle zu erwecken, wird das gute eine Chance auf den Sieg haben. Und nur wenn der Wächter.... (aus Merlins Weissagung (Echtheit wird angezweifelt))

„Wir müssen es weiter Versuchen!“ rief Sailor Jupiter. Sie mußte einer weiteren Säureattacke ausweichen. Die Säure fraß sich in den Asphalt.
„JUPITER, MACHT DES DONNERS, SIEG!“
Gleichzeitig startete Sailor Venus ihre Attacke.
„VENUS, MACHT DER HERZEN, SIEG!“
Die Spinne wurde von zwei Seiten getroffen. Diesmal schien sie kurz zu taumeln, aber die Attacken der Sailor Kriegerinnen fügten ihr keine ernsten Verletzungen zu.
„Verdammt, was machen wir jetzt?“ rief Sailor Mars. „Ich probier mal was!“ rief Sailor Jupiter zurück. „Nein, geh kein Risiko ein!“ Doch es war zu spät. Sailor Jupiter sprintete auf die Spinne zu und sprang ab. Sie versuchte sie mit einem Kick zu treffen. Die Spinne zeigte keine Reaktion. Es war so, als ob man einen Kick gegen eine Wand ausführt. Makoto verlor das Gleichgewicht und stürzte. Nun war sie wehrlos. Die Spinne drehte sich zu ihr um. Makoto konnte nicht mehr weglaufen.
„MARS, MACHT DES FEUERS, SIEG!“
Die Attacke verpuffte wirkungslos. Die Spinne ließ sich nicht mehr von ihrem Opfer Ablenken. Makoto kniff die Augen zusammen, als der Kopf der Spinne über ihr war. Sie hatte keine Chance mehr.
„SEIFENBLASEN, FLIEGT!“
Für einen Moment schien die Spinne verwirrt. Jupiter nutze das und rutschte unter dem Körper des Monsters hindurch. Sie atmete kurz auf und lief dann wie die Anderen zu den neu Angekommenen Sailor Moon und Sailor Merkur. „Los, Sailor Moon, Du bist dran!“ rief Ami. Sailor Moon nickte und zog ihr Zepter.
„LICHT DES SILBERMONDES, SCHEIN UND HEILE.!“
Für einen Augenblick wurde die Spinne in gleißendes Licht gehüllt. Doch als das Licht verschwand, stand die Spinne genau wie vorher da und fauchte drohend. Sailor Moon starrte ungläubig auf ihr Mondzepter. „A...Aber wieso hat es nicht funktioniert?“ fragte sie stotternd. Sailor Merkur schaltete ihren Visor ein und tippte etwas in ihren Computer. „Das ist kein Dämon. Wahrscheinlich eine ganz normale Spinne, die durch Genetik verändert wurde. Ich glaube deshalb wirkt das Mondzepter nicht.“ „Paßt auf, sie greift wieder an!“ rief Makoto. Eine weißgraue klebrige Masse schoß auf die Senshi zu. Minako schaffte es nicht mehr auszuweichen. Sie schrie kurz auf, dann wurde sie zurück geschleudert und blieb an einer Wand kleben. Sie versuchte sich zu befreien, schaffte es aber nicht. Langsam kam die Spinne näher. Die anderen versuchten ihr zu helfen, aber sie konnte die Spinne nicht aufhalten. Minako schrie noch einmal auf.
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Gander und Regan materialisierten sich auf dem Schiff des Herrschers. Sarina begrüßte sie persönlich. Naja, zumindest Begrüßte sie Gander. Regan übersah sie einfach. Es schien ihm aber nichts auszumachen. „Der Herrscher möchte mit Dir reden, Gander.“ Sagte sie schließlich „Doch ich muß dich vorwarnen. Mein Vater ist über deinen Zerstörungstrip nicht sehr erfreut.“ „Was gibt es damit für Probleme?“ fragte Gander „Er meint, du hast zu viel Energie verschwendet. Außerdem wollte er vermeiden, daß sich die Sailor Kriegerinnen zu früh einschalten.“ „Ja, ich werde mit ihm reden.“ Mit diesen Worten ging Gander durch eine der vielen Türen davon und ließ Sarina und Regan zurück. Für eine kurze Zeit schwiegen sie sich an. Dann drehte Sarina sich um und verschwand ebenfalls durch eine der Türen. Regan setzte sich und dachte kurz nach.
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Minako schrie immer noch. Unaufhaltsam nährte sich das Untier. Jupiter versuchte sie loszureißen, aber es gelang ihr nicht. „Bring dich selbst in Sicherheit, Makoto!“ schrei Sailor Venus. „Nein, ich werde dich nicht im Stich lassen.“
Die Spinne machte sich zum Angriff bereit. Auf einmal fauchte sie auf. Eine rote Rose hatte sich in ihren Rücken gebohrt. Die Spinne drehte sich um und fixierte ihren neuen Gegner. Tuxedo Mask balancierte auf einem Laternenpfahl. Durch einen gekonnten Sprung wich er einer Säureattacke aus. Der Laternenpfahl wirkte nach dem Treffer wie eine abgebrannte Kerze. Er schleuderte eine weitere Rose auf die Spinne.
Die Zeit, in der die Spinne abgelenkt wurde, nutzen die Andern um Minako zu befreien. „Man bekommt das Zeug nicht ab.“ Sagte Sailor Jupiter. „Ich mach das!“ sagte Rei. „Achtung Minako, es könnte ein bißchen heiß werden.“ Minako nickte und kniff die Augen zusammen.
„FEUERRINGE. FLIEGT!“
Mars Attacke zerschnitt das Netz und Minako kam frei. Mamoru lief zu ihnen. „Alles in Ordnung bei euch?“ „Ja, alles klar.“ sagte Mars. „Mamoru, ich bin so froh, daß Du da bist“ sagte Bunny. Er lächelte sie kurz an, konzentrierte sich dann aber sofort wieder auf die Spinne, die scheinbar einen neuen Angriff vorbereitete. „Was ist das?“ fragte er. „Wahrscheinlich eine genetisch Veränderte Spinne. Und sie scheint völlig immun gegen unsere Attacken.“ Sagte Ami. Mamoru nickte. „Irgendwelche Vorschläge?“
„URANUS, FLIEG!“
Die Spinne wurde an der Seite von dem Energieball getroffen. Dabei wurde sie auf den rücken geschleudert und blieb regungslos liegen. Haruka, Michiru und Setsuna liefen zu den Anderen. „Alles in Ordnung?“ fragte Haruka. „Ja, uns ist nichts passiert?“ antwortete Makoto. „Was zum Teufel war das?“ fragte Michiru und sah auf den Körper der Spinne. „Wir denken es handelt sich um....“ begann Ami. Plötzlich wurde sie von Setsuna unterbrochen. „Oh Nein, Seht nur.“ Die Anderen fuhren herum. Die Beine der Spinne fingen an zu zucken. Die Senshi wurden blaß. „Oh nein, das darf doch nicht war sein, das kann sie nicht überlebt haben.“ flüsterte Rei. Mit einem ruck kam die Spinne wieder auf die Beine. Sie fauchte drohend. Dann griff sie an. Grüne Säure schoß auf die Senshi zu. „Ausweichen!“ schrie Haruka. Die Senshi wichen nach rechts und links aus.
Auch Bunny wollte ausweichen, aber sie stürzte. Sie blickte auf ihre Stiefel herab und entdeckte den Grund. Sie klebte an der weißgrauen Maße fest, die vom zerschnittenen Netzt übrig geblieben war. Sie versuchte sich loszureißen, aber es gelang ihr nicht. Sie schrie, als sie aufblickte, und die Säure auf sie zuschießen sah. Mamoru hielt inne. Ruckartig drehte er sich um. „OH NEIN, BUNNY!“ schrie er. Er versuchte zu ihr zu gelangen, er wußte aber, daß er sie nicht mehr rechtzeitig erreichen konnte. Die Anderen Standen mit aufgerissenen Augen da. „BUNNY!“ Schrie Rei. „NEIIIN!“
Bunny hielt sich den Arm vor das Gesicht und kniff die Augen zusammen. Sie wußte, daß sie keine Chance mehr hatte. Mamoru schaffte es nicht sie zu erreichen. Nur noch wenige Zentimeter trennten die Säure von Bunny.
Plötzlich geschah es. Bunny verschwand. Die Säure zischte durch die Luft und landete an einer Wand, wo sie sofort begann die Steine aufzulösen. Mamoru hielt inne. Er starrte verwirrt auf die Stelle, an der sich eben noch seine Freundin befunden hatte, an der sich nur noch eine dünne, schwarze Wolke befand. „Was ist passiert? Wo ist sie?“ fragte er leise. Plötzlich wurde er umgerissen. Grüne Säure zischte über ihn hinweg. „Es ist noch nicht vorbei.“ sagte Haruka, die ihn zu Boden geworfen hatte.
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„Ihr wolltet mich sehen, Herrscher.“ Sagte Gander. „Gander, wie kannst du nur so stümperhaft vorgehen?“ die Stimme des Herrschers war wesentlich lauter und schärfer als das letzte mal. „Ich habe das getan, was ihr von mir verlangt habt.“ „Wir wollten vermeiden, daß sich die Sailor Kriegerinnen zu früh einschalten. Du hättest unauffälliger vorgehen müssen. Was ist, wenn der Sternenkrieger schon erwacht ist, und sie mit ihm in Kontakt stehen. Willst Du alles aufs Spiel setzten?“ „Sie haben bei weitem nicht genug Energie um gegen meine Kreatur zu bestehen.“ „Ich kenne die Natur der Sailor Kriegerinnen weit besser als du. Sie sind nicht so leicht zu besiegen. Du mußt deinen Gegner genau kennen, bevor du ihn angreifst.“ „Und was soll ich jetzt tun?“ „Dein Bruder wird das übernehmen.“ „Was?“ „Ich erkläre es dir.“
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Bunny zitterte. Sie wagte es nicht die Augen zu öffnen. Fast eine Minute saß sie jetzt schon so da. Arm vor dem Gesicht und zugekniffene Augen. Langsam begann sie zu blinzeln. Es war dunkel und etwas kalt. Aber Tod war sie nicht. Langsam stand sie auf. Es dauerte ein paar Minuten, bis sich ihre Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten. Dann erkannte sie, wo sie war. Ja, sie kannte diesen Ort. Alte, schmerzhafte Erinnerungen wurden plötzlich wieder wachgerufen. Erinnerungen, die sie immer zu verdrängen versuchte. Aber nun kam alles wieder hoch. Eine Träne floß über ihr Gesicht. „Aber wie ist das möglich?“ fragte sie sich selbst leise. „Das kann ich dir erklären.“ sagte eine scharfe, doch irgendwie völlig emotionslos klingende Stimme. „Du?“ fragte Bunny, welche die Stimme erkannt hatte. Ein Thron fuhr am anderen Ende des Raumes herum. Eine schwarze Gestalt saß darauf. Sie schien zu grinsen. „Willkommen, Prinzessin.“ Sagte sie.
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Die Senshi waren völlig erschöpft. Wieder konnten sie nur knapp einer Attacke der Spinne ausweichen.
„Pluto, schick das Feuer der Tiefe!“
Doch wieder zeigte die Attacke keinen Erfolg. „Verdammt!“ keuchte Haruka. Ihre Haare waren durch Schweiß völlig verklebt. „Ohne Sailor Moon können wir auch unsere Kräfte nicht vereinen.“ „Was ist mit den Talismanen?“ fragte Sailor Venus. Auch ihre Haare waren durch das ständige ausweichen durch Schweiß verklebt. „Ich... ich habe nicht mehr genug Kraft.“ Sagte Haruka. „Aber wir müssen doch irgendwas tun.“ Sagte Rei. „wir können doch nicht einfach Aufgeben.“ „Aber was können wir denn tun... ?“
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„Darkside?“ fragte Bunny „aber wie ist das möglich. Die Explosion...“ Sie sah sich ihr Gegenüber genauer an. Er hatte sich kaum verändert. Noch immer trug er einen langen, schwarzen Mantel, darunter eine dunkle Rüstung. Sein halblanges schwarzes Haar schien ungekämmt und fiel strähnig nach hinten. Was aber sofort auffiel waren die Augen. Das rechte Auge war vollkommen schwarz. Es schien wie ein Loch in der Wirklichkeit. Im linken Auge schien man eine diesmal ein etwas hellere Pupille erkennen zu können, auch wenn es noch wesentlich dunkler schien, als die Augen der normalen Menschen. Darkside stand auf. „Ja, ich habe damals im letzen Moment meine Kommandobrücke abgesprengt. Das Schiff ist organisch, es regeneriert sich von selbst. „Hast Du uns angegriffen?“ fragte Bunny. „Ich? Nein.“ antwortete ihr Gegenüber mit Emotionsloser Stimme. „Was geht dann hier vor?“ „Das wirst Du noch früh genug erfahren.“ Bunny zögerte einen Moment. Durch das Fenster hinter dem Thron konnte sie die Erde und die zwei Sonnen sehen. „Warum hast Du mich gerettet?“ Darkside sah sie für einen Moment an. Er zögerte kurz, öffnete den Mund und schloß ihn wieder. „Du bist wichtig. Ich brauche mehr Zeit.“ sagte er schließlich. „Was? Ich verstehe das nicht.“ „Du bist die stärkste Kriegerin. Nur Du kannst den Zerstörer für gewisse Zeit aufhalten. Ich brauche Zeit um es zu finden.“ „Was finden? Welcher Zerstörer?“ „Das erfährst Du früh genug.“ Er setzte sich wieder. „Was hast Du vor?“ „Ich werde dich zurück auf die Erde bringen.“ „Warte, Du mußt mir helfen. Wenn ich Dir Zeit verschaffen soll, mußt Du mir helfen, dieses Spinnenmonster zu besiegen. Wenn meinen Freundinnen etwas passiert, kann ich nicht weitermachen.“ Eine Träne floß ihr durch das Gesicht. „Ich bitte Dich, hilf uns.“ Darkside erhob sich wieder. „Nun gut, ich werde euch dieses mal helfen. Aber erwarte kein weiteres mal.“ Bunny nickte.
Beide entmaterialisierten sich.
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Die Senshi versuchten ihre letzten Kräfte zu mobilisieren. Mamoru schleuderte eine weitere Rose, doch außer ein leises Fauchen reagierte die Spinne nicht. Minako brach zusammen. „Ich kann nicht mehr“ stöhnte sie.
Plötzlich geschah etwas. Eine schwarze Wolke bildete sich nur wenige Meter entfernt. Die Senshi wurden blaß, als plötzlich Bunny und Darkside wie aus dem nichts erschienen.
„Heee!“ schrei Bunny, als sie von Darkside zur Seite gestoßen wurde. Doch sofort erkannte sie, warum er es getan hatte. Ein grüner Säurestrahl zischte dort vorbei, wo sie eben noch gestanden hatte. Darkside selbst war nach rechts ausgewichen. Er zog ein Schwert aus einem Halfter, den er sich auf den Rücken geschnallt hatte. Für einen kurzen Augenblick beobachtete er die Spinne, wie sie auch ihn zu beobachten schien. Er ließ das Schwert ein paar mal durch die Luft kreisen. Dann grinste er und stürmte auf die Spinne zu. Katzenartig wich er dabei den Säureattacken aus. Nur noch wenige Meter trennten ihn von seinem Gegner. Ein weiterer Säurestrahl schoß auf ihn zu. Darkside sprang hoch in die Luft, drehte sich einmal und landete direkt auf dem rücken den Untieres. Die Spinne bäumte sich auf und versuchte ihn abzuwerfen, doch er konnte sich halten.

Die Senshi beobachteten die Szene mit offenem Mund. Nur Mamoru war zu Bunny gelaufen und umarmte sie. Nur in Amis Augen schien es zu funkeln.

Darkside grinste erneut und nahm sein Schwert in beide Hände. „Nun hab ich dich!“ sagte er und stieß zu. Gelbes Blut spritzte aus der Wunde. Die Spinne fauchte und bäumte sich erneut auf. Darkside hielt den Griff seines Schwertes fest umklammert. Seine Hände glühten eigenartig. Es schien eine Art dunkles Feuer zu sein. Er konzentrierte seine Energie. Das Schwert wirkte wie ein Blitzableiter und pumpte die Energie direkt in den Körper des Ungeheuers. Noch einmal bäumte es sich auf. Diesmal sprang Darkside ab und rollte sich geschickt ab. Zufrieden sah er auf die Spinne. Immer noch zuckte schwarze Energie durch ihren Körper. Langsam sank sie zu Boden. Sie schien regelrecht zu schmelzen. Dann war es vorbei. Sie bewegte sich nicht mehr. Darkside ging auf sie zu und zog sein Schwert aus dem leblosen Körper. Gelbes Blut floß über den Asphalt. Dann wandte sich Darkside den Senshi zu:
„Jeder Gegner hatte seine Schwachstelle. Ich müßt nur genau suchen. Wenn ihr hier schon versagt, werdet ihr beim Krieg nicht lange überleben!“ rief er. Nun hielt es Ami nicht mehr aus. Sie wollte auf ihn zustürmen, wurde aber von Makoto und Minako zurückgehalten. „DU hattest kein recht zu überleben. Du hast Hamato getötet. Warum bist Du nicht ebenfalls gestorben. Er hat noch nicht mal eine Beerdigung bekommen!“ Tränen rollten über ihre Wangen. Tränen der Trauer, gemischt mit Tränen der Wut. Er sah sie an. Doch er blieb völlig ruhig. „Du sprichst über den Sternenkrieger, nicht wahr. Wenn es dir um eine Beerdigung geht, ist das kein Problem. Seinen Körper habe ich noch.“ sagte er mit völlig emotionsloser Stimme. Ami schwieg. Sie war etwas verwirrt. „Ihr könnt seinen Körper gerne haben.“ fuhr Darkside fort. Eine weitere schwarze Wolke bildete sich. Ein etwa zwei Meter langer, horizontal liegender Kristall materialisierte sich. In dem Kristall war etwas eingeschlossen... eine weiße Gestalt. Keine der Senshi war im Moment fähig, etwas zu sagen.
„Erwartet keine weiteren Dienste, und wagt es nicht, euch einer meiner Aktionen in den Weg zu stellen. Ihr habt keine Ahnung, was hier vorgeht.“ „Warte!“ rief Bunny. Doch es war zu spät. Er war schon in einer schwarzen Wolke verschwunden.
Ami lief zum Kristall. Deutlich konnte sie Hamatos  schmerzverzerrtes Gesicht sehen. Sie fiel auf die Knie. Dann begann sie zu weinen. „Nein.“ Flüsterte sie. Die anderen stellten sich hinter sie. Auch in ihren Augen bildeten sich Tränen. „Warum nur?“ sagte Ami und legte ihren Kopf auf den kalten Kristall. Eine weitere Träne rollte über ihre Wange.
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Das kleine Mädchen und der Junge hatten den ganzen Kampf beobachtet. Nun gingen sie langsam davon. „Meinst Du, es war eine gute Idee, den Kriegerinnen den dunklen Sternenkrieger zur Seite zu stellen? Ich habe das Gefühl er verfolgt nur seine eigenen Ziele.“ fragte das Mädchen. „Ja, aber ich denke, das wird sich ändern. Ohne ihn können wir es nicht schaffen. Wir müssen die stärksten Krieger für die letzte Schlacht versammeln. Außerdem gehört er dazu. Es muß so sein. Es ist richtig so. Das weißt Du genau. Es gibt keinen Anderen weg.“
„Wird es so schlimm werden?“ „Schlimmer!“ „Oh.“ Das Mädchen senkte den Kopf. „Was tun wir jetzt?“ „Abwarten, wir können nicht weiter eingreifen.“ „Laß uns nach Hause gehen.“ „Ja.“
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Die Träne lief langsam über Amis Wange. Sie starrte durch den Kristall auf den leblosen Körper. Die Inneren Sailor Kriegerinnen und Setsuna standen im Halbkreis um sie herum. Haruka und Michiru standen etwas abseits.
Eine von Amis tränen tropfte auf den Kristall. Sie wich ein Stück zurück „Was... was ist das?“ Fragte sie. Hamatos  Schwert, das ebenfalls im Kristall war, hatte zu leuchten begonnen.
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 „Was soll ich?“ fragte Regan. Er schien etwas verwirrt. „Du hast selbst gesehen, daß die Sailor Kriegerinnen noch sehr jung sind. Und Du sollst sie ausspionieren. Dar Herrscher besteht drauf.“ „Und was hat es mit dieser seltsamen Institution auf sich... die....“ „...Schule,“ ergänzte Gander. „Dort schicken sie ihre Kinder zur Ausbildung hin. Du bist jung genug, um dich ebenfalls in dieser Institution zu melden. Dort wirst Du die Sailor Kriegerinnen finden, sie ausspionieren, ihre Schwachstellen finden und anschließend werden wir sie vernichten.“ Regan nickte. „Gut,“ fuhr Gander fort. „Ich erkläre dir die Einzelheiten, wenn wir wieder auf dem Planeten sind. Wir haben ein leeres Haus entdeckt, das uns vorübergehend als Stützpunkt dienen wird.“ „Gut, ich bin soweit.“ Sagte Regan. „Dann los.“
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Rei beugte sich herunter zum Kristallsarg und legte ihre Hand darauf. Sie wurde leicht blaß. „Was ist los?“ fragte Ami mit zitternder Stimme. Rei sah zu ihr auf. „Ich spüre eindeutig eine Energie, die von dem inneren des Kristalls ausgeht.“ „Was bedeutet das?“ fragte Ami weiter. Rei sah wieder auf den Kristall. „Er... er lebt noch...“ „Was?“ „Ja, ich bin mir ganz sicher.“ Die anderen standen mit offenen Mündern da. „Aber... wie ist das möglich?“ fragte Minako. Rei zuckte mit den Schultern. „Ich weiß es nicht. Ich glaube wir sollten ihn schnellstens aus dem Ding befreien.“ „Ja, aber bitte seit vorsichtig.“ Sagte Ami. „O.K. ich probiere was.“ Sagte Rei und zog eine ihrer Beschwörungskarten. „Rin, pyou, tou, sha, kai, jin, retsu, sai, zen, böser Geist weiche.“ Sie machte die Karte am Kristall fest. Mit einem lauten knacken bildete sich ein Riß an der Stelle. „Gut, den Rest übernehme ich.“ Sagte Setsuna und trat einen Schritt nach vorne. Mit einem wuchtigem Hieb schlug sie mit ihrem Stab auf den Kristall ein, der in zwei Hälften zerbrach und Hamatos Körper freigab. Er rührte sich nicht. Seine Auge waren geschlossen.

