Hallo. Dieses Fanfic hat mich viel Phantasie, Schweiß
und Nächte vor dem Monitor gekostet. Schreibt mir doch einfach mal
‘nen Kommentar, wie ihr es fandet, damit ich weiß, ob sich ein weiterer
Teil lohnt (Ideen gibt’s noch genug)
Kommentare an: jan.reinhold@metronet.de
Prolog
Es waren nun fast zwei Jahre vergangen seit Sailor Moons
Kampf gegen Galaxia. Inzwischen war aus Bunny fast ein normales Mädchen
geworden. Sie genoß es, endlich nicht mehr kämpfen zu müssen.
Ihr letzter Kampf zeigte aber immer noch Spuren auf ihrer Seele, doch ihre
Freunde versuchten ihr über alles hinweg zu helfen. Bunny war immer
noch mit Mamoru verlobt, wohnte allerdings immer noch bei ihren Eltern.
In der Schule hatte sie sich etwas verbessert. Auch die anderen Inneren
Sailor Kriegerinnen gingen noch zur Schule. Haruka und Michiru hatten inzwischen
Arbeit gefunden. Keiner wußte genau wo sich Setsuna zur Zeit aufhielt.
Hotaru war inzwischen 14 Jahre alt geworden und ging ebenfalls noch zur
Schule.
Teil1 Der Neue
Es war finstere Nacht in Tokio. Die Uhr schlug Zwölf
und es waren selbst für Mitternacht nur relativ wenige Menschen unterwegs.
Rai schlief in ihrem Zimmer. Sie wälzte sich unruhig im Bett hin und
her. Auf einmal wachte sie schreiend auf. Sie war total schweißgebadet
und schnappte nach Luft.
Allerdings hatte sie keine Ahnung wieso
.......
"Gebieter?" fragte eine vorsichtige Stimme
"Was gibt es, Sodkan?"
"Die letzten Aufständischen wurden besiegt, diese
Galaxie befindet sich nun vollkommen unter unserer Kontrolle."
"Sehr gut, wieviel Energie haben wir?"
"Leider nicht mehr sehr viel. Der Kampf hat uns viel
Kraft gekostet. Außerdem konnten wir aus diesen schwachen Lebensformen
nie viel Energie gewinnen"
"Hm" überlegte die andere Stimme kurz "dann sucht
gefälligst nach einer anderen Welt, wo es mehr Energie gibt"
"Sehr wohl, Gebieter"
Die Gestalt drehte sich um und machte sich gerade daran,
den Saal zu verlassen.
"Ach Sodkan, da währe noch etwas!"
Die Gestalt drehte sich noch einmal um "Ja, Gebieter?"
Auf einmal zuckten schwarze Blitze durch den ohnehin
schon stockfinsteren Raum und trafen Sodkan. Dieser sank leblos zu Boden.
"Das ist dafür, daß du so lange gebraucht
hast, um die Aufständischen zu besiegen... ich dulde kein versagen!"
Der Gebieter lachte einmal kurz.
"Lunfir... komm sofort her!"
"Ja, Gebieter?" Eine andere Gestalt betrat den Raum,
schritt über den am Boden liegenden Sodkan auf den Gebieter zu und
verbeugte sich tief.
"Hast du das Gespräch mitbekommen?"
"Ja, Gebieter"
"Und?"
"Ich habe schon das Perfekte nächste Opfer gefunden.
Die Galaxie ist reich an Energie. Vor allem ein Planet hat geradezu Unmengen
davon. Er allein könnte uns für Jahre versorgen."
"Sehr gut! Dann bereite nun unseren Abflug vor...
Geh!"
"Sehr wohl. Gebieter." Mit tiefer Verbeugung macht sich
die Gestalt daran den Raum zu verlassen.
"Ach Lunfir"
"Ja, Gebieter?" Seine Stimme zitterte leicht. Hatte auch
er einen Fehler begangen?
Mit einem Blick auf den am Boden liegenden Sodkan sagte
der Gebieter: "Herzlichen Glückwunsch zur Beförderung."
"Danke Gebieter." Lunfir seufzte erleichtert auf und
verließ eilig den Raum.
................
In Amis Deutschkurs herrschte heitere Aufgeregtheit.
Die Lehrerin wollte den Schülern ein paar neue Vokabeln beibringen,
hatte aber sichtliche Schwierigkeiten, die Klasse unter Kontrolle zu bekommen.
"Sagt mal, was ist den heute los? Ihr seid wohl aufgeregt,
über den Austauschschüler, der morgen zu uns kommt?" Das traf
es genau auf den Punkt. Besonders Ami, die ja mal nach Deutschland gehen
wollte, war besonders Aufgeregt. Sie freute sich darauf ihre Deutschkenntnisse
endlich einmal in der Praxis testen zu können. Ja, morgen würde
bestimmt ein schöner Tag werden. Hoffentlich würde ihr die Zeit
bis morgen nicht zu lange vorkommen. Aber heut Abend wollte sie sich ja
noch mit ihren Freundinnen treffen.
............
Am Abend trafen sie die 5 Freundinnen an Rais Tempel.
Mamoru mußte leider noch Arbeiten. Bunny stürze sich sofort
auf Rais Comicsammlung. Minako und Makoto unterhielten, wie sollte es anders
sein, sich über die Süßen Jungs in ihren Kursen. Luna und
Arthemis schliefen in einer warmen Ecke. Ami erzählte dann allen über
den Austauschschüler, der morgen kommen sollte. Es herrschte also
heitere Ausgelassenheit, bis Rai von ihrem seltsamen Erlebnis in der Nacht
erzählte. Alle verstummten kurz. "Ach Rai, das hat sicher nichts zu
bedeuten" warf Minako in die Stille ein. "Ja genau." sagte Makoto " du
hast einfach nur schlecht geträumt, das passiert nunmal" Rais ernste
Miene hellte sich ein wenig auf. "Ja, wahrscheinlich habt ihr recht" danach
gingen ihre üblichen Unterhaltungen weiter. Als die anderen nach Hause
gingen, hatte sie ihr nächtliches Erlebnis schon beinahe vergessen,
allerdings wachte sie in dieser Nacht wieder schweißgebadet auf.
..............
Auch Ami schlief in dieser Nacht nicht besonders gut.
War es die Aufregung oder hatte sie Rais Traum doch mehr beschäftigt
als sie gedacht hatte. Am nächsten morgen kam sie das erste mal in
ihrem Leben zu spät zur Schule. Sie stürzte in ihren Deutschkurs,
der schon bei vollem Unterricht war. Der neue Schüler war gerade dabei
sich vorzustellen. "Ami?" Stieß ihre Lehrerin verwirrt aus "mit allem
hätte ich gerechnet, nur daß Du einmal zu spät kommst...
naja, setz dich auf deinen Platz." Dann wandte sie sich wider dem vor der
Klasse stehenden Austauschschüler zu. "Danke, ich denke wir wissen
jetzt genug. Setz die auf einen der freien Plätze in der ersten Reihe."
Da Ami weiter hinten saß, konnte sie nun nicht mehr viel von dem
neuen Schüler sehen. Er hatte kurzes, blondes Haar, war etwa so groß
wie Mamoru und mochte etwa 17 Jahre alt sein. Aber das konnte sie ihn später
ja noch selbst fragen, dachte sie sich.
Beim Mittagessen in der Kantine kam es dann zu ersten
zusammentreffen. Ami kam mit ihrem Tablett an den Tisch, an dem der neue
saß.
"Darf ich mich setzen?" Fragte sie freundlich. "Aber
bitte" erhielt sie als ebenso freundliche Antwort. "Hi, ich bin Ami." "Ach
die, die heute morgen zu spät gekommen ist?" Ami errötete leicht.
"Hey, daß ist mir vorher noch nie passiert. Wie heißt du eigentlich?
... Ich habe Deinen Namen heut morgen nicht mitbekommen." "Ich heiße
Hamato." "Ich dachte du kommst aus Deutschland." Warf Ami verwirrt ein.
"Nun ja, ich wurde in Japan geboren, und dann von Deutschen Eltern Adoptiert."
"Oh, was ist denn mit Deinen richtigen Eltern passiert?" "Ich weis es nicht...
Ich kann mich an kaum etwas aus meiner Kindheit erinnern." Ihre Unterhaltung
wurde schroff vom Klingeln unterbrochen, welches das Ende der Mittagspause
signalisierte. "Bis bald" sagte Ami und lächelte ihr Gegenüber
noch einmal freundlich an "bis bald" erwiderte Hamato und lächelte
ebenso freundlich zurück. "Wollen wir uns nach der Schule vielleicht
noch einmal Treffen? Ich könnte dir hier ein bißchen die Gegend
zeigen, und du mir ein bißchen über Deine Heimat erzählen"
fragte Ami vorsichtig "Ja, gerne" erhielt sie als Antwort. "Dann
bis nachher" sagte Ami, drehte sich um und ging zu ihrem Unterricht, drehte
noch mal den Kopf, lächelte und verließ dann endgültig
den Raum.
Hamato wußte noch nicht genau, was er davon halten
sollte. War die einfach nur Japanische Gastfreundschaft? Auf jeden Fall
schien das Mädchen sehr nett zu sein und er freute sich schon auf
das Ende der Schule.
....................
"Gebieter"
"Was gibt es?"
"Wir haben unser Ziel beinahe erreicht"
"Gut, dann beriete eine Armee von Energiesammlern vor."
"Wir haben da ein kleines Problem" sagte Lunfir mir vorsichtiger
Stimme.
"Was für ein Problem?" Der Gebieter sprach mit so
scharfer Stimme, daß Lunfir bei jedem Wort zusammen zuckte.
"Der Flug hierher hat fast unsere gesamte restliche Energie
verbraucht. Bevor wir eine Armee einsetze müssen wir erstmal genug
Energie sammeln, um diese überhaupt zu versorgen. Ich schlage vor
wir setzten einzelne Energiesammler an besonders Energiereichen Punkten
ein, um erstmal welche zu sammeln."
"Nun gut, welche Art von Energie schlägst du vor?"
"Emotionen... diese Rasse scheint besonders viel ihrer
Energie in Emotionen zu verarbeiten. Diese lassen sich leicht abzapfen."
"Gut, tu dies... nun geh!"
"Jawohl, mein Gebieter." Mit einer tiefen Verbeugung
verließ er den Raum.
Der Gebieter drückte auf einen Knopf an seinem Thron,
und mit leisem zischen glitt dieser um 180grad herum. Er blickte nun durch
das große Fenster, daß ihm Einblick in den Weltraum ermöglichte.
"Ja, bald bist du mein... ich spüre schon Deine Energie... du warst
wirklich eine gute Wahl"
Vor dem Fenster kam nun ein blauer Planet ins Bild, und
der Gebieter fing schallend zu lachen an. "JA, DU BIST MEIN!"
Rai wachte schweißgebadet aus einem Traum auf.
.....................
Kapitel2 Dunkelheit
Ami und Hamato hatten sich sehr gut verstanden. Fast den
ganzen Tag waren sie unterwegs gewesen. Ami hatte ihm die Sehenswürdigkeiten
von Tokio gezeigt, und Hamato ihr viel über Deutschland erzählt.
Auf einmal trafen sie Amis Freundinnen in der Stadt. Ami wurde knallrot,
zerrte Bunny um die nächste Ecke, und warf ihr ärgerlich vor,
daß sie ihnen gefolgt waren. Bunny kicherte und sagte zu Ami, das
sie mit sowas nun mal leben müssen. Ami war das alle s sehr peinlich.
