Sailor Starla

Hi Leute, dies ist meine erste Fanfic, also seid bitte nachsichtig! Kritik, positive und negative, könnt ihr an eknem@t-online.de schicken! (Sorry für die Rechtschreib- und Tippfehler!) [Anm. vom WebMaster: Ich habe die schlimmsten Fehler korrigiert ^_^]

Sailor Starla

Vorwort: Die Geschichte spielt ungefähr ein halbes Jahr nach dem Kampf gegen Galaxia. Haruka und Michiru leben inzwischen ohne Setsuna und Hotaru in einem kleinen Haus am Stadtrand. Sie haben ein Mädchen bei sich aufgenommen, das sie an einem regnerischen Tag im Park gefunden hatten. Sie hieß Kati Taika und hat erzählt, das ihre Eltern von seltsamen Wesen getötet wurden und sie aus dem Heim abgehauen ist. Kati war 14, hatte langes rotes Haar und trug am liebsten Hosen. Michiru und Haruka haben ihr angeboten, bei ihnen zu wohnen und nach zwei Monaten war sie für die beiden bereits wie eine kleine Schwester.
 

1.Kapitel
„Nein, ich werde nicht zur Schule gehen!“ hörte Michiru Kati schreien, als sie gerade nach dem Einkaufen das Haus betreten wollte. „Und ob Du gehen wirst“, schrie Haruka zurück, “sonst lernst Du doch nie was!“ „Wieso auch, ich hab zu hause doch schon alles gelernt was ich brauche! Und außerdem bin ich sowieso schon weiter als die Anderen in meinem Alter!“ „Das wissen wir“, sagte Michiru, die soeben die Küche betrat, ruhig, „und deshalb kommst Du ja auch schon auf die Senior-Highschool!“ „Und was soll ich da?“ fragte Kati uneinsichtig. „Etwas lernen, oder was glaubst Du was man da macht, etwa Verstecken spielen?“ fing Haruka an zu scherzen. Alle mußten lachen, wodurch sich die Situation entspannte. „Du kannst es doch wenigsten mal eine Zeit versuchen“, versuchte Michiru Kati zu überreden. “Na, gut, aber nur zwei Monate, wenn es mir bis dahin nicht gefällt, hör ich wieder auf, klar?“ „Wenn Du unbedingt willst“, sagten Haruka und Michiru wie aus einem Mund. „Mal was anderes, möchtest Du heute Abend mit in das Mozart-Konzert?“ fragte Michiru um das Thema zu wechseln. „Klassische Musik? Nee danke, da trink ich ja lieber zwei Flaschen Lebertran!“ gab Kati zurück. „Hey sei nicht so frech“, tadelte Haruka auch gleich, „sonst mußt Du beides, Lebertran trinken und ins Konzert gehen“, grinste sie. „Nein, nein, macht ihr euch man einen schönen Abend, ich will euch ja nicht stören“, gab sie grinsend zurück und lief aus dem Zimmer. „Würdest Du auch nicht, Setsuna und Hotaru kommen auch mit“, rief Michiru ihr noch nach!

Zur selben Zeit, gingen Bunny und Chibiusa durch die Stadt. Bunny war mit Ami, Makoto, Ray und Minako im Tempel zum Lernen verabredet und Chibiusa wollte ihre Freundin Momoku besuchen. An einer Ampel wollten sich die beiden trennen. „Paß auf dich auf Chibiusa und komm nicht zu spät nach Hause“, sagte Bunny noch zu ihr, doch Chibiusa war schon fortgelaufen und rief nur noch zurück: „Du solltest Dich lieber beeilen, sonst kommst Du wieder zu spät und Ray meckert wieder mit Dir!“ Als Chibiusa mitten auf der Straße war, kam ein Auto mit unheimlicher Geschwindigkeit auf sie zu, dessen Fahrer wohl nicht bemerkte das die Ampel für ihn auf rot stand. Im letzten Moment wurde Chibiusa von einem fremden Jungen von der Straße gerissen! Als Bunny sich von dem Schreck erholt hatte, lief sie über die Straße zu Chibiusa. „Danke“, sagte Chibiusa ganz verwirrt, "Sie haben mir das Leben gerettet!“ „Ist schon in Ordnung“, sagte der Fremde und lächelte sie an. In diesem Moment kam Bunny dazu. „Bist Du in Ordnung, Chibiusa?“ fragte sie ganz Atemlos. Da drehte sich der Fremde um.„Seiya?“ fragte Bunny ganz entgeistert, „Was machst Du denn hier?“ „Hey Schätzchen, begrüßt man so einen guten Freund?“ fragte er frech zurück und grinste. Sie grinste ihn auch an und umarmte ihn erst mal. „Zufrieden? Und nun sag schon, was machst Du hier?“ „Das erzähl ich Dir nachher! Und nun sag Du erst mal, wie geht’s Dir so?“ „Hallo!“ machte sich nun Chibiusa bemerkbar „Habt ihr mich vergessen?“ „Kennst Du die kleine?“ fragte Seiya nun Bunny. „Ja, natürlich kennt sie mich!“ antwortete Chibiusa für sie. „Und wer hat dir erlaubt sie ‚Schätzchen‘ zu nennen? Sie ist mit Mamoru zusammen, Klar?“ „Dir scheint's ja wieder gut zugehen Chibiusa“, sagte Bunny und fügte genervt hinzu: „Ich kann selber für mich sprechen! Du solltest Dich lieber beeilen, Momoku wartet auf Dich!“ „Ups, das hab ich ja total vergessen!“ Und schon war sie in Richtung Momoku verschwunden. Seiya und Bunny blickten ihr etwas verwundert nach. „Hast Du Lust mit mir ein Eis essen zu gehen?“ fragte er Bunny nun. „Eigentlich bin ich ja mit den anderen zum Lernen verabredet, aber das können sie auch mal ohne mich.“ „Gut, dann laß uns gehen!“ Seiya war sichtlich erfreut über Bunnys Entscheidung.

Eine Stunde später kam Chibiusa im Tempel in Ray’s Zimmer. „Ist Bunny nicht da?“ „Nein, noch nicht. Aber wolltest Du nicht zu Momoku?“ fragte Makoto. „Ja eigentlich schon, aber die hat eine Erkältung und ihre Mutter will nicht, das ich mich anstecke“, antwortete Chibiusa. „Und wo steckt Bunny?“ wollte Ray wissen, die über das nichterscheinen von Bunny sehr verärgert war. „Vielleicht ist sie ja mit diesem Typen weg gegangen!“ „Was für ein Typ?“ wollte Ami wissen. „Ich bin vorhin fast überfahren worden und im letzten Moment hat er mich von der Straße gerissen! Dieser Typ hat es doch tatsächlich gewagt Bunny ‚Schätzchen‘ zu nennen!“ erzählte sie ganz empört. „Er hat sie Schätzchen genannt?(Ray)“ „Das kann nur Seiya gewesen sein“, sagte Minako. „Ja, ich glaube so hat sie ihn genannt“, versuchte Chibiusa zu bestätigen, aber es hörte ihr niemand mehr zu. „Dann müssen ja Taiki und Yaten auch in der Stadt sein“, vermutete Ami. „Na worauf warten wir dann noch? Laßt uns sie suchen gehen!“ forderte Makoto die anderen auf und keine zwei Sekunden später liefen sie bereits die Treppe vom Tempel hinab. Jetzt versteh ich gar nichts mehr dachte Chibiusa und machte sich auf den Heimweg.

Yaten und Taiki waren natürlich auch in der Stadt, sie hatten inzwischen Seiya und Bunny getroffen und saßen mit ihnen in der Eisdiele. Seiya konnte man ansehen, das er viel lieber mit Bunny allein gewesen wäre. Die drei erzählten Bunny gerade warum sie diesmal auf die Erde gekommen waren. „...und seitdem kann man unseren Planeten nicht mehr bewohnen und während unsere Prinzessin zu ihrer Schwester in ein anderes Sonnensystem gezogen ist, sind wir hier her gekommen, um endlich mal in frieden leben zu können“, endete Taiki. „Ha da können wir ja froh sein, das Galaxia bei uns nicht so große Schäden hinterlassen hat, hier ist nämlich schon fast alles wieder repariert“, antwortete Bunny. „Tja, wir haben auch versucht, unseren Planeten wieder aufzubauen, aber leider war dieses unmöglich“, sagte Yaten deprimiert. „Aber wir sind noch aus einem anderen Grund hier, ein anderer Planet, aus unserem Sonnensystem wurde von den Dämonen der Strange-Fighters völlig zerstört. Der König und die Königin wurden getötet, nur ihre vier Kinder haben überlebt“, erzählte Taiki weiter „es geht das Gerücht um, das die älteste, Sunstar, sich hier auf der Erde verstecken soll und wir müssen sie finden und beschützen!“ „Wieso denn das“, fragte Bunny. „Weil ihre Eltern uns sehr oft geholfen haben und hätten sie uns nicht bei dem vergeblichen Versuch geholfen unseren Planeten wieder aufzubauen, hätten sie ihren eigenen Planeten vor den Dämonen schützen können! Also sind wir ihnen das schuldig.“ „Werdet ihr wieder versuchen sie mit eurer Musik zu finden?“ „Auch, aber ich fürchte sie wird nicht darauf reagieren, schließlich ist sie noch ein kleines hilfloses Kind und kennt uns nicht! Deshalb müssen wir auch eine andere Möglichkeit finden, um sie zu finden“ sagte Seiya nun, der sich bislang aus der Unterhaltung rausgehalten hatte, weil er zu beschäftigt damit gewesen war Bunny zu betrachten, „sag mal wer war eigentlich das Mädchen von vorhin?“ „Ach das, das war meine Tochter“, grinste Bunny. „Was?“ Seiya und Taiki sahen einander verwirrt an und Yaten verschluckte sich an seinem Kaffee. „Ja, Chibiusa ist die Tochter von Mamoru und mir, in der Zukunft. Sie ist für eine Weile hier!“ „Aha“, sagten die drei, aber es war ihnen anzusehen, das sie das irgendwie nicht verstanden, wieso kennt Bunny jetzt schon ihre Tochter? dachten sie. „Ach nee? Threelights!“ sagte auf einmal eine Stimme. Als Bunny sich umdrehte standen Haruka und Michiru neben ihr. „Ich sag es dir jetzt noch einmal Bunny, paß auf dich auf! Und Du Seiya läßt gefälligst deine Hände von ihr!“ sagte Haruka scharf, dann ging sie mit Michiru weiter. „Die kann uns wohl immer noch nicht leiden“, meinte Yaten.