„Er atmet nicht!“ rief Ami. Sie beugte sich zu ihm herunter und beatmete ihn. Nach etwa einer Minute hustete Hamato einmal kurz. Er atmete nun alleine. Ami kniete immer noch neben ihm. Langsam begann er zu blinzeln.
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Gander und Regan waren an dem verlassenem Haus angekommen. „Anscheinend lebt ihr schon seit Jahren niemand mehr.“ sagte Regan. „Oh nein, das Haus ist... für irdische Verhältnisse... in einem guten Zustand. Für unsere Ansprüche wird es vorübergehend genügen.“ korrigierte Gander ihn. „So, nun werde ich dir einige Regeln für das unerkannte Leben auf diesem Planeten sagen.“ fuhr Gander fort. Regan nickte. „Also, du darfst keine der Lebensformen töten. Vermeide es auch jemanden zu verletzten. Du wirst nicht angreifen, es sei denn ich gebe die Anweisung. Du wirst nur Kämpfen, wenn du Bedroht wirst. Und du wirst deine Waffen nicht einsetzten. Hast Du alles verstanden?“ „Ja.“ „Sehr gut.“ Gander grinste. „Dann wird es Zeit, dich in der Schule anzumelden.“ „Wie finde ich die Sailor Kriegerinnen?“ fragte Regan nach ein paar Sekunden. Gander sah ihn etwas verwirrt an. „Du mußt einfach aufmerksam beobachten. Früher oder später werden sie sich schon verraten.“ „Was wirst Du tun?“ „Ich suche weiter nach dem Kristall.“
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„Hamato.“ Ami flüsterte. „Hamato, ich bin es, Ami.“ Hamatos Augen öffneten und schlossen sich. Er atmete unregelmäßig. Leise und zitternd begann er zu sprechen. „A... Ami? Wo bist Du? Warum ist es so dunkel... und so kalt? Wo... wo bin ich?“ „Hamato, ich bin hier. Du bist in Tokyo. In Sicherheit.“ Eine weitere Träne rollte über Amis Wange. „Tokyo? Ich... ich kann nicht.... Meine Mutter... sie rief nach mir.... ich konnte den Mond sehen.... früher... ich.... Edenia.... Dunkelheit.... Nein.“ Er sank zurück auf den Boden und schloß die Augen. „Was... was ist mit ihm?“ fragte Ami besorgt. „Wir sollten ihn von hier wegbringen.“ schlug Rei vor. „Wir können ihn zu mir bringen,“ sagte Mamoru. „Dort kann er sich erstmal etwas ausruhen. „Ja, ich denke wir haben auch einiges zu besprechen.“ Sagte Haruka. Behutsam hob Mamoru Hamato auf und trug ihn zu seinem Wagen. Die Senshi folgten ihm.
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Dem Direktor war unbehaglich bei seinen beiden Gästen. Zwei junge Männer. Einer schien etwa 30 Jahre alt zu sein und trug einen blauen Anzug. Der Andere war etwa 17 oder 18 Jahre alt und trug rote Sachen. Der Mann im blauen Anzug lächelte, doch war sein lächeln mehr ein grinsen, daß dem Direktor Kopfschmerzen bereitete. Dazu dieser durchdringende Blick. Der Mann war ihm nicht geheuer. Der Junge schien irgendwie geistig abwesend. Er schaute zwar ab und zu nach rechts und links, doch schienen seine Blicke nie auf ein Ziel zu treffen. Der Direktor räusperte sich. „Nun, äh Mister...“ begann er. „....Saki. Mister Gaio Saki“ beendete der Mann im blauen Anzug den Satz. „Ja, natürlich Mister Saki. Wo sind eigentlich ihre Eltern? Ich meine nur... sie melden ihren Bruder an, und......äh...“ „Unsere Eltern waren in... „ er schien kurz zu überlegen bevor er fortfuhr „...Amerika. Dann kam diese schreckliche Sache mit dem Unfall....“ selbst bei diesen Worten riß sein Lächeln nicht ab. „Oh, das tut mir leid.“ sagte der Direktor mitfühlend „Ah.“ war alles, was er zur Antwort erhielt. Der Direktor räusperte sich kurz. Dann fuhr er fort. „Nun, und sie sind gekommen, um ihren Bruder... äh.... Reiko Saki... anzumelden. Wie ich sehe haben sie schon alle Papiere korrekt ausgefüllt. Dann steht dem ganzen eigentlich nichts mehr im Wege.“ „Sehr gut.“ „Er kann bereits morgen zum Unterricht kommen.“ „Das ist akzeptabel.“ „Ihr Bruder.... er scheint mir ein wenig schweigsam.“ „Ja, er spricht in der Tat sehr wenig, besonders wenn Fremde in der nähe sind. Aber er ist sehr intelligent und sehr sportlich.“ Der Direktor nickte. „Nun gut, dann bis morgen.“ Er stand auf und streckte den Beiden die Hand entgegen. „Leben sie wohl.“ sagte der Mann im blauen Anzug. Er ignorierte den Handschlag und verließ das Büro. Der Junge folgte ihm. Der Direktor setzte sich. „Seltsame Leute.“ Sagte er leise.
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Die Senshi waren bei Mamoru angekommen. Hamato war immer noch bewußtlos. Mamoru hatte ihn in sein Bett gelegt. Ami war bei ihm geblieben, der Rest war im Wohnzimmer. Sie besprachen die Ereignisse. „Ich finde das alles sehr verwirrend.“ Sagte Makoto. „Ja, also was wissen wir genau?“ fragte Rei. „Es begann mit der Sonne. Plötzlich taucht eine riesige Spinne auf, die Passanten angreift. Der Gebieter der Dunkelheit besiegt die Spinne, dann bringt er Hamato zurück.“ Faßte Minako die Ereignisse zusammen. „Ich traue ihm nicht.“ sagte Haruka. „Ich wette all dies ist nur ein Trick. Ich glaube er steckt hinter dem Ganzen.“ „Aber wieso hat er mir denn das Leben gerettet?“ fragte Bunny. „Ja, immerhin hätte uns die Spinne wahrscheinlich besiegt, wenn er nicht eingegriffen hätte.“ meinte Makoto. „Vielleicht will er uns nicht töten. Vielleicht braucht er uns lebend. Er will uns auf sein Schiff locken, um uns wieder die Energie abzusaugen.“ Versuchte Haruka die Anderen zu überzeugen. „Ja, aber vorher haben seine Diener den Menschen immer nur die Energie abgezogen. Diese Spinne wahr ein reines Vernichtungswerkzeug.“ Sagte Minako. „Bunny, was hat er genau zu dir gesagt?“ fragte Mamoru. „Er meinte, daß wir ihm Zeit verschaffen sollen, da er etwas finden muß. Und von einem Gegner, der Zerstörer oder so heißt. Mehr wollte er mir nicht sagen.“ „Gibt für mich alles wenig Sinn.“ Sagte Rei.
„Aber wenn ihr alle glaubt, er wolle uns helfen, wieso greift er dann Jugendliche an?“ sagte Michiru, die sich vorher aus der Diskussion rausgehalten hatte. Alle sahen sie für einen Moment an. „Was?“ fragte Makoto „Haruka, den Jungen den wir gefunden haben. Ich weiß jetzt, wo ich die Energie schon einmal gespürt habe. Es war seine Energie. Er hat ihn Angegriffen.“ Haruka nickte. Bunny wurde blaß. Jetzt erinnerte sie sich an ihr Gespräch mit dem Pfarrer. „Ich glaube, er hat auch den Pfarrer angegriffen. Die Beschreibung paßt jedenfalls genau auf ihn.“ „Also langsam verstehe ich gar nichts mehr,“ sagte Minako. „Wieso sollte er ausgerechnet einen Jugendlichen und einen Pfarrer angreifen?“ „Das werden wir schon noch herausfinden.“ Sagte Haruka.
Ami kam die Treppe herunter. Das Gespräch stoppte. „Wie geht es ihm?“ fragte Setsuna schließlich. Amis Stimme zitterte leicht. Sie hatte mühe, sich zusammen zu reißen. „Den Umständen entsprechend,“ sagte sie leise. „Aber da ist noch etwas...“ „Was ist es?“ fragte Setsuna. „Er... er kann nichts sehen. Ich glaube... er ist Blind!“ „Was?“ fragte alle im Chor.
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Hotaru lachte. Sie war mit ihrer Freundin Akiko zusammen. Die Beiden gingen seit etwa einem halben Jahr in dieselbe Klasse. Akiko war erst nach Tokyo gezogen. Langsam wurde es spät. Das Licht der zweiten Sonne tauchte die Stadt in eine Art ewiges Abendrot. Langsam begann der Stern zu verblassen. Er begann auch wieder kälter zu werden. „Und, was macht Du morgen?“ fragte Hotaru. Akiko zuckte mit den Schultern. „Ich weiß noch nicht.“ „Wollen wir uns mal bei Dir treffen?“ Akiko schüttelte den Kopf. „Nein, das geht nicht.“ „Warum? Sind deine Eltern nicht da oder so?“ Akiko reagierte nicht auf die Frage. „Wir können uns ja morgen den neuen Film ansehen.“ sagte sie statt dessen. „Auch gut.“ bestätigte Hotaru. Akiko lächelte. „Na gut, ich muß jetzt gehen. Mach’s gut.“ „Ja, mach’s gut.“ Akiko verschwand hinter der nächsten Ecke. Hotaru dachte nach. Seltsam, immer wenn das Gespräch auf Akikos Eltern führte, wechselte sie das Thema. Sie hatte in der ganzen Zeit, in der sie nun schon Freundinnen waren noch nie ihre Eltern gesehen. Irgendwas war seltsam an Akiko. Haruka mußte lächeln. Vielleicht kamen sie gerade deswegen so gut miteinander aus. Sie sah zum Himmel. Plötzlich hatte sie ein seltsames Gefühl. Irgend etwas Merkwürdiges. Aber sie war sich nicht sicher.

Akiko lief. Eine Träne kullerte über ihre Wange. Erinnerungen kamen in ihr hoch. Schmerzhafte Erinnerungen. Schreie, Geschosse die durch die Luft pfiffen. Ihre Mutter, die nach ihr rief. Ihr Vater, der versuchte sie zu erreichen. Sie versuchte all das von sich abzuschütteln. Nein, jetzt hatte sie einen Auftrag. Hotaru dürfte nichts herausfinden. Vielleicht wird irgendwann alles wieder so wie früher. Vielleicht... irgendwann... in Zukunft.
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Hamato tastete sich unsicher durch das Zimmer, als Ami, Bunny, Setsuna und Mamoru es betraten. Der Rest der Senshi hatten es für besser empfunden, unten zu warten. „Hamato.“ sagte Setsuna „Setsuna, bist Du das?“ fragte er. „Ja, ich bin es. Wie geht es dir?“ „Es ist alles so dunkel. Was ist passiert?“ „Was ist das letzte, an das Du Dich erinnerst?“ fragte Setsuna. „Wir haben gegen den Gebieter gekämpft. Er hat mich getroffen. Ami sagte mir, daß Bunny ihn besiegt hat. Danach... Stille.... Kälte.... Schwärze. Nein, ein paar Bilder... sie sind verschwommen. Bilder aus einem früheren Leben. Aus meinem Leben. Nein, nicht nur aus meinem Leben. Da war noch etwas anderes. Ich konnte in der ferne den Mond sehen... Ja, das war das letzte was ich gesehen habe.“ „Nun,“ begann Setsuna „Der Gebieter ist wieder aufgetaucht. Er meinte, er würde uns Deinen Körper überlassen. Ich verstehe nicht, wie er übersehen konnte, daß Du noch lebst.“ „Was machen wir jetzt?“ fragte Bunny. „Bunny?“ fragte Hamato. „Ja, Mamoru ist auch noch da.“ „Ein paar Tage kann er erst einmal bei mir bleiben,“ sagte Mamoru. „Dann werden wir weiter sehen.“ „Seine Eltern sind noch in der Stadt.“ sagte Ami. „Meine Eltern? In Tokyo? Wieviel Zeit ist vergangen?“ fragte Hamato. „Hamato, am besten Du setzt dich.“ Sagte Setsuna. „Es ist etwas mehr als ein halbes Jahr vergangen.“ Fuhr sie kurz darauf fort. Hamato wurde blaß. „Oh mein Gott.“ Sagte er leise.
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Nach und nach verließen die Senshi Mamorus Wohnung. Hamato sollte über die Nacht bei ihm bleiben, um sich zu erholen. Haruka und Michiru unterhielten sich auf dem Heimweg. „Egal, was Darkside getan hat. Ich traue ihm nicht.“ Sagte Haruka. „Ja, wieso sollte es sonst Passanten angreifen.“ „Wir sollten die Sache auf jeden Fall genau im Auge behalten.“ Michiru nickte.
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Kapitel 6 Der neue Schüler.

... durch das Medium des Stärksten Kristalls den Feind bekämpft wird es Hoffnung geben. (aus Merlins Weissagung (Echtheit wird angezweifelt))

Der nächste Tag in Bunnys Klasse begann mit einer Überraschung. Frau Sakurada stellte einen neuen Schüler vor. „Das ist Reiko Saki. Ich hoffe ihr werdet euch alle gut mit ihm verstehen.“ Reiko stellte sich nicht weiter vor. Er setzte sich auf einen freien Platz in der letzten Reihe. Minako beugte sich zu Bunny vor. „Wow, der ist süß, nicht wahr?“ fragte sie. „Naja, aber an Mamoru reicht er nicht rann.“ Antwortete sie. „Prima, dann gehört er mir.“ Sagte Minako und lächelte. „Er erinnert mich an meinen Exfreund.“ Sagte Makoto leise. Plötzlich verstummten alle, als sie bemerkten, daß Frau Sakurada ungeduldig mit den Fingern auf ihr Lehrerpult pochte. „Ich hoffe es ist jetzt bald ruhe da hinten!“ sagte sie laut. „Wir werden nun einen Mathematiktest schreiben.“ Allgemeines Stöhnen machte die Runde. Besonders Bunny zitterte. „Oh nein, der Mathetest. Den hab ich ja total vergessen.“ Sie seufzte, als sie einen Blick auf ihr Papier warf. Lauter unbekannte Zahlen und Formeln schienen sie verspottend anzublicken. Aber es half nichts. Zögernd nahm sie ihren Bleistift und fing an, Ergebnisse zu notieren.
 Frau Sakurada behielt vor allem Reiko im Auge. Sicher, er war neu und kannte einige der Formeln sicherlich nicht, aber er schien sich gar nicht für den Test zu interessieren. Er blickte sich ein paar mal um, senkte dann den Kopf. Er sah nachdenklich aus, hatte aber nach einer halben Stunde noch immer nicht zum Stift gegriffen. Frau Sakurada stand auf und ging zu ihm. „Du solltest langsam beginnen. Wenn du Probleme mit unbekannten Formeln hast, dann...“ Reiko sah sie fragend an. „Wieso beginnen. Ich bin fertig.“ Sagte er ruhig. Ungläubig nahm Frau Sakurada den Zettel an sich. Tatsächlich waren alle Felder ausgefüllt, und soweit sie das auf den ersten Blick sehen konnte sogar Korrekt. Sie war ziemlich verwirrt. „Nun,“ begann sie „wenn du fertig bist, kannst Du gerne gehen.“ „Vielen dank, aber ich denke ich bin hier am richtigen Ort.“ Erhielt sie zur Antwort. Das machte sie noch etwas verwirrter. Sie nickte kurz und kehre denn zu ihrem Lehrerpult zurück. Wenigstens konnte sie nun Bunny im Auge behalten.
Bunny fühlte sich noch unwohler als sonst. Irgendwie fühlte sie sich beobachtet. Aber nicht durch Frau Sakurada. Dieses Gefühl kannte sie. Nein, es war etwas anderes. Sie blickte sich kurz um. Reiko schien ihr für einen Moment in die Augen zu sehen. Nein, er schaute mehr durch ihre Augen hindurch. Bunny bekam Kopfschmerzen. „Bunny, dreh dich sofort um!“ rief Frau Sakurada. Dies war eine Aufforderung, der Bunny gerne Nachkam.
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Motoki lächelte. Wie lange hatte er sie nun nicht mehr gesehen? Es kam ihm wie eine Ewigkeit vor. Dann endlich sah er sie. “Reika!“ rief er freudig. „Motoki!“ rief sie zurück. Die beiden fielen sich in die Arme. Motoki zog einen Strauß Blumen hinter seinem Rücken hervor. Reika lächelte und roch an den Blumen. „Sie duften wundervoll.“ Sagte sie und sah ihm tief in die Augen. Motoki lächelte zurück. „Ich freue mich so, dich wieder zu sehen.“ Sagte er. Sie wechselten noch einige Worte, und entschieden sich dann durch den Park nach Hause zu gehen. Es war nicht viel los an diesem Tag. Langsam begann es, wieder kälter zu werden. Auch schien es etwas dunkler zu werden. Doch das kümmerte die beiden wenig. Es begann zu Donnern. „Oh nein, es fängt schon wieder an zu regnen.“ Sagte Motoki. „Wir sollten uns besser beeilen.“ „Ja.“ Sagte Reika schlicht. Sie fingen an zu laufen.
Plötzlich stellte sich ihnen eine dunkle Gestalt in den Weg. Motoki und Reika stoppten. „Hier endet euer Weg!“ sagte die Gestalt. Sie war völlig schwarz gekleidet. In der linken Hand hielt sie einen schwarzen Kristall, der in einem leichten lila zu leuchten schien. „Wer sind sie? Und was wollen sie? Fragte Motoki. Die Gestalt schien in den Kristall hinein zu blicken. Der Kristall fing etwas heller an zu leuchten. Die schwarze Gestalt deutete mit der rechten Hand auf Reika. „Du!“ sagte er. „Was wollen sie von mir?“ fragte Reika mit zitternder Stimme. Die Gestalt antwortete nicht. Sie fing an zu grinsen. Plötzlich schoß ein schwarzen Strahl aus dem Kristall auf Reika zu. Sie fing an zu schreien. „Reika, pass auf!“ Rief Motoki. Mit einen Satz sprang er auf sie zu und stieß sie zur Seite. Allerdings wurde nun er von der schwarzen Energie getroffen. Er schrie. Schwarze Energie durchzuckte seinen Körper. Reika lief zu ihm. „Motoki... Motoki, bitte sag etwas. Warum hast Du das nur gemacht?“ Ein Schatten fiel über sie. Reika sah auf. Sie zitterte. „Nun zu dir.“ Sagte die schwarze Gestalt ruhig. Reika schrie noch einmal, als ihr Gegenüber erneut den schwarzen Kristall hob.
„AUFHÖREN!“ schrie eine Stimme. „WAS?“ Darkside fuhr herum. „Wer wagt es?“
„Ich bin hergekommen ihm Namen des Uranus um die Welt vor allem Bösen zu beschützen, ich bin Sailor Uranus!"
„Ich bin hergekommen ihm Namen des Neptun um die Welt vor allem Bösen zu beschützen, ich bin Sailor Neptun"
Uranus und Neptun standen an einen Baum gelehnt. Neptun hielt den Spiegel in ihrer Hand. „Wir werden es nicht zulassen, daß Du unschuldige Passanten angreifst!“ rief Uranus. „Verschwindet, mischt euch nicht in meine Angelegenheiten, oder ihr werdet es bereuen!“ rief Darkside zurück. „Auf diesem Planeten sind das unsere Angelegenheiten. Wir werden solche Aktionen verhindern!“ rief Neptun. „VERSCHWINDET. Versucht nicht, mich aufzuhalten!“ sagte Darkside. Schwarze Energie schoß auf die beiden Sailor Kriegerinnen zu. Mit mühe konnten die beiden ausweichen. Der Baum, vor dem sie gerade noch gestanden hatten, fing Feuer..
„Wenn Du es so haben möchtest...!“ rief Haruka.
„URANUS, FLIEG!“
Die Attacke schoß auf Darkside zu. Schwarze Blitze zuckten aus seiner rechten Hand. Uranus Attacke explodierte als sie auf die schwarze Energie traf, richtete aber keinen weiteren Schaden an. „Da mußt du dich schon ein wenig mehr anstrengen.“ Sagte er verächtlich. „Das werde ich. „MACHT DES SCHWERTES!“ Das Schwert erschien in Harukas Hand. Blitzschnell schoß sie auf Darkside zu. Ebenso schnell zog er sein Schwert aus dem Halfter an seinem Rücken. Er klirrte, als die beiden Schwerter aufeinander trafen. Der Kampf war wild. Immer wieder prallten die Schwerter der Kontrahenten aufeinander. „Du hast keine Chance.“ Sagte Darkside während einer kurzen Kampfpause. „Das werden wir sehen.“ Sagte Haruka und griff erneut an.
Blitzschnell duckte sich Darkside unter der Attacke hindurch, packte mit dem linken Arm Harukas Arm und schleuderte sie über seine Schulter. Hart landete Haruka auf dem Rücken. Sie stöhnte auf. Die Luft wurde aus ihren Lungen gepreßt. Ihr Schwert war ihr aus der Hand geglitten und einige Meter über den Boden gerutscht, wo es schließlich verschwand. Langsam steckte auch Darkside sein Schwert wieder in den Halfter. „Na, siehst du jetzt ein, daß ich dir überlegen bin.“ „Ich bin noch nicht erledigt.“ Sagte Haruka und sprang auf die Beine. „Wenn es sein muß werde ich dich mit bloßen Händen aufhalten.“ Erneut griff sie an. Darkside konnte ihre Schläge ohne größere Mühe abblocken. Dann startete er einen Gegenangriff. Ein Ellenbogenschlag traf Haruka in der Magengegend. Ein weiterer Schlag ins Gesicht schickte sie zu Boden. Dort blieb sie liegen. Anscheinend hatte sie das Bewußtsein verloren. Sie atmete schwer.
„URANUS, NEIN,“ schrie Neptun. „NEPTUN, F....“
„HALT!“ unterbrach Darkside sie. Erneut zog er sein Schwert und hielt es Haruka an die Kehle. „Versuchst Du noch einmal mich aufzuhalten, stirbt sie.“ Michiru senkte die Arme. Sie konnte nichts tun.
„Nun aber wieder zu dir.“ Sagte Darkside und wandte sich Reika zu, die immer noch bei Motoki kauerte. Sie zitterte. Schweiß stand ihr auf der Stirn. „Nein, bitte....“ sagte sie mit leiser Stimme. Wieder holte Darkside den Kristall hervor. Reika schrie auf, als sie von der schwarzen Energie getroffen wurde. Dann sank auch sie bewußtlos zu Boden. „Verdammt, sie hat ihn auch nicht.“ Sagte Darkside. „Warum tust du ihnen das an?“ Darkside drahte sich um. Michiru kauerte nun neben Haruka. Sie hatte die Frage gestellt. „Das sind Dinge, von denen ihr nichts versteht, und die euch nichts angehen. Die Zeit wird knapp... es hat schon begonnen.“ „Ich verstehe nicht.“ Sagte Michiru. „Das werdet ihn noch erfahren, aber nicht von mit... Ja, ihr werdet es erfahren... so oder so.“ erhielt sie zur Antwort. Dann verschwand Darkside.
Langsam öffnete Haruka die Auge. Eigentlich nur ein Auge, das Andere war blau Angeschwollen. „Du hättest ihn angreifen sollen.“ Sagte Haruka leise. Ihre Stimme war keuchend und schwach. „Ich konnte dich und die beiden nicht gefährden.“ Sagte Michiru. „Hilf mir hoch, wir müssen den Anderen erzählen, was hier vorgefallen ist.“ Michiru nickte. „Aber zuerst sollten wir dich zu einem Arzt bringen. Dein Auge sieht nicht gut aus. Und die Beiden brauchen vielleicht auch Ärztliche Hilfe.“ „Na gut.“ Sagte Haruka. Dann schloß sie die Augen wieder und versuchte sich zu konzentrieren. Schmerz pochte in ihrem ganzen Körper. Alles schien sich um sie zu drehen. Hoffentlich würde das bald vorbei sein.
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Am Nachmittag trafen sie die Senshi am Tempel. Auch Mamoru und Hamato waren da. Von den Outers war allerdings nur Setsuna anwesend. Bunny zitterte immer noch wegen ihrem Test. „Oh nein, ich habe das bestimmt vermasselt.“ Jammerte sie. „Selbst Schuld.“ sagte Rei „Du hättest ja lernen können.“ „Rei, sei nicht immer so gemein zu mir.“ „Wenn Dummheit und Faulheit weh tun würde, würdest Du ganz Tokyo zusammen schreien.“ „Stimmt ja gar nicht.“ „Oh doch.“ Bunny streckte Rei die Zunge raus, was diese sofort erwiderte. Hamato wandte sich kurz Mamoru zu. „Haben die sich noch immer nicht geändert?“ flüsterte er. Mamoru mußte schmunzeln. „Nein, ich glaube die werden sich nie ändern.“ Flüsterte er zurück.
Ami unterbrach Rei und Bunny. „Wir sollten nicht vergessen, warum wir hier sind.“ Sagte sie. „Ja,“ stimmte Makoto ihr zu. „was haben wir vom Auftauchen des Gebieters zu halten?“ „Ich glaube, er hat sich geändert,“ sagte Bunny „schließlich hat er uns das Leben gerettet.“ „Das glaube ich nicht.“ Sagte eine andere Stimme. Die Senshi fuhren herum. Haruka und Michiru standen dort. Haruka trug einen Verband über ihrem Auge. „Was ist passiert?“ fragte Setsuna. „Es war Darkside. Wir haben ihn gestellt, als er wieder Passanten angreifen wollte. Da griff  er uns an.“ erzählte Haruka. Michiru nickte zustimmend. „Er hat einen Grund.“ Sagte Hamato plötzlich. Alle sahen ihn verwirrt an. „Was meinst Du?“ fragte Ami. „Ich bin mir nicht sicher. Ich kann es irgendwie spüren. Es geht ihm nicht dazu, uns anzugreifen. Es ist irgendwie so ein Gefühl... Ich kann es nicht genau beschreiben. .... vielleicht irre ich mich aus. Es ist alles so...“ Ami legte ihm die Hand auf die Schulter. Hamato seufzte und schüttelte den Kopf. „Und was sollen wir jetzt machen?“ fragte Haruka. Hamato zuckte mit den Schultern. „Ich weiß nicht.“ „Wir sollten den nächsten Schritt unserer Gegner abwarten.“ Sagte Mamoru. Zögerliches nicken machte die Runde. Erneut Donnerte es und die ersten Tropfen fielen. „Dann treffen wir uns morgen wieder.“ sagte Minako. „Gut.“ Sagte Setsuna. „Sollten wir  Hamato noch zu seinen Eltern zurück bringen?“ Fragte Bunny leise. „Nein, besser jetzt noch nicht,“ antwortete Setsuna. „Gib ihm noch etwas Zeit sich an alles zu gewöhnen,“ fuhr sie leise fort. „Ich glaube, er wird mit der Situation weit schlechter fertig, als es aussieht.“ Bunny nickte. Hamato unterhielt sich mit Mamoru. Er hatte von dem Gespräch nichts mitbekommen, willigte aber ein einen weiteren Tag bei Mamoru zu bleiben. Nach und nach verließen die Senshi den Tempel. Nach wenigen Minuten fing es in Strömen an zu regnen.
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Regan ging durch die Stadt. Dicke Regentropfen prasselte auf ihn hernieder. So waren also Planeten. Er hatte sein Leben auf dem Schiff verbracht. Wasser von oben. Das war er nicht gewöhnt. Gander meinte, er solle sich ein wenig die Stadt ansehen, um sich besser zurecht zu finden. Aber dieses Wetter war ihm unangenehm. Seine Kleidung war durchnäßt. Seine Haare fielen ihm ins Gesicht. Er wollte sich gerade auf den Rückweg machen, als er einen Schrei hörte. Instinktiv folgte er dem Geräusch. Das konnte noch interessant werden.
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Ein paar Minuten früher:

Minako beeilte sich. Artemis kam ihr kaum hinterher. Regen prasselte auf ihren Schirm. „Nun beeil dich schon.“ Sagte sie. „Ich habe keine Lust völlig durchnäßt nach Hause zu kommen.“ Minako bog rechts in eine Seitengasse. „Hey, wo willst Du hin?“ fragte Artemis. „Eine Abkürzung. Dadurch sparen wir fast 10 Minuten.“ „Hier gefällt es mir nicht.“ Sagte Artemis. „Ach, so ein Blödsinn. Bist Du eine Katze oder eine Maus?“ Artemis schwieg beleidigt. Minako rannte noch eine Weile weiter. Plötzlich wurde sie am Arm gepackt. „Hey!“ rief sie. „was soll das?“ Fünf Muskulöse Jungs kamen in ihr Blickfeld. Der größte hielt sie am Arm gepackt. „Na, Schätzchen, wohin so eilig?“ Minako war unsicher. „Nach Hause.“ Sagte sie leise. „Oh, nach Hause. Und, willst Du uns nicht einladen, auf eine kleine Privat Party?“ „Ich... nein.“ Sagte Minako mit zitternder Stimme. Der Junge packte fester zu. „Falsche Antwort Schätzchen. Dann werden wir uns hier mit Dir ein wenig Amüsieren.“ Minako nahm ihren letzten Mut zusammen. „Laß mich los, oder Du wirst es bereuen.“ Der Junge sah sie einem Moment an. Dann fing er schallend an zu lachen. Auch die Anderen vier lachten. Dann gab er Minako eine schallende Ohrfeige. Artemis sprang ihm ins Gesicht und kratzte ihn. Trotzdem löste sich der Griff nicht. Ein Anderer Junge schlug Artemis zu Boden. „Du hättest Dir lieber einen Wachhund anschaffen sollen.“ Sagte er verächtlich. Minako wußte nicht mehr, was sie tun sollte. Sie konnte sich nicht verwandeln. Auch an ihren Kommunikator kam sie nicht heran. Und Artemis war bewußtlos. Sie schrie....
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Gander suchte. Ein weiteres Vernichtungswerkzeug. Nun hatte er die Aufmerksamkeit der Senshi schon auf sich gelenkt, ein weiteres Monster würde nun auch keine Rolle mehr spielen, falls sie überhaupt seine letzte Attacke überlebt hatten. Wenn er den Kristall finden würde, wäre die Art sowieso egal. Unzufrieden sah er sich um. Er konnte nichts passendes finden. Etwas das seiner Energie würdig sein würde. Durch ein leises Summen wurde er abgelenkt. Was war das. Sein Blick fiel auf das kleine, unscheinbare Tier. Er setzte seinen Visor ein und grinste zufrieden, als er das Tier Scannte. „Äußerst Beweglich, Flugfähig, Giftstachel...“ sagte er leise zu sich selbst. Ja, er hatte sein neues Werkzeug gefunden.
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„Schrei nur, hier hört dich ja doch niemand.“ Sagte der Anführer. Einer der Anderen Jungs Tippte ihm auf die Schulter. „Was denn?“ zischte der Anführer. „Sieh mal, dort.“ Der Blick des Anführers fiel auf die Rot gekleidete Gestalt. Der Junge schien die Szene interessiert zu beobachten. Er hatte den Kopf leicht schief gelegt. Er war nicht besonders groß und wirkte nicht besonders stark. Außerdem war er allein. „Hey, Du, Schleimbolzen! Verschwinde, aber sofort!“ schrie der Anführer ihn an.
Regan war verwirrt. Galten diese Worte ihm? Diese Sprache war er nicht gewöhnt. Er schwieg.
„Sag mal, hörst Du schlecht. Ich gebe Dir eine letzte Chance. Du haust ab und hast nichts gesehen, klar?“ fuhr der Anführer fort.
„Natürlich habe ich es gesehen.“ Sagte Regan mit ruhiger Stimme.
„Ich glaube, Du brauchst eine Abreibung.“ Sagte der Anführer.
„Du bedrohst mich, wertloses Geschöpf?“ fragte Regan. „So, jetzt bist Du dran.“ Sagte der Anführer und stürmte auf Regan zu. „Ich werte das als ja.“ Sagte er ruhig, als der Junge auf ihn zugestürzt kam. Dann geschah alles Blitzschnell. Eine Blitzschnelle Bewegung und der Anführer fand sich stöhnend auf dem Boden wieder. Er schien direkt dorthin gelangt zu sein, ohne irgend einen Umweg durch die Luft gemacht zu haben. Zögernd stand er auf. „Na warte.“ Sagte er. Wieder versuchte er einen Schlag zu landen. Regan duckte sich, griff sein Gegenüber am Arm und schleuderte ihn erneut zu Boden. Nun kamen auch die Anderen vier Jungs angerannt und umzingelten Regan. Dieser grinste nur.
Locker gelang es ihm, den Angriff des ersten Jungen zu parieren und diesen zu Boden zu schicken. Der zweite wurde durch einen geschickte Faustschlag gegen eine Wand geschleudert, wo er regungslos liegen blieb. Plötzlich zog einer der übrigen beiden Jungen ein Messer. „Mal sehen, was Du gegen das hier ausrichten kannst.“ Sagte er. „Sowas nennst Du eine Waffe?“ fragte Regan.
Leicht blockte er den Schlag ab, und schlug seinem Gegenüber das Messer aus der Hand. Der junge sah ihn verwirrt an, dann machte er kehrt und lief weg. Zufrieden grinsend hob Regan das Messer auf. „Paß auf!“ schrie Minako, als sich der letzte Junge Regan von hinten nährte. „Was?“ fragte er und fuhr herum. Nun sah der Junge eine Chance. Zwei Schläge landeten direkt in Regans Gesicht. Den dritten Schlag hielt Regan schließlich mit der Hand auf. Langsam und grinsend fixierte er seinen Gegner wieder. Schweißtropfen standen auf dem Gesicht des Schlägers. Dann drückte Regan zu. Fast augenblicklich sank der Schläger auf die Knie. Er stöhnte laut vor schmerzen auf. „Bitte... Du brichst mit die Finger...“ sagte er. Nach ein paar Sekunden ließ Regan von ihm ab. Der Junge lief sie die Hand haltend davon. Für einen Augenblick sah sich Regan noch um. Auch die Anderen Jungs waren verschwunden.
Minako lief zu ihm und umarmte ihn. Der Schreck saß ihr immer noch dermaßen in den Gliedern. „Vielen dank.“ Sagte sie mit zitternder Stimme. Regan war verwirrt. „Wofür?“ fragte er. „Daß Du mir geholfen hast.“ Regan nickte. „Ja, natürlich.“ Sagte er leise. Die Umarmung rief ein seltsames Gefühl in ihm Wach. Irgendwie vertraut, aber dennoch seltsam. Minako ließ ihn los. „Hey, Du bist doch der neue... Reiko Saki. Ich bin Minako Aino.“ Regan schwieg. „Du bist ja völlig durchnäßt,“ fuhr Minako fort. „Komm, wir passen beide unter meinen Schirm. Und ich schulde Dir ja noch was, weil Du mich gerettet hast.“ Ihre Stimme war schon fast wieder normal. Regan nickte. Warum auch nicht. Wenn er bessere Kontakte in der Schule hatte, kam er bestimmt leichter an die Sailor Kriegerinnen heran. Außerdem schien das Mädchen irgendwie anders zu sein. Die einzige Frau auf dem Schiff des Herrschers war Lady Sarina, seine Tochter. Sie haßte ihn, und das beruhte auf Gegenseitigkeit. Dieser Mädchen war vollkommen anders. Er sah ihr zu, wie sie behutsam den weißen Kater hochhob. Dann ging sie wieder zu Regan und hakte sich bei ihm ein. Der Regenschirm schütze die beiden, als sie langsam den Platz verließen.
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Setsuna, Bunny, Ami, Mamoru und Hamato waren noch ein Stück zusammen gegangen. Mamoru verfluchte sich selbst, da er heute ohne sein Auto gekommen war. Aber er ließ sich nichts Anmerken. Bunny schmiegte sich an ihn, einerseits um ihm nahe zu sein, andererseits um unter seinem Regenschirm zu bleiben.
Ami führte Hamato. Seinen Augen ging es immer noch nicht besser. Setsuna hielt den Kopf gesenkt und schien nachzudenken. Plötzlich wurden sie durch einen Schrei aus ihren Gedanken gerissen. „Was war das?“ fragte Bunny. „Ich weiß nicht,“ sagte Setsuna. „Aber ich denke wir sollten nachsehen gehen.“ Die Senshi liefen in Richtung des Schreis. Hamato stürzte einmal, rappelte sich aber schnell wieder hoch und folgte den Anderen. Je näher sie der Quelle des Schreies kam, desto deutlicher wurde auch ein anderes Geräusch... eine Art Summen. „Oh nein.“ Sagte Ami leise als ihr Blick auf das Ungeheuer fiel.
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Akiko war nervös. Irgend etwas stimmt nicht. Sie spürte etwas. Etwas Unheilbringendes. Etwas Böses. Unruhig lief sie auf und ab. Plötzlich pochte es an die Tür der kleinen Wohnung. Akiko zuckte zusammen. Aber sie fing sich und begann sich zu konzentrieren.
Eine Junge Frau mit kurzen, blauen Haaren öffnete die Tür. „Sie wünschen bitte?“ fragte sie mit freundlicher Stimme. Der Mann auf der anderen Seite wirkte etwas ungepflegt. Er trug alte Sachen und hatte eine dicke Brille auf der Nase. Eine Zigarre komplettierte das Bild. „Die Miete.“ Sagte er mit unfreundlicher Stimme. „Ja, natürlich sagte die Frau. Sie verschwand kurz und kam kurz darauf mit ein paar Geldscheinen zurück, die sie dem Mann überreichte. Sein leicht Ärgerlicher Geschichtsausdruck wich einem lächeln. „Vielen dank, bis zum nächstem mal.“ Er drehte sich um. Die Frau nickte ihm noch einmal zu und schloß dann die Tür. Im nächsten Augenblick verschwand sie. Sie schien sich einfach in Luft aufzulösen. Akikos Konzentration ließ nach. Sowas strengte sie immer noch an. Aber war es das, was sie gespürt hatte? Nein, es war etwas anderes. Etwas wirklich gefährliches. Entschlossen verließ sie die kleine Wohnung.
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„Was ist es?“ fragte Hamato. „Eine riesige Wespe.“ Sagte Ami. „Los, wir müssen uns verwandeln.“ Sagte Setsuna Entschlossen. Alle anderen nickten.
„MACH DES MONDLICHTS, MACH AUF!“
„MACHT DER MERKURNEBEL; MACHT AUF!“
„MACHT DER PLUTONEBEL, MACHT AUF!“
Auch Mamoru verwandelte sich in Tuxedo Mask.
„Hamato, worauf wartest Du?“ fragte Setsuna. „Aber... ich....“ Hamato war unsicher. „Los mach schon.“ Sagte Setsuna. Hamato seufzte und hob die Hände. Wie gewohnt materealisierte sich das leuchtende Schwert in ihnen.
„MACHT VON SOL, MACH AUF!“
Nun stand er in seiner hellen Sternenkrieger Uniform da.
„Gut,“ sagte Setsuna. „Ami, Du versuchst die Anderen zu erreichen. Wir werden dieses Ding ablenken.“ Ami nickte. „Dann los!“
Sofort startete Setsuna ihre Attacke.
„Pluto, schick das Feuer der Tiefe!“
Die Wespe schien die Attacke zu erahnen und wich blitzschnell aus. Ungläubig starrten die Senshi sie an. „Verdammt, sie.. es ist schnell.“ Sagte Mamoru. „Wir müssen es unbedingt aufhalten.“ Sagte Setsuna.
Plötzlich schoß ein schwarzer Stachel auf sie zu. Im letzten Moment konnte Setsuna ausweichen. Der Stachel bohrte sie tief in den Asphalt. Der Wespe wuchs sofort ein neuer Stachel nach. Mamoru schleuderte eine Rose auf das Ungeheuer, doch wieder wich die Wespe blitzschnell aus. „Verdammt, es ist einfach zu schnell.“ Sagte Setsuna. Ami kam angelaufen. „Uranus und Neptun sind schon auf dem Weg hierher. Jupiter, Mars und Venus konnte ich nicht erreichen. Wahrscheinlich stört das Gewitter die Kommunikation!“ rief sie den Anderen zu.
Wieder schoß die Wespe einen Giftstachel ab, dem die Senshi nur knapp ausweichen konnten. Ami versuchte ihr Glück.
„MERKUR, MACHT DES WASSERS, SIEG!“
Wieder wich die Wespe aus und umkreiste die Senshi. Hamato schloß die Augen und versuchte sich zu konzentrieren. Das summen der Wespe war deutlich zu hören. Er versuchte ihm zu folgen. Der Regen lenkte ihn ein wenig ab, doch er mußte es probieren. Er hob sein Schwert und zielte in die Richtung, aus der das Summen kam.
„STRAHL DER SONNE, SIEG!“
Der gleißende Lichtstrahl schoß knapp 2 Meter an der Wespe vorbei. Hamato ließ das Schwert sinken. So funktionierte es nicht. Auf einmal schoß einer der Giftstacheln auf ihn zu. „Hamato, pass auf!“ schrie Ami. „Was?“ fragte er. Plötzlich wurde er zur Seite gerissen. Wo er eben noch gestanden hatte, bohrte sich der Stachel tief in den Asphalt. Hamato spürte, wie er eine Böschung hinunter rollte. Die Luft wurde aus seinen Lungen gepreßt, als er aufschlug. Er tastete um sich herum, um wieder eine grobe Orientierung zu erlangen. Plötzlich spürte er etwas. Irgend etwas, nein, irgend jemand lag neben ihm. „Oh nein, Mamoru.“ Sagte Hamato. Er faßte ihm über die Stirn. Mamoru blutete.

Bunny stand an der Stelle, an der Mamoru Hamato die Böschung hinunter gerissen hatte. „Mamoru!“ rief sie. Sie erhielt keine Antwort. Die Wespe startete eine neue Attacke. „Bunny, Vorsicht!“ Rief Setsuna und riß sie zur Seite. Der Stachel bohrte sich dort in den Boden, wo Bunny gerade noch gestanden hatte. „Danke Pluto.“ Sagte Bunny. Wieder setzte die Wespe zum Angriff an. Setsuna und Bunny lagen am Boden und konnten nicht mehr ausweichen, als der Stachel auf sie zuschoß.
„Nein!“ rief Setsuna.
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Hotaru wartete ungeduldig vor dem Kino. Es sah Akiko einfach nicht ähnlich, zu spät zu kommen. Langsam wurde sie nervös. Was hatte das alles zu bedeuten? Irgend etwas mußte passiert sein. Ein seltsames Gefühl durchzog Hotaru. Nein, irgend etwas stimmte ganz und gar nicht. Das Gefühl war viel deutlicher als das letze mal. Es war nicht nur Akiko, nein, es ging um viel mehr. Langsam machte sie sich auf den Weg. Sie wußte nun, was sie zu tun hatte.
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„NEPTUN, FLIEG!“
Der Stachel explodierte gut einen halben Meter vor Bunny und Setsuna. Beide atmeten auf. Dann rappelten sie sich wieder hoch. Immer noch umkreiste die Wespe die Mädchen. „Was habt ihr euch denn da schon wieder aufgehalst?“ fragte Haruka. „Keine Ahnung, es war plötzlich da.“ Sagte Setsuna. „Es ist wie die Spinne,“ ergänzte Ami. „Wahrscheinlich Genetisch verändert. Außerdem hat sie wie die Spinne Passanten angegriffen.“ Haruka nickte. „Dann müssen wir es aufhalten.“
„URANUS, FLIEG!“
Wieder konnte die Wespe durch eine schnelle Bewegung ausweichen. „Wie sollen wir das Ding erwischen?“ fragte Michiru. Ein erneuter Stachel zwang die Senshi zum Ausweichen. „Was tun wir jetzt?“ fragte Bunny.