Als sie zurück zu den anderen gingen, sahen sie, daß sich Hamato
sehr angeregt mit Minako, Makoto und Rai unterhielt, zumindest so wie es
sein Japanisch zuließ. Die Mädchen kicherten zwar manchmal ein
wenig aber Hamato machte sich keine Gedanken darüber. Als Ami und
Hamato wieder allein weitergingen, buffte ihr Minako noch einmal zart in
die Seite. Ami wurde wieder rot. Am Abend verabschiedeten Ami und Hamato
sich mit dem gegenseitigem Einvernehmen, die doch bald zu wiederholen.
Am Abend traf sie Ami dann wieder mit ihren Freundinnen am Tempel. Erst
regte sie sich noch mal darüber auf, daß die anderen ihr gefolgt
waren, aber als sie einsah, daß es keinen Zweck hatte, gab sie es
auf. Die Mädchen fragten sie noch etwas weiter über den neuen
aus. Sie sagte, sie hätten noch "einen netten Tag" zusammen
gehabt. "Aber Ami" bemerkte Bunny "wieso wirst du denn schon wieder so
rot" Alle lachten auf einmal los. Sogar Ami kicherte etwas. Nur Rai saß
die ganze Zeit nachdenklich in der Ecke. Luna bemerkte dies als erste.
"Rai, was ist mit dir?" "Ich weiß nicht genau... irgendwas kommt
auf uns zu... irgend etwas dunkles. Böses" "bist du dir sicher?" Fragte
Makoto nach "Haben wir neue Gegner?" "Oh nein, bitte nicht." Warf Bunny
ein "wir haben doch gehofft nie wieder kämpfen zu müssen." "Ich
bin mir nicht sicher" sagte Rai "vielleicht bin ich nur etwas überempfindlich"
"kannst du dich auch mal einigen?" Fragte Bunny "hör mal zu, wir dürfen
die mögliche Gefahr neuer Feinde nicht unterschätzen, und wenn
es wirklich welche gibt, MÜSSEN wir wohl gegen sie Kämpfen" antwortete
Rai schroff. "Jaja, hör doch auf immerzu auf mir rum zu hacken" sagte
Bunny beleidigt. "Bunny du bist doof" "selber!" Der Streit endete wieder
darin, daß die beiden sich die Zunge rausstreckten. "Ach ja" seufzte
Luna "und ich hoffte sie währen langsam zu alt für sowas." Kaum
hatte sie das gesagt wurde sie von zwei Kissen getroffen und unter diesen
begraben. Der Rest lachte laut auf.
....................
"Gebieter."
"Sprich, Lunfir"
"Wir sind bereit, unsere erste Sammelaktion zu starten"
"Sehr gut, was hast du als Ziel ausgewählt?"
"Eine der stärksten Emotionen scheint wohl die der
Freude zu sein. Ich habe diesen Planeten in der letzten zeit etwas genauer
Studiert, und habe heraus gefunden, was den Menschen Freude bereitet"
"Und das währe?"
"Nun ja, sie nennen es... Clowns."
"Clowns?"
"Ja... es sind seltsam maskierte Menschen, die durch
Gesten und Handlungen die Emotion der Freude hervorrufen"
"Soso. Dann tu dies. Und denke daran, ich dulde kein
Versagen!"
"Ich werde den Energiesammler persönlich begleiten"
"Dann geh!"
"Sehr wohl" ohne ein weiteres Wort verließ Lunfir
den Trohnsaal.
............
An diesem Nachmittag waren Ami und Hamato wieder zusammen.
Ami führte ihn durch einen der Zahllosen Vororte Tokios. Dieser Ort
war geprägt von ein-bis zweistöckigen, also relativ kleinen Häusern
die immer um weite freie Plätze angeordnet waren. Auf diesem Plätzen
hielten sich allerlei Künstler und Gaukler auf. In solchen Gegenden
saß den Leuten das Geld meist locker in der Tasche, und man konnte
auch mit keiner Perfekten Leistung gutes Geld verdienen. Ami und Hamato
hatten sich in der Zwischenzeit schon recht gut angefreundet. Meist unterhielten
sie sich auf Deutsch, da Hamatos Japanisch zwar recht gut, aber keinesfalls
perfekt war. Wieder einmal versuchte er sein Glück auf Japanisch,
als er einen Künstler fragte, ob er ihn Zeichnen könne. Als dieser
verständnislos die Schultern zuckte, mußte Ami laut loslachen.
"Was hab ich falsch gemacht" fragte Hamato "die Aussprache" lachte Ami
"Wenn du es so aussprichst, bekommt es eine völlig andere Bedeutung"
"welche Bedeutung" "glaub mir, das möchtest du nicht wissen" Hamato
errötete leicht und Ami kicherte noch ein wenig. "Sag mal," fragte
Hamato plötzlich "Hast du schon mal von den Sailor Kriegerinnen gehört?"
Ami sah ihn völlig verwirrt an. Hamato war aber fast noch verwirrter
über die Frage, die er gerade gestellt hatte. Wieso wollte er etwas
über Sailor Kriegerinnen wissen? "Was?" Fragte Ami völlig verwirrt.
"Ach nichts" erwiderte Hamato, schüttelte verwirrt den Kopf und ging
weiter. "Oh sieh mal" brach Ami plötzlich hervor "da vorne sind Clowns...
ich liebe Clowns" Sie packte Hamato am Arm und schleifte ihn geradezu hinter
sich her. Dort sahen sie sich für einen Moment die Vorstellung an.
Ami gefiel es sehr gut, und öfters lachte sie laut los. Hamato konnte
Clowns nicht besonders gut ausstehen. Doch da er nicht unhöflich erscheinen
wollte, lachte er auch ab und zu leise mit.
..................
Lunfir saß ein wenig Abseits auf einer Bank, und
hatte sich als alter Mann verkleidet. Zusätzlich hielt er sich noch
eine Zeitung vor das Gesicht, in die er zwei kleine Löcher gestochen
hatte. Er sollte das geschehen persönlich überprüfen. Sein
Plan schien aufzugehen. Immer mehr Menschen sammelten sich um die Vorstellung,
obwohl er fand, das der Energiesammler eine mehr als lausige Vorstellung
gab. Aber er schien zu erreichen was er wollte. Der Energiepegel in der
Umgebung stieg weiter an. Scheinbar rief diese lausige Vorstellung tatsächlich
Emotionen frei.
Es passte ihm nicht, daß sie sich auf diese Weise
Energie beschaffen mußten. Er war es nicht gewohnt sich zu verstecken.
Er hatte schon ganze Sonnensysteme allein unterworfen, und jetzt mußten
sie aus einem einzigen lausigem Planeten Verkleidungen anlegen und aus
dem Hinterhalt angreifen. Naja, wenn er erstmal genug Energie hatte, um
die Armee des Gebieters zu versorgen würde wieder alles anders laufen.
Sodkan, dieser Versager, hatte einfach zu viele Ressourcen für den
Kampf gegen ein paar Rebellen verschwendet. Naja, bald würde wider
alles anders sein. Der Energiepegel schien ihm nun hoch genug. So befahl
er dem Energiesammler thelephatisch den Angriff.
...................
Ami und Hamato wollten gerade wieder gehen, als etwas
unfassbares geschah. Auf einmal hielt der Clown inne und gab ein schallendes
Gelächter von sich. Nicht so, wie Clowns normalerweise lachen. Dieses
lachen hörte sich an, als käme es direkt aus der Hölle.
Alles herum verstummte plötzlich und starrte entsetzt auf den Clown,
der sich auf einmal pechschwarz verfärbte. Seine Haut und seine Kleidung...
alles war plötzlich schwarz. Seine Augen leuchteten in einem diabolischen
rot, und scharfe Eckzähne wuchsen. Keiner der Umstehenden machte Anstallten
wegzulaufen. Alle waren vor Schreck wie gelähmt. Selbst Ami wußte
nicht, was sie tun sollte. Noch einmal lachte der schwarze Clown schallend
auf. Dann begann er, aus seinen Händen schwarze Blitze in die Menge
zu schleudern. Nun war es vorbei mit der Ruhe. Viele Leute schrien auf,
und versuchten zu fliehen. Einige waren vor Schreck immer noch wie gelähmt.
Die Zahl der Opfer des Clowns stieg an. Alle, die von den schwarzen blitzen
getroffen wurden sackten bewusstlos zusammen. Aus dem Körper des Clowns
wuchsen mehrere Tentakel und bohrten sich in die Köpfe der bewußtlosen
und begannen, irgendwas abzusaugen. Ami konnte sich immer noch nicht bewegen.
Sie war völlig starr vor Schreck. Sie bewegte sich auch nicht, als
plötzlich ein schwarzer Blitz genau auf sie zuschoß.
....................
Lunfir war sehr zufrieden. Die durch die Freude angesammelte
Energie wurde ohne Mühe von seinem Energiesammler abgesaugt. Nicht
mehr lange, und sie konnten zur Basis zurückkehren. Das war leichter,
als er gedacht hatte. Wie konnten so schwache Lebewesen nur so viel Energie
besitzen. Gemütlich lehnte er sich auf seiner Bank zurück und
wartete auf das Ende der Aktion.
.....................
Kapitel3 Eine neue Macht
Ami konnte sich noch immer nicht bewegen. Dieser schwarze
Blitz raste unaufhaltsam auf sie zu. Alles kam ihr wie in Zeitlupe vor.
Sie wollte zur Seite springen, konnte aber ihre Beine nicht bewegen. Sie
kniff ihre Augen zusammen, und erwartete das Auftreffen des Blitzes, als
sie plötzlich Hamatos stimme hörte "Ami, NEIN!" Hamato stellte
sich vor sie, und wurde mit voller Kraft von der Energie getroffen, die
eigentlich für Ami gedacht war. Die Kraft war so stark, das er, und
mit ihm Ami, die ja hinter ihm stand ein paar Meter nach hinten und durch
die nächste Fensterscheibe geschleudert wurden. Dort blieb Hamato
mit einer blutenden Wunde auf der Stirn bewußtlos werden. Ami hatte
sich hingegen schnell erholt. "Oh Hamato, warum hast du das nur gemacht?"
Sie kniete neben ihm und streichelte ihm einmal zart über die Wange.
Doch Hamato reagierte nicht. Ami erinnerte sich wieder an ihre Pflichten
als Sailor Kriegerinn und rief über ihren Kommunikator die anderen.
"Ein neues Monster? Halt durch, wir sind schon unterwegs" Ami hörte
die Schreie von draußen, und beschloß schon mal ohne die anderen
Anzufangen. Hamato war bewusstlos und ansonsten war das Haus menschenleer.
Keine Gefahr also.
MACHT DER MERKURNEBEL... WACH AUF!
Sie verwandelte sich in die mächtige Sailor Merkur,
und trat durch das zerbrochene Fenster wieder auf die Straße.
........................
Um den Clown herum lagen etwa 30 bewußtlose Personen,
und ebensoviele Tentakel ragten aus seinem Körper und sogen den bewußtlosen
ihre Energie ab. Doch weiter zielte er mit seinen schwarzen Blitzen auf
herumlaufende Personen, um auch ihnen ihre Energie abzapfen zu können.
Doch auf einmal änderte sich die Situation.
"SEIFENBLASEN, FLIEGT" war das letzt, war er hörte,
bevor ihm die Sicht genommen wurde. Verdutzt drehte er sich herum, in die
Richtung aus der die Stimme kam. Weitere Opfer zu finden war nun sinnlos,
da ihm ja die Sicht genommen war. Also, erstmal den Störenfried beseitigen.