Die drei hatten gar nicht so unrecht, Prinzessin Sunstar war wirklich auf der Erde. Aber sie war weder hilflos, noch ein kleines Kind! Sie hatte nämlich kurz vor ihrer Flucht noch den Sonnenkristall an sich genommen, er ist ungefähr dreimal so mächtig wie der Silberkristall, aber bis lang kennt niemand die Folgen, wenn man seine ganze Energie freisetzt. Mit seiner Hilfe hatte sie sich in ein menschliches Wesen verwandelt, in Kati! Natürlich wußten Haruka und Michiru nichts davon, auch nicht das sich Kati ebenfalls in eine Sailorkriegerin, Sailor Starla, verwandeln konnte. Und Kati hatte auch keine Ahnung das Haruka und Michiru Sailor Uranus und Sailor Neptun waren. In diesem Augenblick erfuhr Kati von ihrem Kindermädchen Shila über ihren Computer, mit dessen Hilfe sie Kontakt halten konnte, das ihre Geschwister, die Zwillinge Dämian und Kenneth(8) und ihre Schwester Esela (1½), auf dem Weg zum Planeten Luma, wo sie in Sicherheit gewesen wären von den Strange-Fighters enführt wurden. Shila selbst ist nur mit knapper Mühe entkommen.

Bunny war nach dem treffen mit Threelights, schnurstracks zu Mamoru spaziert, um ihm zu erzählen, wen sie getroffen hat. Als sie gerade mit erzählen fertig war und sich in seine Arme kuscheln wollte, kligelte es an der Tür. Als Bunny öffnete, standen draußen Ami, Ray, Minako und Makoto und schrien sofort los: „Wo sind sie?“ „Sind alle drei da?“ „Bleiben sie länger?“ „Moment, moment, das könnt ihr sie heute abend selber fragen. Sie haben uns nämlich eingeladen, heute abend mit ihnen in das Mozart-Konzert zu gehen. Uns alle, einschließlich Mamoru und Chibiusa! Wir treffen uns um sieben vor der Konzerthalle.“ „Wirklich?“ fragte Minako ganz begeistert, “Ich muß sofort nach Hause und mich umziehen.“ „Wir auch!“ schrien die anderen drei und liefen auch schon los. Die sind ja schnell dachte Bunny und schloß die Tür hinter ihnen. „Ich werde dann wohl auch mal gehen, ich will mich ja noch hübsch machen.... Für Dich natürlich“, setzte sie hinzu, als Mamoru etwas eifersüchtig guckte. „Ich würde viel lieber mit dir alleine sein!“ „Werden wir doch auch, Seiya hat für uns beide eine Extra-lodge reservieren lassen. Mamoru lächelte, nahm Bunny in den Arm und küsste sie lang und innig. „Schade das morgen Schule ist, sonst könntest Du ja anschließend hier übernachten!“ „Nächstes Wochenende, versprochen!“ Dann nahm Bunny ihre Jacke und ging. Sie mußte ja Chibiusa noch alles erklären.

Um punkt sieben Uhr standen Seiya, Yaten und Taiki vor der Konzerthalle. Diesmal war nicht nur Bunny zu spät, im Gegenteil, Sie, Mamoru und Chibiusa kamen sogar noch vor den anderen. Die aber dann auch bald kamen und die Jungs aufgeregt begrüßten. Nachdem sie alle auf ihre Plätze gegangen waren, Mamoru und Bunny hatten übrigens die Lodge neben Haruka, Michiru, Setsuna und Hotaru, fing das Konzert an, aber alle spührten, das irgendetwas passieren würde. Die einzige, die ahnte was es war, war Kati, sie hatte nämlich einen Dämonendetektor und so wußte sie immer wann wo einer auftauchte. Fast immer, den das Ding war ihr mal hinunter gefallen und daher etwas beschädigt. So lief sie so schnell es ging zu Konzerthalle.
Nach dem ersten Stück auf dem Klavier gingen auf einmal die Scheinwerfer aus und gleich darauf wieder an, nur auf der Bühne stand nicht mehr der Pianist, sondern ein in Uniform gekleideter Mann mit einem Dämon. „Los saug ihnen die Energie ab“, befahl der Mann den Dämon. Die Sailor-Krieger, waren inzwischen aus dem Saal verschwunden, hatten sich verwandelt und die inneren Krieger standen nun ebenfalls auf der Bühne. Sailor Moon rief: „Wie kannst Du es wagen dieses wunderschöne Konzert zu stören? Wir sind Sailor-Krieger und stehen für Liebe und Gerechtigkeit, ich bin Sailor Moon!“ Und ich bin Sailor Merkur!“ „Sailor Mars!“ „Ich bin Sailor Venus!“ „Sailor Jupiter!“ „Und ich bin Sailor Chibi-moon!“ „Und im Namen des Mondes werden wir Dich bestrafen!“ riefen dann alle gemeinsam.
„Und ich bin Tuxedo Mask und stehe für die selben Ziele!“ rief Tuxedo Mask und sprang ebenfalls auf die Bühne. „Wer seid ihr und was wollt ihr hier?“ verlangte er gleich danach zu erfahren. „Ich bin Jessy, Offizier der Strange-Fighters und hier um jedem Menschen auf dieser Erde die Energie zu entziehen, bis wir genug haben, um diesen Planeten in die Luft zusprengen.“, gab der Mann zur Antwort. „Das werden wir nich zu lassen!“ ertönte eine Stimme. „Was denn, noch mehr?“ fragte Jessy ungläubig.
„Der Stern des Windes, Uranus ist mein Wächter und mein Herr, ich bin Sailor Uranus!“
„Der Stern des Meeres, Neptun ist mein Wächter und mein Herr, ich bin Sailor Neptun!“
„Der Stern der Unterwelt, Pluto ist mein Wächter und mein Herr, ich bin die Wächterin der Zeit, Sailor Pluto!“
„Der Stern der Todes, Saturn ist mein Wächter und mein Herr, ich bin die Wächterin des Lebens, Sailor Saturn!“
Die vier äußeren Krieger waren auf der anderen Seite der Bühne erschinen. „So jetzt seid ihr genau da, wo ich euch haben will“, sagte Jessy und schnipste mit den Fingern, im gleichen Moment fielen zwei Käfige von der Decke und Schloßen die Krieger ein. „Uranus flieg“, „Jupiter- Macht der Donner siegt“, Uranus und Jupiter versuchten, mit ihren Kräften, die Gitter aufzusprengen, aber der Donnerschlag, als auch die Planetenkugel pralten an den Stäben ab und wurden zurück geschleudert. Die Uranus-Planetenkugel traf Hoturu, die darauf hin nach hintenflog und der Donnerschlag traf Ray die zusammenbrach. „Vergebliche Mühe, ich habe die Geschichte der Erde genau studiert und kenne eure Kräfte. Ich mußte euch nur eine Falle stellen, damit ich hier ungestört nach Prinzessin Sunstar suchen kann!“ sagte Jessy gelangweilt. „Wer ist diese Prinzessin?“ fragte Neptun wärend sie Saturn auf half. Mars hatte sich auch aufgerapelt und schrie: „Das wird dir niemals gelingen!“ „Sailor-Star, lähme ihn!“ ertönte es und aus dem Zuschauerraum kam ein Blitz der den Dämonen traf, der darauf hin gegen die Wand flog. „In der Dunkeheit der Nacht,“ „und im hellen Licht des Tages,“ wir sind jederzeit bereit! Sailor-Star-Fighter!“ „Sailor-Star Maker“ „Sailor-Star Healer!“ „Gemeinsam sind wir Sailor Starlights!“ „Findet ihr diese ‚Vorstellungssprüche‘ nich etwas albern?“ fragte jemand der der sich bislang in der Obersten Lodge versteckt gehalten hatte. Nun sprang sie auf die Bühne. Sie schien auch eine Sailorkriegerin zu sein, nur trug sie eine ganz andere Uniform, weiße lange Hosen und ein weißes T-Shirt, auch trug sie kein Diadem, nur ein schmales Lederstirnband hielt ihr die langen roten Haare aus dem Gesicht. Der Dämon hatte sich gerade wieder erholt und wollte auf sie losgehen, als sie rief: „Liebeszauber verwandle ihn!“ Und schon hat sich der zuvor so schreckliche Dämon in ein süßes kleines Hündchen verwandelt, das verängstigt weg lief. „Jessy“, wandte sie sich nun an ihn, „Ich soll dich schön von Sunstar grüßen, Du sollst gefälligst ihre Geschwister frei lassen, oder Du wirst es bereuen!“ „Das werden wir ja noch sehen“, sagte Jessy und war auch schon verschwunden. Die Käfige lösten sich ebenfalls auf und die Krieger waren wieder frei. Die unbekannte wollte sich zum gehen wenden, als Fighter, sie fest hielt, „Wer bist Du und wo ist die Prinzessin?“ „Es geht Dich zwar nichts an, aber ich bin Sailor Starla und Prinzessin Sunstar ist da wo ihr sie niemals finden werdet!“ Mit diesen Worten machte sich Starla los und rannte davon. Die zurückgebliebene sahen ihr verwirrt nach. „Schon wieder neue Gegner“, Saturn hatte als erstes die Sprache wieder gefunden. „Ja ich schlage vor, das wir uns morgen am Hikawa-Tempel treffen und zwar alle!“ sagte Tuxedo Mask. Damit waren alle einverstanden, auch wenn es Haruka gegen den Strich ging, das Threelights auch kommen sollten.
Sie trennten sich, nur Threelights und die äußeren Krieger gingen noch ein Stück zusammen. „Ach Seiya“, sprach Mamoru ihn an. „Ja was ist?“ Ich möchte dich bitten, Bunny in Zukunft nicht mehr Schätzchen zu nennen!“ „Mamoru, nun werd nicht schon wieder eifersüchtig, Du weißt doch das ich nur dich liebe“, mischte sich Bunny ein. „Nein ist schon gut“, sagte Seiya verständnisvoll, „mir würde es auch gegen den Strich gehen, wenn jemand meine Freundin Schätzchen nennen würde! Dann werd ich mir wohl ein neues Schätzchen suchen müssen!“ Alle lachten und gingen dann nach Hause.
Kati, alias Sailor Starla, hat es nur knapp geschaft vor Haruka und Michiru zu Hause zu sein, da sie ja zu Fuß gehen mußte und die anderen beiden mit dem Auto unterwegs waren. Als Haruka jatzt noch einmal in ihr Zimmer kam, stellte sie sich schlafend, nur gut das Haruka nicht genauer hingesehen hat, sonst wäre ihr bestimmt aufgefallen, das Kati noch immer ihre Jeans anhatte. Als Haruka wieder zu Michiru ins ihr Schlafzimmer kam, sagte sie : „Komisch, hätte ich morgen meinen ersten Schultag könnte ich bestimmt nicht so ruhig schlafen, ich wäre total aufgerecht!“ „Tja, Kati ist auch nicht Du. Wir sollten aber aufpassen, das sie morgen auch wirklich zur Schule geht und nicht gleich den ersten Tag schwänzt!“ „Ja, das wäre ihr zu zutrauen! Ich werde sie morgen wohl besser hinbringen und dem Lehrer übergeben.“ grinste Haruka und sah Michiru zärtlich an, „aber darüber will ich jetzt nicht nachdenken, mir fällt da nämlich was besseres ein!“ „So was denn?“ fragte Michiru grinsend und schon sanken die beiden in einem entlosen Kuß aufs Bett.
 