Urplötzlich schoß ein grell-weißer Strahl auf die Wespe zu. Er kam von leicht schräg oben. Diesmal konnte die Wespe nicht ausweichen und stürzte auf den Boden. „Was war das?“ fragte Bunny „War das Hamato?“ „Nein, ich glaube nicht.“ Sagte Setsuna. Sie sah sich kurz um. Für einen Augenblick dachte sie, einen Schatten zu sehen, doch sie war sich nicht sicher.
„Ist doch jetzt egal“ warf Haruka ein. „Nutzen wir jetzt lieber unsere Chance.
„MACHT DES SCHWERTES!“
Das Schwert erschien in ihrer Hand. Blitzschnell schoß sie auf die Wespe zu und Bohrte das Schwert tief in ihren Körper. „Los, macht sie jetzt endgültig fertig.“ schrie sie. Die anderen nickten
„Pluto, schick das Feuer der Tiefe!“
„MERKUR, MACHT DES WASSERS, SIEG!“
„NEPTUN, FLIEG!“
Diese Kombinierte Attacke gab der Wespe den Rest. Leblos blieb sie am Boden liegen. Als nun der Kampfeslärm vorbei war, konnten die Senshi leise Hamatos rufen hören. „Oh nein, Mamoru und Hamato!“ rief Bunny und rannte zu der Stelle, wo die beiden hinuntergestürzt waren. Vorsichtig kletterte sie nach unten. Die Anderen folgten ihr.
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Akiko lächelte zufrieden. Ja, diesen ersten Test hatte sie bestanden. Und sie war vollkommen unerkannt geblieben. Vorerst konnte sie nun nichts mehr tun. Jetzt mußte sie erst einmal abwarten. Zufrieden kehrte sie zu ihrer Wohnung zurück.
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Hamato war noch bei Mamoru. Nun kamen die Anderen. „Gut, daß ihr da seid. Ich glaube Mamoru ist verletzt.“ Bunny lief zu ihm. „Oh nein, Mamoru.“ Sagte sie leise und nahm seinen Kopf auf ihren schoß. „Ich glaube, es ist nichts ernstes.“ Sagte Ami. „Scheint nur eine kleine Platztwunde auf der Stirn zu sein..“ Langsam kam Mamoru wieder zu sich. „Mamoru, alles in Ordnung.?“ Fragte Bunny. „Ja, mir geht es gut. Wo ist Hamato?“ fragte er. Die Senshi blickten sich um. Hamato war verschwunden.
„Nein, nicht schon wieder.“ Sagte Setsuna. Sie stand auf, und lief in die Richtung , in der sie Hamato vermutete.
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Hamato beeilte sich nicht. Unsicher ging er durch den strömenden Regen. Seine Haare klebten ihm im Gesicht, seine Uniform war durchnäßt. „Wo willst Du hin?“ fragte die bekannte Stimme. Langsam drehte sich Hamato um. „Setsuna?“ fragte er. „Ja. Was ist los mit dir? Warum?“ fragte sie.
„Du verstehst nicht. In meinem Zustand nutze ich dem Team nichts. Ich bringe euch nur in Gefahr. Wegen mir ist Mamoru verletzt worden. Was ist, wenn durch meine Schuld jemand getötet wird? Was ist denn schon ein Wächter des Lichts ohne Augenlicht?“ „Aber wir brauchen dich. Vielleicht mehr als jemals zuvor.“ „Nein, ihr braucht mich nicht. Ihr braucht Nova, den Sternenkrieger. Doch Nova starb damals in Ausübung seiner Pflicht auf dem Schiff des Gebieters. Lassen wir ihn nun in frieden ruhen.“ „Hamato, du betrügst dich selbst.“ „Nein, das Leben betrügt mich. Aber jetzt ist es zu weit gegangen. So bin ich einfach keine Hilfe für euch.“
„Ich glaube jetzt verstehe ich.“ Sagte Setsuna. „Was?“ fragte Hamato. „Es geht hier gar nicht um uns. Es geht um dich. Du wiegst dich im Selbstmitleid. Und du suchst ausreden. Das ist wirklich mehr als erbärmlich.“ „Aber...“ begann Hamato. Setsuna unterbrach ihn.
„Nova, ich fordere dich heraus, verteidige dich.“ „Nein.“ Sagte Hamato. Doch Setsuna holte schon mit ihrem Stab aus. Hamato duckte sich. „Hör auf,“ sagte er. „Ich will nicht gegen dich Kämpfen.“ Doch Setsuna reagierte gar nicht. Wieder holte sie aus, und Hamato mußte zurückweichen. Knapp zischte der Stab an ihm vorbei. Erneut griff Setsuna an. Hamato hatte keine Wahl. Zögernd hob er sein Schwert, um den nächsten Schlag abzublocken. Es klirrte, als die beiden Waffen aufeinander trafen. Dennoch war Setsunas Schlag so Kräftig, daß Hamato einige Schritte zurück taumelte und stürzte. Setsuna hielt inne. „Warum hast du das gemacht?“ fragte Hamato. „Ich wollte Dir zeigen, daß da noch etwas in Dir ist. Du konntest die drei Schläge abwehren. Da währe selbst vielen sehenden nicht gelungen. Hamato, etwas ist noch in dir. Du hast noch die Kraft, diese Welt zu verteidigen.“ Setsuna ging zu ihm und zog ihn auf die Beine. Hamato war überrascht über ihre Kraft. „Wir werden mit neuem Training beginnen. Dann werden wir aus Dir wieder den Alten machen.“ Fuhr Setsuna fort. Hamato nickte. „Gut, ich bin einverstanden.“ Sagte er. „Laß uns wieder zu den Anderen gehen.“ sagte Setsuna. Die beiden machten sich auf den Weg. „Setsuna...“ Sagte Hamato plötzlich. „Ja?“ „Ich möchte meine Eltern wiedersehen.“ „Ja.“ Sagte Setsuna schlicht. Sie ahnte zumindest, was ihnen noch bevorstand, und so war es vielleicht das Beste.
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„Wo warst Du so lange?“ fragte Gander streng. „Aus.“ war Regans schlichte Antwort. „Was?“ „Ich habe... ein Mädchen kennen gelernt. Ich habe sie begleitet.“ „Ist sie eine Kriegerin?“ „Ich bin nicht sicher. Ich glaube nicht. Sie wurde von den Geschöpfen angegriffen. Sie haben auch mich angegriffen.“ „Hast Du sie dafür bestraft?“ Regan nickte. „Ich habe das getan, was Du mir aufgetragen hast.“ sagte er schließlich. „Was ist mit diesem Mädchen?“ fragte Gander. „Sie ist... in meiner... Klasse.“ „Und sie ist keine Kriegerin?“ „Ich glaube nicht.“ „Hast Du sonst einen Verdacht?“ fragte Gander. „Ich denke schon.“ Sagte Gander. Ein leichtes Lächeln stand nun in seinem Gesicht. „Ich habe eine starke Energie gespürt. Ich glaube, sie ist eine Kriegerin.“ „Wer?“ „Das Mädchen mit den Zöpfen... Sie heißt Bunny Tsukino.“ „Bist Du sicher.“ „Ich denke schon.“ „Gut, wir werden das später überprüfen. Der Herrscher möchte uns sehen.“
Die beiden entmaterialisierten sich.
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Bunny, Ami und Hamato warteten vor der Tür der Mietwohnung. „Bist du sicher, daß du das jetzt schon machen möchtest?“ fragte Ami. „Denk dran, Du kannst auch noch bei Mamoru bleiben.“ fügte Bunny hinzu. „Nein,“ sagte Hamato. „Genug verstecken gespielt.“ Er atmete einmal tief durch. Plötzlich schien er unsicher zu sein. „Was soll ich machen? Was soll ich ihnen sagen. Schließlich war ich ein halbes Jahr lang....... fort.“ „Bunny und Ami lächelten. „Dafür haben wir uns schon einen Plan überlegt“ sagte Ami. „Gut,“ sagte Hamato. Erneut atmete er durch. „fangen wir an.“ Bunny nickte Ami zu. Dann zog sie ihren Verwandlungsfüller.
„MACHT DES MONDES, VERWANDLE MICH IN EINE HÜBSCHE ÄRZTIN.“
Bunny verwandelte sich. In der Zwischenzeit hatte Ami Hamato einen Verband über die Augen gelegt. „Pass auf,“ sagte Ami. „so gehen wir vor.“
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Regan und Gander betraten das Zimmer des Herrschers. Er sah die beiden aus funkelnden roten Augen an. „Ihr wolltet uns sehen, Herrscher.“ Sagte Gander. El Corr erhob sich. „Gander Du Idiot. Habe ich dir nicht gesagt, daß du anders vorgehen sollst. Das du nicht die Aufmerksamkeit auf uns lenken sollst.“ „Aber ich...“ „SCHWEIG!“ Gander wurde von einer Energiewelle erfaßt und durch den Raum geschleudert. Regan sah dem zu. Er ballte die Fäuste, unternahm aber nichts.
„Ihr werdet euch nur noch genau an meine Anweisungen halten.“ Fuhr El Corr fort. Gander war aufgestanden und zurück auf seinen Platz gegangen. „Ihr werdet direkt nach den Kristallen suchen. Ihr werdet den Träger finden, in ausschalten und den Kristall zu mir bringen!“ „Wie sollen wir ihn finden?“ fragte Gander. „Damit.“ El Corr holte eine etwa Faustgroßes dunkelblaue Kugel hervor. Sie war durchsichtig, schien aber nicht aus Glas zu bestehen. „Wir suchen den Kristall dieses Planeten. Dieses Gerät wird euch zu ihm führen. Es leuchtet auf, wenn ein Geschöpf mit besonders starker Energie seinen Einzugsbereich betritt.“  El Corr warf die Kugel. Geschickt fing Regan sie mir beiden Händen auf. „Könnten wir damit nicht auch die Sailor Kriegerinnen finden?“ fragte er. Dabei drehte er die Kugel unschlüssig zwischen den Händen und betrachtete ihn. „Nein. Die Energie der Sailor Kriegerinnen stammt nicht von diesem Planeten. Sie kommt von den umliegenden Planeten. Es würde zu lange dauern, ein weiteres Gerät zu eichen.“ Regan nickte. Gander sah ebenfalls die Kugel an. Sie fing an, in einem leichten hellblau zu leuchten.
„Geht nun!“ Regan und Gander schlugen sich mit der Faust auf die Brust und verließen den Raum. El Corr lachte. Alles war nur noch eine frage der Zeit.
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Bunny klingelte an der Wohnungstür. Eine Frau mit langem blonden Haar öffnete die Tür. „Ja bitte?“ fragte sie. „Frau Sommer?“ frage Bunny. „Ja.“ „Nun... wir äh.“ Bunny schien etwas verunsichert, fing sich aber wieder. „Wir haben ihren Sohn gefunden.“ Die Frau wurde Leichenblaß, als Hamato mit leicht gesenktem Kopf hinter der Tür hervortrat. Sie stürmte auf ihn zu und umarmte ihn. Ein paar Tränen flossen über ihr Gesicht. Hamato erwiderte zögerlich ihre Umarmung. „Hamato.“ Sagte die Frau. „Ich dachte schon du wärst... wir würden dich....“ Noch mehr Tränen rollten über ihr Gesicht. „Alles ist gut.“ Sagte Hamato „Nun bin ich ja wieder bei euch.“ Auch er konnte nun seine Tränen nicht mehr zurückhalten. „Was ist passiert?“ fragte die Frau nach ein paar Sekunden. „und was bedeutet der Verband?“ „Äh...!“ Versuchte Bunny auf sich aufmerksam zu machen, was ihr schließlich auch gelang. „Ihr Sohn war in einen Verkehrsunfall verwickelt. Bei diesem Unfall verlor er sein Augenlicht und litt unter.... Amnä... Amnnee... unter Gedächtnisverlust. Erst in den letzten Tagen kam sein Gedächtnis zurück.“ Die Frau nickte. Dann wandte sie sich wieder Hamato zu. „Mein armer Junge. Ruh dich erstmal ein wenig aus. Ich werde sofort deinen Vater anrufen.“ Hamato folgte seiner Stiefmutter in die Wohnung. Er drehte sich kurz zu Bunny um und nickte ihr lächelnd zu. Dann schloß sich die Tür. Bunny atmete tief durch. Dann verwandelte sie sich zurück. Ami trat aus der dunklen Ecke hervor. „Amnesie!“ sagte sie mit strenger Stimme. Bunny sah sie an. „Ja, ich hab das Wort vergessen. Hat doch auch so geklappt.“ „Ja, aber nur, weil seine Mutter für den Moment zu durcheinander war, um fragen zu stellen.“ „Ach was, ich fand mich großartig.“ Ami begann leicht zu grinsen. „Ist ja auch egal. Laß uns gehen.“ Sagte sie. Die beiden verließen das Haus. „Was wirst Du jetzt tun?“ fragte Bunny. Amis Gesichtsausdruck schien jetzt wesentlich nachdenklicher. „Ich weiß es nicht so genau. Meinst Du, es kann wieder so wie früher werden?“ Bunny zuckte mit den Schultern. „Ich kann es nur hoffen.“
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Regan und Gander erschienen in einer Seitengasse. Gander starrte auf die Kugel in seiner Hand, die nun Kräftig pulsierte. „Hier muß der Träger irgendwo sein.“ Beide sahen sich um. „Ich kann nichts entdecken.“ Sagte Regan. „Doch!“ sagte Gander grinsend. Mit dem Finger deutete er auf eine Mülltonne, auf der eine dicke Katze saß. Gander sah ihn unsicher an. „Meinst Du wirklich daß... es ihn hat.“ „Das Gerät reagiert. Das Wesen ist egal. Töte es, dann werden wir Bescheid wissen.“ Gander zögerte einen Moment, nickte aber dann. Ein Schwert erschien in seinen Händen. Gander grinste zufrieden, als er beobachtete, wie sich Regan langsam dem Tier nährte. Dann, ein kurzer und schneller hieb, ein kurzer Aufschrei der Katze... dann war es vorbei. Der Leblose Körper des Tieres viel zu Boden. „Was ist mit dem Kristall?“ fragte Regan. „Normalerweise hätte er schon erscheinen müssen. Das Tier war nicht das richtige Ziel. Wir müssen weitersuchen.“ sagte Gander enttäuscht. „Aber morgen ist auch noch ein Tag.“
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Erschöpft schloß Setsuna die Tür zu ihrer Wohnung auf. Sie war doch ziemlich erschöpft. Es war ein langer Tag gewesen. Sie hatte eine kleine Wunde am Arm, die vermutlich entstanden war, als sie Bunny zur Seite gerissen hatte. Doch es war halb so schlimm. Im Moment sehnte sie sich nur nach ruhe und einer warmen Dusche. Doch sie wurde schon erwartet in ihrer Wohnung. Das Mädchen mit dem Sailor Kostüm und der Sense stellte sich ihr in den Weg. „Saturn?“ sagte Setsuna verwirrt. „Pluto, ich denke, wir sollten Reden.“
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 Die Inner Senshi trafen sich am Abend noch einmal, um den letzten Kampf zu diskutieren. Mamoru mußte leider nach Hause, war also bei der Besprechung nicht dabei.
„Und Du sagst, es war eine riesige Wespe?“ fragte Rei. Bunny nickte. „Merkwürdig.“ „Was ist eigentlich mit diesem neuen Schüler. Er hat irgendwas seltsames an sich. Vielleicht...“ sagte Bunny. „Glaubst Du, das er etwas mit der ganzen Sache zu tun hat?“ fragte Makoto. „Ich bin nicht sicher, aber...“ sagte Bunny, bevor sie von Minako unterbrochen wurde. „Nein, ich glaube nicht, daß er etwas damit zu tun hat.“ „Wieso bist Du Dir so sicher?“ fragte Rei „Nun,“ Minako errötete. „Wir waren heute Nachmittag zusammen aus.“ Alle sahen sie verblüfft an. Bunny kicherte. „Ich wollte mich nur revanchieren, weil er mir gegen ein paar Schläger geholfen hat.“ Verteidigte sich Minako. „Warum hast Du uns nicht gerufen?“ fragte Rei. „Das wollte ich. Doch ich kam nicht an den Kommunikator. Danach funktionierte er nicht. Lag vielleicht am Gewitter.“ Minako war immer noch rot im Gesicht. „Ja, das Problem hatten wir auch.“ Sagte Ami. „Aber wer sind dann unsere Feinde?“ fragte Makoto. „Vielleicht ist es doch Darkside. Immerhin ist er diesmal nicht aufgetaucht, um euch zu helfen, oder?“ fragte Rei. Ami und Bunny schüttelten den Kopf. „Aber Hamato glaubt, daß Darkside uns nicht Angreift.“ Sagte Ami. „Ich glaube, wir können vorerst nichts weiter tun als Abwarten.“ Sagte Rei.
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Sailor Saturn legte das dicke Buch an die Seite. „Also hat mich mein Gefühl nicht getäuscht.“ „Ich fürchte nein.“ Antwortete Setsuna. „Wann hast Du vor, ihm die Wahrheit zu sagen?“ „Gar nicht.“ Saturn sah sie ein wenig verwirrt an. „Warum nicht?“ „Sobald er es weiß, wird er nicht mehr versuchen, dagegen anzukämpfen. Wenn er darin eine Chance sieht, wird er versuchen, die Prophezeiung zu erfüllen, ohne Rücksicht auf sie selbst zu nehmen.“ „Warum bist Du Dir so sicher?“ „Weil wir genau so handeln würden.“ Saturn nickte langsam. „Aber meinst Du nicht, er hat ein recht, es zu erfahren.“ „Nein, ich werde es nicht zulassen. Ich will ihn nicht noch einmal verlieren.“ Saturn erhob sich. „Na gut, dies ist Deine Entscheidung, und ich respektiere sie. Aber ich weiß nicht, ob Du es so verhindern kannst.“ „Ich kann es zumindest versuchen.“
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Alles war dunkel. Eine Dunkelheit, die das Licht zu verschlingen schien. „Wo bin ich?“ fragte Hamato. Seine Stimme hallte wieder. Plötzlich... in der ferne. Ein winziger Lichtpunkt. Hamato blinzelte. Doch, er war sich sicher. Er konnte ihn sehen. Was bedeutete das? Er lief auf das Licht zu. Schnell wurde es größer. Er erkannte, daß es nicht nur ein Licht war, sondern vier. Ein rotes, ein grünes, ein gelbes und ein blaues. Das Blaue Licht war das einzige, was grell erstrahlte, die anderen Leuchteten zwar, jedoch wesentlich matter. „Was bedeutet da?“ fragte Hamato. Zu seiner eigen Überraschung erhielt er eine Art Antwort. „Willkommen Sternenkrieger.“ „Was? Wer war das?“ fragte Hamato unsicher. Das Blaue Licht fing hell an zu Leuchten und schien sich plötzlich zu verformen. Es nahm immer mehr eine Menschliche Gestalt an. Nur das dieser Mensch kein Gesicht hatte. Er bestand nur aus blauem Leuchten. Nach und nach geschah es auch mit den anderen Lichtern. Schließlich standen die vier Gestalten, die nur aus Licht zu bestehen schienen vor Hamato. „Wer seid ihr?“ fragte Hamato. „Die Seelen der Kristalle.“ antwortete eine Gestalt. Hamato konnte nicht sagen, welche es war. Sie hatten keine Lippen oder so etwas. Die Antwort schien direkt in seinem Kopf erklungen zu sein. „Ich verstehe nicht so ganz.“ Sagte Hamato. „Der Wächter ist nicht erwacht. Er muß erwachen, sonst ist alles verloren. Die Prophezeiung muß sich erfüllen.“ erhalte die Stimme in seinem Kopf. „Welcher Wächter? Und welche Prophezeiung? Und was habe ich damit zu tun?“ „Der Wächter muß erwachen, sonst ist alles zu Ende. Das Böse darf keinen Erfolg haben.“ „Bitte, ihr müßt mir das erklären. Was ist das Böse? Ist es doch Darkside?“ „Was ist Licht ohne Dunkelheit? Er hat es nicht verstanden. Der Wächter erwacht nicht.“ Die Gestalten fingen an zu verblassen. „Nein, geht nicht. Ich verstehe das alles nicht. Was ist das für ein Wächter. Müssen wir ihn erwecken?“ Er erhielt keine Antwort.
Plötzlich hörte er ein Geräusch hinter sich. Blitzartig fuhr er herum. Darkside stand vor ihm und holte mit seinem Schwert aus. „Ich werde ihn finden! Steh mir nicht im Weg!“ Sagte er. Dann schlug er zu. Hamato hatte keine Chance zu reagieren. Er schrie „NEIIIN!“
Schweißgebadet fuhr er hoch. Er riß die Augen auf. Alles war dunkel... wie immer. Er tastete etwas um sich herum. Nun wußte er wieder, wo er war. Im Bett der Wohnung, die seine Eltern gemietet hatten. Die Tür ging auf. „Hamato, alles in Ordnung?“ fragte seine Mutter „Du hast geschrien.“ „Ja, es war nur ein Traum... denke ich.“
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Es war wieder kalt geworden. Bunny zog sich dicke Sachen an, bevor sie sich auf den Weg zur Schule machte. Sie war wieder einmal spät dran, weshalb sie mit schnellen Schritten zur Schule lief. Wenigstens Regnete es nicht mehr. „Bunny!“ rief jemand. Abrupt blieb sie stehen. Luna saß hinter ihr. „Du hast dein Frühstück vergessen„ sagte sie und deutete mit dem Kopf auf den kleinen Beutel, der zwischen ihren Pfoten lag. „Oh, danke Luna, ich weiß gar nicht, was ich ohne dich machen würde.“ „Ich auch nicht.“
Bunny lief weiter. Erfreut stellte sie fest, daß noch einige Minuten Zeit waren, bis die Stunde begann. Doch plötzlich bekam sie ein flaues Gefühl in der Magengegend. Der gestrige Test. Groß waren die Ergebnisse ausgehängt. Bunny seufzte auf, als sie ihr Ergebnis las. Eine 5. „Den Test werde ich wohl wiederholen müssen. Mama und Papa sind bestimmt sauer.“ Sie seufzte noch einmal. Das Leben war einfach ungerecht. Plötzlich ertönte ein weiterer Seufzer neben ihr. Bunny sah zur Seite. „Minako,“ sagte sie. „bist Du auch durchgefallen?“ Minako nickte traurig. „Tja, Mathematik war halt noch nie meine Stärke.“ Bunny sah sich noch etwas die anderen Ergebnisse an. Plötzlich stockte sie. „Minako, sie mal. Reiko. Er hat die volle Punktzahl erreicht. Selbst Ami hat weniger Punkte.“ Minako sah ebenfalls auf den Zettel, auf den Bunny mit dem Finger deutete. „Wow, vielleicht kann er mir ja beim nächsten Test helfen.“ „Ja, mir vielleicht auch.“ Seufzte Bunny. „Da vorne steht er ja.“ Sagte Minako. „Wir können ihn ja gleich mal fragen, ob er uns hilft.“ Bunny nickte.
Die beiden Mädchen gingen zu Reiko, der scheinbar Teilnahmslos in einer Ecke stand  „Hallo Reiko.“ Sagte Minako. Er blickte auf. „Hallo Minako.“ Bunny trat einen Schritt vor. „Hallo Reiko, ich bin...“ „Bunny Tsukino“ komplettierte Reiko ihren Satz. Bunny sah ihn verwirrt an. „Woher weißt Du das?“ fragte sie. „Frau Sakurada hat mir ein paar Photos von eurer Klasse gezeigt.“ Sagte er. „Achso.“ sagte Bunny leise. „Vielleicht hast Du ja Lust, nach der Schule mit uns einen Café zu trinken.“ Sagte Minako „Vielleicht kannst Du uns ja nebenbei ein wenig Mathe erklären.“ Reiko sah sie für einen Moment an. „Ja, warum nicht.“ Sagte er schließlich. Minako lächelte. Bunny hatte wieder dieses seltsame Gefühl, beobachtet zu werden.
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Gander wanderte unzufrieden durch die Metropole. Immer wieder warf er einen Blick auf das kleine Gerät, das El Corr ihm gegeben hatte. Doch es reagierte nicht. Er wußte das El Corr nicht sehr geduldig war. Doch es war nicht einfach in dieser riesigen Stadt genau die Personen zu finden, bei der das Gerät anschlug. Doch plötzlich geschah es. In der kleinen Glaskugel schien es zu leuchten. Gander grinste. Dann blickte er auf und sah sich um. Der Träger mußte ganz in der nähe sein.
Doch zur gleichen Zeit, aber an einem anderen Ort machte jemand eine ähnlich Entdeckung. Beide hatten noch keine Ahnung, daß sich ihre Wege bald kreuzen sollten.
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Bunny, Minako und Reiko saßen nach der Schule zusammen in einem der vielen Cafés Tokios. Bunny und Minako tranken einen Kakao, Reiko hatten sie trotz guten zuredens nicht dazu überreden können, etwas zu bestellen. Es saß einfach nur da und schien ins leere zu starren. Er sprach fast nie. „Und, Reiko, wo genau wohnst Du jetzt?“ fragte Bunny um ein Gespräch zu beginnen. „Ich wohne mit meinem Bruder in einem Haus außerhalb der Stadt.“ „Mit deinem Bruder?“ sagte Bunny unsicher. „Was ist mit Deinen Eltern?“ „Meine Eltern sind Tod!“ „Oh, das tut mir leid.“ „Ich habe sie nie gekannt. Mein Bruder hat sich mein ganzes Leben um mich gekümmert.“ „Woher kannst Du eigentlich so gut Mathe?“ fragte Minako um auf ein anderes Thema zu kommen. „Mein Bruder unterrichtete mich, seit ich denken kann. Er war ein strenger, aber guter Lehrer.“ „Wenn Du so gut bist, vielleicht kannst Du dann ja auch uns ein wenig mit Mathe behilflich sein.“ Sagte Minako und lächelte Reiko an. Er schien durch sie hindurch zu blicken. Seine Blicke trafen eigentlich nie ein genaues Ziel. Er blinzelte einmal und diesmal schien seine Blicke genau auf Minako zu fallen. „Ja, darüber ließe sich nachdenken.“ Sagte er schließlich.
Die Tür des Cafés öffnete sich. „Hallo Bunny, Hallo Minako.“ Sagte Ami. Hamato war bei ihr und begrüßte sie ebenfalls. Er trug einen Verband um die Augen und ließ sich ein wenig von Ami führen. Hallo Ami, Hallo Hamato.“ Sagte Bunny. „Hamato, das ist Reiko Saki.“ „Oh, das Genie aus eurer Klasse? Ich habe schon von Dir gehört. Du hast den besten Mathematiktest des Jahrganges geschrieben., hat Ami mir erzählt.“ Reiko nickte nur kurz. „Oh, ich bin übrigens Hamato.“ sagte schloß Hamato ob und streckt ihm die Hand entgegen. Reiko reagierte zögerlich, doch erwiderte schließlich die Geste. Als sie ihre Hände trafen durchzuckte Hamato ein merkwürdiges Gefühl. Er war ein seltsam altes und bekanntes Gefühl, jedoch schrecklich unangenehm. Reiko schien dasselbe Gefühl zu haben. Wie bei einem Stromschlag fuhren ihre Hände auseinander.
Minako hatte inzwischen Ami etwas zu Seite gezogen. „Und, wie läuft es mit Hamato. Wie kommt er damit zurecht?“ „Leider nicht so gut.“ Antwortete Ami. „Ich hoffe, daß er nach seinem Training mit Setsuna wieder etwas mehr Selbstvertrauen gewinnt.“ „Wie haben seine Eltern reagiert?“ „Naja, sie haben mich zwar etwas seltsam angesehen, aber dann waren sie doch ganz freundlich.“ Minako nickte.
Plötzlich stand Reiko auf. „Ich muß los.“ sagte er. „Was? Du willst schon los?“ fragte Bunny. „Ja, ich muß gehen.“ Er verließ das Café. Kurz bevor er die Tür erreicht drehte er sich noch einmal um. „Wir werden uns wiedersehen.“ Sagte er. „Ich würde mich freuen.“ Sagte Bunny. Hamato stellte sich neben sie. „Ich mich nicht.“ Sagte er leise, als Reiko das Café verlassen hatte.
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Gander stand vor dem großen Haus das sich weit entfernt von Zentrum befand. Er blickte noch einmal auf die Glaskugel. Licht pulsierte heftig in ihr. Eine Gestalt matereialesierte sich aus dem nichts. Es war Regan. „Endlich kommst Du.“ Sagte Regan. „Ich hatte Schwierigkeiten, Deinen Ruf zu empfangen.“ Antwortete Regan. „Irgend etwas scheint mich Blockiert zu haben.“ „Das ist jetzt nicht wichtig. In diesem Haus hält sich ein potentieller Träger auf. Bald werden wir im Besitzt des Kristalls sein.“ „Dann laß uns am besten gleich beginnen.“ „Ja. Öffne die Tür.“ Reiko nickte. Er konzentrierte sich kurz, dann erschien das Schwert in seiner Hand. Er richtete es auf die Tür und konzentrierte sich erneut. Ein Energiestrahl schoß aus dem Schwert. Holz splitterte. Nein, es splitterte nicht, die Tür explodierte regelrecht. Selbst Stücke der Wand wurde weg gesprengt. Gander sah dem zufrieden zu. Dann betraten beide daß Haus. „Du suchst hier unten, ich gehe nach oben. Wenn Du den Träger findest, töte ihn.“ Befahl Gander. Reiko nickte und verschwand in einer der Türen. Gander sah an der Treppe nach oben. Es gab kein entkommen mehr, egal wo der Träger auch war. El Corr würde sie reich belohnen, wenn sie erst den Kristall zu ihm bringen würden. Langsam stieg er die Stufen hinauf.
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Ami und Hamato waren weiter auf dem Weg zu Setsuna. Bunny und Minako waren zurück geblieben. Ami sah Hamato an. Er wirkte ziemlich nachdenklich. „An was denkst Du?“ fragte sie. Hamato hob den Kopf. Er schien aus einem Tagtraum erwacht zu sein. „Ich bin nicht sicher.“ Sagte er. „Irgendwas stimmt nicht. Ich habe ein ungutes Gefühl. Ich weiß nicht, was das ganze soll.“ „Was meinst Du?“ „Na alles. Ich. Die Sternenkrieger. Was bin ich? Selbst Königin Serenity schien sich nicht sicher zu sein, was sie sind. Was ist meine Aufgabe?“ „Wie kommst Du ausgerechnet jetzt darauf?“ „Der Traum heute nacht. Nein, es war mehr als ein Traum, es wirkte alles... real.“ Hamato erzählte Ami, was er in der Nacht gesehen hatte. „Ich bin nicht sicher, was ich Dir in diesem Fall raten könnte.“ Sie faßte ihn am Arm. „Daß einzige, was ich weiß ist, daß wenn man auf sein Herz hört, und davon überzeugt ist, das richtige zu tun, wird man früher oder später eine Antwort finden.“ Hamato lächelte. „Ja, das klingt ziemlich vernünftig:“ Er drehte seinen Kopf in Amis Richtung. Auch sie lächelte nun. Hamato streichte sanft mit seiner Hand über ihre Wange. „Das werde ich am meisten vermissen.“ Sagte er. „Was?“ „Nie wieder Dein Lächeln sehen zu können.“ Ami senkte den Kopf. Für eine weile gingen sie stillschweigend nebeneinander her. „Wir sind da.“ Sagte Ami schließlich. Hamato nickte. „Ja... ist Setsuna schon da?“ Ami sah sich um. „Nein, zumindest kann ich sie nicht sehen.“ „Sie wird wohl jeden Moment kommen.“ „Gut, wir sehen uns dann heute Abend.“ „Ja.“ „Bis dann.“ Ami drehte sich um, und wollte gehen, als sie noch einmal von Hamato zurück gehalten wurde. „ Ami...“ Sie drehte sich noch einmal um. „Ja?“ „Ich habe noch etwas nachzuholen.“ Mit diesen Worten nahm Hamato Ami in den Arm, hob sie hoch und drehte sich ein paar mal im Kreis. Ami lachte. „Hey, laß das.“ sagte sie, ohne es wirklich ernst zu meinem.
„Seid ihr fertig?“ fragte eine ernste Stimme. Setsuna stand nur wenige Meter von den beiden entfernt und hatte die Arme vor der Brust verschränkt. Hamato drehte sich noch zweimal und ließ Ami langsam herunter. Dann drehte er sich zu Setsuna und stellte sich in eine ähnliche Position wie sie. „Jetzt sind wir fertig.“ Sagte er schließlich. „Gut, dann können wir ja mit dem Training beginnen.“ Sagte Setsuna mit ernster Stimme.
  Hamato drehte den Kopf noch einmal in Amis Richtung und zuckte kurz mit den Schultern. Beide waren verwirrt über Setsunas verhalten. Warum war sie auf einmal so ernst? „Es ist vielleicht besser, Du gehst jetzt.“ Sagte Hamato leise. „Ja.“ Sagte Ami. „Wir sehen uns heute Abend.“ Hamato nickte.
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Die Junge Malerin Yumemi Yumeno saß vor einer Staffelei und Malte, als sie einen lauten Knall hörte. Erschrocken fuhr sie zusammen. Eine Stimme flüsterte. Danach ein Knarren. Jemand kam die Treppe zu ihrem Arbeitszimmer hinauf. Sie wurde blaß. Wenn dieser Jemand gewaltsam in ihr Haus eindrang, konnte er nicht gutes im Schilde führen. Sie lief zur Tür ihres Arbeitszimmers und schlug diese zu. Das war ein Fehler, genau dadurch schien die Person, die in ihr Haus eingedrungen war auf sie aufmerksam zu werden. Kurz bevor die Tür ins schloß viel sah sie einen Schatten auf die Tür zu rasen. Sie schrie auf und drehte den Schlüssel um. Jemand... etwas knallte mit voller Wucht gegen die Tür. Holz ächzte. Yumemi preßte sich gegen die Tür. Eine Klinge bohrte sich wenige Zentimeter neben ihrem Kopf durch das Holz. Yumemi schrie auf und taumelte zurück. Dabei stolperte sie über ihre Staffelei und fiel zu Boden. Mit aufgerissenen Augen starrte sie zur Tür, die nun nachzugeben begann. Mit einem lauten Krachen brach das Holz; die Tür fiel aus den Angeln. Yumemis Blick fiel auf den Mann, der in einen blauen Einteiler gekleidet war und ein Schwert in seiner linken Hand hielt. „Was wollen sie?“ fragte sie. Ihre Stimme zitterte. Sie saß immer noch am Boden. „Dein Leben!“
Gander holte mit seinem Schwert aus. Irgendwie gelang es Yumemi auszuweichen. Mir einem reißendem Geräusch wurde das Bild, an dem Yumemi gearbeitet hatte in zwei Teile gespalten. Dennoch hatte sie eine tiefe Wunde am Arm abbekommen. Sie stolperte ein paar Schritte rückwärts und versuchte sich hinter dem Schreibtisch in Sicherheit zu bringen. „Du hast keine Chance, gib lieber gleich auf.“ Mit diesen Worten holte Gander erneut aus. Scheinbar mühelos glitt seine Klinge durch das Holz des Tisches, welcher in zwei Teile zerbarst. Wieder taumelte Yumemi zurück, bis sie an einer Wand endete. Sie zitterte am ganzen Körper. Schweißtropfen standen ihr auf der Stirn. „Bitte nicht...“ sagte sie. Doch Gander holte erneut aus. „Nun ist es vorbei.“ Yumemi saß auf dem Boden und versuchte sich schützend die Hand vor das Gesicht zu halten, als Ganders Klinge auf sie zusauste. Sie schrie. ....................
Die fünf inner Senshi hatten sich auf einen Stadtbummel getroffen. Sie genossen diese Augenblicke. Im Moment mußten sie nicht wieder über Kämpfe nachdenken. Die letzten Sonnenstrahlen hielten den Schnee fern. Alle vier aßen ein Eis.  Bunny blieb ziemlich lang vor einem Schaufenster stehen und sah sich ein langes, weißes Kleid an. Sie seufzte. „Schade, das kann ich mir nicht leisten.“ sagte sie. „Tja, Du solltest Dir nicht immer so viel zu Essen kaufen, dann hättest Du mehr Geld.“ Sagte Rei. „Rei, Du bist gemein.“ „Und Du bist ein Vielfraß.“ „Bin ich gar nicht.“ „Bist Du wohl.“ Die beiden streckten sich gegenseitig die Zunge raus. Plötzlich wurden sie von Artemis unterbrochen, der ihnen keuchend entgegen rannte. „Kommt schnell, da ist etwas, was ihr euch ansehen solltet.“ „Was ist denn los?“ fragte Ami. „Das seht ihr euch am Besten selbst an.“
Bunny, Minako, Ami und Makoto liefen Artemis hinterher.
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Wieder landete Hamato keuchend auf dem Boden. „Du mußt besser werden.“ Sagte Setsuna. Langsam stand Hamato auf. „Laß mir wenigstens eine Chance. Schließlich bin ich erst seit einigen Tagen Blind, und es ist so schon schwer genug, zurecht zu kommen.“ „Jammer nicht, wir machen weiter.“ Erneut griff Setsuna an. Sie deutete einen Schlag von Links an, als Hamato darauf reagierte verlagerte sie blitzschnell ihr Gewicht und griff seine ungedeckte rechte Seite an. Wieder wurde Hamato hart zu Boden geschleudert. Er fluchte leise. „Du verläßt dich zu sehr auf dein Gehör. Du mußt lernen auch Deinen Instinkten zu vertrauen.“ Hamato stand auf. „Und wie soll ich das machen?“ „Laß es einfach kommen. Als Sternenkrieger sind alle deine Sinne hoch entwickelt, aber verlaß dich nicht nur auf das, was Du kennst. Es sind noch Kräfte in dir, von denen Du keine Ahnung hast. Du mußt nur schaffen, sie zu wecken.“ „Ich werde es versuchen.“ „Gut, dann können wir ja weitermachen.“ Hamato nickte. „Gut, ich bin bereit.“ Setsuna griff an. Hamato zögerte. Das Schwert zitterte in seiner Hand. Ein eigenartiges Gefühl machte sich in ihm breit. Alles schien für einen kurzen Moment wie in Zeitlupe abzulaufen. Plötzlich war es da. Hamato reagierte. Es klirrte, als die beiden Waffen aufeinander trafen. Setsuna hielt inne. „Sehr gut.“ Sagte sie schließlich. „Ich glaube, Du hast es nun begriffen.“ Hamato ließ seine Hand sinken. Kurz darauf verschwand sein Schwert. Schließlich setzte er sich „Was ist los?“ fragte Setsuna. „Um was geht es hier eigentlich?“ fragte Hamato. „Was meinst Du?“ „Das alles hier. Ich merke doch, daß mit Dir etwas nicht stimmt. Und ich merke auch, daß das ganze etwas mit mir... mit den Sternenkriegern zu tun hat.“ Setsuna setzte sich neben ihn. „Wir haben hier immer noch einen Planeten zu verteidigen.“ sagte sie. „Aber da ist noch etwas anderes. Ich kenne dich lange genug, um festzustellen, daß mit Dir etwas nicht stimmt. Du verheimlichst mir doch irgend etwas.“ Setsuna senkte den Kopf. „Ich kann Dir im Moment nicht mehr sagen, als du eh schon weist.“ Hamatos erhob sich. „Ich bin sicher, Du hast irgendwelche Gründe dafür. Aber Du weißt, das ich versuchen werde, es herauszufinden.“ „Ich werde dich wohl nicht daran hindern können.“ „Nein.“ „Dann wünsche ich Dir viel Erfolg.“ Hamato entfernte sich eine Schritte. Dann drehte er sich noch einmal um. „Werden wir trotzdem mit dem Training fortfahren.“ „Nein, es gibt nichts mehr, was ich Dir noch beibringen könnte.“ „Dann gehe ich jetzt wohl besser.“ „Ja.“ „Bis bald.“ „Ja, bis bald.“  Hamato entfernte sich wortlos. Setsuna sah ihm einen Augenblick nach und starrte dann zu Boden. „Und pass auf dich auf.“ sagte sie leise, doch Hamato war schon außer Hörweite. Sie dachte kurz nach. Was das wirklich die richtige Entscheidung gewesen? Vielleicht gab es sowieso keinen Ausweg. Aber sie mußte es wenigstens probieren, auch wenn die dadurch Hamatos vertrauen verlor. Eine einsame Träne rollte ihre Wange herunter, aber sie mußte hart bleiben.
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„Ich denke, Du hast nun genug Spaß gehabt.“ Gander hielt inne. Das Schwert stoppte nur wenige Zentimeter vor Yumemis Gesicht. Er fuhr herum. „Was? Wer wagt es?“ Seine Blicke fielen auf die völlig schwarz gekleidete Person, die nun in der Tür stand. Metall flüsterte, als die Gestalt langsam ein Schwert zog. „Wer bist Du?“ fragte Gander. Sein Gegenüber machte eine angedeutete, mehr ironisch wirkende Verbeugung. „Ich bin der Gebieter der Dunkelheit. Aber Du kannst mich auch Darkside nennen.“ „Nun Darkside...“ die Worte kamen sarkastisch aus Ganders Mund. „Ich glaube, Du weißt nicht, mit wem Du es zu tun hast...“ „Oh, ich weiß sehr wohl, mit wem ich es zu tun habe. Du bist einer der Diener von El Corr. Wahrscheinlich sogar einer seiner Generäle.“ Für einen Moment war Gander verwirrt. Sein gegenüber schien dies zu bemerken. Ein spöttisches Grinsen wich dem ernsten Gesichtsausdruck. „Nun...“ sagte Gander, der sich wieder gefangen hatte. „dann will ich mich auch erstmal vorstellen. Ich bin Gander, zweiter General im Dienste El Corrs.... und Du bist Tod!“ Blitzschnell zog ein kleines Gerät aus seinem Gürtel. Ein Rubinroter Strahl schoß auf Darkside zu. Dieser reagierte ebenso schnell und wehrte den Angriff mit seinem Schwert ab. „Mit solchen Technischen Spielereien hast Du keine großen Aussichten auf Erfolg.“ Darkside trat einige Schritte nach vorne und deutete mit dem Schwert auf Gander. „Ich sehe zwei Möglichkeiten für Dich.“ Sagte Darkside mit emotionsloser Stimme. „Entweder Du verschwindest und überläßt mir die Frau und den Kristall oder Du verschwindest nicht, ich werde Dich töten und dann den Kristall der Frau an mich nehmen.“ Gander wich einen schritt zurück. Plötzlich begann er zu grinsen. „Oh, ich sehe noch eine dritte Möglichkeit... Deinen Tod.“ Genau in diesem Moment wurde Darkside von hinten von einem Energiestrahl getroffen. Der Angriff war so heftig, daß er den halt verlor und gegen eine Wand geschleudert wurde. Schließlich begrub ihn ein Bücherregal unter sich.
Regan stand in der Tür. Sein Schwert schien noch zu glühen. Gander grinst immer noch. Perfektes Timing.“ sagte er und warf einen kurzen Blick auf den Haufen Holz, der seinen Gegner unter sich begraben hatte. Dann wandte er sich wieder Yumemi zu, die die ganze Zeit über zitternd am Boden saß. „Tja, sieht nicht gut für Dich aus.“ Sagte er kurz. Dann holte er erneut aus. Yumemi schrie nicht mehr.
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Die Senhi rannten Artemis hinterher. Immer noch waren sie im unklaren, was eigentlich passiert war. Artemis bog in eine weite Straße ein. Die vier Mädchen folgten ihm. Plötzlich hielten sie inne. Luna und Artemis starrten traurig auf einen kleinen, leblosen Körper. „Was ist passiert?“ fragte Makoto.“ Luna sah zu ihr nach oben. „Jemand hat ihn umgebrachte.“ sagte sie traurig. „Aber... das ist doch Red Butler.“ Sagte Bunny leise. „Wieso sollte jemand eine Katze töten?“ fragte Minako.“ Ami beugte sich zu Red Butlers Körper hinunter. „Ja, er ist eindeutig an dieser Schnittwunde gestorben.“ Sagte sie leise. „Sieht nach einem Dolch... oder einem... Schwert aus.“ Sie hielten kurz Inne. „Meinst Du...Darkside?“ fragte Minako „Es ist möglich. Immerhin Kämpft er mit einem Schwert. Und er hat vorher schon Bürger angegriffen.“ antwortete Ami. „Aber wieso auf einmal eine Katze. Und wieso tötet er sie nun. Vorher hat er... nun ja, irgendwas mit ihnen angestellt. Aber er hat sie nicht getötet. Und wo liegt der Zusammenhang zwischen den einzelnen Opfern?“ fragte Rei. „Das weiß ich noch nicht.“ Sagte Ami. „Wir werden es herausfinden.“ Sagte Makoto.
Ami sah auf die Uhr. „Oh nein, ich hatte doch versprochen Hamato abzuholen.“ Auch Bunny sah auf die Uhr. „Und ich hatte Mamoru versprochen, mich mit ihm zu treffen.“ Beide rannten in unterschiedliche Richtungen davon. Die Anderen blieben etwas verwirrt zurück. „Wenn es um Mamoru und Hamato geht, sind sich die beiden ziemlich ähnlich, nicht wahr.“ Sagte Rei. Minako lächelte. „Ja. Durch Mamoru ist Bunny verantwortungsbewußter und reifer geworden, vielleicht kann Ami durch Hamato lernen, nicht immer an die Schule zu denken.“ Makoto nickte. „Ja, vielleicht sollten wir Dir langsam auch einen Freund suchen, Minako.“ „Was willst Du denn damit sagen?“ „Ach nichts.“
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Schwarze Energie schoß durch den Raum. Gander fluchte, als ihm sein Schwert aus der Hand geschleudert wurde. Er blickte in die Richtung aus welcher der Angriff gekommen war. Plötzlich erstarrte er. Seine Blicke fielen auf die schwarze Gestalt, die noch vor wenigen Sekunden unter einem schweren Bücherregal begraben schien. Locker hielt sie das Schwert in der rechten Hand, die linke war erhoben... schwarze Energie schien noch durch die Handfläche zu zucken. Langsam senkte Darkside die Hand. Er grinste. „Nicht so eilig,“ sagte er. „Ich verstehe mich auch auf dieses Spiel.“ „Aber wie ist das möglich... Regan, vernichte ihn.“ rief Gander. Regan nickte, trat einen Schritt vor und hob sein Schwert. Darkside reagierte nicht. „Irgendwelche letzten Worte?“ fragte Regan. „Ich habe selbst genug Leute getötet. Wenn es wirklich einmal soweit sein sollte, wird mir schon das passende Zitat einfallen. Allerdings gehe ich nicht davon aus, das Du eine Chance hast.“ „Wir werden sehen.“
Ein Energiestrahl schoß auf Darkside zu. Blitzschnell hob dieser die Hand. Regan riß verwirrt die Augen auf, als er sah, wie sein Energiestrahl regelrecht vom Arm seines Gegenübers absorbiert wurde, und dabei keinerlei Schaden anrichtete. „Aber wie ist das möglich?“ fragte er. „Sowas habe ich mir schon Gedacht.“ sagte Darkside. Eine Art lächeln stand auf seinem Gesicht  Regan hob erneut sein Schwert, wurde aber diesmal von Gander zurück gehalten. „Nein, wir werden uns zurückziehen.“ „Aber der Kristall.“ „Dies ist eine Ausnahmesituation.“ Regan und Gander entmaterealisierten sich. Darkside schob das Schwert wieder zurück in den Schaft und ging langsam auf Yumemi zu, die ihn mit aufgerissenen Augen ansah. Scheinbar war sie im Moment nicht fähig zu sprechen. Blut tropfte von ihrem Arm auf den Boden. Sie zitterte.
Darkside holte den dunklen Kristall aus einer Tasche hervor und betrachtete ihn. Ein schwaches Licht pulsierte in dem Kristall, schien aber immer schwächer zu werden. Schließlich verlosch es. Darkside sah Yumemi an. „Scheint heute dein Glückstag zu sein.“ Sagte er. Dann drehte er sich um und verließ das Zimmer. Yumemi sah ihm noch kurz nach. Dann wurde ihr schwarz vor den Augen... sie verlor das Bewußtsein.
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Kapitel 7 Ein harter Schlag