Da sah er seinen Gegner nun. Ein Junges Mädchen in einer Uniform und
Minirock. Er setzte ein Diabolisches Grinsen auf, und fuhr seine Tentakel
ein. Die herumliegenden Menschen begannen zu stöhnen, konnten aber
nicht aufstehen. Ein solcher Gegner war sicher leicht zu besiegen, dachte
er sich, und zielte mit der Hand auf den Störenfried.
...............
Hamato lag immer noch bewusstlos in einem Scherbenhaufen.
Doch auf einmal schlug er ganz plötzlich die Augen auf. Doch es war
nicht Hamato, der die Augen aufschlug. Jemand anderes hatte die Kontrolle
übernommen.
Mit einem Ruck stand er auf.
..................
"Ich bin Sailor Merkur, und werde es nicht zulassen,
daß du unschuldigen Menschen ihre Energie absaugst. Im Namen des
Merkur werde ich dich bestrafen" kaum hatte Ami die gesagt schoß
schon ein gewaltiger Strahl schwarzer Blitze aus sie zu, denen sie nur
mit Mühe ausweichen konnte. "Achja" dachte sie "Ich kann auch anders"
"WASSERSTRAHL, FLIEG" ein mannsdicker Wasserstrahl warf
den Clown von den Beinen. Für einen Augenblick war er verwirrt, rappelte
sich aber wieder hoch und startete einen neuen Angriff. Wieder konnte Ami
ausweichen und begann einen Gegenangriff zu starten.
.................
"Hm, also gibt es auch auf dieser Welt Sailor Kriegerinnen"
dachte sich Lunfir. Er hatte schon viele Sailor Kriegerinnen gesehen, vor
allem im Kampf. Bisher war ihm noch keine dieser Planetenverteidigerinnen
gewachsen gewesen. Er entschloss sich aber vorerst nicht einzugreifen und
erst mal die Stärke der Gegnerin einschätzen zu können.
Sollte es erforderlich sein, konnte er immer noch eingreifen.
................
Ami befand sich mitten im Kampf. Immer wieder wurden
schwarze Blitze auf sie geschleudert, denen sie nur mit Mühe ausweichen
konnte. Endlich sah sie erneut eine Chance zum Angriff, und startete ihre
stärkste Attacke.
"MERKUR, MACHT DES WASSERS SIEG!
Ihr Gegner wurde hart getroffen und stürzte zu Boden.
So schnell würde er nicht mehr aufstehen. Doch da erhielt er Hilfe.
Lunfir war aufgestanden, und hatte sich seines langen grauen Mantels entledigt,
den er für seine Verkleidung getragen hatte. Nun stand er in seiner
natürlichen Gestalt da. Er war ebenfalls pechschwarz gekleidet. Nur
seine Haut war im Gegensatz zum Clown hell. Allerdings waren seine Augen
schwarz. Ami hörte das Geräusch, als Lunfir ruckartig aufstand,
und seinen Mantel wegschleuderte und fuhr herum, doch es war zu spät.
Schwarze Blitze zuckten auf sie zu, denen sie wegen ihrer großen
Überraschung nicht mehr ausweichen konnte. Schmerzerfüllt schrie
sie auf, als sie getroffen wurde und sank dann bewußtlos zusammen.
Lunfir grinste. "Schwach!" Brachte er hervor und wante sich ab. "Mach sie
fertig!" Befahl er seinem Diener, der sich inzwischen wieder hochrappeln
konnte. "Mit dem größten vergnügen" antwortete dieser und
aus seinem Handrücken stieß auf einmal ein langer Dolch hervor.
Langsam bewegter er sich auf Sailor Merkur zu, die sich nicht rühren
konnte.
"HALT, DAS WERDE ICH NICHT ZULASSEN! Rief auf einmal
eine Stimme, so daß Lunfir und der Clown verschreckt herumfuhren.
................
"Schneller Mamoru" quengelte Bunny, die auf dem Beifahrersitz
saß. "So wie ich unsere Ami kenne, wird sie sich alleine dem Monster
stellen, um die Menschen zu beschützen" "Ich hoffe ihr passiert nicht"
sagte Makoto besorgt.
Mamoru trat noch etwas mehr auf´s Gas, und nahm
bei dunkelgelb eine Ampel. Natürlich machte auch er sich sorgen um
Ami und wollte keine gute Freundin verlieren.
..............
Lunfir starrte verwirrt und wütend auf die Gestalt,
die Gewagt hatte, ihn heraus zu fordern. Es war ein Mann, der auf einem
der Hausdächer hockte. Er trug einen weißen Anzug, einen weißen
Umhang und eine weiße Maske. Auf seiner Stirn war eine leuchtend
gelbe Sonne zu sehen. Lunfir wurde von diesem Anblick fast Geblendet. Nur
das machte ihn noch wütender. Allen das Aussehen schien ihn geradezu
zu verspotten. Daß er dann noch gewagt hatte, ihn herauszufordern.
Er hatte nur noch einen Wunsch, diese Gestalt schnell zu beseitigen. Die
Sailor Kriegerinn war im moment völlig aus seinen Gedanken verschwunden.
Nach ein paar Sekunden hatte er sich etwas beruhigt. "Energiesammler, vernichte
ihn!" Schaffte er es mit beinahe ganz normaler Stimme zu befehlen. Für
einen Thelepatischen Befehl fehlte ihm noch die Konzentration.
"Mit dem allergrössten vergnügen" antwortete
sein Diener und richtete seinen Arm auf die weiße Gestalt.
Schwarze Blitze zuckten. Mit einem Sprung wich die Gestalt
ihnen aus. Noch im Flug zog er seine Waffe. Es war ein Schwert, zumindest
dachte Lunfir das. Es leuchtete so hell, daß es fast nur aus reinem
Licht zu bestehen schien.
Die Gestalt richtete es auf den Clown.
"STRAHL DER SONNE, SIEG!" Ein noch hellerer Strahl, falls
das überhaupt möglich war, kam aus dem Schwert und traf den Clown.
Dieser wurde zurückgeschleudert, machte eine Rückwärtsrolle
und blieb liegen. Eine Sekunde darauf setzte die weiße Gestalt auf.
Lunfir konnte seinen Zorn nun nicht mehr zügeln. Er ballte die Fäuste,
aus deren Rückseiten nun scharfe Klingen wuchsen. Kurz darauf stürzte
er sich brüllend auf den Neuankömmling. Dieser fuhr herum und
wehrte mit seinem weißen Schwert mit mühe die erste Attacke
seines Gegenübers ab.
.............
Ami kam langsam wieder zu sich. Sie fühlte einen
stechenden Schmerz im ganzen Körper. Aber wenigstens war das ein Zeichen,
daß sie noch lebte. Sie versuchte sich zu bewegen, schaffte die aber
nicht. Nur mit mühe, schaffte sie es die Augen zu öffnen. Alles
wirkte irgendwie verschwommen. Trotzdem konnte sie nun zwei Gestalten ausmachen,
die sich offensichtlich bekämpften. Die eine war fast völlig
schwarz, die andere weiß. Der Kampfeslärm, der nun wie aus weiter
ferne zu ihr drang, unterstützte dies noch. Keine der beiden Gestalten
kam ihr vertraut vor. Oder war es nicht die schwarze Gestalt, die sie vorhin
angegriffen hatte? Aber wer war dann diese weiße Gestalt. Ihr wurde
wieder schwarz vor Augen, und sie fiel zurück in eine Tiefe Ohnmacht
............
Keiner der beiden Kämpfer konnten sich einen richtigen
Vorteil erarbeiten. Lunfir hatte den Vorteil, daß er zwei Klingen
hatte, und es mit diesen umzugehen verstand. So konnte der andere doppelt
so schwer selber Attacken anbringen und mußte doppelt so gut aufpassen,
nicht selbst getroffen zu werden.
Doch dann geschah es... mit dem rechten Dolch holte Lunfir
weit aus, so das die weiße Gestalt seine linke Deckung aufgeben mußte.
Sofort stach er mit links zu, und traf sein Gegenüber in den rechten
Arm. Dieser gab einen kurzen Schmerzensschrei von sich. Lunfir wußte,
daß sein Gegenüber ihm jetzt hilflos ausgeliefert war, da er
sein Schwert nicht mehr heben konnte
"Hab ich Dich" sagte Lunfir und holte mit der rechten
Hand aus, um seinem Gegenüber den Rest zu geben. .
"Noch nicht!" erhielt er als Antwort. Jetzt bemerkte
er den griff um seinen rechten Arm, der ihn daran hinderte, sein Gegenüber
zu durchbohren. Sein Dolch befand sich nur noch wenige Zentimeter vor dem
Gesicht des andern, doch dieser weigerte sich aufzugeben. Eisern hielt
er Lunfirs Arm fest. Schweißtropfen bildeten sich bei beiden Kontrahenten.
Doch dann gelang es der weißen Gestalt Lunfirs arm zurück zu
stoßen. Mit dem rücken der linken Faust setzte er einen gewaltigen
Schlag an. Lunfir taumelte zurück, dabei zog er den Dolch aus dem
Arm seines Gegenübers. Blut spritzte. Lunfir faßte sich über
die Lippen. Als er seinen Finger ansah, bemerkte er, daß er ebenfalls
Blutete.
Für einen Augenblick sahen sich nun die beiden Kontrahenten
genau in die Augen. Beide bemerkten die Entschlossenheit des anderen. Beide
hatten noch immer dicke Schweißtropfen auf der Stirn. Trotzdem waren
beide wieder bereit sich aufeinander zu stürzen, als eine Stimme die
unheimliche Ruhe unterbrach.
"Schneller Sailor Moon, hier muß es irgendwo sein."
"Verdammt," dachte sich Lunfir "gibt es hier noch weitere
Sailor Kriegerinnen? Ich bin im moment noch zu geschwächt, um einen
weiteren Kampf zu überstehen" Er wandte sich seinem weißgekleidetem
Gegenüber zu "Wir sehen uns wieder" Kaum hatte er diese Worte gesagt,
entmaterialesierte er sich in einer schwarzen Wolke.
"Jederzeit" antworte der Angesprochene grimmig und verließ
den Platz ebenso Plötzlich wie er erschienen war.
......................
"Ami!" schrie Bunny, die sich in Sailor Moon verwandelt
hatte auf, als sie Ami zwischen den ganzen anderen Personen bewegungslos
auf dem Boden liegen sah. Die Sailor Krieger rannten auf sie zu. "Sie atmet
noch" sagte Makoto, die sich am besten mit erster Hilfe auskannte. Ami
schlug langsam die Augen auf. Noch immer fühlte sie einen stechenden
Schmerz im ganzen Körper. Es tat ihr gut, jetzt das Gesicht ihrer
Freundinnen zu sehen."S..S...Sailor Moon?" "Oh Ami," sagte Bunny, der eine
Träne über die Wange floß "wir sind so froh daß Du
lebst. Als ich dich hier so leblos liegen sah dachte ich..." ein
lautes schluchzen unterbrach ihren Satz Ami rang sich ein leichtes
lächeln ab. "Es ist alles gut" Auf einmal verzerrte sich ihr Gesicht
zu einer Angsterfüllten Miene. "Paßt auf" sagte sie und deutete
hinter die um sie herum Knieenden Sailor Kriegerinnen. Langsam rappelte
sich der schwarze Clown, der für all dies Verantwortlich war wieder
auf. Die Mädchen erschraken. Selbst Mamoru, der die Gestalt von Tuxedo
Mask angenommen hatte, war verwirrt. So etwas hatte noch keiner von ihnen
gesehen. Taumelnd, fast wie in Trance hob der Clown den rechten Arm und
zielt auf die Sailor Kriegerinnen. Seine Miene verzog sich wieder zu einem
haßerfüllten Grinsen,
Makoto alias Sailor Jupiter reagierte am schnellsten.