2. Kapitel
Am nächsten Morgen saßen Ami, Mokoto, Minako und Bunny (ausnahmsweise mal pünktlich) in der Klasse und waren am rätseln, ob Threelights auch wieder zur Schule gehen würden und ob sie wieder in die selbe Klasse gehen werden. Die frage beantwortete sich von alleine, als die drei durch die Tür kamen. „Guten morgen, da sind wir wieder“, rief Seiya in die Klasse und schon waren die Drei von allen Mädchen umringt. Bunny und die anderen hatten gar keine Gelegenheit, mit ihnen zu reden. Als nun Frau Haruna mit einenm Mädchen im Schleptau die Klasse betrat, liefen alle schnell auf ihre Plätze. Frau Haruna wandte sich an Seiya, Taiki und Yaten: „Ich hab schon gehört das ihr wieder da seid, aber haltet die Mädchen nicht vom lernen ab!“ „Wer, wir doch nicht!“ sagte Yaten unschuldig. Nun wandte sich die Lehrerin an die gesamte Klasse: „Wir haben aber noch eine neue Schülerin, das ist Kati Taika, sie ist zwar erst 14, hat aber den Wissenstand, der für diese Klasse erforderlich ist.“ Kati lächelte ihre neuen Mitschüler etwas verlegen an, denn sie fühlte sich mehr als unwohl, in der Schüleruniform, schließlich haßte sie Röcke. Haruka hatte ihr vorhaben wahr gemacht und sie ihrer neuen Lehrerin übergeben, damit sie nicht schwänzen konnte. „Du kannst dich dahinten an den Fensterplatz vor Seiya setzen, Kati“, forderte sie Frau Haruna auf. Kati steuerte auf ihren Tisch zu und nahm platz, kaum hatte sie sich hin gesetzt und Frau Haruna mit dem Untericht begonnen zog ihr Seiya auch schon an den Haaren. „Mach das noch einmal und es wird dir schlechter als Schlecht bekommen!“ zischte sie ihn an. „Schon gut, schon gut. Soll nicht wieder vor kommen“, flüsterte er zurück. Meine Güte, die versteht wohl überhaupt keinen Spaß, dachte sich Seiya, aber süß ist sie schon. In der Pause hatte sie sich zurück gezogen, um darüber nach zu denken, wie sie ihre Geschwister befreien konnte, aber ihr fiel nichts ein. Nach dem Unterricht, wollte sie gerade nach Hause gehen und lief noch Seiya, Bunny, Minako, Taiki, Makoto, Ami und Yaten über den weg. Bunny sprach sie an: „Hey Kati, ich hab dich schon in der Pause gesucht, willst Du noch mit uns ins Café gehen?“ „Nee, hab keine Zeit und außerdem will ich aus dieser blöden Schuluniform raus!“ „Ach komm schon“, mischte sich Seiya nun ein, „Schätzchen!“ Er grinste. Kati wollte ihm gerade eine scheuern als jemand anderes sagte: „Sag noch einmal Schätzchen zu ihr und ich brech dir das Genick!“ Haruka war dazu gekommen um Kati abzuholen. „Hallo Haruka“, sagte Kati etwas verwirrt, „Was machst Du denn hier?“ „Ich wollte dich abholen und das war wohl auch gut so, Seiya kann man nämlich nicht trauen! Erst nennt er immer Bunny Schätzchen und nun fängt er bei dir an!“ Ohne ein weiteres Wort gingen Haruka und Kati zum Auto und fuhren los. „Was hat Kati mit Haruka zutun?“ fragte Ami ganz entgeistert. „Können wir sie ja nachher am Tempel fragen“, meinte Taiki, „Du hast aber schnell ein neues Schätzchen gefunden, Seiya“, fügte er dann schnippisch hinzu und grinste. Seiya wurde rot und nun fing Yaten auch noch an ihn aufzuziehen: „Tja, unser Seiya hält es eben nicht ohne ein Schätzchen aus!“

Nachdem Haruka Kati zu Hause abgesetzt hatte, fuhr sie mit Michiru Richtung Hikawa-Tempel. Kati ging in ihr Zimmer und wollte ihre Hausaufgaben machen, aber ihre Gedanken waren bei ihren Geschwistern. Wie soll ich sie bloß befreien? Sie brauchen mich doch und was wenn ich es nicht schaffe? Auf einmal wanderten ihre Gedanken aber zu einem anderen Thema Dieser Seiya ist total süß, ich möchte mal wissen was Haruka gegen ihn hat? Gut er ist etwas aufdringlich, aber trotzdem irgendwie sympathisch. Dann zwang sie sich doch noch ihre Hausaufgaben zumachen!

Haruka und Michiru waren inzwischen bei den anderen am Hikawa-Tempel angekommen, um mit ihnen die Lage zu besprechen. Bunny hatte ihnen inzwischen erzählt warum Starlights wieder auf die Erde gekommen sind. „Also nicht nur unsere Gegner suchen diese Prinzessin Sunstar, sondern ihr auch?“ fragt Haruka, die, wenn es um Sailoraktivitäten ging, nichts gegen Starlights einzuwenden hatte, schließlich hatten die drei das Sailor Team im Kampf gegen Galaxia ja unterstützt! „Ja“, antwortete Yaten, „Das einzige was wir wissen ist das, sie sich auf der Erde versteckt und das diese Sailor-starla weiß wo sie ist.“ „Das behauptet sie, aber vielleicht weiß sie es gar nicht“, meinte Mamoru. „Möglich wäre es allerdings, irgendjemand muß sich ja um die kleine kümmern!“ erwiderte Yaten. „Wieso?“ fragten die inneren alle Gleichzeitig. „Na weil sie noch ein Kind ist, wir haben sie zwar noch nie gesehen, aber ihre Eltern sprachen immer von ihrer kleinen.“ „Was hat Starla eigentlich damit gemeint, sie sollen Sunstars Geschwister rausgeben?“ fragte nun Hotaru. „Das würde mich auch interesieren“, pflichtete ihr Chibiusa bei. „Das wissen wir auch nicht so genau“, antwortete Taiki, „ vielleicht sind Esela, Kenneth und Dämian von den Strange-Fighters entführt worden und diese Starla ist beauftragt worden sie zu befreien. „Dieses ganze spekulieren bringt doch nichts, wir sollten lieber abwarten, vielleicht verläuft die Sache ja im Sande!“ sagte Setsuna. Die anderen waren zwar ihrer Meinung, aber entschlossen sich trotzdem wachsam zu sein. „Jetzt mal was anderes“, wechselte Seiya das Thema, „Was hast Du mit Kati zu tun, Haruka?“ Harukas Gesichtsausdruck veränderte sich zu einem warnenden und grimmigen Blick. „Sie wohnt bei uns“, antwortete Michiru für sie. „Und Du läßt deine Hände von ihr!“ fauchte Haruka ihn an, „Sie hat schon genug durchgemacht!“ Dann verließen die Outers die Gruppe. Auch Threelights machten sich auf den Weg, aber nach einem kurzen Stück, trennte sich auch Seiya von Taiki und Yaten, er wollte noch etwas alleine sein.