Selbst ich kann mit meiner Macht nicht sagen, wer diese Entscheidende Schlacht gewinnen wird, daß einzige was ich geben kann ist ... Hoffnung (aus Merlins Weissagung (Echtheit wird angezweifelt))

Bunny und Mamoru saßen zusammen auf einer Parkband. Beide beobachteten den Sonnenuntergang, der nun endlich wieder deutlich zu sehen war. Es war deutlich kälter geworden. „Es wird schlimmer, nicht wahr?“ fragte Bunny. „Ja, ich befürchte es fast.“ „Warum müssen wir schon wieder Kämpfen?“ „Wir müssen den Planeten verteidigen. Es ist ein Planet, der sich zu beschützen lohnt.“ „Oh Mamoru, ich weiß nicht, wie lange ich das noch aushalte.“ Mamoru drehte sich zu Bunny um und strich sanft mit seiner Hand über ihre Wange. „Ich weiß, das Du es schaffen kannst. Du bist stark. Und ich werde immer bei dir sein. Wir werden es schaffen. Für unsere Zukunft. Für Kristall Tokio. Und für unsere kleine Chibi Usa.“ Bunny fiel Mamoru um den Hals. „Oh Mamoru, halt mich fest, halt mich einfach fest.“ Mamoru erwiderte Bunnys Umarmung und strich mit der Hand durch ihre Haare. „Keine Sorge Bunny. Ich bin bei Dir. Zusammen werden wir es überstehen.“
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Ami wanderte unsicher durch Tokio. Seltsam, es sah weder Hamato noch Setsuna ähnlich, zu spät zu kommen, doch nachdem sie über eine halbe Stunde am vereinbarten Treffpunkt gewartet hatte, und niemand erschienen war, entschloß sie sich zu gehen. War vielleicht irgend etwas passiert. Setsuna hatte sich vorher schon seltsam verhalten. Sie dachte nach, versuchte sich zu erinnern. Plötzlich war es wieder da. Ja, sie erinnerte sich genau, Hamato hatte darüber gesprochen. Wahrscheinlich war er dort. Ami machte sich auf den Weg.
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Gander stand im Raum des Herrschers und erstatte Bericht. „Und Regans Attacke hatte keinerlei Wirkung auf ihn?“ „Nein, er schien den Strahl regelrecht zu absorbieren.“ sagte Gander. „Deshalb sind wir ja auch zurückgekehrt.“ El Corr stand auf und ging zu einem der Fenster. Er blickte hinab auf den blauen Planeten. „Völlig schwarz gekleidet, kämpft mit einem Schwert und ist immun gegen Regans Attacken.“ Faßte er zusammen, ohne seinen Blick von der Erde abzuwenden. „Ja, das ist korrekt.“ Sagte Gander. El Corr blickte ihn an. Seine rotglühenden Augen schienen ihn regelrecht zu durchbohren. „Hat er dir einen Namen genannt?“ „Ja, er nannte sich... Darkside.“ antwortete Gander. El Corr blickte wieder aus dem Fenster. „Darkside also...“ sagte er und fing leise an zu lachen. Langsam steigerte es sich zu einem schallenden Gelächter. Gander wurde unbehaglich. Schlagartig hörte El Corr auf zu lachen und wiederholte noch einmal seine letzten Worte „...Darkside also.“ Er sah wieder Gander an, der vorsichtig nickte. „Gut, ich werde mich darum kümmern. Geh, und mach weiter mit Deinem Auftrag.“ „Was ist, wenn er den Kristall schon hat?“ „Oh, daß hätten wir längst gemerkt. Mach dich jetzt an die Arbeit.“ Gander schlug sich mit der Faust auf die Brust und verließ den Raum. El Corr bewegte sich wieder zu seinem Stuhl und ließ sich entspannt nieder. Er drückte einen Knopf auf einer Armlehne. Schon nach wenigen Sekunden erschien Sarina.
„Du willst mich sprechen?“ fragte sie. „Ja, ich habe einen Auftrag für dich.“ „Um was geht es.“ El Corr zögerte einige Sekunden. Dann schien er zu grinsen, wenn es überhaupt möglich war, in seinem Gesicht etwas wie Emotionen abzulesen. „ER ist hier.“ „Was?“ „Er ist hier. Auf diesem Planeten. Und er sucht ebenfalls nach dem Kristall.“ Sarinas Augen funkelten. Haß spiegelte sich in ihnen wieder. „Laß mich ihn töten!“ sagte sie kurz und emotionslos. „Genau deswegen habe ich dich gerufen.“ „Ich werde dich nicht enttäuschen.“ „Ja, davon gehe ich aus, denn ich dulde kein Versagen.“ Sarina nickte und drehte sich um. Kurz bevor sie den Raum verließ wurde sie noch einmal von El Corr zurück gehalten. „Ach ja, weihe Gander in die Sache ein. Das wird seine Aufgabe erleichtern. Und wenn Du den Träger findest, Zögere nicht Dir den Kristall zu holen.“ „Ich werde das nötige veranlassen.“ „Gut, dann geh jetzt.“ Sarina machte kehrt und verließ nun endgültig den Raum. Mit einem leisen zischen glitt die Tür zu. Erneut stand El Corr auf und blickte aus dem Fenster. Bald würde es soweit sein. ER war nur ein kleines Hindernis, das schnell eliminiert werden konnte, genau so wie die Sailor Kriegerinnen. Alles war ganz einfach. Schon bald würde auch der letzte Kristall in seinem Besitz sein.“
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Hamato saß einfach nur da und schien ins leere zu starren. Es war ein kleiner Hügel, der schon außerhalb der Stadt lag. Der Sonnenuntergang tauchte die Szene in ein glühendes rot. Doch für Hamatos Augen existierte nur eine ewige Finsternis. Es raschelte leise, fast wie ein Windhauch. Hamato bewegte sich nicht, er ließ nur den Kopf ein wenig hängen. „Hallo Ami.“ Sagte er leise. Seine Stimme klang ein wenig deprimiert. Ami kam durch ein Gebüsch, den einzigen Zugang zu diesem Ort, uns setzte sich neben Hamato. „Dein Training scheint ja gute Fortschritte zu machen.“ sagte sie. „Ja... entschuldige, daß ich nicht gewartet habe. Ich mußte einfach in ruhe nachdenken.“ „Warum?“ fragte Ami. „Weißt Du, als ich hier angekommen bin haben mir viele Leute diesen Ort als eine Art Geheimtip angepriesen... unter anderem auch Du.“ Er lächelte kurz, aber sofort wich es wieder einer nachdenklichen Miene. „Den Sonnenuntergang darf man einfach nicht versäumen. Man muß ihn einfach gesehen haben. Ich wollte ihn mir ansehen. Habe es nur immer wieder verschoben. Tja, und nun werde ich ihn mir nie mehr ansehen können.“ Er senkte wieder den Kopf. „Du hast meine Frage nicht beantwortet.“ Sagte Ami. Hamato nickte. „Irgendwas ist nicht richtig. Setsuna verheimlicht etwas. Sie weiß mehr über die Sternenkrieger, als sie sagen will.“ „Was für einen Grund sollte sie haben?“ „Daß weiß ich nicht, aber ich werde es schon herausfinden.“ „Aber wie? Setsuna ist die einzige Person auf diesem Planeten, die etwas über die Sternenkrieger weiß.“ Hamato drehte seinen Kopf in Amis Richtung. „Nein, es gibt da noch jemand anderes!“
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Der Rest des Abends verlief relativ ruhig. Der nächste Tag war ein Samstag, folglich war Schulfrei. Die Senshi (vor allem Bunny) freuten sich darauf, mal wieder ausschlafen zu können.
Hamato quälten wieder seltsame Träume. Wieder standen ihm diese vier seltsamen Gestalten aus purem Licht gegenüber. „Der Wächter. Er erwacht nicht“ sagte eine der Gestalten.“ „Wer seid ihr?“ fragte Hamato. „Die Seelen der Kristalle.“ sagte eine Gestalt. „Der Wächter, er muß erwachen!“ sagte eine Andere. „Ihr müßt mir mehr sagen. Ich verstehe die Botschaft nicht. Welcher Wächter?“ „Kraft, Verstand Herz und Körper müssen zusammen kommen!“ „Ihr müßt mir genaueres sagen.“ Ein neuer Krieger ist erwacht, aber der Wächter schläft weiterhin.“ „Bitte, sagt es mir so, daß ich es auch verstehe.“ „Die Prophezeiung...“ langsam fingen die Gestalten an, zu verblassen. „Nein, geht nicht. Ihr müßt mir das erklären.“
Schweißgebadet wachte Hamato auf. Fast kam ihm die Dunkelheit vertrauter vor, als die Bilder, die er in seinen Träumen sah. „Das ergibt doch alles keinen Sinn.“ Sagte er zu sich selbst und stand auf. Heute hatte er noch etwas wichtiges zu erledigen, und er wollte das ganze nicht unvorbereitet angehen.“
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Es war schon fast Mittag, als Bunny endlich aus den Federn kroch. Sie gähnte laut. Luna war schon wach. „Na endlich stehst Du auch mal auf. Andere Leute hätten um die Zeit schon Mittag gegessen.“ Tadelte sie. „Ach was... apropos essen, ich gehe nun erst einmal Frühstücken. Luna seufzte. Egal was für eine gute Kriegerin Bunny inzwischen auch war, und welche Feinde sie bezwungen hatte. Am Wochenende fiel sie immer wieder zurück auf ihr Kindisches ich. Aber vielleicht war das auch ganz gut so. Nachdem sie sich angezogen hatte, setzte Bunny sich an den Frühstückstisch, der am Wochenende immer lang für sie gedeckt blieb. Ihre Mutter war schon dabei, das Mittagessen vorzubereiten. „Na, Langschläfer, kommst Du auch endlich aus den Federn? Andere Leute hätten um die Zeit schon Mittag gegessen“ sagte sie. Luna miaute zustimmend. Bunny schmollte kurz. Dann warf sie, wie beiläufig eine Blick in die Zeitung. Sie wurde blaß. „Attentat auf die berühmte Malerin Yumemi Yumeno.“ lautete die Titelstory. Bunnys blicke wanderten über das Papier. „Scheinbar wurde sie mit einem scharfen Gegenstand verletzt.“ Stand irgendwo weiter im Artikel. Bunny klemmte sich die Zeitung unter den Arm. „Tut mir leid, Mama, ich muß Weg!“ sagte sie. „Aber Bunny...“ begann ihre Mutter. Aber is war schon zu spät. Mit einem klicken fiel die Tür ins Schloß.
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Yumemi Yumeno lag in einem Bett des Krankenhauses und laß. Sie fühlte sich schon wesentlich besser. Ihr Arm schmerzte zwar immer noch, aber die Ärzte hatten ihr versichert, daß es nur vorübergehend war. Inzwischen waren auch die Reporter verschwunden, und Yumemi konnte sich ganz ihrem Buch widmen. Plötzlich klopfte es an der Tür. Yumemi sah überrascht auf. „Herein.“ Sagte sie. „Oh, Du bist es, Bunny, Dich habe ich ja schon ewig nicht mehr gesehen.“ Bunny betrat das Zimmer. Sie hielt einen großen Korb in ihren Händen. „Hallo Fräulein Yumeno.“ Sagte sie. „Ich habe gelesen, was passiert ist.“ „Ja, schrecklich. Aber ich finde es total nett, daß Du mich besuchen kommst.“ Sagte Yumemi. „Eigentlich habe ich nur wenig Zeit. Aber ich muß sie etwas fragen.“ sagte Bunny vorsichtig. „Was gibt es denn?“ fragte Yumemi neugierig. „Nun ja, die Person, die sie angegriffen hat. War sie zufällig völlig schwarz gekleidet, ziemlich groß, schwarze Haare...?“ Yumemi sah Bunny überrascht an. „Ja, jemand, auf den diese Beschreibung paßt war da. Allerdings hat er mich nicht angegriffen, sondern mir das Leben gerettet.“ „Was?“ fragte Bunny. „Es waren zwei Andere, die mich Angegriffen haben.“ Yumemi beschrieb kurz die beiden Gestalten, die sie angegriffen hatten. Bunny nickte. „Vielen dank für alles. Ich muß jetzt gehen. Gute Besserung.“ Mit diesen Worten verließ Bunny das Zimmer. Yumemi schaute ihr noch einen Augenblick verwirrt nach.
Kaum hatte sie das Krankenhaus verlassen öffnete Bunny ihren Korb. Luna sprang heraus. „Sag mal, Luna, verstehst Du das? Warum fängt er auf einmal an, Menschen zu retten. Und wer sind die anderen Beiden?“ „Ich weiß es nicht. Aber wir sollten uns auf jeden Fall mit den Anderen Treffen, und ihnen davon erzählen.“ „Ja, ich bin auch der Meinung.“ „Gut, dann sage ich Ami und Minako Bescheid, Du holst Rei und Makoto.“ Bunny nickte. „Wir treffen uns in einer Stunde am Tempel.“
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„Du willst was?“ fragte Ami erneut, diesmal etwas lauter. „Wenn es sein muß, ihn herausfordern. Es gibt einfach Dinge, die geklärt werden müssen.“ Antwortete Hamato. „Aber wenn er wirklich gegen uns ist. Vielleicht weiß er gar nicht, daß Du noch lebst, und dann?“ Hamato zuckte mit den Schultern. „Dann weiß er es halt.“ „Aber wenn er dich töten will. Du bist Blind, vergiß das nicht. Er hat unglaublich starke Kräfte. Du könntest getö...“ Hamato unterbrach sie, indem er ihr seinen Finger auf den Mund legte. „Ich weiß schon, wie ich auf mich aufpasse. Aber ich muß einfach wissen, was es mit dem ganzen auf sich hat. Setsuna will mir nichts sagen, also ist Darkside meine einzige alternative.“ „Aber...“ „Ami, ich bitte Dich. Ich habe Dir das ganze erzählt, weil ich dachte Du vertraust meiner Entscheidung. Ich werde es tun, ob mit oder ohne Deinem Segen.“ „Laß mich Dich wenigstens begleiten.“ „Nein, daß ist eine Sache zwischen ihm und mir. Und wenn Du mir vertraust, wird mir keine der Sailor Kriegerinnen folgen, versprich mir das.“ Ami sah auf den Boden und seufzte. „Ja, ich verspreche es. Versprich Du mir, daß Du vorsichtig sein wirst.“ „Das werde ich.“ „Viel Glück.“ Ami und Hamato umarmten sich, dann drehte Hamato sich um und verließ den Platz. Ami sah ihm einen Moment nach. Plötzlich kam Luna um die Ecke gebogen. Sie klang etwas außer Atem. „Ah, Ami, hier bist Du. Du sollst sofort zum Tempel kommen. Wir haben Neuigkeiten.“ Ami wollte sich schon daran machen, Luna zu folgen, als sie plötzlich inne hielt. Sie blickte noch einmal in die Richtung, in der Hamato verschwunden war. „Luna.“ „Ja?“ „Du mußt mir einen großen gefallen tun.“
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Bunny, Makoto, Rei und Minako warteten schon am Tempel, als Ami um die Ecke bog. „Tja,“ sagte Rei „Ich hätte nie gedacht daß Bunny mal nicht die letzte sein könnte.“ Bunny sah Rei beleidigt an. „Entschuldigt,“ sagte Ami, bevor es zwischen Bunny und Rei wieder zum Streit kommen konnte. „Ich war unterwegs, Luna hat mir gerade erst Bescheid gesagt.“ „Und wo ist Luna?“ fragte Minako. „Sie tut mir noch einen gefallen.“ „Was ist es denn nun, was so wichtig ist, Bunny?“ fragte Makoto. Bunny holte den Zeitung heraus und zeigte sie den Anderen. „Was? Yumemi auch?“ fragte Rei. „Darkside?“ fragte Makoto Bunny schüttelte den Kopf. „Nein, ich habe mit ihr gesprochen. Sie meint, Darkside war zwar da, hätte ihr aber das leben gerettet. Es waren zwei Andere.“ „Aber wo ist bei dem ganzen der Zusammenhang?“ fragte Minako. „Ich weiß es nicht.“ Sagte Ami. „Aber irgend etwas muß er suchen. Auch unsere neuen Feinde. Wenn sie die Macht haben, Sonnen zu Zerstören, warum tun sie es dann nicht einfach? Sie suchen irgend etwas auf diesem Planeten. Aber warum bei diesen Leuten. Was haben sie besonderes?“ „Wir müssen es doch herausfinden können,“ sagte Bunny. „Es muß doch irgendein System dahinter stecken. Er greift sie doch nicht wahllos hinaus. Verflixt, das ganze ist wie ein Teufelskreis.“ Ami riß die Augen auf. „Was hast Du gerade gesagt?“ „Ich habe gesagt, daß es irgendein System geben muß und...“ antworte Bunny. „Nein, das Andere.“ sagte Ami. Ihre Stimme vibrierte. „Es ist wie ein Teufelskreis?“ Sagte Bunny unsicher.
Ami schlug sich mit der flachen Hand auf die Stirn. „Natürlich. Es ist doch so einfach. Warum bin ich nicht schon früher darauf gekommen. Bunny, Du bist ein Genie.“ Für diese Bemerkung wurde Ami von Rei mit einem abwertenden Blick bestraft. "Es ist folgendes,“ begann Ami. „Es sind die Menschen, die damals einen Splitter den Regenbogenkristalls in sich trugen.... die sieben Teufel. Reika, der Priester, Red Butler der jugendliche, von dem uns Haruka und Michiru erzählt haben, bei dem es sich wie ich annehme um den Greiferkönig handelt und nun Yumemi Yumeno. Es ist doch schon fast zu eindeutig.“ „Aber wieso?“ fragte Bunny. „Der Silberkristall.“ Sagte Ami kurz und knapp. „Wahrscheinlich haben sie noch Energie von ihm in sich. Darkside weiß er nicht, daß Du ihn hast.“ Bunny nickte. „Was tun wir jetzt?“ fragte sie.
„Mein Großvater.“ Sagte Rei plötzlich. „Wenn Ami recht hat, ist er in großer Gefahr.“ Ami wurde blaß. „Mein Gott, Ryo. Das ist es, was er mir sagen wollte.“ „Wir sollten den Anderen Bescheid sagen.“ Sagte Makoto. „Gut, ich suche Ryo. Bunny, Makoto und Rei, ihr paßt am Besten auf Reis Großvater auf. Minako, du suchst Haruka, Michiru und Setsuna.“ Erteilte Ami die Anweisungen. „Gut,“ sagte Bunny, „seit aber vorsichtig.“
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Er war Menschenleer im Park. Langsam ging Hamato durch die Reihe der Bäume. Immer wieder drehte er sich um, wenn er meinte, ein Geräusch gehört zu haben. Schließlich wurde es ihm zu dumm. „Na gut, ich weiß das Du da bist. Komm raus, wenn du kein Feigling bist.“ Rief er. Keine Antwort. „Darkside. Ich fordere dich heraus.“ Keine Antwort. Plötzlich wurde Hamato an der Schulter gepackt. Er erschrak. Blitzschnell fuhr er herum. Das Schwert erschien in seinen Händen. Sein Herz pochte. Ein paar Schweißtropfen standen auf seiner Stirn. „Hätte ich die Absicht gehabt, Deine Herausforderung anzunehmen, wärst du jetzt Tod!“ Sagte Darkside mit ruhiger und emotionsloser Stimme. Hamato ließ das Schwert sinken. „Du wußtest es also. Das ich noch lebe.“ „Ja.“ „Warum?“ Darkside wandte sich ab. „Es kämpfen immer noch zwei Seelen in mir. Ich wollte nicht zurück kehren, bevor dieser Kampf entschieden ist, aber diese Sache erfordert Aufmerksamkeit.“ „Ich verstehe dich nicht.“ „Einer muß diese Aufgabe beenden. Wenn nicht ich, dann du. Deshalb habe ich Dein Leben gerettet.“ „Warum hast du das aus mir gemacht?“ „Deine Augen? Ein bedauerlicher, jedoch unvermeidlicher Nebeneffekt.“ „Und warum hast du den Sailor Kriegerinnen das nicht gesagt?“ „Oh, das hätte sie nur verunsichert. Hätte Sailor Pluto dann Deine Ausbildung beendet? Vermutlich nein. Vielleicht hätten sie dahinter eine Falle vermutet.“ sagte Darkside. Noch immer ließen sich keinerlei Emotionen aus seiner Stimme ablesen. „Ich denke du verstehst die Sailor Kriegerinnen nicht.“ Darkside drehte sich ruckartig um „Oh doch, ich verstehe sie nur zu gut. Närrinnen, die glauben mit Liebe und Gerechtigkeit Kriege gewinnen zu können. Aber um Kriege zu gewinnen muß man hart sein. Wenn sie einen Gegner am Boden liegen sehen, werden sie ihm vermutlich aufhelfen, während er nicht zögern würde, sie zu töten. Liebe und Gerechtigkeit... pah, mit dieser Einstellung werden sie verlieren.“ Diesmal klang etwas wie Verachtung in Darksides Stimme. „Nein, es ist falsch. Sie sind da um zu schützen. Man kann nichts beschützen, indem man etwas Anderes zerstört. Liebe ist nie die falsche Einstellung.“ Sagte Hamato „Du glaubst Doch nicht selber an diese Worte. Dies ist die Wirklichkeit und keine billige Kinderzeichentrickserie. Ich denke, du hast nichts von der Natur der Sternenkrieger verstanden.“ „Was?“ „Wir sind nicht da, um irgendwelche wertlosen Leben zu schützen. Wir sind da, um diese eine Aufgabe zu erfüllen. Dem Universum ist es völlig egal, ob die Guten oder Bösen diese Aufgabe erfüllen, Hauptsache sie wird erfüllt, dafür haben wir unsere Kräfte erhalten. Und um diese Aufgabe zu erfüllen, dürfen wir uns nicht von lächerlichen Moralvorstellungen behindern lassen.“ „Was ist diese Aufgabe... wer sind unsere Feinde?“ Darkside drehte sich wieder in die Andere Richtung. „Es gibt vier besondere Kristalle. Wenn jemand alle vier in seinen Besitz bringt, und die Kraft auf sich vereinigt, wird er unbegrenzte Macht haben. Drei hat er schon.“ „Wer?“ „Er nennt sich El Corr, der Zerstörer.“ „Woher weiß du von ihm?“ Fragte Hamato. „Nun ja,“ Darkside schien zu grinsen, „Im Prinzip hat er mich geschaffen.“
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Gander und Regan materialesierten sich. „Was tun wir nun?“ Fragte Regan. „Wir machen weiter, wie wir aufgehört haben.“ Gander holte die Glaskugel hervor und betrachtete sie. „Sehr gut. Wie haben ein neues Signal.“ Regan nickte. „Wo liegt es genau?“ Fragte er. „Dort.“ Gander deutete mit dem Finger auf den Hikawa-Tempel.
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„Was?“ Fragte Hamato. „Er war derjenige, der die Sonne meines Planeten verdunkelt hat. Er griff meinen Planeten mit zwei Generälen an. Tyrian, sein Sohn und Sarina, seine Tochter. Ich war noch ein Kind, als es anfing. Die Sailor Kriegerinnen konnten ihn eine gewisse Zeit zurück schlagen, doch es war nur eine Frage der Zeit. Doch dann erwachten meine Kräfte in mir. Eine Sailor Kriegerin bildete mich aus. In einem Duell besiegte ich Tyrian. Er war El Corrs erster General. Er mußte sich zurück ziehen, rächte sich aber, indem er die Sonne verdunkelte. Dann brach der Bürgerkrieg aus.“ „Tut mir leid.“ sagte Hamato „Du hast nichts begriffen. Bedauern. Eine menschliche schwäche, die uns nur daran hindert, unsere Aufgabe zu erfüllen. Es war Krieg, und im Krieg gibt es nun mal Opfer. Inzwischen ist El Corr noch mächtiger geworden und hat neue Generäle. Sie haben keine Skrupel oder Mitgefühl. Und genau deswegen werden sie diese Schlacht gewinnen, wenn nicht unternommen wird.“ „Was ist denn nun diese Aufgabe, die erfüllt werden muß?“ „Der letzte Kristall. Er befindet sich im Körper irgend eines Menschen... auf diesem Planeten El Corr darf ihn nicht bekommen. Wir müssen ihn finden und Zerstören.“ „Deshalb greifst du diese Menschen an?“ „Ja. Stirbt der Mensch, zeigt sich der Kristall. Er zeigt sich manchmal aber auch schon, wenn man dem Mensch genug schmerzen zufügt.“ „Nein, es ist einfach nicht richtig, wir dürfen keine unschuldigen da mir reinziehen. Es muß noch einen anderen Weg geben.“ „Nein!“ „Du weißt, daß die Sailor Kriegerinnen versuchen werden, dich aufzuhalten. Sie werden es nicht dulden, wenn unschuldige verletzt werden.“ „Sie können es ruhig versuchen.“ „Du weißt auch, daß ich, wenn es zum Kampf kommen wird, an ihrer Seite stehen werde.“ „Bedauerlich. Ich dachte Du würdest es begreifen. Aber das kann ich nicht ändern. Wir sehen uns wieder, so oder so.“ Hamato haßte es. Er wäre ihm lieber gewesen, wenn Enttäuschung, Haß oder Wut in Darksides Stimme erklungen währe. Aber diese schreckliche Emotionslose Monotonie... „Wenn du den Sailor Kriegerinnen auch nur ein Haar krümmst, dann...“ sagte er. Er konnte seine Emotionen bei weitem nicht so gut verbergen. „Oh, ich werde tun was ich tun muß,.“ Darkside drehte sich um
„und du wirst tun, was du tun mußt. Aber merk dir, mit Liebe und Gerechtigkeit hast du weder gegen El Corr, noch gegen mich eine Chance.“ Mit diesem Worten verließ Darkside den Platz. „Wir werden sehen.“ Sagte Hamato. Er setzte sich auf den Boden und ließ den Kopf sinken. „Na gut,“ sagte er schließlich, „ich weiß, daß du mich beobachtest, du kannst jetzt raus kommen, Luna.“
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Yuichiru trat den beiden Gästen entgegen. „Was wünschen sie?“ fragte er. „Aus dem Weg!“ sagte Gander schlicht. Regan packte Yuichiru und schleuderte ihn durch die Luft. Benommen blieb er liegen. „Das wird einfacher, als ich dachte.“ sagte Gander und grinste. Er holte wieder die kleine Kugel heraus, in der nun ein heftiges Licht pulsierte. „Dort, im diesem Gebäude.“ Er deutete auf den Tempel.
„AUFHÖREN!“
Gander und Regan fuhren herum.
„ICH WERDE ES NICHT ZULASSEN, DAß IHR UNSCHULDIGE VERLETZT. ICH BIN SAILOR MOON, UND KÄMPFE FÜR LIEBE UND GERECHTIGKEIT. UND IM NAMEN DES MONDES, WERDE ICH EUCH BESTRAFEN!“
„ICH BIN SAILOR MARS!“
„ICH BIN SAILOR JUPITER!“
„UND WIR BESTRAFEN EUCH AUCH!“
„Los, sagt uns sofort wer ihr seid, warum ihr diese Menschen angreift und warum ihr diese Kreaturen auf die Stadt hetzt.“ Rief Sailor Jupiter
Gander lachte kurz. „Ich bin Gander, zweiter General im Dienste von El Corr, dem Zerstörer. Das ist Regan, dritter General. Wir werden bald die totale Kontrolle übernehmen. Steht uns nicht im Weg, sonst werdet ihr Vernichtet.“
„Der Zerstörer?“ Die Worte hallten in Bunnys Kopf wieder. Darkside hatte von einem Zerstörer gesprochen. Das waren also seine Diener. Das waren ihre neuen Feinde. Durch Reis Stimme wurde sie in ihren Gedankengängen gestört. „Wir werden es nicht zulassen, daß ihr diese Menschen quält, um eure bösen Pläne zu verwirklichen.“ Sie blickte noch einmal zu dem am Boden liegenden Yuichiru. „Im Namen des Mars werde ich euch dafür bestrafen.“
„MARS, MACHT DES FEUERS, SIEG!“
Ohne große Mühe, gelang es Regan und Gander der Attacke auszuweichen. Gander lachte. „Oh, das ist alles, was ihr könnt. Lächerlich. Regan, halte sie auf. Ich hole inzwischen den Kristall.“ Regan nickte kurz. Dann wandte er sich den Sailor Kriegerinnen zu. „Ich gebe euch noch einmal die Möglichkeit, von hier zu verschwinden, ansonsten werde ich euch vernichten.“ „Niemals!“ sagte Jupiter. „Na gut, ihr habt es nicht anders gewollt.“ Das Schwert erschien in Regans Händen.