"DONNERSCHLAG, FLIEG"
Die Attacke traf den Clown schwer. Er war noch viel zu
geschwächt um an ausweichen zu denken. Er wurde nach hinten geworfen
und von den Füßen geschleudert. "Sailor Moon, Du bist dran"
rief Sailor Mars. "Ja." antwortete diese und zog ihr Mondzepter.
"LICHT DES SILBERMONDES, SCHEIN UND HEILE!"
Die Energieladung traf den Clown. Er schrie kurz vor
schmerzen auf und löste sich dann auf in einer gewaltigen schwarzen
Explosion auf. Die Energie die er bisher gestohlen hatte, übertrug
sich wieder auf die umliegenden Menschen. Das einzige was von ihm zurück
blieb war ein kleiner, schwarzer Metallsplitter.
...............
Hamato wachte auf. Sein ganzer Körper schmerzte.
Wo war er? Um ihn herum lange duzende von Scherben. Langsam kamen die Erinnerungen
wieder. Der Clown. Ami. Die Blitze. Er versuchte sich zu bewegen, doch
der Schmerz raubte ihm die Luft. Besonders sein Arm schmerze höllisch.
Er konnte seinen Kopf drehen und sah eine klaffende Fleischwunde. Danach
wurde ihm wieder schwarz vor Augen.
................
Minako und Rai halfen Ami auf die Beine. Ihr ganzer Körper
schmerzte noch immer. Ihre Freundinnen versuchten so vorsichtig wie möglich
zu sein. Mamoru war inzwischen unterwegs um die Ambulanz zu rufen. Ami
humpelt leicht. "Hamato" brachte sie plötzlich hervor. "Was?" fragte
Minako. "Hamato" wiederholte Ami "er wollte mich beschützen. Sie deutete
auf das zerbrochene Fenster. Wieder verließ sie die Kraft und ihre
Freundinnen mußten aufpassen, daß sie nicht hinfiel. "B..b..
bitte, bringt mich dahin" sagte sie. Vorsichtig gingen sie mit Ami zum
Fenster. In einer kleinen Blutlache lag Hamato, der noch immer bewußtlos
war. "Wir müssen ihn hier wegbringen."
Ami versuchte ihre Erinnerungen zu aktivieren. Hatte
er nicht vorhin eine Platzwunde an der Stirn gehabt, und nicht am Arm?
Aber sie war sich nicht sicher. Der Schmerz trübte immer noch ihre
Sinne.
Auf einmal bewegte Hamato sich.
................
Die Schmerzen waren unerträglich. Er konnte sich
noch immer nicht bewegen. Er öffnete ein wenig die Augen. Alles wirkte
noch irgendwie verschwommen.
"A..Ami?" fragte er unsicher, als er eine Gestalt über
sich sah.
"Ja, ich bin es" sagte Ami, die sich allerdings noch
immer in der Gestalt von Sailor Merkur befand.
"Alles in Ordnung?" fragte Hamato "Ja, danke daß
Du mich beschützen wolltest." "Ist doch Ehrensache." er zwang sich
ein kurzes lächeln ab. Dann stöhnte er auf und der Schmerz raubt
ihm wieder die Sinne.
.......................
Hamato wachte wieder auf. Der Schmerz war fast verklungen.
Nur sein Arm tat immer noch höllisch Weh. Er befand sich nun nicht
mehr auf dem Boden zwischen Scherben liegend. Er befand sich in einem weichen
Bett. Er vermutete das er irgendwo im Krankenhaus war. "Guten morgen Langschläfer"
begrüßte ihn eine freundliche Stimme aus der anderen Ecke des
Raumes. Dort saß Ami an einem Tisch, die einen dünnen Verband
um den Kopf trug. "Wie geht es Dir?" fragte sie weiter. Ohne auf ihre frage
zu reagieren fragte er "Warst Du etwa die ganze Zeit hier?" "Naja, ich
mußte ja selbst versorgt werden" bei diesem Satz deutete sie auf
den Verband an ihrem Kopf "aber danach hab ich noch zwei Stunden hier gewartet...ja.
Und jetzt sag, wie fühlt Du Dich?" "Toll, mein erster Tag in Japan
und ich liege im Krankenhaus. Was ist denn eigentlich genau Passiert."
"Eine Art Dämon hat uns angegriffen, aber Sailor Moon hat uns gerettet."
erwiderte Ami, die nicht genau wußte, was sie sagen sollte. "Ich
muß erstmal los, ich komme später noch mal wieder" "Oh, na gut"
Mit diesen Worten machte es sich Hamato wieder bequem im Bett. Ami ging
auf ihn zu und gab ihm einen sanften Kuß auf die Wange. Er errötete
"Dafür, daß Du mich beschützt hast" Mit diesen Worten verließ
sie den Raum. Hamato war etwas verwirrt. Er rieb sich die Stelle, an der
ihn Ami gerade geküßt hatte. Er hatte vorher noch sie so etwas
gespürt. Liebte er dieses Mädchen? Sie kannten sich doch erst
ein paar Tage. Er konnte nicht weiter darüber nachdenken, schlaf übermannte
ihn.
...............
Kapitel 3 Gefahr
"Du hast es gewagt zu versagen! Dafür wirst Du sterben!"
"Bitte Gebieter" versuchte sich Lunfir röchelnd
zu verteidigen. Die Luft blieb ihm weg. "Sie haben mich überrascht.
Ich konnte nicht wissen, daß es auch auf diesem Planeten Sailor Kriegerinnen
gibt. Und dann noch dieser andere"
"Ich habe Millionen von Sailor Kriegerinnen besiegt,
die Planeten verteidigen wollten. Du wagst es mir mit so einer schwachen
Entschuldigung vor die Augen zu treten!"
"Bitte Gebieter, gebt mir noch eine Chance, ich werde
nicht noch mal versagen"
Er spürte wie sich seine Lunge wieder mit Sauerstoff
füllte.
"Nun gut, eine letzte Chance werde ich Dir geben. Wage
es aber nicht noch einmal zu versagen"
"Jawohl mein Gebieter. Ich habe auch schon das perfekte
neue Ziel"
"Sprich!"
"Nun, sie nennen es Kino. Es ist eine Projektion von
anderen Menschen die etwas spielen. Die anderen Menschen scheinen irgendwie
mit ihnen verbunden zu sein. Sie leiden mit den Projezierten Menschen und
lachen mit Ihnen. Auf jeden Fall wird dort bestimmt sehr viel Energie zu
holen sein."
"Dann geh!"
Lunfir verbeugte sich tief, drehte sich um und verließ
den Raum.
"Ach Lunfir" die Worte erreichten ihn, als er kurz vor
der Tür war.
Er drehte sich um, und kniff die Augen zusammen, als
ein schwarzen Gegenstand auf ihn zuflog. Trotzdem landete es irgendwie
in seiner Hand.
"Was ist das?" fragt er verwirrt und sah sich den schwarzen
Kristall genauer an.
"Etwas von meiner Energie, und nun geh und ich
rate Dir: Versage nicht."
"Jawohl!"
.................
"So Ami, nun erzähl noch einmal genau, was passiert
ist" verlangte Luna. Ami erzählte die Geschichte vom Clown, der den
Leuten die Energie absaugte und von der schwarzen Gestalt, die sie dann
Angegriffen hatte. "Da war aber noch jemand" erinnerte sie sich. "Wer?"
frage Arthemis. "Ich weiß nicht genau. Es war eine weiße Gestalt.
Ich glaube sie kämpfte gegen die schwarze." "Haben wir neue Verstärkung
bekommen?" fragte Rai. "Vielleicht eine neue Sailor Kriegerinn" warf Bunny
ein. "Nein" sagte Ami entschlossen "ich bin mir sicher, daß es ein
Mann war." Die anderen sahen sie verwirrt an.
"Hm, vielleicht sollten wir erst mal versuchen, unsere
neuen Gegner genau kennen zu lernen" unterbrach Luna das schweigen. "Ja,"
sagte Ami "Ich habe die Reste des Clowns analysiert. Die Energiesignatur
läßt sich leicht ausmachen. Sollten unsere Gegner wieder zuschlagen,
werden wir es bemerken" "Gute Arbeit." sagte Luna.
....................
Das Kino füllt sich langsam. Lunfir stand etwas
Abseits, wieder mit langem Mantel bekleidet. Sein Energiesammler hatte
sich als Kartenverkäufer getarnt. Das richtige Kinopersonal zu überwältigen
war sehr einfach gewesen. Er mußte nicht einmal seine Macht einsetzten.
Bald würde dieser Saal von Menschen nur so wimmeln, denen man leicht
die Energie Abzapfen konnte. Alls keine weiteren Menschen mehr kamen, nickte
er dem Energiesammler kurz zu. Dieser verstand sofort und schloß
die Kasse. Lunfir betrat mit ihm zusammen den Vorstellungsraum. Hinter
ihnen schlossen sie die Tür Der Film schien eine gute Wahl gewesen
zu sein. Die Zuschauer versetzten sich richtig in diesen hinein. Lunfirs
Meßgerät meldete einen deutlichen Energieanstieg. Als der Film
zu Ende war, wollten einige Zuschauer die Vorstellung verlassen. Einer
rüttelte an der Tür. "Hey, wieso ist sie abgeschossen" sagte
er verwirrt. "Weil jetzt noch eine Vorstellung beginnt!" rief Lunfir, der
sich mit diesen Worten seines Mantels Entledigte und in seiner wahren Gestalt
dastand. Auch der Energiesammler verwandelte sich in ein schwarzes Ungeheuer.
Einige Besucher fingen an zu schreien.
.................
Bunnys Kommunikator meldete sich. Ami war dran. "Schnell
Bunny, unsere Feinde schlagen wieder zu. Im Tekeuschi-Kino. "Ich komme
sofort" sagte Bunny "alamiere Du die anderen." "Ja gut!" sagte Ami und
beendete das Gespräch.
Schon nach wenigen Minuten hatten die 5 Sailor Kriegerinnen
das Kino erreicht. Es war in der Zwischenzeit schon dunkel geworden, und
der Mond schien über Tokio. Alles war ruhig, zu ruhig. "Ich
spüre böser Energie" sagte Rai. Ami holte ihren Computer hervor.
"Ja, sie sind hier" sagte sie. "Los, verwandeln wir uns" sagte Bunny.
"MACHT DES MONDKRISTALLS!"
"MACHT DER MERKURNEBEL!"
"MACHT DER MARSNEBEL!"
"MACHT DER JUPITERNEBEL!"
"MACHT DER VENUSNEBEL!"
"WACHT AUF!"
Als sie den Vorraum betraten konnten sie plötzlich
schreie hören. Sie stürzten zur Tür. "Verschlossen" sagte
Minako. "Laß mich mal" sagte Makoto
"DONNERSCHLAG, FLIEG!"
...............
Lunfir konnte sehr zufrieden sein. Fast allen Menschen
hatte sein Energiesammler schon ihre Energie gestohlen. Die restlichen
hatten keinen Fluchtweg. Bequem saß er in der letzten reihe, aß
das seltsame Zeug, daß die Menschen Popkorn nannten, und sah dem
Energiesammler bei der Arbeit zu. Plötzlich flog die Tür aus
den Angeln. Der Energiesammler der in der Mitte des Raumes stand, drehte
sich verwirrt um.