Auch Kati wollte nach den Hausaufgaben noch etwas spazieren gehen, es war bereits abend, da Haruka mit kochen dran war entschied sie sich nicht so schnell nach Hause zu gehen. Lieber esse ich gar nichts, als etwas das Haruka gekocht hat. Sie ging in den Park und legte sich auf die Wiese. Auch Seiya war inzwischen im Park angekommen. Er sah jemanden auf der Wiese liegen, konnte aber nicht erkennen wer es war. Ob die wohl verletzt ist fragte er sich, doch als er näher kam, erkannte er, das es Kati war, sie hatte die Augen geschlossen. Er trat leise näher und sagte dann ziemlich laut: „Na Schätzchen, wovon träumst Du?“ Kati schreckte hoch und als sie Seiya in dem dämmerigen Licht erkannte, erwiederte sie: „Von Dir... bestimmt nicht!“ Dann ließ sie sich wieder auf die Wiese zurück sinken und betrachtete die Sterne. „Schade, darf ich mich zu Dir setzen?“ „Nanu, Du bist ja doch höflicher als ich dachte!“ „Wieso?“ „Na immerhin fragst Du vorher.“ „Heißt das ja oder nein?“ „Ehm, mal überlegen, ich denke es heißt: ja!“ Seiya ließ sich ebenfalls nieder. „Sag mal was hat Haruka eigentlich damit gemeint, als sie sagte Du hättest Bunny auch Schätzchen genannt?“ Seiya wurde rot, „ja weißt Du,....ich...ich war...ich war mal in Bunny...verliebt.“ „ich dachte sie wäre mit Mamoru zusammen?“ „Ja, das war sie damals auch schon, aber...“ Seiya wußte nicht wie er ihr das erklären sollte. Da sagte Kati ganz unbefangen: „Wo die Liebe hinfällt, da wächst eben kein Gras mehr, hat meine Mutter immer gesagt.“ „Das ist aber schon lange her, sie ist jetzt nur noch eine gute Freundin für mich. Warum bist Du eigentlich noch so spät hier? Mich wunderts, das Haruka dich um diese Zeit noch alleine draußen rumlaufen läßt!“ „1. Bin ich nicht alleine, schließlich bist Du ja da, 2. kann ich auf mich alleine aufpassen und 3. Versuche ich nur dem zu entkommen, was Haruka gekocht hat!“ „Na ich glaube nicht, das Haruka mich für die richtige Gesellschaft für dich hält!“ „Und wenn schon.“ „Da Du ja, wie ich annehme noch nichts gegessen hast, darf ich dich dann zum Italiener einladen?“ fragte Seiya vorsichtig und bot ihr gallant seinen Arm an. „Warum nicht“, antwotete Kati und hackte sich bei ihm ein. Während sie so durch den Park gingen, sagte keiner von ihnen ein Wort. Auf einmal blieb Seiya stehen, drehte Kati zu sich und sah ihr in die tiefen blauen Augen. Auch Kati sah ihn verträum an. Als sich ihre Lippen gerade nähern wollten, biepste Katis Dämonendetektor. Die romantische Stimmung war dahin. „Was ist das?“ fragte Seiya genervt. „Ach das,... nichts weiter, ich muß jetzt gehen, tut mir leid. Wir sehen uns morgen in der Schule!“ Und schon lief sie davon. „Warte!“ rief Seiya ihr noch hinterher, aber sie hörte es nicht mehr. Die beiden hatten gar nicht gemerkt, das sie beobachtet wurden, nachdem Kati jetzt gegangen war, traten Yaten und Taiki hinter einem Busch hervor. „Was macht ihr denn hier?“ wunderte sich Seiya. „Ach nichts weiter und was machst Du hier? Wenn wir das Haruka erzählen!“ zog Yaten ihn auf. „Ihr werdet nichts dergleichen tun, verstanden?“ antwortete Seiya gereizt. „Seiya“, sagte Taiki streng, „mach jetzt keinen Quatsch, wir haben im Moment keine Zeit uns zu verlieben! Wir müssen Sunstar finden und die Strange-Fighters aufhalten!“ Da hörten sie einen Schrei, der von der kleinen Bühne kam, wo diesen Abend ein Vortrag über Naturheilkunde statt fand. Die drei verwandelten sich und liefen zu der Stelle. Sailor Starla, war bereits da und kämpfte mit einem Dämon und den Zuschauer war Energie entzogen worden, sie waren ohnmächtig. Starlights sahen gerade noch, wie Jessy verschwand. „In der Dunkelheit der Nacht“, rief Healer und bevor Taiki weiter reden konnte schrie Starla: „Ich hab euch schon mal gesagt, ihr sollt mit diesen albernen Sprüchen aufhören!“ Während sie das sagte, war sie einen Augenblick lang unaufmerksam und das nutzte der Dämon aus. Er verpaßte ihr einen gehörigen Energieschock, so das sie in sich zusammen sackte und geschwächt liegen blieb. „Sailor-Star strafe ihn!“ „Sailor-Star halt ihn auf!“ Mit diesen Angriffen hatte der Dämon nicht gerechnet, wurde voll getroffen und löste sich auf. „Bist Du in Ordnung?“ fragte Maker Starla. Die richtete sich gerade auf, sagte : „Danke sehr!“ Und wollte gehen. Healer rannte ihr hinterher und hielt sie fest. „Halt hiergeblieben, Du sagst uns jetzt sofort, wo Die Prinzessin ist, verstanden? Sofort!“ Doch Starla war so geschwächt, das sie erneut in sich zusammen sackte und Ohnmächtig wurde. „Was machen wir jetzt mit ihr? Wir können sie ja nicht verletzt hier liegen lassen!“ meinte Maker. Fighter holte ein nasses Tuch und legte es ihr auf die Stirn, bald darauf kam sie zu sich. „Geht’s dir besser?“ fragte Maker. Sie nickte schwach. „Hör zu, wir wollen weder dir noch Prinzessin Sunstar etwas tun, aber wir müssen wissen wo sie ist! Und was ist mit ihren Geschwistern?“ fragte Fighter. „Das ist mein Kampf und nicht euer! Es ist nich nötig, das ihr irgendetwas wißt!“ Mit diesen Worten rappelte sie sich auf und ging geschwächt davon. Starlights blieben mit fragenden Blicken zurück.
 

3.Kapitel
Als Kati am nächsten Morgen gähnend zum Frühstück kam, fragt Haruka: „Sag mal wie spät war es eigentlich, als Du gestern nach Hause gekommen bist?“ „Ich glaube halb zwöf“, antwortete sie. „Und wo warst Du die ganze Zeit?“ „Im Park.“ „Doch nicht etwa aleine?“ fragte Michiru ganz entgeistert. „Nö, Seiya war auch da!“ „Wie bitte? Du warst mit Seiya nachts im Park? Ich hab ihm doch gesagt, er soll dich in Ruhe lassen!“ sagte Haruka wütend. „Wir haben uns da ganz zufällig getroffen! Kein Grund sich aufzurägen!“ Haruka wurde ganz rot vor Zorn. „Und ob das ein Grund ist, Seiya ist kein guter Umgang für dich!“ schrie sie. „1. Ist das jawohl meine Sache und 2. weiß ich gar nicht was Du gegen ihn hast. Ich finde ihn echt nett!“ schrie sie zurück. „Nun beruhigt euch doch mal!“ versuchte Michiru den Streit zu schlichten. „Ich muß jetzt sowieso zur Schule, bis nachher!“ Mit diesen Worten nahm sie ihre Schultasche und ging. „Verstehst Du sie?“ fragte Haruka Michiru. „Ja, eigentlich schon, Seiya sieht gut aus, ist erfolgreich, charmant und irgendwie richtig nett!“ Haruka sah sie etwas gereizt an. „Aber ich liebe nur dich!“ fügte Michiru grinsend hinzu und küsste Haruka. „Ich liebe dich auch! Aber trotzdem, ich möchte nicht, das sie sich mit Seiya trift!“ sagte Haruka bestimmt.

In der Schule hat sich Kati bewusst von Seiya fern gehalten und auch nach dem Untericht ging sie so schnell sie konnte nach Hause. Sie hatte etwas Angst davor mit Seiya zu reden, Angst vor dem was er vielleicht sagen würde und Angst davor wieder mit ihm allein zu sein, obwohl sie ihn sehr mochte. Auf dem Nachhauseweg von Threelights fragte Yaten provozierend: „Was ist denn mit deiner Kati los? Es schien ja fast so, als wollte sie dir aus dem Weg gehen!“ Seiya hörte das gar nicht, er war tief in Gedanken Versunken. Ob sie wohl mit Haruka ärger bekommen hat? Ich versteh das einfach nicht! Gestern hätten wir uns fast geküsst und heute tat sie so, als hätte sie mich noch nie gesehen! „Hey Seiya, wir reden mit dir!“ wurde er jetzt aus seinen Gedanken gerissen. „Entschuldigt bitte, aber mir geht Kati nicht aus dem Kopf!“ „Du kannst einem ja direkt leid tun“, versuchte Yaten ihn erneut aufzuziehen, „immer verliebst Du dich in ein Mädchen, das nichts von dir wissen will!“ Seiya wurde rot. „Was geht das euch an? Das ist jawohl meine Sache!“ Taiki antwortete ihm: „Eigentlich schon, aber vergiß nicht was Haruka gesagt hat!“ „Sie will nicht das Du zu Kati Kontakte hast! Und wir brauchen ihre Hilfe um Sunstar zu finden!“ fügte Yaten hinzu. „Ich weiß“, antwortete Seiya geknickt, „aber was kann ich denn für meine Gefühle?“ „Vergiß nicht, das Kati bei Michiru und damit auch bei Haruka wohnt! Sie bekommt möglicherweise deinetwegen Schwierigkeiten! Willst Du das?“ mahnte Taiki. „Nein, natürlich nicht!“ „Dann halt dich von ihr fern!“ sagte Yaten. „Du hast gut reden, Du warst ja noch nie verliebt!“

Kati ging es genauso schlecht wie Seiya. Nur sie hatte noch einen Grund, sie machte sich entsetzliche Sorgen um ihre Geschwister. Sie war mit Haruka und Michiru beim Abenessen, als Haruka sie aus ihren trüben Gedanken riß. „Um noch mal auf Seiya zurückzukommen, ich möchte nicht das Du dich mit ihm triffst!“ „Und wieso nicht? Er ist doch ganz nett!“ „Findest Du, aber ich finde das er ein schlechter Umgang ist. Also halt Dich bitte von ihm fern!“ Und wenn ich das nicht mache? Es ist doch schließlich meine Sache mit wem ich mich treffe und mit wem nicht.“ „Ich kenne Seiya aber schon etwas länger als Du.“ „Sag mal Haruka, was stört dich eigentlich an ihm?“ „Einiges und ich möchte auf das Thema nicht länger eingehen. Auf jeden Fall verbiete ich dir dich noch einmal mit Seiya zu treffen!“ Mit diesen Worten stand Haruka auf und verließ das Zimmer. „Was ist denn mit der los?“ fragte Kati Michiru ganz entgeistert. „Sie macht sich eben Sorgen um dich“, antwortete Michiru, „sie möchte nicht, das Seiya dir weh tut.“ „Denkst Du eigentlich genauso über Seiya, wie Haruka?“ „Nein eigentlich nicht, aber Du solltest dich trotzdem von Seiya fern halten. Schließlich kennst Du ihn kaum.“ Das Telefon klingelte, Haruka ging im Nebenzimmer ran. „Hi Bunny,....,ja Kati ist hier, moment. Kati Telefon für Dich.“ Kati ging ins Nebenzimmer und nahm den Hörer: „ Kati Taika....Ach Bunny...ja ich komme, bist später.“ „Was wollte Bunny denn?“ fragte Haruka neugierig. „Sie hat mich gefragt, ob ich mit ihr und den anderen ins Kino gehen möchte. Irgendwann muß ich ja mal Anschluß an die Klasse finden.“ „Wird Seiya auch kommen?“ „Bitte Haruka, jetzt fang nicht schon wieder an, ich weiß nicht ob er kommen wird!“ „Ist ja schon gut, soll ich dich zum Kino fahren?“ „Ja, wäre nicht schlecht, aber Du willst ja sowieso nur sichergehen, das Seiya nicht da ist!“

Währenddessen saßen Bunny und co. im Café. Bunny kam gerade, vom Telefon zurück. „Und kommt sie?“ fragte Ami. „Ja, sie kommt.“ Warum weicht sie uns in der Schule eigentlich immer so aus?“ überlegte Makoto. „Haruka hat doch gesagt das sie schon genug durchgemacht hat, vielleicht, wird sie mit all dem nicht fertig“, meinte Ray. Minako stimmte ihr zu: „Ja, warum wohnt sie überhaupt bei Michiru und Haruka?“ „Das könnt ihr sie ja nachher selber fragen“, sagte Mamoru nun, „Ich muß los, wir haben noch ein Studenten-Treffen.“ Er küste Bunny, nahm sie noch mal fest in den Arm und ging. „Was haltet ihr davon wenn wir Threelights auch fragen ob sie mitkommen?“ fragte Minako. „Tja, ob Haruka das so recht ist, schließlich hat sie ja gesagt, das Seiya sich von Kati fern halten soll.“ Meinte Ami
skeptisch. „Wie soll die das denn mitbekommen?“ wehrte Makoto ab. „Naja, vielleicht bringt sie Kati ja“, gab Bunny Ami recht. „Dann müssen wir eben dafür sorgen, das die drei etwas später kommen“, versuchte Ray die anderen zu überreden, „Am besten, ihr geht schon mal vor, ich hole die drei und komme nach. „In Ordnung bist später!“ antworteten die anderen im Chor.