„JUPITER, MACH DES DONNERS, SIEG!“
Regan wehrte die Attacke mit seinem Schwert ab. „Ist das alles?“ fragte Regan spöttisch. „Dann bin ich jetzt wohl dran.“ Ein Energiestrahl schoß auf die Senshi zu. Nur mit mühe, gelang es ihnen auszuweichen. Eine Statue, vor der sie gerade noch gestanden hatten explodierte mit einem lauten Knall. Durch dir Druckwelle wurde Bunny, Rei und Makoto zu Boden geschleudert. Regan lachte und zielte mit dem Schwert auf die am Boden liegenden Sailor Kriegerinnen. „Schade,“ sagte er. “bevor der Kampf richtig begonnen hat, habt ihr schon verloren. Nun ist es aus mit euch.“
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„Wie hast Du mich bemerkt?“ fragte Luna. „Nicht direkt bemerkt... eher... gespürt.“ Antwortete Hamato. „Ami hat Dich geschickt, nicht war?“ Luna zögerte einen Moment. „Ja,“ sagte sie schließlich, „sie hat sich große Sorgen um dich gemacht.“ „Ich verstehe.“ Sagte Hamato. Er lächelte kurz. „Ich hätte daran denken sollen. Sie versprach, daß keine der Sailor Kriegerinnen mir folgen wird. Aber sie denkt scheinbar an alles.“ Sein lächeln verblaßte und wich einem ernsten und Nachdenklichem Gesichtsausdruck. Luna setze sich neben ihn. „Du bist besorgt.“ Hamato nickte. „Meinst Du, er wird sich gegen uns stellen?“ fragte Luna. „Oh, ich bin nicht wegen Darkside besorgt.“ Er drehte seinen Kopf in Lunas Richtung.
„Ich bin vielmehr besorgt, daß er recht haben könnte.
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„VENUS, MACHT DER HERZEN, SIEG!“
Die Attacke traf Regan völlig unvorbereitet. Er taumelte einige Schritte zurück, jedoch schien er keine ernsten Schäden genommen zu haben. Venus lief zu den anderen Sailor Kriegerinnen. „Na, ihr scheint ja nicht ohne mich auszukommen.“ Sagte sie lächelnd und streichte sich demonstrativ mit der Hand durchs Haar. Aus dem inneren des Tempels hörte man einen lauten Knall. „Oh nein, mein Großvater. Werdet ihr mit dem hier allein fertig?“
„Ja,“ sagte Makoto. „Geh und hilf ihm. Wir schaffen das schon.“  „Gut.“ Rei sah sich noch einmal um. „Paßt bitte auf Yuichiru auf.“ Bunny nickte. „Was ist mit Pluto, Uranus und Neptun?“ fragte Makoto. „Setsuna habe ich nicht gefunden. Ich habe Artemis gesagt, er soll Uranus und Neptun suchen, ich habe mir gedacht, ich könntet vielleicht meine Hilfe brauchen.“
Rei war inzwischen zum Tempel gelaufen. Regan schien das völlig egal zu sein, zumindest machte er keine Anstalten sie aufzuhalten. Seine Aufmerksamkeit galt der neu angekommenen Sailor Venus.
„So, noch eine.“ Sagte er. Allerdings hatte seine Stimme etwas von Anfänglichen Enthusiasmus verloren. „Das wird euch auch nicht helfen. Ihr hat keine Chance.“
„Ach ja, wir sind zu dritt. An Deiner Stelle würde ich nicht so Siegessicher sein!“ rief Makoto. „Zu dritt also?“ sagte Regan ein wenig verächtlich. „Meint ihr, das würde euch helfen? Aber das können wir sehr schnell korrigieren!“ Regan ließ sein Schwert in der Luft kreisen. Plötzlich ging er in die Knie und rammte sein Schwert in den Boden.
„KRIEGER ERSCHEINT!“
Die Erde schien leicht zu beben. Bunny, Minako und Makoto rückten näher zusammen. „Was bedeutet das?“ fragte Bunny. Regan lachte. „Es bedeutet euren Untergang!“
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Luna riß die Augen auf. „Wie meinst Du das?“ fragte sie. „Was ist, wenn wir mit Liebe und Gerechtigkeit hier wirklich nichts mehr ausrichten können? Wenn wir diesen Kampf nur verlieren können? Sagte Hamato. Er stütze den Kopf in die Hände und seufzte leise. „Du glaubst doch nicht ernsthaft daran, oder?“ fragte Luna. „Ich weiß langsam gar nicht mehr, woran ich glauben soll. Warum belügt auch er mich? Und Setsuna. Sie war die Person, der ich am Meisten vertraut habe. Nein, ich weiß langsam wirklich nicht mehr, woran ich glauben soll.“ „Warum denkst Du, daß Darkside dich belogen hat? Denkst Du die Geschichte mit dem Kristall ist nur erfunden.“ „Nein, ich zweifle nicht an seinen Worten. Ich meine, er hat nicht direkt gelogen... er hat etwas verschwiegen.“ „Was meinst Du?“ „Es geht um mehr, als er zugegeben hat. Er wußte, daß ich mich den Sailor Kriegerinnen anschließen werde. Er wußte auch, daß er früher oder später gegen mich Kämpfen muß, und daß seine Aufgabe, zumindest das, was er dafür hält, nur erschwert wird. Er hat gar nicht ernsthaft versucht, mich umzustimmen. Trotzdem hat er mich am Leben gelassen. Ich verstehe das ganze nicht.“ „Wäre es dir lieber, du wärst jetzt Tod?“ „Nein, natürlich nicht, aber...“ „Nein, kein aber! Da draußen laufen ein paar Monster rum, die wehrlose Menschen quälen. Ist das nicht schon Grund genug, um zu Kämpfen? Selbst Bunny hat das eher Begriffen, als du. Die Anderen verlassen sich auf dich, aber Du sitzt hier und schmollst, weil dir jemand, von dem du nicht mal weist, ob er Freund oder Feind ist, nicht sagt, warum er dich am Leben gelassen hat.“ Hamato erhob sich und seufzte. „Ja, du hast recht. Es ist nur alles so kompliziert. Aber ich werde mich zusammenreißen.“ „Gut.“ Sagte Luna schlicht. Für einen Moment gingen die Beiden schweigend nebeneinander her. „Luna...“ sagte Hamato plötzlich. „Ja?“ „Hat Bunny es wirklich eher Begriffen als ich?“ „Nein!“ „Oh.“
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Reis Großvater wich einen weiteren Schritt zurück. „Was wollen sie denn von mir?“ „Oh, nicht viel, alter Mann“ sagte Gander grinsend und schwang sein Schwert. „Nur dein Leben!“ Wieder wollte Reis Großvater einen zurückweichen, doch diesmal verstellte ihm die Wand den Fluchtweg. „Nun, alter Mann, ich denke hier endet dein Weg.“ Sagte Gander und hob sein Schwert.
„AUFHÖREN!“
„Was?“ entfuhr es Gander. Es drehte sich um und bemerkte die Kriegerinn im roten Minirock – Sailor Mars.
„Ich werde es nicht zulassen, daß du diesen Mann verletzt!“
„Gut, erst Du, dann der alte Mann.“ Sagte Gander und richtete sein Schwert auf Sailor Mars.
„MARS, MACHT DES FEUERS, SIEG!“
Rei riß die Augen auf, als die Attacke einige Zentimeter vor Gander verpuffte. „Ein Schutzschild.“ Sagte sie in Gedanken zu sich selbst. Gander lachte schallend. „Oh, das ist alles, was Du kannst? Aber weist Du nicht, daß kleine Mädchen nicht mit dem Feuer spielen sollten. Das überlaßt besser den Erwachsenen!“ Gander zog mit der rechten Hand ein kleines Gerät aus seinem Gürtel. Rei konnte dem Flammenstoß, den es aussendete gerade noch ausweichen. „Du schiebst das unvermeidliche nur hinaus.“ Sagte Gander und feuerte erneut. Wieder konnte Rei nur knapp ausweichen. Schweiß stand auf ihrer Stirn. Ihre Haut war an mehreren Stellen von Ruß geschwärzt. „Ich werde niemals aufgeben.“ Sagte sie. Gander lachte. „Gut, dann macht das ganze nur noch mehr Spaß.“ Ein erneuter Flammenstrahl zwang Rei zu einem riskanten Ausweichmanöver. Doch kurz nach ihrer Landung stöhnte sie auf. Sie war umgeknickt. Schmerz durchfuhr ihren Fuß, nahm langsam Besitz von ihrem ganzen Bein. Sie versuchte sich aufzurichten, doch die vorherigen Anstrengungen hatten sie schon ziemlich Geschwächt. Gander lachte schallend und richtete seinen Flammenwerfer auf die nun wehrlose Sailor Mars. „Du warst gut, aber bei weitem nicht gut genug.“ Rei kniff die Augen zusammen.
„NEIN!“ rief die bekannte Stimme. Gander fluchte kurz. Der Flammenstrahl schoß knapp über Reis Kopf hinweg. Reis Großvater hatte ihm in die Kniekehle getreten.
„Dummer alter Narr!“ fluchte Gander, packte ihm am Kragen, hob ihn hoch und schleuderte ihn durch den Raum, wo er regungslos liegen blieb. Scheinbar hatte er das Bewußtsein verloren. „Aber nun spielt das auch keine Rolle mehr. Ihr werdet beide Sterben!“ Langsam richtete sie die Mündung des Flammenwerfers auf Rei und ihren Großvater. Sie warf sich über ihren Großvater, als die ersten Flammen auf sie zu züngelten.
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Bunny, Minako und Makoto standen dicht zusammen. Regan erhob sich langsam und zog das Schwert aus dem Boden.
„JETZT!“ sagte er.
Plötzlich brach an zwei stellen die Erde auf. Zwei seltsame Gestalten stiegen aus den Löchern hervor und fingen an, einige Meter über dem Boden zu schweben. Sie mochten entfernt an Frauen erinnern, jedoch waren es nur Schemen... Schatten, deren dominierende Farbe ein dunkles rot war.
„Roda, Tacca, schnappt sie euch.“ Sagte Regan.
Die beiden Wesen schienen kurz zu nicken und schossen dann mit einer unglaublichen Geschwindigkeit auf die Senshi zu. „Achtung!“ Schrie Makoto. Die Kriegerinnen warfen sich zu Boden. Knapp schossen Roda und Tacca über ihre Köpfe hinweg. Makoto war als erste wieder auf den Beinen. „Na wartet.“ Sagte sie.
„JUPITER, MACHT DES DONNERS, SIEG!“
Knapp schoß Jupiters Attacke an einem der Wesen vorbei. „Verdammt!“ Fluchte sie. „Die sind zu schnell.“ „Pass auf, es greift wieder an!“ rief Sailor Moon. Wieder warfen sich die Senshi zu Boden, so daß die beiden Wesen knapp über ihre Köpfe hinweg rauschten.
„Venus, Du schnappst es Dir von recht, ich von Links.“ Rief Makoto. „Ja.“ antwortete Minako. „Dann los.“
„JUPITER, MACHT DES DONNERS, SIEG!“
„VENUS, MACHT DER HERZEN, SIEG!“
Die beiden Attacken schossen auf das Wesen zu. Es konnte weder nach recht noch nach links ausweichen. Es entschied sich für den Weg nach unten. Wie in Wasser tauchte es einfach in den Erdboden ein. Die beiden Attacken verfehlten ihr Ziel. Die Senshi blieben mir offenem Mund stehen. "Aber das ist...“ stotterte Makoto. Sie wurde von Regans schallendem lachen unterbrochen. „Ihr habt schon so gut wie verloren. Der Kristall müßte sich inzwischen in unserem Besitz befinden. Roda, Tacca, kümmert euch um sie.“ Mit diesem Worten senkte Regan sein Schwert und verschwand in einer rötlichen Wolke.
„Dieser verdammte...“ sagte Makoto, bevor sie herumfuhr. „Jupiter, Venus, paßt auf!“ rief Bunny, doch es war zu spät. Makoto und Minako wurden von dem anderen Wesen zu Boden gerissen. Beide landeten unsanft auf dem Boden Sauerstoff wurde aus ihren Lungen gepreßt. Ein stechender Schmerz fuhr durch Makotos Arm. Sie biß die Zähne zusammen und versuchte sich aufzurichten, doch es gelang ihr nicht. Das Wesen schwebte knapp über ihr. Aus seinem Handrücken schienen Klingen zu wachsen. „Jupiter, Nein!“ schrie Sailor Venus, doch sie schien selbst etwas zu benommen, um eine Attacke zu starten. Ihr gelang es ebenfalls nicht, auf die Beine zu kommen. Bunny hob ihr Mondzepter.
LICHT DES SILBERMONDES, SCHEIN...!“
Bunny stockte, als das Wesen sie ansah. Es hatte keine richtige Gestalt, aber die Augen schienen noch viel weniger zu sein. Es waren wie Löcher in der Wirklichkeit. Bunny verlor ihre Konzentration. Das Wesen schien für einen Augenblick zu lächeln, doch nur Millisekunden danach änderte der Ausdruck in eine Haßerfüllte Fratze.
Das Wesen schrie. Es war ein Unglaublich schriller Ton, wenn man überhaupt von einem Ton sprechen konnte. Eine Druckwelle erfaßte Bunny und schleuderte sie zu Boden. Sie verlor ihr Zepter, daß wenige Meter von ihr entfernt auf dem Boden liegen blieb. Das Wesen lächelte wieder.
Dann wandte es sich wieder Makoto zu.. Langsam und unaufhaltsam schwebte es auf sie herab.
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Akiko beobachtete. Ihr Gefühl hatte sie wieder einmal nicht getäuscht. So, daß waren also die Generäle des Zerstörers. Ja, sie kannte ihn und seine Methoden. Schmerzhaft erinnerte sie sich an ihre letzte Begegnung. Trotzdem, sie mußte sich jetzt zusammenreißen. Zu viel hing von ihr ab. Sie sah sich um. Nein, dies war ein zu freies Gelände. Hier konnte sie nicht unerkannt bleiben, wie das letzte mal. Trotzdem durfte sie es auf keinen Fall zulassen, daß eine der Kriegerinnen getötet wird. Sie mußte einfach etwas tun. Akiko faßte einen Entschluß.
Gleißendes Licht umhüllte sie.
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Rei kniff die Augen zusammen. Plötzlich... ein schneidendes Geräusch. Gander fluchte. Etwas hatte ihm die Waffe aus der Hand geschleudert. Eine rote Rose steckte im Boden. Gander sah sich um. Auf einem erhöhten Fenstersims stand eine Maskierte Gestalt. Ihr Umhang schien leicht im Wind zu wehen. Tuxedo Mask sprang ab und landete vor Sailor Mars und ihrem Großvater.
„Alte Menschen und Junge Mädchen sind die Beschützenswertesten Objekte, die es auf diesem Planeten gibt. Die einen Repräsentieren unsere Vergangenheit, die anderen unsere Zukunft. Und ohne Vergangenheit und Zukunft bedeutet auch die Gegenwart nichts. So etwas werde ich nicht zulassen. Ich fordere dich heraus.“ Sagte er. „Noch so einer.“ sagte Gander wütend. „Aber gut, das spielt nun auch keine Rolle mehr. Ihr werdet alle Vernichtet!“ Gander hob sein Schwert und stürmte auf Tuxedo Mask zu. Dieser konnte den ersten Schlag mit seinem Stab abblocken. Ein wilder Kampf entbrannte. Immer wieder kreuzten sich die Waffen der beiden Kontrahenten.
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„URANUS, FLIEG!“
Das Wesen über Makoto schrie verwirrt auf, als es völlig unerwartet von der Attacke getroffen wurde. Es stürzte zu Boden, versuchte aber sofort, sich wieder aufzurappeln.
„NEPTUN, FLIEG!“
Wieder wurde das Wesen zu Boden geschleudert.
„Los Sailor Moon, beeil dich!“ rief Sailor Uranus. Bunny nickte und lief zu ihrem Mondzepter.
„LICHT DES SILBERMONDES, SCHEIN UND HEILE!“
Das Wesen riß noch einmal die Augen auf, bevor es von der Energieentladung aus Bunnys Zepter getroffen wurde. Dann war es vorbei. Etwas fiel mit einem leicht klirrenden Geräusch zu Boden.
Haruka und Michiru liefen zu den Anderen. „Ist alles in Ordnung?“ fragte Michiru. Bunny zitterte noch etwas, nickte aber stumm. Inzwischen waren auch Makoto und Minako wieder auf die Beine gekommen. „Was war das für ein Ding?“ fragte Haruka. „Es wurde von unseren neuen Feinden geschickt.“ Antwortete Minako. „Wir vermuten, daß sie hinter dem Silberkristall her sind, und deshalb die Personen jagen, die einmal die Splitter des Regenbogenkritalls in sich trugen.“ Haruka nickte. „Ja, das würde Sinn ergeben. Ihr hättet uns das früher sagen sollen. Was ist, wenn uns Artemis nicht rechtzeitig gefunden hätte?“ „Wir wollten ja, aber...“ begann Minako, bevor sie von Makoto unterbrochen wurde. „Wo ist das zweite?“ „Was?“ fragte Michiru. „Es waren zwei Wesen. Eins muß hier noch irgendwo sein...“
Wie auf Kommando stieß plötzlich das andere Wesen aus der Erde hervor, und schoß auf die Gruppe zu. Es hatte die Arme ausgebreitet, die in Spitzen Klingen endeten.
„Achtung!“ schrie Haruka, doch den Senshi blieb keine Zeit zum Reagieren.
„RAINBOW SHOWER!“
Ein grellweißer Energiestrahl schoß auf das Wesen zu. Es schrie kurz auf, bevor es scheinbar von der Energie absorbiert wurde. Ein kleiner Gegenstand fiel zu Boden, doch die Sailor Kriegerinnen schenkten dem im Moment keine Beachtung, Sie starrten mit offenem Mund und aufgerissenen Augen auf den Ursprung den Energiestrahls.
„Wer bist du?“ fragte Sailor Moon verwirrt.
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Mamoru duckte sich unter einem weiteren Schwerthieb. Funken sprühten, als Ganders Schwert gegen die Steinwand prallte. Erneut mußte Mamoru sein können aufbieten, um eine weitere Attacke abzuwehren. Aber Gander ließ nicht locker. Doch Mamoru trotzte geschickt jeder Attacke. Gander wußte, daß dies zu lang dauerte. Er mußte auf andere Mittel zurück greifen. Er starte eine weitere Attacke, doch als Mamoru den Schlag abblockte hielt Gander ihm Blitzschnell seine Hand vor das Gesicht. Aus einem kleinen, schwarzem Gerät, das über Ganders Handrücken befestigt war, strömte ein graues Gas, welches Mamoru fast augenblicklich den Atem raubte. Er mußte die Augen zusammenkneifen, und dennoch brannte das Gas scharf in den Augenhöhlen. Ziellos erhob er seinen Stab, um irgendwie den nächsten Schlag abzublocken, doch Gander hatte kaum Probleme, Mamoru seine Waffe aus der Hand zu schlagen. Er packte Mamoru am Kragen und drückte ihn gegen eine Wand. Sein Schwert bohrte sich nur wenige Zentimeter neben Mamorus Kopf in die Wand. Für einen Moment sahen sich die beiden Kontrahenten in die Augen. Gander grinste. „Du hast verloren.“ Sagte er. „Wer für sein Ziel einsteht, wird niemals verlieren.“ „Edle Worte, doch nützen werden sie dir nichts.“ Gander zog mit einem ruck das Schwert aus der Wand und holte aus, um erneut zuzustoßen. Plötzlich hielt er inne. Da war noch etwas, was er völlig außer acht gelassen hatte. Aber was war es?
„MARS; MACHT DES FEUERS, SIEG!“
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Das Mädchen war nicht besonders alt. Vielleicht 8 Jahre schätzte Sailor Moon. Es hatte kurze, blonde Haare und trug ein Zitronengelbes Sailor Kriegerinnen Outfit. In der rechten Hand hielt sie einen Stab, der ähnlich wie der Aussah, den Sailor Pluto immer benutzte. Er war zwar etwas kleiner, überragte das Mädchen aber immer noch um ein ganzes Stück. Ein Diadem prangte auf ihrer Stirn, doch es hatte nicht wie bei den anderen Senshi einen Kristall, sondern ein Merkwürdiges Symbol prangte darauf. Sie schien etwas unsicher zu sein.
„Ich... ich bin Sailor Rainbow.“
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Gander schrie kurz auf, als er von Mars Attacke getroffen wurde. Sein Einteiler fing Feuer. Er klopfte ein paar mal auf die Stelle, doch vermochte es nicht, die Flammen zu löschen. „Na wartet, wir sehen uns wieder. Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.“ Sagte er. Kurz darauf verschwand er... löste sich scheinbar einfach auf. Tuxedo Mask atmete einmal tief durch und ging dann zu der wieder am Boden kauernden Sailor Mars. „Alles in Ordnung?“ fragte er. „Ja, es geht schon. Geh und hilf den Anderen draußen. Ich kümmere mich um meinen Großvater.“ Mamoru nickte kurz und lief durch den Vordereingang nach draußen. Mars seufzte einmal kurz und konzentrierte sich wieder auf ihren Großvater.
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„Sailor Rainbow?“ fragte Bunny. „Woher kommst Du?“ „Ich... ich kann euch nicht mehr erzählen. Es tut mir leid. Ich muß jetzt gehen. Ihr müßt den Zerstörer aufhalten. Mehr kann ich euch nicht sagen.“ sagte das Mädchen. Sie hob ihren Stab, von dem nun ein gleißendes Licht ausging. Die Senshi mußten sich abwenden, um nicht geblendet zu werden. Als das Licht wenige Sekunden später verloschen war, war die neue Sailor Kriegerinn nicht mehr da. „Sailor Rainbow...“ wiederholte Bunny, „was bedeutet das?“ Haruka stellte sich neben Bunny. „Ich weiß es nicht, aber wir werden es schon herausfinden.“
Kurz darauf kam Mamoru aus dem Tempel gelaufen. Bunny lief ihm sofort entgegen und umarmte ihn. „Alles in Ordnung?“ fragte Mamoru. „Ja, jetzt wo du da bist.“ Sagte Bunny. Minako trat einen Schritt nach vorne. „Diesmal bist du aber etwas spät dran. Das beste hast Du wieder verpaßt. Der Kampf ist schon zu Ende.“ sagte sie. „Tut mir leid, ich habe noch Rei geholfen. Daß ihr hier draußen seit, wußte ich überhaupt nicht.“ „Woher wußtest du überhaupt davon?“ fragte Bunny. „Ich habe heute morgen gelesen, daß Yumemi Yumeno angegriffen wurde. Ich bin auf die Idee gekommen, daß unsere Gegner vielleicht den Silberkristall suchen könnten, da alle Opfer Splitter des Regenbogenkristalls in sich trugen.“ „Ja, auf die Idee sind wir auch gekommen.“ Sagte Makoto. „Gut, was tun wir jetzt?“ „Wir sollten die Überreste von diesen... Dingern einsammeln. Vielleicht kann Ami was damit anfangen.“ Schlug Haruka vor. „Ja, gute Idee. Es waren zwei kleine Gegenstände, sie müssen hier noch irgendwo liegen.“ Sagte Makoto.
Die Senshi suchten den Boden ab. „Nein, da kann etwas nicht stimmen,“ sagte Michiru. „Es war genau hier. Ich hab es gesehen. Ich muß hier sein. Aber es ist weg.“ „Aber wer sollte es weggenommen haben?“ frage Bunny. „und wann?“ „Keine Ahnung.“ Erwiderte Michiru. „Verdammt!“ fluchte Haruka, „jetzt sind wir genau so weit wie vorher. Diese Sache hätte uns echt weiterbringen können.“
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In dem Kristall pulsierte immer noch ein heftiges Licht, als Darkside ihn zurück in seine Tasche gleiten ließ. „Wir haben also einen neuen Mitspieler... die Jagt wird noch interessante werden.“ Sagte er zu ich selbst. Weiter beobachtete er aus seinem Versteck wie die Senshi immer noch den Boden absuchten. „Ihr habt Zeit gewonnen, sie werden es wieder versuchen. Aber ich auch.“ Er öffnete seine Linke Hand, in der zwei kleine, rote Objekte lagen. Dann lachte er einmal kurz. Er ballte die Hand wieder zur Faust und verschwand.
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Ryo ging unsicher die Straße entlang. Immer wieder hatte er das Gefühl beobachtet zu werden und fuhr herum. Plötzlich hörte er jemanden seinen Namen rufen. Er kannte diese Stimme. Er hielt inne. Ami kam um die Ecke gelaufen. Sie schien ziemlich außer Atem zu sein. „Ryo, endlich finde ich dich,“ sagte sie. „Du bist wahrscheinlich in großer Gefahr.“ „Ja, ich weiß. Es hat vor ein paar Tagen wieder angefangen. Die Vorahnungen, die mit der Zeit immer klarer wurden. Ami, bitte geh, in meiner nähe bist du auch in Gefahr.“ sagte Ryo. „Du weißt, das ich das nicht tun werde.“ Antwortete Ami. „Du mußt... schnell, bitte!“ „Was ist los mit Dir?“
„Ich hatte wieder Versionen, daß ich mich in einen Teufel verwandle. Und daß wir wieder gegeneinander Kämpfen.“ „Aber wieso solltest du dich wieder verwandeln? Und warum wachen deine Kräfte wieder auf?“ „Das weiß ich nicht aber...“
Eine Art zischen erfüllte die Luft. „Oh nein,“ sagte Ryo, „es ist zu spät“
An mehreren Stellen rund um Ryo und Ami bildeten sich kleine, graue Rauchwolken. Rauchwolken  Aus ihnen erschienen Menschenähnliche Gestalten in grauen Einteilern. Sie sahen aus, wie ganz normale Menschen, nur ihre Augen... sie waren vollkommen leer. Ami und Ryo sahen sich unsicher um. Sie drängen sich Rücken an Rücken. Beide konnten die Gefahr spüren. „Wer sind die?“ fragte Ryo. „Ich weiß es nicht, ich dachte Du bist der mit den Vorrausahnungen.“ „Und was tun wir?“ fragte Ryo erneut. Ami holte ihren Computer heraus und tippte etwas ein. „Ich Arbeite dran.“ Sagte sie. Eine etwas größere und dunklere Wolke erschien vor Ami und Ryo. Ami unterbrach ihre Arbeit und starrte mit Aufgerissenen Augen in diese Wolke. Das pure Böse schien ihr daraus entgegenzukommen. Sie sah kurz zu Ryo. Anscheinend hatte er das gleiche Gefühl. Schweißtropfen standen über den aufgerissenen Augen.
Eine atemberaubend Schöne Frau trat aus der Wolke hervor. Sie hatte einen engen, schwarzen Kampfanzug an. Ihre langen, roten Haare wölbten sich elegant über ihre Schulter. Sie schien zu lächeln. Ryo schluckte einmal. „Sie sah erst Ami dann Ryo an. Anschließend wandte sie sich dem nächsten Soldaten im grauen Einteiler zu. „Schade, er ist nicht hier. Aber wenn wir den Kristall finden spielt das auch keine Rolle mehr. Dann kann ich ebenfalls mit ihm abrechnen.“ Sie wandte sich Ryo zu. „Ich glaube, du hast etwas, was wir haben möchten. Komm zu mir Junge.“ Instinktiv und scheinbar wie in Trance ging Ryo einen Schritt nach Vorne, bis er von Ami zurückgehalten wurde. Ryo schien wie aus einem Tagtraum zu erwachen. „Ich sagte, komm zu mir Junge.“ Wiederholte Sarina. „Ich... Nein.“ Sagte Ryo. „WAS?“ „NEIN!“ Wiederholte Ryo wesentlich lauter. Sarina zischte wie eine Schlange. „Du wagst es, der ersten Generälen der Zerstörers zu widersprechen?“ „Ja, er wagt es.“ Antwortete Ami für Ryo. Erneut zischte Sarina. Dann wandte sie sich ab. „Tötet Beide. Ich will diesen verdammten Kristall haben!“
Ami und Ryo rückten noch enger zusammen, als sich die grauen Gestalten langsam auf sie zu bewegten.
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Nachdem Reis Großvater sicher im Krankenhaus war, machten sich den Senshi daran, wichtige Fragen zu klären.