"SOFORT AUFHÖREN! schrie eine Stimme "Das Kino soll
den Menschen Entspannung geben. Hier können sie Abenteuer erleben,
mit den Schauspielern leiden und sich mit ihnen freuen. Ich werde nicht
zulassen, daß Du das alles zerstörst. Ich bin Sailor Moon, und
im Namen des Mondes werde ich dich bestrafen!"
"Ich bin Sailor Merkur"
"Ich bin Sailor Mars"
"Ich bin Sailor Jupiter"
"Ich bin Sailor Venus"
"Und wir bestrafen Dich auch"
Lunfir war überrascht. Er hatte noch nie so viele
Sailor Kriegerinnen auf einem Haufen gesehen. Dieser Planet mußte
ein erstaunliches Potential haben. Wieder entschloss er sich, vorerst nicht
einzugreifen, um die Kräfte seiner Kontrahentinnen besser einschätzen
zu können. Thelephatisch befahl er dem Energiesammler den Angriff.
..................
Hamato schlug die Augen auf. Irgend etwas stimmte nicht.
Mit einem Ruck stand er auf. Er ging zum Fenster und sah hinaus. Was war
das für ein seltsames Gefühl? Plötzlich wurde im schwarz
vor Augen.
.................
Wieder hatte ein schwarzer Energieblitz die Sailor Kriegerinnen
nur knapp verfehlt. Sie gingen hinter ein paar Sitzen in Deckung. Verzweifelt
versuchten sie wieder ihre Attacken zu starten.
"VENUS, MACHT DER HERZEN SIEG!" Geschickt wich der Energiesammler
aus.
"MARS, MACHT DES FEUERS SIEG!" wieder kein Erfolg.
Ami hatte inzwischen ihr Visier vor die Augen gezogen
und Analysierte das Monster. "Verdammt, es ist viel stärker und schneller
als das letzte" brachte sie noch hervor.
Ein schwarze Blitz schoß genau auf die Sitze zu,
hinter denen sich die Sailor Kriegerinnen verborgen hatten. Mir einem lauten
Knall explodierten diese.
Nun gab es keine Möglichkeit mehr auszuweichen.
Siegessicher und mit einem sadistischen grinsen richte er den rechten Arm
auf sie.
...............
"Haruka?" "Michiru!" antwortete die angesprochene Freudig
"was tust Du denn hier?" Haruka saß hinter einem Schreibtisch. Michiru
Arbeitete in einer anderen Abteilung. Am Tag sahen sie sich nicht mehr
so häufig. "Sag mal Haruka, spürst Du nichts?" "Doch, jetzt wo
Du es sagst, ich hatte auch ein seltsames Gefühl." Michiru blickte
gedankenverloren zum Fenster. "Haruka, sieh mal" sagte sie plötzlich.
Haruka stand auf und ging ebenfalls zum Fenster. "Was ist das?" fragte
sie verwirrt. "Keine Ahnung" antwortete Michiru. Beide sahen auf das kleine
und doch auf seine Art unglaublich helle Licht. "Komm, laß uns der
Sache auf den Grund gehen." "Wenn Du meinst" Beide gingen zum Ausgang.
"Meine Damen, sie können doch nicht einfach..." eine in einen schwarzen
Anzug gekleidete Person versuchte sie aufzuhalten. Haruka stapfte einfach
an ihm vorbei. Michiru blieb kurz stehen, und wollte etwas sagen, als sie
von Haruka am Arm gepackt wurde. "Komm schon!" Die Person im schwarzen
Anzug kratzte sich verwirrt am Kopf "also sowas".
................
Lunfir war zufrieden. Die Sailors hatten keine Chance
mehr. Er hatte noch nicht mal den Kristall einsetzten müssen. "Vernichte
Sie jetzt!" gab er als Thelephatischen Befehl an den Energiesammler weiter.
Plötzlich durchschnitt eine rote Rose die Szene.
Alle drehten sich in die Richtung. aus der sie gekommen
was.
"Tuxedo Mask!" rief Bunny freudig aus. Er stand auf einer
der Sitzlehnen. "Ich werde es nicht zulassen, daß Du den Menschen
ihre Energie stiehlst" sagte er. Der Energiesammler war verwirrt. Nun hatte
er Gegner von beiden Seiten. Er wußte nicht, wen er zuerst angreifen
sollte. Tuxedo Mask sah darin die Chance
"LOS SAILOR MOON, MACH SCHON!" sagte er.
"Ja!"
"LICHT DES SILBERMONDES, SCHEIN UND HEILE!"
Der Energiesammler wurde hart von der Energie aus Bunnys
Zepter getroffen. Er schrie kurz auf, und löste sich auf. Wieder blieb
nur ein schwarzer Metallsplitter zurück.
Mit einer solchen Energie hatte Lunfir nicht gerechnet.
Auch nicht mit noch einem weiteren Planetenbeschützer. Die Chancen
sahen nicht gut für ihn aus, wo jetzt auch noch sein Energiesammler
vernichtet war. Er hatte nur noch eine Chance. Er nahm den schwarzen Kristall,
und legte ihn auf seine Stirn. Er stöhnte vor schmerzen, als dieser
langsam in seinen Körper eindrang. Dann spürte er die neue Energie
und fing an zu grinsen.
................
Die Sailor Kriegerinnen halfen den Menschen aus dem Kino.
Sie waren alle noch benommen, aber jetzt kehrte die Energie langsam zu
ihnen zurück. Als alle Menschen das Kino verlassen hatten, versammelten
sich die Sailor vor dem Eingang. "Kann mir mal einer genau sagen, was hier
vorgeht?" fragte Makoto wütend.
"JA, DAS KANN ICH!" Die Sailors fuhren herum. Eine völlig
schwarz gekleidete Person schwebte etwa 1,30 Meter über dem Boden.
Seine Augen waren Pechschwarz und aus dem rücken seiner Hände
ragten zwei scharfe Dolche.
"Wer bist Du und was willst Du?" fragte Tuxedo Mask.
Die schwarze Gestalt verbeugte sich kurz. "Ich bin Lunfir, erste Garde
des Gebieters der Dunkelheit! Wir werden diesen Planeten in Besitz nehmen.
Ich werde euch nun vernichten!"
Wütend sprang Tuxedo Mask auf ihn zu, und holte
mit seinem Stab zu einem gewaltigen Schlag aus. Leicht wehrte Lunfir die
Attacke ab. Noch zwei mal versuchte Tuxedo Mask seinen Gegner zu treffen,
doch er konnte dessen Deckung nicht durchdringen. Dann setzte Lunfir zu
einem Schlag an. Er traf Tuxedo Mask in die rechte Seite. Blut spritzte
und Tuxedo Mask sank zusammen.
"TUXEDO MASK, NEIN" schrie Bunny. Sie rannte ein paar
schritte auf Lunfir zu und zog Zepter. Lunfir fuhr herum. Dieser schwarze
Frackträger war keine weitere Gefahr für ihn. Das Mädchen
hatte eine weitaus höhere Energie. Immerhin war auch sie es, die den
Energiesammler geschlagen hatte. Er konzentrierte sich nun auf seine neue
Energie.
Bunny wurde in die Luft gehoben. Die Luft blieb ihr weck.
Sie faßte mit den Händen an ihren Hals, um die Unsichtbaren
Hände, die ihr die Luft abschnürten abzuwehren. Doch da war nichts.
Ihre Kehle wurden scheinbar von innen zugeschnürt. Sie ließ
das Zepter fallen.
Die Anderen Sailors versuchten ihr zu helfen. Sie versuchten,
Sailor Moon wieder auf den Boden zu ziehen, doch das gelang ihnen nicht.
"Sailor Moon!" Schrie Mars. Wütend drehte sie sich zu ihrem Peiniger
um.
"MARS, MACHT DES FEUERS SIEG"
ein grell Leuchtend roter Feuerpfeil schoß auf
Lunfir zu. Dieser hob die Linke Hand, und Mars Attacke prallte an einem
schwarzen Schutzschirm ab.
"MERKUR, MACHT DES WASSERS SIEG"
Diesmal versuchte Ami ihr Glück. Doch auch ihre
Attacke zeigte keine Wirkung gegen das schwarze Schild. Nun versuchten
Sailor Jupiter und Sailor Venus ihr Glück.
"JUPITER, MACHT DES DONNERS SIEG!"
"VENUS, MACHT DER HERZEN SIEG!"
doch auch diese Kombinierte Attacke zeigte keine Wirkung.
"Dann eben anders!" schrie Makoto alias Sailor Jupiter. Mit einem gewaltigen
Satz sprang sie auf Lunfir zu. Der machte eine Geste mit der rechten Hand.
Makoto wurde von einer Energiewelle erfaßt und gegen die Wand geschleudert,
wo sie benommen liegen blieb.
"HA, MIT EUREN LÄCHERLICHEN KRÄFTEN WOLLT IHR
MICH BESIEGEN. GEBT AUF, DANN WERDE ICH EUCH EIN SCHNELLES UND SCHMERZLOSES
ENDE BEREITEN!"
Tränen standen in Mars Augen. Es waren keine Tränen
der Trauer, sondern tränen der Wut und tränen der Hilflosigkeit.
Ihre beste Freundin wurde Gequält und sie konnte nichts tun. Sie stand
nur wenige Meter daneben und trotz all ihrer besonderen Kräfte konnte
sie nichts tun. Ähnlich dachten auch die anderen Sailor Kriegerinnen.
Langsam rappelte sich Tuxedo Mask wieder hoch. Mit der
linken Hand hielt er seine immer noch blutende Fleischwunde. "Bunny!" schrie
er. Mit letzter Kraft zog er mit der rechten Hand eine weitere Rose aus
seinem Umhang und schleuderte sie auf den Gegner. Doch auch diese Attacke
verpuffte völlig. "Oh nein" sagte Tuxedo Mask leise und sank wieder
auf den Boden.
"HA, NUN IST ES VORBEI MIT EUCH!"
"Bitte nicht" sagte Sailor Merkur. Doch ihr Gegenüber
lachte nur.
.........................
"URANUS, FLIEG!"
"Was" brachte Lunfir kurz hervor, bevor er hart von einer
Energieentladung am Rücken getroffen wurde. Mit letzter Kraft hielt
er das Gleichgewicht. Seine Konzentration fuhr von Sailor Moon ab, die
nun zu Boden fiel und röchelnd dort liegen blieb. Die anderen Sailor
Krieger knieten sich im Halbkreis um sie. Gleichzeitig sahen sie aber auch
in die Richtung. aus der die Attacke gekommen war.
Lunfir fuhr herum. Sofort erwartete ihn die nächste
Attacke
"NEPTUN, FLIEG"
wieder wurde er hart getroffen. auf diese neuen Angriffe
war er nicht vorbereitet. Hart stürzte er zu Boden. Allerdings rappelte
er sich schnell wieder hoch. Nun sahen die anderen Sailors ihre Chance,
da ihr Gegner sich nun auf Sailor Uranus und Sailor Neptun konzentrierte.
Wütend stand Sailor Mars auf. Sie hatte noch immer ein paar Tränen
im Auge.
"MARS, MACHT DES FEUERS SIEG!"
diesmal verfehlte die Attacke ihre Wirkung nicht. Lunfir
wurde hart getroffen. Verwirrt sah er sich um. Noch zwei Sailor Kriegerinnen.
Außerdem war er nun umzingelt. Wütend sah er ein, daß
er gegen eine solche Übermacht nicht gewinnen konnte.