Als Haruka Kati vor dem Kino absetzte, merkte Kati erst, das sie ihren Dämonendetektor zu Hause gelassen hat. Hoffentlich taucht heute keiner auf, dachte sie. „Siehst Du Haruka“, sagte sie dann schnippisch, „kein Seiya da!“ „Ich seh’s, also bis heute Abend.“
„Hallo Leute“, begrüßte Kati die anderen. „Hallo, schön das Du gekommen bist“, sagte Ami. Dann gingen die fünf ins Kino. „Die anderen kommen auch gleich“, sagte Minako. „Welche anderen“, fragte Kati ganz entgeistert. „Threelights und Ray“, erklärte Makoto. „Ray ist eine Freundin von uns, aus einer anderen Schule“, fügte Bunny hinzu. „Da sind sie schon!“ sagte Ami und deutete auf den Eingang. Als Seiya Kati sah hellte sich seine Miene deutlich auf und er setzte sich neben sie. „Schön, das Du auch da bist, Schätzchen!“ „Ja, aber nenn mich bitte nicht immer Schätzchen!“ gab sie zurück und versuchte seinem Blick auszuweichen. Bevor sie sich noch weiter unterhalten konnten fing der Film an. Als er vorbei war, gingen sie zusammen noch was trinken. Kati konnte es leider nicht verhindern, das Seiya sich wieder neben sie setzte, ihr wurde immer komischer im Magen. „Warum wohnst Du eigentlich bei Michiru und Haruka?“ fragte Minako. „Weil meine Eltern gestorben sind. Ich bin damals aus dem Heim abgehauen und da haben mich die beiden gefunden.“ „Und wie lang ist das jetzt her?“ fragte Ami. Der tot meiner Eltern 4 Monate und das ich aus dem Heim abgehauen bin 2.“ Kati wurde immer trauriger, weil durch die Fragen alles wieder hoch kam. „Hast Du denn keine Geschwister, die sich um dich hätten kümmern können? Oder sonst irgendwelche Verwandten?“ stocherte Bunny. Da wurde es Kati zu viel, sie stand auf und verließ ohne ein weiteres Wort das Restaurant. Seiya war der einzige, der die Tränen in ihren Augen gesehen hatte. Er stand auf, sagte: „Könnt ihr nicht etwas einfühlsamer sein?“ Und ging ihr nach. Vor dem Restaurant sah er nur noch, wie sie so schnell sie konnte lief. Er rannte ihr hinterher und schrie: „Kati, warte doch!“ Kati wollte es aber nicht hören, sie lief und lief und merkte gar nicht, das sie inzwischen im Park angekommen war. Nun holte Seiya sie ein. Sie blieb endlich stehen und war total in Tränen aufgelöst. „Nun beruhig dich erstmal, komm wir setzen uns da auf die Bank.“ Sie war immer noch ganz verzweifelt, ließ sich aber von Seiya zur Bank führen. „Du sprichst nicht gerne über deine Eltern, stimmst?“ fragte Seiya behutsam. Sie schüttelte nur den Kopf. „Mußt Du auch nicht, die anderen wollten eigentlich nur nett sein, sie haben nicht gemerkt, wie sehr dich das Thema belastet.“ „Ich bin ihnen ja auch nicht böse, es wurde mir nur einfach zu viel. Ich bin noch nicht soweit, das ich über all das was geschehen ist sprechen kann.“ Sie schwiegen eine Weile, bis Kati fragte: „Stimmt es eigentlich, das ihr eine Musikgruppe seid?“ „Ja, hast Du noch nie was von uns gehört?“ „Nein, ich komm ja nicht von hier.“ „Wenn Du Lust hast, kannst Du ja am Freitag zu unserem Konzert kommen.“ Er lächelte sie an. „Mal sehen, Haruka wird davon nämlich nicht so begeistert sein!“ „Es ist schon spät, besser ich bring dich jetzt nach Hause!“ Die beiden verließen den Park und machten sich auf den Weg.

Zur selben Zeit, erhielten die 7 anderen einen Hilferuf, von Haruka und Michiru. Die beiden waren zu einer Bilderaustellung gegangen und dort war ein Dämon aufgetaucht. Sie machten sich sofort auf den Weg zur Stadthalle. Als sie dort ankamen, waren Sailor Uranus und Sailor Neptun schon voll im Kampf. Der Dämon war sehr stark
 und nicht mal mit vereinten Kräften konnten Neptun und Uranus etwas gegen ihn ausrichten. „Merkur- Macht des Wassers sieg!“ „Mars- Macht des Feuers sieg!“ Der Dämon wurde schwer getroffen, aber nur gering geschwächt. „Wird auch Zeit das ihr kommt! Sollen wir denn alles alleine machen?“ fragte Uranus etwas gereizt. „Es ging nicht schneller! Tut uns leid“, entschuldigte sich Merkur. „Vorsicht!“ schrie Maker und schupste Merkur zur Seite. Der Dämon hatte einen Angriff gestartet, ohne das Merkur das bemerkt hatte. „Danke! Du hast mir das Leben gerettet!“ „Schon okay!“ „Das wirst Du bereuen!“ schrie Jupiter. „Macht des Donners sieg.“ Der Dämon flog gegen die Wand. „Nun mach schon, Sailormoon!“ schrie Neptun. Sailormoon nahm ihren Mondstab und rief: „Macht des Lichtes, sieg und Heile!“ Der Dämon wurde von dem Licht geblendet und zerfiel schließlich zu Staub. „Das war knapp!“ stöhnte Minako, nachdem sie sich zurück verwandelt hatten. „Wo ist eigentlich Seiya?“ fragte Haruka mißtrauisch. „Seiya ist...“, wollte Bunny antworten als Taiki ihr über den Mund fuhr. „Der ist zu Hause, er fühlte sich nicht gut!“ Bunny sah Taiki etwas verwirrt an, sagte aber nichts. „Na, typisch für ihn! Und wo ist Kati?“ „Die ist vorhin plötzlich gegangen, als wir sie nach ihren Eltern gefragt haben“, erklärte Ami. „Dann sollten wir lieber mal nach ihr sehen, Du weißt wie nah ihr das Thema geht!“ sagte Michiru zu Haruka. „Ja, ich glaube Du hast recht!“ antwortete sie. Die beiden verabschiedeten sich und fuhren nach Hause. „Sag mal, Taiki“, wandte sich Bunny nun an ihn, „warum hast Du mich vorhin unterbrochen und Haruka angelogen?“ „Man bist Du blöd!“ sagte Yaten, „Weil Haruka nicht will, das Seiya sich mit Kati trifft!“ „Ach ja, stimmt ja.“ Also pass in Zukunft auf, was Du in ihrer Gegenwart sagst!“ mahnte Makoto. „Genau!“ stimmte ihr Ray zu, „oder willst Du das Kati ärger bekommt?“

Zur selben Zeit kamen Kati und Seiya vor Harukas Haus an. Kati war schon wieder viel fröhlicher. „Danke das Du mich aufgeheitert hast!“ bedankte sich Kati. „War mir ein vergnügen!“ Er lächelte sie an. „Sehen wir uns morgen, nach der Schule?“ fragte Kati. „Nein tut mir leid, aber wir haben Studioaufnahmen!“ Beide sahen sich ein wenig entäuscht an. „Kommst Du wenigstens am Freitag? Bitte!“ „Ich denke schon“, sie lächelte ihn an, „notfalls schleiche ich mich raus!“ „Schlaf schön und träum was schönes, Schätzchen!“ „Du auch!“ Sie küsste ihn auf die Wange und ging ins Haus. Er sah ihr noch einen Augenblick lang nach und machte sich dann auf den Heimweg.

Kurze Zeit später kamen Haruka und Michiru nach Hause. „Ich seh mal nach, ob sie schon schläft“, sagte Michiru leise und betrat ihr Zimmer. „Ihr seid ja schon zurück! Wie war die Ausstellung?“ fragte Kati. „Du schläfst ja noch gar nicht!“ „Nein, mir gehen zu viele Sachen im Kopf herum!“ „Deine Eltern?“ fragte Haruka, die jetzt auch das Zimmer betrat. „Ja, auch!“ „Was denn noch?“ „Nichts besonderes! Ich glaube es ist besser wenn ich jetzt schlafe! Gute nacht, ihr beiden!“ „Ja, schlaf schön“, sagten die beiden und verließen das Zimmer.

4.Kapitel
Als am nächsten morgen Taiki, Yaten und Seiya den Schulhof betraten, kamen Ami, Minako, Makoto und Bunny sofort auf sie zu gestürmt. „Nun sag schon Seiya“, fragte Minako sofort, „Was hatte Kati?“ „Sie ist über den Tod ihrer Eltern anscheinend noch nicht hinweg. Mir hat sie auch nichts erzählt.“ „Hast Du sie denn nicht mehr eingeholt?“ fragte Makoto verständnislos. „Doch hab ich, aber sie wollte nicht über das Thema reden! Und dazu drängen wollt ich sie nicht.“ „Sie muß einiges durchgemacht haben“, fügte Yaten hinzu. „Vielleicht sollten wir uns ein bißchen um sie kümmern“, schlug Bunny vor. „Ja, das wäre nicht schlecht, aber erwähnt das Thema nicht!“ antwortete Seiya. „Aber es wäre besser für sie, wenn sie darüber reden würde“, meinte Ami. „Ja, find ich auch!“ stimmte ihr Taiki zu. „Aber wir können sie ja nicht dazu zwingen! Ich finde wir sollten einfach versuchen, sie etwas von ihrem Kummer abzulenken!“ sagte Makoto. Es klingelte, die 7 gingen in ihre Klasse. Kati saß bereits an ihrem Platz. Seiya kam auf sie zu und fragte: „Na, geht’s dir wieder besser, Schätzchen?“ „Ja, etwas!“ „Das ist schön.“ Er setzt sich auf seinen Platz. Bunny sagte: „Du Kati, tut mir leid wegen gestern! Hast Du Lust, heute nach der Schule, mit uns bei Ray zu lernen?“ „Warum nicht!“ antwortete Kati, „ich muß nur erst nach Hause!“ Da kam der Lehrer rein und alle rannten auf ihre Plätze.