„Sailor Rainbow,“ wiederholte Rei, „Das verstehe ich nicht. Ein Senshi des Regenbogens. Warum ausgerechnet das? Normalerweise beziehen die Sailor Kriegerinnen ihre Kraft aus Planeten....“ „Vielleicht ein Senshi der Sonne.“ Warf Bunny mit vollem Mund ein. Sie hatte sich gerade über ein paar Kekse her gemacht. „Wie kommst du darauf?“ Fragte Rei leicht verwirrt. „Ein Regenbogen entsteht doch durch die Sonne. Außerdem erinnerst du dich nicht an das Symbol auf ihrem Diadem. Es war eine Sonnenscheibe. Es sieht fast genau so aus, wie Hamatos Sonnenscheibe, wenn er sich in Nova verwandelt.“ „Hm, ich muß zugeben, das klingt logisch. Vielleicht ist sie wirklich eine Arte Senshi der Sonne.“ Sagte Rei, als sie plötzlich unterbrochen wurde.
„Nein, das ist völlig unmöglich!“ sagte die bekannte Stimme.
Die Sailor Kriegerinnen sahen sich um.
„Pluto.“ Sagte Haruka verwirrt.
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„STRAHL DER SONNE, SIEG!“
Ein grell-weißer Energiestrahl traf einen der grauen Soldaten zu. Er gab einen stummen schrei von sich, als er scheinbar von der Energie absorbiert wurde.
„Was, wer wagt es?“ entfuhr es Sarina.
„Ich werde so etwas nicht zulassen. Ich bin Nova, Wächter des Lichtes und Sternenkrieger dieser Galaxie!“
Sarina sah sich um und erblickte den Störenfried. Die weiße Gestalt mit der Maske stand einige Meter entfernt und hielt ein Schwert in der Hand, daß zu glühen schien. Neben dem Sternenkrieger stand eine kleine schwarze Katze. Haß stieg in Sarina auf. Sie machte ein kurzes Zeichen mit der Hand. Die Soldaten verneigten sich kurz und zogen sich einige Schritte zurück. „Nun Sternenkrieger.“ Sarina spuckte dieses Wort regelrecht auf den Boden. „Komm her, wenn Du den Mut hast.“
Langsam und vorsichtig setzte sich Nova in Bewegung. Immer wieder drehte er sich um, bereit einen Angriff von jeder Seite abzuwehren. Die Katze folgte ihm. Schließlich stellte er sich zu Ami und Ryo. „Was willst Du?“ fragte Nova. „Euren Tod!“ „Dazu mußt Du mich erst besiegen.“ Sarina lachte. „Oh, gut, wenn Du darauf bestehst.“ Sarina holte vorsichtig einen kleinen Pfeil aus ihrem Gürtel hervor und steckte ihn in eine Abschußvorrichtung, die sich über ihrem linken Handgelenk befand. Dann Zielte sie auf den Sternenkrieger. „Gut, ich lasse dir sogar den ersten Angriff.“ Sagte Sarina lächelnd. Hamato hob sein Schwert.
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„Wie meinst Du das? Warum ist das unmöglich?“ Fragte Bunny. „Die Sonne kann keine Sailor Kriegerinnen hervorbringen. Es ist einfach unmöglich. Und selbst wenn, es kann zur selben Zeit nur ein Krieger die Macht eines Sternes nutzen, und das ist in diesem Fall Hamato. Ich bin nicht sicher, ob wir ihr trauen können.“ „Woher weißt du überhaupt davon?“ fragte Rei. „Ich habe meine Quellen.“ „Und was sollen wir deiner Meinung nach jetzt tun?“ fragte Michiru. „Ich weiß es auch nicht. Erstmal können wir wohl wieder nur Abwarten. Ich muß jetzt gehen.“ „Warte...“ sagte Bunny, doch Setsuna reagierte nicht auf sie. Mit schnellen Schritten verließ sie den Tempel. Alle sahen ihr leicht verwirrt nach. „Was hat sie denn?“ fragte Bunny. „Ich weiß es nicht.“ Antwortete Haruka.
„Was ist eigentlich mit diesem Regan? Irgendwie kam er mir bekannt vor.“ Sagte Minako. Die Anderen zuckten mit den Schultern.
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Hamato wirkte etwas verunsichert, als er das Schwert auf Sarina richtete. Sie lächelte Triumphierend. „Nur zu.“ Sagte sie Ami tippte die ganze Zeit etwas in ihren Computer. Plötzlich klopfte sie Hamato auf die Schulter. Er drehte den Kopf in ihre Richtung und sie flüsterte ihm etwas ins Ohr. Er nickte und wandte sich wieder Sarina zu, die langsam ungeduldig wurde. „Also gut.“ Sagte Hamato
„STRAHL DER SONNE, SIEG!“
Der Energiestrahl schoß knapp an Sarina vorbei. Sie lachte. „Ha, nicht getroffen, Sternenkrieger.“
Hamato lächelte und ließ die Hände sinken. Sein Schwert verschwand. „Du weißt doch gar nicht, worauf ich gezielt habe.“
Im selben Moment wurde Sarina von einem Wasserstrahl getroffen und zu Boden geschleudert. Sie schrie kurz auf. Hamato hatte einen Hydranten direkt neben ihr getroffen.
„Jetzt!“ schrie er, packte Amis Hand und zog sie hinter sich her in die entgegengesetzte Richtung. Ryo folgte den Beiden, genau so wie Luna.
Sarina war außer sich vor Wut. Triefnaß erhob sie sich. Schnappt sie, tötet sie. Sofort!
Die Soldaten setzten zur Verfolgung an.
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Setsuna trat mit schnellen Schritten aus dem Tempel, vor dem sie bereits erwartet wurde. „Du scheinst dir deiner Sache ziemlich sicher zu sein.“ Sagte Sailor Saturn. „Ja, das bin ich. Es ist einfach völlig unmöglich. Selbst ein Stern wie die Sonne kann zur selben Zeit keine zwei Krieger hervorbringen.“ „Übersiehst du nicht etwas?“ fragte Saturn. „Was denn?“ „Was ist mit Sailor Moon und Sailor Chibi Moon?“ „Du meinst... Nein, das halte ich für völlig ausgeschlossen." Unsicherheit klang in Setsunas Stimme wieder.
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„Ist er das?“ fragte Ryo im Laufen. „Was?“ fragte Ami unsicher. Sie schien schon etwas außer Atem zu sein. „Dein Freund.“ „Oh... ja.“ Ryo nickte. „Was hast du ihm vorhin gesagt?“ „Ich habe ihm nur gesagt, wohin er zielen muß. Er ist blind.“ „Oh.“
Hamato hielt inne. „Was ist los?“ fragte Ami. „Wir sind umzingelt.“ Antwortete Hamato.
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„Ich bin sehr enttäuscht.“ Die Worte schnitten sich regelrecht in Ganders Fleisch, als er dem Herrscher Bericht erstattete. „Habe ich dich nicht mit allem ausgerüstet? Habe ich dich nicht selbst zu einem wahren Waffenexperten ausgebildet? UND DU WAGST ES ZU VERSAGEN?!“ „Ich... es war Pech.“ „Ja, dein Pech. Du läßt dich von ein paar kleinen Mädchen aufhalten. Du hast es nicht geschafft diesen lächerlichen alten Mann zu töten.“ „Bitte, gebt mir noch eine Chance. Ich werde nicht noch einmal versagen.“ „Nein, da bin ich mir sicher, denn solltest du noch einmal versagen, wird das auch dein allerletztes mal gewesen sein. Geh jetzt.“ Gander schlug sich mit der Faust auf die Brust und verließ eilig den Raum.
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„Was machen wir jetzt?“ fragte Ryo. „Oh... ich weiß, was ihr tun werdet...,“ Sarina erschien aus dem nicht vor den drei Jugendlichen. „Ihr werdet sterben!“ Alles geschah Blitzschnell. Sarina streckte ihren Arm aus. Aus der Abschußvorrichtung über ihrem Handgelenk kam ein kleiner Pfeil geschossen. Ami riß die Augen auf. „Ami, NEIN!“ schrie Ryo und stellte sich vor sie. Er schrie auf, als der Pfeil sich in seine Seite bohrte. Kraftlos sank er auf die Knie. Sein ganzer Körper zitterte. „Ryo, nein.“ Sagte Ami, die sich neben ihn gekniet hatte. Hamato hob etwas unsicher sein Schwert. „Nein.“ Sagte er leise.
Sarina lud einen neuen Pfeil nach. Sie sah sich noch einmal den am Boden kauernden Ryo an. Sie lachte schallend. „Ja, die Chemikalie zeigt ihre volle Wirkung.“ Sagte sie. „Bestie.“ Sagte Hamato. „Oh, nicht so vorlaut... denn du bist der nächste, Sternenkrieger.“
Ryo hob den Kopf und schrie auf. Seine Hände waren zu Fäusten geballt. Sarina wirkte leicht verunsichert. „Was?“ fragte sie. Ryo schien zu wachsen. Ami wich zurück und zog Hamato mit sich. „Was geschieht dort?“ Fragte er. „Mein Gott, er hat es vorausgesehen. Es geschieht wieder.“ Das war das einzige, was Ami im Moment sagen konnte.
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Sarina beobachtete ihren neuen Gegner. Stadt des kleinen Hilflosen Jungen starrte sie nun eine drei Meter große Kreatur mit Scheren statt Armen an. Das Ding schnaufte. Sarina war etwas unsicher, ließ sich jedoch nichts anmerken. „Interessant,“ sagte sie „die Chemikalie muß in seinem Körper eine Reaktion ausgelöst haben. Aber das ist auch egal. Tötet das Ding.“ Die Soldaten nickten und griffen den Teufel an. Ami und Hamato schienen völlig aus ihrer Aufmerksamkeit verschwunden zu sein. Die Beiden zogen sich etwas zurück. „Wer ist das? Und was ist dieses Ding?“ Fragte Hamato. „Er ist ein Freund von mir.“ Sagte Ami. „Ich habe mich schon immer gefragt, wo du deine Freunde aufgabelst.“
Zwei Soldaten hatten den Teufel bei den Armen gepackt, doch scheinbar ohne Mühe schleuderte er sie weg. Einer der Soldaten prallte mit voller Wucht gegen einen Baum, stieß einen stummen Schrei aus und löste sich auf . Der Andere schlug auf den Boden und erhob sich taumelnd. Als er sich umdrehte blickte er mit aufgerissenen Augen auf ein auf ihn zu schießendes Messer. Er konnte nicht ausweichen. Auch dieser Soldat schrie stumm auf und löste sich auf. Einen weiteren Soldaten ereilte das selbe Schicksal, als er den Teufel angreifen wollte. Dann wandte er sich Sarina zu. Er baute sich vor ihr auf und brüllte einmal. Sarina blieb ruhig stehen und lächelte. „Gut, ich bin fast beeindruckt. Aber ich denke selbst du wirst der Chemikalie nicht widerstehen können. Es ist nur eine Frage der Zeit. Wir sehen uns.“ Wenige Sekunden, bevor sie eine der Scheren traf, verschwand sie in einer dunklen Wolke. Ihr lachen hallte nach.
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Bunnys Kommunikator machte sich bemerkbar. „Ami?“ fragte Bunny, „was ist los?“ „Ich habe Ryo gefunden.“ Antwortete Ami. „Unsere Feinde waren hinter ihm her. Sie haben mit irgendwas auf ihn geschossen. Und nun hat er sich in einen Teufel verwandelt. Ihr müßt sofort kommen.“ „Ja, wir sind schon unterwegs.“ Sagte Bunny. Die Anderen nickten und nahmen ihre Verwandlungsstäbe.
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„Was machen wir jetzt?“ fragte Hamato. „Wir müssen verhindern, daß er Amok läuft. Aber wir dürfen ihn nicht verletzten.“ „Ich habe vielmehr Angst, daß er uns verletzt.“ „Wir müssen ihn hinhalten, bis Bunny und die Anderen hier sind.“ „Also gut, versuchen wir es.“ Ami nickte.
„MACHT DER MERKURNEBEL, MACHT AUF!“
„Also gut, wie verhindern wir, daß er Amok läuft?“ fragte Hamato „Das kann ich Dir genau sagen, indem wir ihn ausschalten.“ Sailor Merkur und Nova fuhren herum. „Darkside?“ sagten beide wie aus einem Mund. „Ja.“ „Was hast du vor?“ fragte Hamato „Mir den Kristall zu holen.“ „Dann mußt Du erst an mir vorbei.“
Darkside lächelte. „Oh, wenn Du es willst.“ Es geschah Blitzschnell. Darkside spannte die Muskeln und sprang mit einer Rolle über den verwirrten Hamato. Dann lief er auf den Teufel zu. „Verdammt.“ Fluchte Hamato leise. Er und Ami rannten hinter Darkside her.
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Haruka und Michiru fuhren mit dem Motorrad, der Rest der Senshi quetschte sich in Mamorus Wagen. „Wir müssen uns beeilen.“ Sagte Bunny. „Ich weiß.“ Antwortete Mamoru. Er drückte das Gaspedal weiter durch. Er wußte, das es für Ami und Hamato gefährlich werden würde. Er hatte selbst die Stärke der neuen Feinde zu spüren bekommen, außerdem war auch einer der sieben Teufel nicht zu unterschätzen. Und wahrscheinlich würde sich auch Darkside nicht raushalten. Die Reifen quietschten, als Mamoru in eine Kurve fuhr.
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Der Boden schien zu beben, als der Teufel mit riesigen Schritten in Richtung Innenstadt marschierte. Doch plötzlich hielt er inne. Eine schwarze Gestalt hatte sich vor ihm aufgebaut. Der Teufel riß die Arme nach oben und brüllte: „BUMBO!“
Darkside grinste. „Angenehm.“ Sagte er. Schwarze Energie holte den Teufel von den Beinen und schleuderte ihn gegen einen Baum, der wie ein Streichholz umklappte. Allerdings schien es ihm nicht besonders viel ausgemacht zu haben. Schnell rappelte er sich wieder auf und wandte sich der Person zu, die ihn angegriffen hatte. Erneut brüllte er. „Gut,“ sagte Darkside, „ich bin fast beeindruckt.“ Ein Metallisches zirpen hallte durch die Luft, als er sein Schwert zog. „Mal sehen, wie du damit zurecht kommst.“
Plötzlich schoß ein weißer Energiestrahl zwischen Darkside und dem Teufel durch die Luft. „Was?“ sagte Darkside etwas verwirrt und drehte sich um. Hamato hatte sein Schwert gezogen und richtete es nun auf Darkside. „Ich werde das nicht zulassen. In diesem Körper steckt immer noch ein Mensch. Du wirst ihm nicht schaden.“ Sagte er. „Narr,“ antwortete Darkside, „dies ist ein Krieg, und da gibt es nun einmal Opfer.“ „Wenn es überhaupt ein Krieg ist, dann ist es unser Krieg und nicht sein Krieg. Er hat damit nichts zu tun.“ „Sein Schicksal ist sowieso besiegelt. Niemand kann die Chemikalie, die sie benutzen, überleben. Er wird sterben.“ „Nein, das akzeptiere ich nicht.“
„WASSERSTRAHL FLIEG!“
Eine riesige Schere fiel mit lautem klirren vor Hamato und Darkside auf den Boden, so daß beide verschreckt aufsahen.
„Vielleicht solltet ihr besser aufpassen.“ Sagte Sailor Merkur.
„Ihr versteht es nicht,“ sagte Darkside, „Er ist sowieso schon Tod. Wenn wir jetzt nichts unternehmen, wird Sarina den Kristall vor uns finden.“ Eine weitere Schere flog auf Hamato und Darkside zu, doch diesmal konnten beide ausweichen. „Sarina? Die Frau, die hier war? Das war seine erste Gererälin?“ fragte Hamato „Ja.“ „Gut, wir brauchen einen Plan.“ „Für solche Kindereien haben wir jetzt keine Zeit.“ Mit diesen Worten nahm Darkside sein Schwert fest in beide Hände und Stürmte auf den Teufel zu. „Nein!“ schrien Ami und Hamato gleichzeitig. Doch Darkside stoppte nicht.
Plötzlich bohrte sich eine rote Rose vor ihm in den Boden. „Was?“ Darkside hielt inne, und sah in die Richtung, aus der die Rose gekommen war. „Ihr schon wieder.“ Sagte er, als sein Blick auf die Sailor Kriegerinnen fiel. Sailor Moon trat einen Schritt nach vorne. „Ja, und wir werden es nicht zulassen, daß du einem unschuldigen Schaden zufügst.“ „Ach, macht doch was ihr wollt!“ Mit diesen Worten verschwand Darkside. Die Senshi blieben leicht verwirrt zurück. Ein erneutes Brüllen lenkte ihre Aufmerksamkeit wieder auf den Teufel. „Wir müssen ihn aufhalten.“ Rief Haruka. „Bitte, tut ihm nicht weh.“ Sagte Ami. Die Anderen nickten stumm.
Jupiter trat nach vorne.
„DONNERSCHLAG, FLIEG!“
Der Teufel taumelte getroffen einige Schritte zurück. Er brüllte auf und schoß zwei Scheren auf die Sailor Kriegerinnen ab. „Ausweichen!“ schrie Uranus.
„Wir müssen ihn weiter schwächen.“ Sagte Sailor Venus.
„HALBMONDSTRAHL, FLIEG!“
Erneut taumelte der Teufel, hielt sich jedoch auf den Beinen.
„FEUERBALL, FLIEG!“
Die Erde schien leicht zu beben, als der Teufel auf die Knie sank. „Los Sailor Moon, beeil dich.“ Sagte Tuxedo Mask. Bunny hob ihr Mondzepter.
„LICHT DES SILBERMONDES, SCHEIN UND HEILE!“
Das Brüllen veränderte sich zu einem Menschlichen schrei, als die Energieentladung den Teufel traf. Für einen Moment kauerte Ryo in der selben Position wie der Teufel, dann sank er Kraftlos nach vorne. „RYO!“ schrie Ami und lief zu ihm. Die Anderen folgten ihr.
„Ami?“ Ryos Stimme war schwach und kaum hörbar. Ami kniete neben ihm. „Ja, ich bin hier. Alles wird wieder gut.“ Ryo lächelte. Es schien ihm sichtlich Mühe zu machen. „Nein, Ami. Jetzt verstehe ich alles, aber für mich ist es zu spät.“ „Ryo, sag nicht so etwas.“ Tränen stiegen in Amis Augen. „Tut mir leid, ich wünschte ich hätte es abwenden können.“ Ryo sah sich noch einmal um. Als er Hamato sah, ruhten seine Blicke plötzlich. „Bitte.“ Sagte Ryo leise. Hamato beugte sich zu ihm hinunter. „Du bist Amis Freund, nicht wahr?“ Hamato nickte stumm. „Versprich mir, daß du gut auf sie aufpaßt. Sie verdient es.“ „Ja, das werde ich.“ „Du mußt aufpassen. Laß dich nicht von der Vergangenheit einholen. Ich weiß jetzt, warum meine Kräfte plötzlich wieder da waren. Du bist...“ Ryo Kopf sank auf die Seite. Er schloß die Augen. „NEIN!“ schrie Ami und brach in Tränen aus. Hamato erhob sich und legte ihr die Hand auf die Schulter. „Er hat es nun überstanden.“ sagte Haruka. „Wir müssen ihn hier wegbringen. Er kann doch nicht einfach hier so liegen bleiben.“ Sagte Ami. Immer wieder wurde ihre Stimme durch schluchzen unterbrochen.
„Das würde ich nicht tun. Sarina wird euch finden, wenn ihr seinen Körper habt.“
Die Senshi drehten sich um. „Darkside!“ entfuhr es Sailor Moon.
Hamato bebte vor Zorn. Sein Gesicht war rot angelaufen. Tränen der Wut standen ihm in die Augen. Ohne Nachzudenken stürmte er auf Darkside zu, packte ihm am Kragen und drückte ihn gegen die nächste Wand. Er brüllte die nächsten Worte seinem Gegenüber ins Gesicht.
„Du Mistkerl. Du hättest das Verhindern können. Er hätte nicht sterben müssen. Hättest du uns geholfen, als sie uns umzingelt haben. Du bist schuld am Tod diesen Jungen. Du verdammter...“
Hamato schrie kurz auf, als schwarze Energie durch seinen Körper schoß, er mehrere Meter durch die Luft geschleudert wurde und hart auf dem Rücken landete. „Hamato!“ Rief Ami und lief zu ihm. Die Anderen folgten ihr. Ami kniete sich neben ihn. Hamato hatte schon wieder den Kopf gehoben. In seinen Augen schien es zu funkeln. Sie waren Zornerfüllt.
Schwarze Energie zuckte durch Darksides Hände, als er den Arm hob und mit dem Finger auf die Senshi deutete. „Ihr Dummköpfe. Ihr versteht gar nichts. Ich bin nicht hier, um euch bei euren lächerliches Versuchen, das Leben zu schützen zu helfen. Es geht um viel mehr, als ihr euch vorstellen könnt, und dafür bin ich bereit, Opfer zu bringen. Steht mir nicht im Weg und ich werde euch am Leben lassen, aber erwartet nicht die geringste Hilfe von mit.“ Kaum hatte er diese Worte gesagt, verschwand er in einer schwarzen Wolke. „Das war deutlich.“ Sagte Tuxedo Mask. Hamato erhob sich. „Ich denke, hier können wir nichts mehr tun. Laßt uns gehen.“ „Was ist mit Ryo?“ fragte Ami. „Vielleicht klingt es merkwürdig,“ sagte Hamato, „aber in diesem Punkt vertraue ich Darkside. Vielleicht sollten wir ihn zurück lassen.“ Ami nickte und wischte sich eine Träne aus dem Auge. Niedergeschlagen verließen die Senshi den Platz.