"WIR SEHEN UNS WIEDER!"
mit diesen Worten entmaterialesierte er sich in einer
schwarzen Wolke. Nun kamen auch Sailor Uranus und Sailor Neptun zu der
immer noch am Boden liegenden Sailor Moon gerannt. "Was ist mit ihr?" fragte
Michiru alias Sailor Neptun besorgt. "Dieses Monster," sagte Rai wütend
"hätte sie beinahe umgebracht" Noch immer röchelte Bunny. Nun
kam auch Tuxedo Mask zu den anderen. Seine Wunde hatte aufgehört zu
Bluten, doch noch immer hatte er dort einen stechenden Schmerz. "Bunny"
sagte er voller sorge. Bunny öffnete langsam die Augen. "Mamoru" es
war das einzige was sie sagen konnte, bevor sie wieder die Augen schloß
und das Bewußtsein verlor. Mamoru nahm seine geliebte Bunny auf die
Arme. den Schmerz in seiner ignorierte er nun völlig. Die anderen
Sailors folgten ihm. "Sag mal Haruka" fragte Minako "woher wußtet
ihr überhaupt von unserem Kampf?" "Wir wußten es nicht" erhielt
sie zur Antwort "ein seltsames Licht hat uns hierher geführt." "Seltsam"
sagte Ami.
Keine der Sailors bemerkte die weiße Gestalt, die
auf dem Dach hockte und den Kampf beobachtet hatte. Schnell verschwand
sie wieder in der Dunkelheit, aus der sie gekommen war.
.......................
Kapitel3 Neue Pläne
"Du hast schon wieder versagt?!"
Lunfir schwebte etwa einen Meter über dem Boden.
Der Gebieter wendete die gleiche Technik an, die Lunfir noch vor ein paar
Minuten Sailor Moon hatte spüren lassen.
"Bitte Gebieter" röchelte Lunfir "Es waren einfach
zu viele. Der Planet wird von mindestens 7 Sailor Kriegerinnen bewacht.
Es waren einfach zu viele"
Lunfir fiel zu Boden und schnappte nach Luft. Der Gebieter
hatte inzwischen wieder seinen Thron umgedreht und blickte nachdenklich
aus dem Fenster auf den blauen Planeten.
"Nur ein Planet, und mindestens 7 Sailor Kriegerinnen"
er lachte kurz auf "was ist am diesem Planeten so besonderes?" "Gebieter,
gebt mir noch eine Chance, und ich werde sie alle vernichten."
"Nun gut"
Lunfir war sehr überrascht über die plötzliche
Großzügigkeit seines Meisters
"Danke Gebieter" sagte Lunfir
"Warte... diesmal wirst Du nicht alleine gehen." Der
Gebieter schnippte mit den Fingern. Eine Frau mit Hautengem, schwarzem
Kostüm erschien am Eingang des Trohnsaals. Sie hatte ebenfalls Pechschwarze
Augen. Sie stellte sich vor den Thron und verbeugte sich tief. Allerdings
bemerkte der Gebieter das nicht, da er immer noch auf den blauen Planeten
starrte. Als nach etwa einer halben Minute immer noch nichts geschah, fragte
sie vorsichtig "Ihr wolltet mich sehen, Gebieter?"
ruckartig drehte sich sein Thron um.
"Ja, Crysta. Erläutere Lunfir deinen Plan!"
Lunfir war verwirrt. Er war doch für die Planung
zuständig. Allerdings wußte er gleichzeitig, daß er froh
sein konnte, noch am Leben zu sein. So machte er lieber keine Anstalten,
sich beim Gebieter zu beschweren.
"Wir haben herausgefunden" fing Crysta an "daß
eine der stärksten und energiereichsten Emotionen die Angst ist. Daraufhin
habe ich ein paar Nachforschungen angestellt, und es scheint so, als hätten
die meisten Leute auf diesem Planeten angst vor... dem Zahnarzt"
"Was soll denn das sein?" fragte Lunfir
"Es ist eine Person, die Verletzungen im Mundbereich
kurieren kann... besonders die jungen Menschen haben scheinbar riesige
Angst"
"Warum haben die Menschen Angst davor?"
"Keine Ahnung"
"Ein seltsamer Planet"
Ihre Unterhaltung wurde schroff vom Gebieter unterbrochen
"GEHT... SOFORT!"
Beide verbeugten sich noch einmal und verließen
den Trohnsaal. Sie sahen sich fragend an. So hatten sie ihren Gebieter
noch nie erlebt.
Dieser blickte wieder aus dem Fenster
"Was hast Du für ein Geheimnis. Ich werde es Dir
schon entreißen!"
.....................
Hamato wachte in seinem Bett auf. Was war geschehen.
Er fühlte leichte Kopfschmerzen, aber ansonsten war alles normal.
Er versuchte sich an seinen seltsamen Traum zu erinnern, doch da war nichts
mehr. Er sank wieder zurück ins Bett.
................
Bunny war inzwischen wieder zu Hause. Sie hatte sich
wieder gut erholt. Sie fühlte sich zwar noch etwas schlapp, aber die
schmerzen in ihrer Kehle waren völlig verschwunden. Mamoru war bei
ihr. Er trug einen dicken Verband, war aber eigentlich noch recht gut davon
gekommen. Seine nähe gab Bunny neue Kraft. Die anderen Sailors waren
nach Hause gegangen Die Schlacht hatte sie viel Kraft gekostet. Sie
brauchten dringend etwas Ruhe. "Oh Mamoru" sagte Bunny und fiel ihm in
die Arme. Mamoru fühlte einen stechenden Schmerz, unterdrückte
diesen aber, um Bunny nicht noch mehr zu belasten. "Warum mußte das
passieren?" fragte sie weiter. "Ich dachte alles währe vorbei" eine
dicke Träne kullerte aus ihrem Auge. "wir wollten doch nie wieder
kämpfen" Mamoru wischte ihr die Träne von der Wange "Meine kleine
Bunny" sagte er zärtlich "Keiner von uns wollte wieder kämpfen,
aber wir haben die Pflicht diesen Planeten zu verteidigen. Der Planet ist
in Gefahr, daß wissen wir nun. Aber irgendwann wird alles wieder
vorbei sein" "Aber was ist wenn einer von uns aus einem Kampf nicht zurückkehrt.
Rai, Ami, Minako oder Makoto. Oder Du Mamoru. Sieh Dich an. Du wurdest
verwundet. Hätte er ein bißchen fester zugeschlagen dann...."
mit einem dicken schluchzen beendete sie den Satz. "Ich möchte niemanden
verlieren. Besonders Dich nicht Mamoru. Ich könnte ohne Dich nicht
weitermachen" "Oh Bunny, Du mußt einfach tapfer sein" Er wischte
ihr die Tränen aus den Augen und gab ihr einen zärtlichen Kuß.
..................
"Warum verdammt noch mal habt ihr uns gesagt, daß
wir neue Feinde haben?" Haruka tobte vor Wut. "Wir," stotterte Minako "waren
nicht sicher, ob ihr noch kämpfen wollt. Wir dachten, wir schaffen
es auch alleine" "Die Prinzessin fast getötet, der Prinz verwundet...
UND IHR DACHTET, IHR SCHAFFT DAS ALLEIN?!" Eine Träne bildete sich
in Minakos Auge "Wi... Wir" Michiru hielt Haruka zurück "Es ist gut,
Haruka"
...............
Die Zahnarztstation des Krankenhauses war überfüllt.
Niemandes störte es, daß eine neue Krankenschwester das Kommando
übernommen hatte. Sie trug ihren weißen Kittel Hauteng. Auch
gab es einen neuen Zahnarzt, aber auch dies fiel nicht besonders auf. "Der
nächste bitte" die Freundliche Stimme der Krankenschwester klang durch
den Raum. "Geh schon!" sagte eine Mutter zu ihrem etwa 8-jährigem
Sohn. Unsicher betrat er das Behandlungszimmer und nahm auf dem Stuhl Platz.
Der Zahnarzt betrat den Raum. Dann wollen wir doch mal schauen.
Plötzlich veränderte er sich. Sein langer weißer
Kittel wurde schwarz; seine Augen ebenfalls. Aus dem rücken seiner
Hände wuchsen zwei lange Dolche. Der Junge fing an zu schreien.
..............
Ein schrei erhalte im Wartezimmer, gefolgt von einem
"Mama, bitte hilf mir!" Die Mutter des Jungen wandte sich an die Frau neben
ihr: "Ja, so sind die Kinder. Sicher muß wieder mal gebohrt werden"
Die Frau lächelte und nickte. Dann war Ruhe.
"Der nächste bitte" klang es auf einmal Durch den
Raum. Ein junges Mädchen stand auf und ging ins Behandlungszimmer.
Die Mutter des Jungen war sehr verwirrt, stand auf und ging zur Krankenschwester.
"Wo bleibt denn mein Sohn?" fragte sie. "Ich bringe sie sofort zu ihm"
sagte sie mit einem lächeln auf den Lippen und führte die Mutter
in einen angrenzenden Raum.
..............
Die Tür zu Hamatos Krankenzimmer ging auf, und Ami
betrat den Raum. "Ami" sagte Hamato freudig. "Hallo Hamato" antwortete
Ami lächelnd "was macht Dein Arm?" "Ach, es geht schon wieder" Plötzlich
ging die Tür wieder auf, und Bunny, Mamoru, Minako und Makoto betraten
den Raum. Bunny und Mamoru gingen Arm in Arm. "Bunny?" rief Ami verwirrt
aus. "Wir dürfen doch besuchen wen wir wollen" sagte Bunny. Hamato
lächelte. "Hier, ich hab Dir ein paar Plätzchen gebacken" sagte
Makoto und gab Hamato eine kleine Tüte mit Plätzchen. "Vielen
dank" sagte dieser. Die 5 Mädchen setzten sich rund um sein Bett.
Nur Mamoru blieb stehen. Er war ja der einzige, den Hamato noch nicht kannte.
Er streckte ihm die rechte Hand hin. "Hallo, ich bin Mamoru" "Hi, ich bin
Hamato" Er steckte Mamoru seine Hand entgegen. Doch wieder fühlte
er diesen stechenden Schmerz. Es mußte die Zähne zusammenbeißen.
Plötzlich wurde Rai unruhig. Sie flüsterte
Ami etwas ins Ohr. Ami holte einen kleinen Computer hervor, den Hamato
für einen Laptop hielt.
"Wir müssen gehen!" sagte Ami. "Was?" fragte Hamato.
"Entschuldige" fuhr sie fort "ich erkläre Dir später alles."
Alle verließen den Raum, nur Bunny blieb kurz zurück. "Bunny,
wo bleibst Du" fragte Rai wütend. "Was ist denn überhaupt los"
fragte Bunny unwissend. "Oh nein" seufzte Rai nur, packt Bunny am Arm und
zerrte sie hinter sich her.
Hamato wußte gar nicht wie ihm geschah. Er war
total verwirrt. Was war mit den anderen los? Wieso waren sie wieder so
schnell verschwunden? Er stand auf und entschloß sich, den anderen
zu folgen.
......................
Die Mädchen und Mamoru liefen Ami hinterher die
Treppe herunter. Ami starrte die ganze Zeit auf ihren Computer. Es war
fast ein Wunder, daß sie nicht die Treppe herunter fiel. "Kein Zweifel,
sie sind hier" sagte sie. Auf einmal stieß sie mit zwei gestalten
zusammen, die am Ende der Treppe standen. "Oh, entschuldigen sie bitte"
entschuldigte sie sich höflich und blickte auf, dann erkannte sie
die beiden. "Haruka, Michiru" sagte sie verwirrt "was macht ihr hier?"
"Wir haben eine starke dunkle macht gespürt, wie ihr anscheinend auch"
erwiderte Michiru. "Ich hoffe, ihr hattet noch vor uns zu rufen, bevor
ihr angegriffen hättet" warf Haruka noch ein. "Wir..." Ami wollte
noch etwas sagen. "Dafür haben wir jetzt keine Zeit" wurden sie von
Mamoru unterbrochen "los, verwandelt Euch"
"MACHT DER MARSNEBEL!"