So vergingen die nächsten zwei Tage wie im Flug. Am Freitag abend ging Kati, mit Bunny und Co. zum Threelights Konzert, Haruka und Michiru waren übers Wochenende weggefahren und so konnte sie ungehindert hingehen. Die 7 saßen auf ihren Plätzen und warteten auf den Konzertbeginn. „Du hast wirklich Glück, das Haruka und Michiru nicht da sind“, sagte Chibiusa zu Kati. „Ja, das habe ich! Sonst wäre ich wohl kaum hier.“ „Paß bloß auf, das Haruka es nicht doch rausbekommt!“ riet Ray ihr. „Was hat sie eigentlich gegen Seiya und die anderen?“ fragte Kati verständnislos. „Michiru hat mal gesagt, das Haruka Männer hast, die bei Frauen ankommen!“ erklärte Ami. „Das verstehe wer will,“ sagte Minako. „Kommst Du nachher noch mit hinter die Bühne?“ fragte Makoto. „Geht denn das so einfach?“ „Ja klar, schließlich haben uns die Jungs persönlich eingeladen!“ „Seid leise, das Konzert fängt an!“ sagte Chibiusa genervt, obwohl Seiya auf sie anfangs nicht den besten Eindruck gemacht hat, mochte sie die Jungen inzwischen ganz gerne, besonders Yaten gefiel ihr. Kati beobachtete das Konzert gebannt, schließlich war es das erste Konzert das sie miterlebte, da es sowas auf Starla nicht gegeben hatte. Seiya nahm immer wieder Blickkontakt zu ihr auf und lächelte sie an.

Nach dem Konzert gingen die sieben zu der Garderobe von Threelights. „Schön das ihr gekommen seid“, begrüßte Taiki die anderen. Seiya freute sich Kati zu sehen, aber beide waren sehr zurückhaltend, da die anderen dabei waren. „Euer Konzert war einfach super“, schwärmte Chibiusa. „Danke, freut mich das es dir gefallen hat“, sagte Seiya, „Und wie hat es dir gefallen Schätzchen?“ „Ich hab Dir schon mal gesagt, Du sollst Bunny nicht Schätzchen nennen!“ fuhr Chibiusa ihn an. „Aber er meint doch gar nicht mich, er meint Kati!“ Bunny verpasste ihr ein Kopfnuß. „Mir hat es auch sehr gut gefallen!“ sagte Kati und lächelte Seiya an. Auf einmal hörten sie Schreie, die aus der Halle kamen. Sehr viele Fans waren noch dort geblieben, in der Hoffnung Threelights würden eine Zugabe geben. Die drei Jungs liefen in die Halle und die Mädchen wollten ihnen folgen, da sagte Ray: „Kati, Du wartest hier!“ Nachdem Kati allein in der Umkleide war rief sie: „Macht von Starla mach auf!“ Nach ihrer Verwandlung machte sie sich ebenfalls auf den Weg. Allerdings mußte sie erst durch den Hinterausgang hinaus, sonst hätte den anderen etwas auffallen können. Die neun hatten sich hinter einer Kulisse versteckt und erst mal beobachtet was dort vorging. Jessy war mit einem Dämonen aufgetaucht, der den Fans die Energie aussaugte. „Wir sollten uns endlich verwandeln!“ sagte Ami. „Macht der Merkurnebel, mach auf!“ „Macht des Mondlichts, mach auf!“ „Macht der Marsnebel, mach auf!“ „Macht der Venusnebel, mach auf!“ „Macht der Mondherzen, mach auf!“ „Macht der Jupiternebel, mach auf!“ Macht des Star-fighter, mach auf!“ „Macht des Star-healers, mach auf!“ „Macht des Star-maker, mach auf!“
„Halt sofort aufhören!“ rief Sailormoon, als die neun aus ihrem Versteck hervor getreten war. „Wir sind das Sailor Team und stehen für liebe und Gerechtigkeit! Und im Namen des Mondes werden wir dich bestrafen!“ Sailor Starlights haben diesmal auf ihre Sprüche verzichtet, wahrscheinlich haben sie geahnt, das Sailor Starla nicht weit war! Starla lief so schnell sie konnte um das Gebäude herum, doch als sie den Saal betrat, hatten die anderen den Dämon gerade besiegt, aber Jessy bemerkte sie. „Sailor Starla!“ rief er. „Ich habe schon auf dich gewartet!“ „Hast Du das? Ich sag es dir jetzt nochmal, laß Dämian, Kenneth und Esela frei!“ „Dann wär ich ja schön blöd!“ Mit diesen Worten verschwand er. Auch Starla wollte sich zum gehen wenden, als Starlights sie erneut aufhielten: „Sag uns wenigstens wie es der Prinzessin geht!“ wurde sie von Maker aufgefordert. „Wir wollen ihr doch wirklich nichts tun“, fügte Sailormoon hinzu. „Es geht ihr gut und ich soll euch sagen, das ihr sie in Ruhe lassen sollt!“ „Wieso? Wir wollen ihr doch nur helfen!“ rief Healer empört. „Sie will aber keine Hilfe von euch!“ schrie Starla zurück und lief davon. „Ich glaube wir sollten mal nach Kati sehen“, sagte Seiya, „die macht sich wahrscheinlich schon Sorgen!“ Nachdem sich die neun zurückverwandelt hatten gingen sie in die Gardrobe, aber da Kati es für besser gehalten hatte nicht mehr zurück zu gehen, war sie nicht dort. „Hoffentlich ist ihr nichts passiert!“ Seiya machte sich jetzt große Sorgen. „Sie hatte bestimmt keine Lust zu warten, sie wird nach Hause gegangen sein“, meinte Yaten. „Hat einer von euch ihre Telefonnummer?“ fragte Seiya.

Als Kati durch die Haustür kam, hörte sie bereits das Telefon klingeln. Sie hob den Höhrer ab. „Ja, hallo hier bei Tenoh.“ „Ach da bist Du, ich hab mir schon Sorgen gemacht!“ Seiya hatte von Bunny die Nummer bekommen und war gleich zur nächsten Telefonzelle gelaufen. „Um mich? Mir passiert schon nichts!“ anwortete sie. „Warum hast Du denn nicht gewartet?“ „Ich dachte ihr kommt nicht wieder.“ „Tut mir leid, das es so lange gedauert hat.“ „Ist doch nicht so schlimm, Du ich bin müde, ich gehe schlafen.“ „Sehen wir uns morgen?“ „Ja, sehr gerne. Holst Du mich ab?“ „Ja, bis morgen, Ciao!“ „Ciao.“ Kati legte den Hörer auf und legte sich aufs Bett. Sie dachte nach, über Seiya und darüber wie sie endlich ihre Geschwister befreien konnte.

Am nächsten morgen stand Seiya pünktlich um 10 Uhr vor ihrer Haustür. Die beiden gingen erstmal einen Stadtbummel machen. „Wirklich gut das Haruka nicht da ist, sonst hätte die mich heute morgen bestimmt umgebracht!“ „Tja so ist sie nun mal, glaubt immer sie müßte auf mich aufpassen!“ Die beiden bummelten ein wenig durch die Stadt, gingen Eis essen und landeten schließlich mal wieder im Park. „Mich wunderts, das Minako, Ray, Ami und Makoto dich heut mal nicht in Beschlag genommen haben. Die hängen doch sonst wie Kletten an dir!“ Seiya wurde rot. „Das liegt wohl daran, das ich mich heute morgen heimlich weggeschlichen habe. Yaten und Taiki wissen auch nicht wo ich bin.“ Die beiden setzten sich auf die Wiese und plauderten eine Weile.

Zur selben Zeit trafen sich Bunny und Co. mit Taiki und Yaten am Tempel. „Wo ist denn Seiya?“ fragte Ray ganz enttäuscht. „Der ist heute morgen schon sehr früh weggegangen, wir wissen auch nicht wohin“, antwortete Taiki. „Sicher trifft er sich heimlich mit Kati!“ fügte Yaten hinzu. „Wie bitte?“ fragten die Mädchen im Chor. „Wahrscheinlich nutzen es die beiden aus, das Haruka und Michiru nicht da sind“, meinte Taiki. „Warum sollten sie?“ fragte Bunny ganz entgeistert? „Mensch Bunny, hast Du noch nicht gemerkt, das die beiden in einander verknallt sind?“ fragte Ray sie genervt. „Die beiden sind was?“ fragte Chibiusa, „also ich hätte Kati einen besseren Geschmack zu getraut.“

Gegend Abend hatte Seiya Kati noch in eine Disco eingeladen. Um 12 Uhr machten sich die beiden dann auf den Heimweg. Vor dem Haus unterhielten sich die beiden noch ein wenig. „Kati, ich muß dir was sagen und unterbrich mich bitte nicht!“ „Ja, was ist denn?“ Sie lächelte ihn an und er wurde rot. „Ich hab ...mich...in dich.... verliebt!“ stotterte er und wurde noch roter. Kati sah ihn etwas verlegen an, wurde auch rot, nahm aber dann ihren ganzen Mut zusammen und sagte: „Ich hab mich auch in dich verliebt!“ Die beiden waren jetzt so rot wie Tomaten. Sie sahen sich in die Augen und küsten sich. „Sehen wir uns morgen?“ fragte Seiya sie erwartungsvoll. „Haruka und Michiru kommen morgen wieder, ich glaube kaum, daß das gehen wird. Du weißt ja wie sie über dich denkt.“ „Bitte!“ „Ich versuche morgen abend in den Park zukommen! Aber ich kann dir nichts versprechen.“ „Ich werde auf jeden Fall da sein!“ Die beiden küßten sich noch einmal, dann ging sie ins Haus. Seiya sah ihr noch lange verträumt nach und ging schließlich auch.