Wenige Minuten später erschien Sarina, die schallend lachte, als sie den toten Ryo am Boden liegen sah.
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„Nun?“ fragte El Corr. Sarina stand mit starrer Miene vor ihm. „Kein Erfolg. Der Kristall war nicht da. Es gibt nur neue Probleme.“ „Sprich!“ „Der Sternenkrieger. Es ist bereits erwacht. Außerdem scheint er sein Training schon beendet zu haben.“ „Das war noch nicht alles, oder?“ Sarina senkte den Kopf. „Nein, als ich den Körper des Jungen untersucht habe, konnte ich auch SEINE Energie feststellen. Er muß ihn vor mir gefunden haben.“ „Das sollte in deinem eigenen Interesse nicht noch einmal vorkommen.“ „Das wird es nicht. Ich habe einen Todsicheren Plan, wie wir ihn beseitigen können.“ „Gut, allerdings wirst du dich etwas gedulden müssen. Wir werden die Waffe einsetzten. Wenn der Sternenkrieger bereits erwacht ist und schon ausgebildet ist, ist das der beste Weg.“ „Das wird einige tage Vorbereitungszeit kosten. Außerdem wird das unseren Vorrat an der Chemikalie fast verbrauchen.“ „Tu, was ich sage.“ sagte El Corr streng. „Ich werde sofort das nötige in die Wege leiten.“ Mit schnellen Schritten verließ Sarina den Raum.
El Corr dachte nach. Wie viele Jahre hatte er nach den Kristallen gesucht. Nun würden ein paar Tage auch nichts mehr ausmachen. Das auftauchen der Sternenkriegers war nur eine kleine Verzögerung, genau so, wie SEIN auftauchen. Und diese Probleme würden bald behoben sein. Ja, bald würde die lange suche ein Ende haben. Ein schallendes lachen hallte durch das Raumschiff.

Von: Darkside