"MACHT DER VENUSNEBEL!"
"MACHT DER JUPITERNEBEL!"
"MACHT DER MERKURNEBEL!"
"MACHT DER URANUSNEBEL!"
"MACHT DER NEPTUNNEBEL!"
"MACHT DES MONDKRISTALLS!"
"WACHT AUF!"
Das Sailor-Team war wieder einmal bereit die Erde zu
verteidigen. Auch Mamoru hatte sich inzwischen in Tuxedo Mask verwandelt.
...................
Hamato hatte die anderen aus den Augen verloren. Ziellos
irrte er durchs Krankenhaus. Plötzlich ließ ihn der schrei einen
Kindes hellhörig werden. Instinktiv ging er in die Richtung, aus welcher
der Schrei kam.
.................
Lunfir hatte wieder seine wahre Gestalt angenommen. Der
etwa sechsjährige Junge auf dem Behandlungsstuhl schrie noch immer.
Doch Lunfir grinste nur. Sollte der Junge doch schreien, die Angst würde
die Abzapfbare Energie nur noch erhöhen. Er hatte es zwar satt, die
Drecksarbeit selbst zu machen und keinen Energiesammler dafür zu haben,
andererseits konnte er froh sein, daß ihn der Gebieter am Leben gelassen
hatte. Er wandte sich wieder dem Jungen zu.
"SOFORT AUFHÖREN" diese Worte ließen ihn herumfahren.
In der Tür zum Behandlungsraum stand Sailor Moon.
Im Raum, im Halbkreis um sie herum standen 6 weitere Sailor Kriegerinnen
und die Gestalt im schwarzen Frack, mit der er schon einmal gekämpft
hatte. Sailor Moon fuhr mit ihrer Ansprache fort.
"ÄRZTE HABEN AUF DIESER WELT EINEN EID GESCHWOREN.
SIE DÜRFEN NIE EINEM MENSCHEN LEID ZUFÜGEN. DU BRICHT DIESEN
EID UND SAUGST WEHRLOSEN KINDERN DIE ENERGIE AUS. DAS WERDEN WIR NICHT
ZULASSEN. WIR SIND DAS SAILOR TEAM, UND STEHEN FÜR LIEBE UND GERECHTIGKEIT,
UND IM NAMEN DES MONDES WERDE ICH DICH BESTRAFEN!"
"Wirklich rührend" sagte Lunfir spöttisch."
Los, versucht euer Glück"
Tuxedo Mask kümmerte sich um den Jungen, der immer
noch zitternd und starr vor Schreck auf dem Stuhl saß. "Kümmert
Euch um ihn" sagte er. "Ich bringe den Jungen in Sicherheit" Die Sailor
Kriegerinnen nickten ihm zu. Sailor Uranus startete als erstes eine Attacke.
"URANUS, FLIEG"
Ohne mühe wich Lunfir Harukas Planetenattacke. Die
Energie traf den Behandlungsstuhl, der mit einem lauten Knall Explodierte.
Sailor Neptun versuchte ihr Glück.
"NEPTUN, FLIEG!"
Wieder wich Lunfir aus. Die Energie schlug in die Wand
hinter ihm ein. Ein großes Loch blieb zurück.
"Verdammt!" "Wir können unsere Kräfte nicht
einsetzten, wir können doch das Krankenhaus nicht zerstören."
"Und was sollen wir dann Deiner Meinung tun?" "Ich weiß
nicht"
..................
Lunfir bemerkte, daß keine weiteren Attacken folgten.
Das schien einfacher zu werden als er dachte.
"Dann bin ich jetzt wohl dran!" sagte er "habe ich euch
übrigens schon meine Partnerin vorgestellt?" Neben ihm Materialesierte
sich Crysta, die wieder ihr hautenges schwarzes Kostüm trug. "Darf
ich mich vorstellen?" fragte sie "Ich bin Crysta, Zenturio in der ersten
Armee des dunklen Gebieters!" Die Sailor Kriegerinnen starrten auf ihre
Gegner. Tuxedo Mask war wieder zu ihnen gestoßen.
"Laßt uns Beginnen!" sagte Lunfir und schleuderte
schwarze Blitze auf die Sailors.
................
Die dunklen Krieger beherrschten die Sailors ohne größere
Probleme. Uranus und Neptun konnten ihre Waffen nicht einsetzen, ohne starken
schaden anzurichten. Die Attacken der inneren Sailors verpufften an Lunfirs
schwarzem Schild, wenn sie überhaupt mal trafen. Auch Mamoru hatte
mit seinen Rosen keinen Erfolg. Immer wieder konnten die Sailors nur knapp
den Attacken ihrer Angreifer entgehen. Diese schienen nur noch etwas mit
ihnen zu spielen. "Ihr könnt uns nicht besiegen, Sailor Kriegerinnen!"
"Ach ja, das werden wir ja sehen!" antwortete Minako wütend.
"VENUS, MACHT DER HERZEN SIEG!"
Lunfir machte sich gar nicht mehr die Mühe auszuweichen.
Sailor Venus Attacke prallte auf das Schild, das er vor sich aufgebaut
hatte und verglühte dort ohne schaden anzurichten. "Dann sind wir
jetzt wohl dran" sagte Lunfir und startete wieder eine Attacke.
Diesmal konnte Sailor Venus nicht ausweichen. Hart wurde
sie getroffen und gegen eine Wand geschleudert. Dort blieb sie benommen
liegen. "Venus!" rief Jupiter besorgt aus "na wartet!"
"JUPITER, MACHT DES DONNERS SIEG!"
Wieder kein Erfolg. Jupiter ging getroffen zu Boden.
Daß sie die Sailor Kriegerinnen nun ins Kreuzfeuer nehmen konnten
verschaffte den dunklen Kriegern einen entscheidenden Vorteil.
"Haruka, halt sie hin, ich habe eine Idee." rief Michiru
aus. "Paß auf dich auf!" erwiderte die Angesprochene. Haruka sprintete
einmal quer durchs Zimmer. Geschickt wich sie den Anschlägen ihrer
Feind aus. Michiru nutzte die Zeit um die Macht ihres Talismans zu beschwören.
Dann stellte sie sich mitten vor ihre beiden Gegner.
...............
Ohne genau hinzusehen feuerte Crysta sofort ihre dunkle
Energie auf Neptun. Diese hob ihren Spiegel und die schwarze Energie wurde
reflektiert. Crysta schrie kurz auf als sie ihr eigener Energiesrahl traf
und hart zu Boden warf. Lunfir schüttelte den Kopf. Dann griff er
selbst die Kriegerinn mit dem grünen Haar an. Diesmal konnte Neptun
den Angriff nicht reflektieren. Sie stieß einen Qualvollen Schmerzensschrei
aus, als sie getroffen wurde und quer durch den Raum geschleudert wurde.
"Michiru!" schrie Haruka. Lunfir drehte sich um seiner Partnerin auf die
Beine zu helfen. Sie schien nicht allzu schwer getroffen zu sein. Bebend
vor Zorn sprang auf einmal Uranus aus ihrem Versteck. In ihren Augen waren
Tränen.
"URANUS..." rief sie "Warte!" versuchte Ami sie noch
aufzuhalten... "...FLIEG" es war zu spät.
Der Planet schoß auf Lunfir zu, der Uranus noch
immer den Rücken zugewandt hatte. Diesmal traf auch Harukas Attacke
auf einen schwarzen Schild und verglühte.
"Was?" rief sie verwirrt aus. In ihren Augen spiegelte
sich blankes entsetzen wieder. Lunfir drehte sich um und lachte "Ihr habt
mit Euren lächerlichen Kräften keine Chance gegen die Energie
unseres Gebieters!" Crysta stand inzwischen wieder und lachte ebenfalls.
Lunfir richtete nun seine Hand auf Uranus. Diese war immer noch vor entsetzen
wie gelähmt. Sie konnte sich auch nicht bewegen. als schwarze Blitze
aus sie zuschossen. Uranus wurde durch den Raum geschleudert und landete
benommen genau neben Neptun.
..................
Nun waren nur noch 3 Sailor Kriegerinnen und Tuxedo Mask
übrig. "Was sollen wir tun?" Bunny wandte sich an Ami, welche die
ganze Zeit mit ihrem Computer arbeitete. "Sein Schutzschild deckt immer
nur eine Seite eines Körpers. wenn wir es schaffen, ihn zu umzingeln....."
sagte diese. Schweißtropfen bildeten sich aus ihrer Stirn. Auf einmal
wurden sie von einer Druckwelle nach hinten geschleudert. Der Tisch, hinter
dem sie sich verborgen hatte, war von ihren Feinden zerstört worden.
"Es ist vorbei!" tönte Lunfir.
Seine Arme verwandelten sich in lange schwarze Tentakel,
mit denen er Sailor Moon und Tuxedo Mask umschlug. Crysta tat dasselbe
mit Sailor Mars und Sailor Merkur. Die vier schrien vor Schmerz auf, als
sie merkten, wie ihnen die Energie abgesaugt wurde. Sie sanken auf die
Knie. Die anderen Sailors waren zwar bei Bewußtsein, konnten sich
jedoch nicht bewegen und mußten hilflos mit ansehen, was diese Bestien
mit ihren Freunden machte. "Sailor Moon" brachte Makoto schmerzhaft hervor.
Lunfir lachte sadistisch. "Der Gebieter wird sehr zufrieden sein!"
Sailor Moon senkte den Kopf. Schmerz durchfuhr ihren
ganzen Körper. "Ist das wirklich das Ende?"
.................
Kapitel4 Erkenntnisse
Plötzlich ging die Tür auf "Was zum..." brach
es aus Hamato hervor. Ami hob kurz den Kopf "Hamato, verschwinde hier"
flüsterte sie leise und flehentlich. "Ami?" fragte Hamato verwirrt,
der trotz des leisen Flüsterns ihre Stimme erkannt hatte. Dann wurde
er von einer schwarzen Energieladung getroffen und durch die Tür geschleudert.
"Ami senkte ihren Kopf wieder.
Hamato lang auf dem Flur. Sein ganzer Körper schmerze
wieder. Er kannte diesen Schmerz. Doch noch behielt er das Bewußtsein.
Was war das gerade eben in diesem Raum? Was das Ami? Was war da drinnen
los? Was konnte er tun? Plötzlich spürte er einen stechenden
Schmerz im Kopf. Er stöhnte kurz auf. Auf einmal erschien die kleine
goldene Sonne auf seiner Stirn. Er wußte nun instinktiv was er zu
tun hatte. Er stand auf und hob die Hände. In ihnen materialesierte
sich das weiße Schwert. Er streckte es noch ein wenig weiter in die
Luft. Das Schwert begann hell zu glühen.
"MACHT VON SOL, WACH AUF!"
Sein ganzer Körper wurde nun ein grell weißes
Licht gehüllt.
....................
"Das ist Euer ende, Sailor Kriegerinnen. Ihr könnt
nicht gewinnen. Bereitet Euch auf euren Tod vor" Plötzlich sprang
die Tür wieder auf. Die weiße Gestalt, gegen die Lunfir schon
einmal gekämpft hatte stand in der Tür. Sie schien regelrecht
zu leuchten. "Dieses Licht" flüsterte Michiru Haruka zu "Ja!" antwortete
diese. Langsam faßte sie neue Kraft..
"Das werde ich nicht zulassen!" Hamato nahm sein Schwert
fest in beide Hände und richtete es auf die beiden Krieger der Dunkelheit.