Als er nach Hause kam, warteten Taiki und Yaten bereits auf ihn. „Wo warst Du den ganzen Tag?“ „Ich? Ach nirgends!“ Yaten stocherte weiter: „Du wirst dich doch nicht etwa mit Kati getroffen haben?“ „Geht dich das was an?“ fragte Seiya genervt. „Also doch!“ schloß Taiki aus seiner Reaktion. „Und wenn schon, das geht nur uns beide etwas an! Ich geh jetzt schlafen!“ Seiya ging in Richtung seines Zimmers, als Yaten ihm noch hinterher rief: „Träum schön von deiner Kati!“ Das war zuviel, Seiya ging auf Yaten los, Taiki konnte die beiden nur mit Mühe trennen. „Nun hört schon auf, das bringt doch nichts!“ Die beiden Streithähne ließen von einander ab und Seiya ging in sein Zimmer. „Den hat es wohl ganz schön erwischt!“ meinte Yaten und hielt sich den Kopf, Seiya hatte wohl ganz schön zugelangt. „Laß ihn doch! Vielleicht wird er ja diesmal glücklich!“ „Ja, die Sache damals mit Bunny war schon der Hammer.“ „Aber wir müssen aufpassen, das er sich nicht mit Haruka anlegt, das können wir nicht gebrauchen.“
 

5.Kapitel
Drei Monate später.
Jessy hatte sich noch oft blicken lassen, aber die Sailorkrieger haben seine Dämonen immer besiegt. Den Starlights fehlt weiterhin jede Spur zu Prinzessin Sunstar. Und Kati konnte ihre Geschwister bislang nicht befreien. Dafür war sie aber mit Seiya sehr glücklich, obwohl sie sich nur heimlich treffen konnten, weil Haruka ihre Meinung über ihn immer noch nicht geändert hatte. Es war Samstag morgen, Kati saß mit Haruka und Michiru am Frühstückstisch. „Was hast Du denn heute vor, Kati?“ „Ich weiß noch nicht, vielleicht geh ich etwas bummeln!“ Sie war mit Seiya verabredet, wollte es Haruka aber nicht sagen. „Ich muß jetzt los“, sagte Haruka und machte sich auf den weg zur Rennbahn, Michiru brachte sie noch zur Tür. Draußen sagte sie: „Wir sehen uns nachher am Hikawa-Tempel!“ Die beiden verabschideten sich und Haruka fuhr los. Als Michiru wieder in die Küche kam sagte Kati: „Gut das sie weg ist, ich würd nämlich ganz gern was mit dir bereden!“ „Was denn?“ fragte Michiru ganz verwundert. „Weißt Du, es geht um.... es geht um.....Seiya“, brachte sie schließlich heraus. „Kannst Du nicht mal mit Haruka reden, das sie ihre Meinung über ihn ändert?“ „Wieso?“ „Nun ja wir sind seit drei Monaten zusammen!“ sagte Kati und wurde rot. „Ist das dein Ernst?“ „Ja, ist es. Ich liebe ihn!“ „Na gut, ich werd sehen was ich tun kann! Aber ich glaube nicht, das Haruka davon allzu begeistert sein wird.“ „Du kriegst das schon hin! Ich muß jetzt auch los, ich bin nämlich noch mit ihm verabredet!“ Sie ließ Michiru einfach stehen und rannte zum Park. Na die hat‘s ja erwischt, dacht Michiru und begann den Tisch abzuräumen.

Im Park wartete Seiya bereits auf sie. Die beiden fielen sich in die Arme und küssten sich. „Ich hab eine Überraschung für dich!“ sagte Kati. „Was denn?“ fragte Seiya ganz aufgeregt. „Ich habe mit Michiru geredet, sie hat mir versprochen mit Haruka zu reden, das sie ihre Meinung über dich ändert!“ „Soll das heizen, das Du Michiru von uns erzählt hast? Bist Du verrückt geworden?“ Kati wurde blaß, „Ich habe nun mal dieses ewige Versteck spielen satt! Und ich will, das Haruka dich als meinen Freund akzeptiert!“ „Aber das wird sie nicht, im Gegenteil sie wird dir verbieten mich zu treffen!“ Kati sah ihn ängstlich und enttäuscht an. „Ich habe das Gefühl, das Du dich gar nicht mit Haruka vertragen willst! Dabei hätten wir uns nie kennengelernt, wenn sie nicht gewesen wäre!“ Kati drehte sich um und wollte weglaufen, aber Seiya hielt sie fest. „Es tut mir leid! Ich wollte nicht deine Gefühle verletzen, ich weiß ja, das sie viel für dich getan hat. Ich versuche mich mit ihr zu vertragen! Okay?“ Kati nickte. „Ich muß dir aber auch noch was sagen, Schätzchen! Komm setzen wir uns.“ Die beiden setzten sich auf die Wiese und Kati kuschelte sich an Seiya. „Es ist so, ich liebe dich! Und ich möchte keine Geheimnisse vor dir haben.“ Seiya wollte ihr gerade sagen, das er Sailor Star Fighter ist, als sie ihn unterbrach. „Nein“, sagte sie hastig, „Ich will es nicht wissen.“ „Wieso nicht?“ fragte Seiya verständnislos. „Weil ich auch meine Geheimnisse habe und die kann ich dir nicht erzählen!“ „Und wieso kannst Du das nicht?“ „Es geht eben nicht! Tut mir leid!“ „Ja, mir auch! Ich dachte Du würdest mir vertrauen! Aber da hab ich mich wohl geirrt!“ Seiya stand auf und lief enttäuscht weg. Kati kamen die Tränen. Tut mir leid Seiya, aber ich kann es dir nicht sagen! dachte sie. Auch Seiya kamen die Tränen. Warum vertraut sie mir bloß nicht? Ich liebe sie doch!

Am Nachmittag trafen sich Threelights, Haruka, Michiru, Setsuna, Hotaru und Bunny und Co. am Hikawa-Tempel. Yaten eröffnete das Gespräch: „Heute Nacht hat die Prinzessin zu mir Kontakt aufgenommen, sie sagte das Prinzessin Sunstar das Sonnenzepter und den Sonnenkristall mitgenommen hat!“ „Aber sie weiß doch gar nicht wie man damit umgeht“, sagte Taiki. „Was ist das denn überhaupt?“ fragte Hotaru. „Der Sonnenkristall, soll eine der Stärksten Mächte sein, die in dieser Galaxie existieren und das Sonnenzepter ist zum einen das Zeichen für die Königliche Familie von Starla, zum andern braucht man es um den Sonnenkristall einzusetzen“, erklärte Yaten. „Habt ihr eigentlich inzwischen eine Ahnung, warum sich Sunstar nicht bei euch meldet?“ fragte Mamoru. „Nein, keine“, sagte Seiya depremiert, er mußte ständig an den Streit mit Kati denken, hatte er vielleicht zu heftig reagiert? „Doch“, sagte Taiki, „mir ist heute Nacht eingefallen, das ihr Cousin Prinz Malan uns doch nicht besonders leiden kann.“ „Da ist er nicht der einzige!“ grinste Haruka, dafür verpasste ihr Michiru allerdings gleich einen Rippenstoß. „Vielleicht, hält sie ja zu ihm und will deswegen von uns keine Hilfe!“ fügte Taiki hinzu. „Ja, da könntest Du recht haben“, meinte Seiya. „Wir müssen aber einen Weg finden, wenigstens mit ihr zu reden!“ sagte Ami, „Vielleicht hört sie ja auf uns.“ Sie überlegten noch eine weile hin und her, kamen aber zu keiner Lösung. Also verabredeten sie sich für den nächsten Mittag.

Auf der Fahrt nach Hause wollte Michiru, mit Haruka über Kati und Seiya sprechen. „Soll das heißen, das die beiden sich die ganzen letzten Monate heimlich getroffen haben?“ Haruka wurde Fuchsteufelswild. „Nun reg dich mal nicht auf!“ versuchte Michiru sie zu beruhigen. „Ich soll mich nicht aufregen? Kati hat uns die ganzen letzten Monate belogen und ich soll mich nicht aufregen?“ „Sie hatte Angst vor deiner Reaktion, sie liebt Seiya nun mal!“ verteidigte Michiru Kati.

Als die beiden Zuhause ankamen, hatte es bereits begonnen zu regnen. Sie betraten das Haus und Kati saß in ihrem Zimmer und machte Hausaufgaben. „Kati!“ brüllte Haruka, „komm sofort her! Oh nein, dachte Kati, anscheinend hat Michiru ihr von Seiya und mir erzählt und sie hat ihre Meinung über Seiya nicht geändert. Kati kam aus ihrem Zimmer und fragte etwas ängstlich: „Was ist los?“ „Was los ist?“ fragte Haruka, „Du hast uns die ganzen letzten Wochen angelogen, das ist los!“ Bevor Kati antworten konnte, hatte Haruka ihr schon so eine gescheuert, das sie in die nächste Ecke flog. Michiru wurde es nun zuviel, sie stellte sich zwischen die beiden, aber das war gar nicht mehr nötig. Kati stand auf und lief so schnell sie konnte aus dem Haus in den Regen. Haruka wollte ihr nachlaufen, wurde aber von Michiru aufgehalten. „Laß sie sich erstmal beruhigen und was viel wichtiger ist, beruhig Du dich erstmal!“ „Ja, ich weiß! Ich hätte sie nicht schlagen sollen“, gab Haruka kleinlaut zu.

Kati war in den Park gelaufen und setzte sich unter einen Baum, dort ließ sie ihren Tränen dann freien lauf. Inzwischen war es bereits dunkel geworden. Auch Seiya wußte nicht mehr was er tun sollte, er war ebenfalls in den Park gegangen, um nachzudenken. Durch meine Überreaktion, hab ich sie bestimmt für immer verloren, dachte er. Als er ein Stück weiter gegangen war, erblickte er jemanden unter einem Baum, der bei dem Regen völlig durchnässt sein mußte. Er ging auf sie zu und erkannte sie schließlich. Kati hatte die Knie angezogen und den Kopf gesenkt, so das sie ihn nicht bemerkte. Er legte ihr seine Jacke um die Schultern und sagte: „Was machst Du hier? Du wirst dich noch erkälten!“ sagte er fürsorglich. Als Kati ihn erkannte fiel sie ihm um den Hals und weinte bitterlich. „Was ist passiert?“ „Haruka hat mich geschlagen!“ schluchzte sie, „Oh Seiya Du hattest ja so recht, ich hätte Michiru nichts sagen sollen!“ „Nein, Du hast richtig gehandelt! Wir können uns doch nicht unser Leben lang verstecken!“ Er nahm sie in den Arm. „Was auch passiert, ich werde zu dir halten!“ versprach er ihr. „Ich kann dir meine Geheimnisse trotzdem nicht anvertrauen!“ sagte sie. „Das mußt Du auch nicht, aber wenn Du irgendwann doch mal darüber reden willst, ich bin immer für dich da.“ Die beiden küßten sich. „Komm“, sagte Seiya dann, „Du mußt aus den nassen Sachen raus, sonst erkältest Du dich wirklich noch. Wir gehen zu mir!“ „Das geht nicht“, wehrte Kati ab, „da wird Haruka mich doch als erstes suchen!“ „Gut, dann gehen wir eben in ein Hotel! Ich lauf eben nach Hause, hol ein par Sachen und wir treffen uns dann in der Halle des Universum-Hotels!“ Mit diesen Worten lief er auch schon los. Kati lächelte ihm hinterher, zog sich seine Jacke enger um die Schultern und machte sich dann auf den Weg.

Seiya kam nach Hause und stürzte sofort in sein Zimmer, um einige Sachen zusammen zupacken. Es klingelte, Taiki öffnete die Tür. „Haruka, was machst Du denn hier?“ Taiki war sichtlich überrascht und auch Yaten kam nun zur Tür. „Ist Kati hier?“ fragte Haruka ganz aufgeregt. „Nein ist sie nicht. Wieso? Hat es ärger gegeben?“ „Ja, wir haben uns gestritten und seit dem ist sie verschwunden. Ist sie auch wirklich nicht hier?“ „Nein, Seiya ist eben nach Hause gekommen und er war alleine“, sagte Yaten. „Na dann entschuldigt die Störung, wenn sie sich melden sollte, ruft uns bitte sofort an!“ „Ja machen wir“, versprach Taiki. Kaum war Haruka weg, schlich sich Seiya aus der Wohnung.

Kati wartete schon in der Hotelhalle. Er nahm sie in den Arm und gab ihr einen Kuß. Dann sagte er: „Du hattest recht, Haruka ist bei uns aufgetaucht, sie schien sich große Sorgen zu machen.“ „Das ist mir egal!“ antwortete Kati. „Willst Du nicht wenigstens anrufen und sagen das es dir gut geht?“ „Nein! Das will ich nicht.“ „Gut, das ist deine Entscheidung. Ich geh dann mal und reserviere zwei Zimmer.“ „Wieso zwei? Eins reicht doch. Ich möchte sowieso nicht alleine sein.“ „Wie Du meinst!“ Seiya reservierte ein Zimmer und ging dann mit Kati nach oben auf das Zimmer. „Du solltest als erstes mal ein heißes Bad nehmen, damit Du dir nicht noch eine Lungenentzündung holst!“ Sie nahm ein par Sachen aus Seiyas Tasche und ging dann ins Bad. Nach einer guten halben Stunde war sie fertig. Seiya lag auf dem Bett und sah auf als sie herein kam. „Mein Schlafanzug steht dir aber gut!“ grinste er Kati an. „Ja, ist auch sehr bequem!“ lächelte sie zurück. Er stand auf und nahm sie in den Arm. „Das Lächeln gefällt mir viel besser, als die Tränen!“ sagte er liebevoll. Dann sanken die beiden aufs Bett und küssten sich. „Bist Du sicher, das Du es willst?“ fragte Seiya vorsichtig. „Ganz sicher! Ich liebe dich!“ „Ich dich auch!“ Die beiden versanken in einem entlosen Kuß.

Haruka war inzwischen wieder zu Hause. „Ich hab sie überall gesucht, aber nirgends eine Spur!“ sagte sie deprimiert. „Sie wird sich morgen bestimmt melden!“ versuchte Michiru sie zu beruhigen.

Am nächsten Morgen wachte Kati in Seiyas Armen auf, er schien noch zu schlafen. Sie küßte ihn, dann stand sie auf und zog sich an. Sie ging zu Fenster und schaute hinaus. Sie erschrak leicht, als sie auf einmal von hinten umarmt wurde. „Morgen Schätzchen!“ Seiya war inzwischen auch aufgewacht und hatte sich herangeschlichen. „Guten morgen Seiya!“ Kati starrte unbeirrt aus dem Fenster, auf einmal sagte sie: „Wie kommt der denn hierher?“ Seiya folgte ihrem Blick und fragte: „Kennst Du den Typen?“ „Ja, tu ich!“ Sie drehte sich zu Seiya um und lächelte ihn an. „Ach und wer ist es?“ „Das ist nicht so wichtig. Sei mir bitte nicht böse, aber ich muß jetzt gehen!“ „Na er scheint ja doch wichtig zu sein, wenn Du mich seinetwegen schon verläßt!“ Seiya schien eifersüchtig zu sein. „Ich liebe nur dich! Aber ich muß mit dem da unten etwas klären! Ich melde mich bei dir!“ Sie küßte ihn noch mal und verließ dann den Raum. Seiya blickte aus dem Fenster, er sah wie Kati auf den jungen Mann zulief und ihm um den Hals fiel und dann in sein Auto einstieg und mit ihm zusammen weg fuhr. Jetzt kam Seiya die Sache mehr als spanisch vor.

Im Auto waren nicht nur die beiden, sondern noch ein Mädchen in Katis Alter. „Schön, das ihr beide endlich da seid!“ sagte Kati. „Ja, Sunstar“, antwortete der junge Mann, „es hat ne Zeit gedauert, bis wir dich gefunden haben!“ „Ja, aber so konnten mich die Strange-Fighters wenigstens auch nicht finden!“ „Wir haben einen Plan, wie wir deine Geschwister befreien können!“ sagte das Mädchen. „Echt?“ „Ja“, antwortete der junge Mann, der übrigens Malan, Sunstars Cousin und das Mädchen war seine Schwester Silina. „Wie heißt ihr eigentlich in dieser Welt?“ fragte Kati. „Martin und Silvia Taika“, antwortete Silina. „Was habt ihr jetzt eigentlich für einen Plan?“ „Später, erstmal holen wir deine Sachen!“ sagte Martin bestimmt. „Übrigens, Starlights sind auch auf diesem Planeten!“ „Du hast dich ja hoffentlich nicht mit ihnen eingelassen?" fragte Silvia. „Nein, natürlich nicht!“

Seiya war inzwischen bei den anderen am Hikawa-Tempel angekommen. „Weißt Du wo Kati ist?“ fragte Haruka ihn gleich als erstes. „Sie ist heute morgen mit irgend so einem Typen weggefahren!“ „Warum habt ihr nicht angerufen, das sie bei euch war? Wir haben uns Sorgen gemacht!“ fragte Michiru. „Sie war nicht bei uns“, sagte Yaten. „Nein“, bestätigte Seiya, „Kati und ich haben in einem Hotel übernachtet. Sie wollte euch nicht anrufen!“ „Wisst ihr inzwischen was neues von dieser Sunstar?“ fragte Ray. Keiner von ihnen hatte Kati bemerkt, die herangetreten war, sie hatte zu Hause einen Zettel vorgefunden, das Haruka und Michiru hier waren und wollte sich verabschieden. Als sie ihren richtigen Namen hörte versteckte sie sich schnell. Ami sagte: „ Mit Sailor Starlights will sie nichts zu tun haben, aber vielleicht redet sie ja mit uns!“ Da trat Kati aus ihrem Versteck hervor und fragte empört: „Was? Ihr seid die Sailor Krieger? Und ihr Seiya, Starlights?“ „Kati wo kommst Du denn her?“ „Ich hab euch was gefragt!“ Kati war ganz aufgeregt. „Ja“, antwortete ihr Haruka, „Wir sind das Sailor Team und Threelights sind Sailor Starligts!“ Kati war geschockt und traurig, sie wandte sich um und wollte gehen. „Warte!“ rief Bunny, „Das ändert nichts an unserer Freundschaft!“ „Doch, das tut es!“ antwortete Kati, „weil ich Sailor Starla bin!“ Sie rannte davon. Seiya und Haruka wollten ihr nachlaufen, wurden aber von einem riesigen Gesicht, das plötzlich über der Stadt erschien, aufgehalten. Es war das Gesicht von Jessy, er sagte: „Prinzessin Sunstar, ich weiß das Du da unten irgendwo bist! Wenn Du deine Geschwister wieder sehen willst, dann komm jetzt in den Park!“ Die Sailorkrieger waren geschockt, liefen aber trotzdem zum Park, schließlich wollten sie ja diese Prinzessin finden. Sie hatten sich verwandelt und standen nun Jessy gegenüber, die Kinder waren hinter ihm gefesselt. „Laß die Kinder frei, Du Feigling!“ rief Sailor Mars. „Wenn überhaupt, dann laß ich sie erst frei, wenn Sunstar hier ist.“ Es begann ein harter Kampf, in dem die Sailorkrieger anscheinend den kürzeren ziehen würden, doch plötzlich ertönte eine Stimme: „Aufhören!“ Jessy erblickte drei Gestalten, die alle die gleiche Uniform trugen, wie Starla. Eine von ihnen war auch Starla, nur in ihrem Gürtel, steckte das Sonnenzepter. Die andere Gestalt war ebenfalls ein Mädchen und zwischen den beiden stand ein Junger Mann. Minako, Ray und Makoto dachten sofort: Oh, ist der süß! „Wer seid ihr?“ fragte Jessy empört. „Zuhause nennt man mich Prinz Malan, den Prinzen von Luma! Doch hier bin ich Sailor Luma!“ „Zuhause nennt man mich Prinzessin Silina, die Prinzessin von Luma! Doch hier bin ich Sailor Amul!“ „Zuhause nennt man mich Prinzessin Sunstar, doch hier bin ich Sailor Starla!“ Als Kati dieses rief, waren alle sichtlich überrascht, Sunstar, die sie die ganze Zeit gesucht hatten war die ganze Zeit vor ihrer Nase gewesen. Sailor Starla zog das Zepter aus ihrem Gürtel und rief: „Macht der Sonne, von Starla und von Luma verbanne das Böse!“ Sie hielt das Zepter hoch und der Sonnenkristall strahlte ein ungeheures Licht aus, Jessy konnte dieses Licht nicht ertragen und löste sich auf. Kenneth, Dämian und Esela waren wieder frei und fielen ihrer Schwester überglücklich in die Arme! Fighter wollte auf Starla zu gehen und mit ihr reden, aber er wurde von Sailor Luma gestoppt. „Halt dich von meier Cousine fern!“ befahl er ihm. Dann verließen die sechs den Kampfplatz. Das war das letzte mal, das Seiya und Kati sich gesehen haben.

Ende
 

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Tschüß eure Karotte

Von: Karotte