"STRAHL DER SONNE; SIEG!"
Ein weißer Energiestrahl löste sich aus dem
Schwert. Alles ging furchtbar schnell. Lunfir konnte nicht mehr reagieren
und ausweichen. Diesmal hielt sein schwarzer Schild nicht stand. Als der
weiße Strahl auf ihn prallte, schien er wie Glas zu zerbrechen. Dann
wurde Lunfir getroffen. Durch den harten Aufprall wurde er zu Boden geschleudert.
Crysta, die schräg hinter ihm gestanden hatte wurde mitgerissen. Bunny,
Ami, Rai und Mamoru fielen erschöpft zu Boden.
"Runter von mir" rief Crysta. Lunfir war auf ihr gelandet.
Nun sah Sailor Uranus ihre Chance. Sie hatte sie inzwischen wieder erholt.
Sie warf noch einen kurzen Blick auf Neptun, die immer noch regungslos
am Boden lag. Dann beschwor sie die Macht ihres Talismans. Das Schwert
materialesierte ich in ihren Händen. Wütend und entschlossen
sprang sie mit einem Satz auf ihre Gegner zu.
...............
Lunfir spürte, wie sich das Schwert in seinen Körper
bohrte. Er hatte verloren, daß wußte er. Er gab seinen letzten
Widerstand auf. Da war aber noch etwas. Das Gefühl von..... Freiheit.
Lunfirs Körper explodierte regelrecht in einer schwarzen
Explosion. Haruka wurde zurück geschleudert. Ein kleiner schwarzer
Metallsplitter fiel mit leisem klirren zu Boden. An der stelle, wo sich
vor wenigen Sekunden noch Lunfirs Kopf befand rotierte nun ein kleiner
schwarzer Kristall in der Luft.
"Nein" schrie Crysta auf. Sie fing den schwarzen Kristall
auf, als dieser nach ein paar Sekunden zu Boden fallen drohte. Dann wandte
sie sich den Sailor Kriegerinnen zu. "Das werdet ihr büßen"
sagte sie und entmaterialesierte sich.
..............
Die Sailors halfen sie gegenseitig wieder auf die Beine.
Hamato stand etwas abseits. Nun realisierte er das erste mal wirklich,
was er getan hatte. Auch an die beiden anderen Kämpfe erinnerte er
sich plötzlich wieder. Er ließ alles noch mal vor seinem inneren
Auge ablaufen. Verwirrt sah er auf das leuchtende Schwert in seiner Hand.
Er trug weiße Ärmel und weiße Handschuhe. Außerdem
spürte er ein seltsam warmes Gefühl in seinem Körper. Plötzlich
kam Ami auf ihn zu. Sie sah ihm für einen moment direkt in die Auge.
Dann wich er ihrem Blick aus. "Hamato?" fragte sie verwirrt. Trotz der
weißen Maske, die fast genau wie die von Tuxedo Mask aussah, hatte
sie ihn erkannt. "Ami?" fragte er ebenso verwirrt zurück. Nun war
er sicher, daß sie es war. "Du bist eine Sailor Kriegerinn?" Sie
nickte kurz. Leugnen hatte wohl keinen Zweck mehr. "Und was ist Dein Geheimnis?"
fragte sie "Wer bist Du?" "Ich.... Ich weiß es nicht" brachte er
leise hervor. Plötzlich fiel er kraftlos zu Boden. Auch Bunny verließen
auf einmal die Kräfte. Tuxedo Mask fing sie auf. "Was ist mit ihnen
los?" fragte Ami. "Unsere Königin spricht gerade mit ihnen!" alle
drehten sich in die Richtung aus der die Stimme gekommen war. "Pluto!"
sagte Haruka verwirrt.
................
Bunny öffnete die Auges. Für einen kurzen moment
war sie verwirrt. Doch dann erkannte sie wo sie war.
Sie war wieder zwischen den Ruinen des Mondpalastes.
Sie trug das Prinzesinnenkleid. Sie lies ihre blicke durch den Raum schweifen.
Dann sah sie die weiße Gestalt die sich verwirrt umsah.
Hamato trug nicht mehr sein weißes Kostüm.
Er trug eine ähnlichen Brustpanzer wie sie auch Edymion trug. Nur
daß sie strahlend weiß war. Seine Maske und seine Handschuhe
waren verschwunden. Auch sein Schwert war nicht mehr da.
"Bunny" fragte verwirrt, als er Prinzessin Serenity auf
sich zukommen sah. Sie nickte stumm. "Hamato?" fragte sie zurück.
Ohne Maske war er nun relativ leicht zu erkennen. "Ja, wo sind wir?" "In
den Ruinen des Mondpalastes" "Mondpalast?" "Ja, ich erkläre Dir alles
später, wer bist Du eigentlich genau. Woher hast Du diese Kräfte?"
Hamato zuckte mit den schultern "Ich weiß es nicht. Ich dachte Du
könntest mir vielleicht sagen, wer ich bin" "Nein, aber ich glaube
meine Mutter kann es" Freudestrahlend lief Bunny auf Königin Serenity
zu, die sie zwischen den Säulen entdeckt hatte. Hamato folgte ihr
langsam nach.
..............
Die Königin des Mondes lächelte. "Meine kleine
Serenity" sagte sie freudig. Bunny machte einen Knicks vor ihr. Dann wandte
sich die Königen Hamato zu. "Auch Dich heiße ich Willkommen,
Nova, Wächter des Lichtes und Sternenkrieger dieser Galaxie" "Wie
bitte?" entfuhr es ihm.
.............
"Ein was?" fragte Rai noch einmal verwirrt nach. "Er
ist ein Sternenkrieger" antwortete Pluto. Bunny und Hamato lagen immer
noch auf dem Boden. Mamoru hatte Bunnys Kopf auf seinen Schoß gelegt.
Ihre Augen zitterten leicht. "Ist er eine Art männlicher Sailor Krieger?"
fragte Rai weiter. "So in etwa. Ich erkläre Euch alles" Pluto setzte
sich.
...................
"Wer bin ich?" Hamato blickte nochmals auf seine Rüstung
und faßte über seine Stirn. Als er deutlich die warme Sonne
spürte fragte er "oder besser, WAS bin ich?" Serenity lächelte.
In ihrer Hand erschien eine kleine silbrige Kugel, in der sich Bilder formten
und begannen, die Geschichte des Universums zu erzählen.
Hamato schien richtig hineingezogen zu werden. Die Bilder
formten sich direkt vor seinen Augen. Er schien ein Teil all dieses zu
sein. Er vergaß völlig, wo er sich befand. Von weit entfernt
erklang die Stimme von Königin Serenity. Er ließ dies alles
auf sich wirken. Es war so ein angenehmes Gefühl. Serenity begann
zu den Bildern zu erzählen.
"Starke Planeten bringen Sailor Kriegerinnen hervor.
Diese können die Kraft ihrer Schutzplaneten nutzten. Sie verteidigen
und beschützen; sie leiden und leben mit ihren Planeten. Die Sailor
Kriegerinnen unseres Sonnensystems schützen die Prinzessin die Mondes,
die die Menschheit in eine neue Ära führen soll." "und was hat
das alles mit mir zu tun?" "Nicht nur Planeten können ihre Kraft an
auserwählte übertragen. In besonderen Fällen können
auch Sonnen, also Sterne ihre Kraft übertragen. Diese Auserwählten
werden Sternenkrieger genannt. Normalerweise erwachen ihre Kräfte
nie. Nur in besonderen Fällen erfährt der Krieger von seiner
Kraft. In jeder Galaxie kann immer nur ein Sternenkrieger erwachen. "Warum
ich? Woher wußte ich, was ich zu tun hatte? Was für eine Gefahr
droht uns?" Tausende von Fragen keimten in ihm auf. Und endlich war jemand
da, der sie beantworten konnte.
....................
"Du?" fragte Makoto verwirrt. "Ja, ich habe ihn ausgebildet"
antwortete Pluto. "Wir wußten das bald die Sailor Kriegerinnen erwachen
würden, doch wir waren überrascht, als wir eine andere, mächtige
Energie spürten. Ein Sternenkrieger war auf diesem Planeten geboren..
Dies ließ uns vermuten, daß das Königreich des Dunkels
kurz vor der Wiederauferstehung stand. Ich habe mich seiner angenommen.
Luna und Arthemis waren ja ebenfalls noch nicht erwacht. Das war vor etwa
14 Jahren. Er konnte seine Macht noch nicht kontrolieren. Er war ja auch
erst 3 Jahre alt. Aber er lernte sehr schnell. Bereits mit 9 war
seine Grundausbildung beendet. Wir hielten es für besser, ihm danach
das Gedächtnis mit den Einzelheiten seiner Ausbildung zu löschen
und abzuwarten, wann er endgültig erwachte. Wir konnten ihn ja nicht
mit 9 schon gegen unsere Feinde Kämpfen lassen." "Warum ist er uns
dann bisher nie begegnet. Ich meine wir hatten in der Zwischenzeit wirklich
genug Feinde hier und das ist ja erst wenige Jahre her. Da war er doch
schon alt genug." warf Makoto ein" "Ich bin nicht ganz sicher. Vielleicht
lag es daran, daß er mit 12 nach Deutschland gegangen ist. Unsere
Feinde haben sich immer auf Tokio beschränkt. Vielleicht ist er deswegen
nicht wiedererwacht."
...............
"Erinnere dich" sagte die warme Stimme von Königin
Serenity. Hamato schloß die Augen. Nun konnte er es wieder klar vor
sich sehen. Er war wieder ein kleiner Junge im Waisenhaus. Er hatte keine
Freunde. Den anderen Kindern war er unheimlich. Oft saß er einsam
in einer Ecke und dachte nach. Doch ab und zu nahm in diese Wunderschöne
Frau mit und erlebte Abenteuer mit ihm. Sie war die erste, die ihn verstand.
Sie hatte ihm einmal gesagt, er sei etwas ganz besonderes. Immer, wenn
er ins Waisenhaus zurückkehrte schien ihn aber niemand vermißt
zu haben. Schmerzhaft erinnerte er sich auch, als sie ihn das letzte mal
abholte. Stolz zeigte er ihr, was er gelernt hatte. Sie lächelte.
Dann sagte sie plötzlich, daß sie ihn nun verlassen müsse
und seine Ausbildung beendet sei. Er weinte bitterlich. "Werde ich Dich
wiedersehen" "Vielleicht" "Ich werde Dich nie vergessen" "Doch, Du wirst!"
er bemerkte eine kleine Träne in ihrem Auge. Dann legte sie ihm die
Hand auf die Stirn. "Schlaf jetzt" Er erwachte wieder im Waisenhaus. Er
versuchte sich zu erinnern, was geschehen war, doch er konnte das schwarze
Loch in seinem Gedächtnis nicht durchdringen. Ein halbes Jahr später
wurde er dann von einer Deutschen Familie adoptiert. Seine Zeit im Heim
hatte er fast vergessen. Aber irgendwas zog ihn immer wieder nach Tokio.
.............
"So war das" man merkte Pluto die Traurigkeit an. "Er
war fast wie ein Sohn für Dich, nicht wahr?" fragte Michiru mitfühlend"
Pluto nickte. "Das Zeittor ist ein sehr einsamer Ort" sagte sie. "Er war
immer so fröhlich, so voller Energie. Ich genoß die Zeit mit
ihm. Aber als seine Ausbildung dann beendet war... erst Chibi Usa konnte
mir dieses Gefühl wiedergeben." eine kleine Träne rollte aus
ihrem Auge, die sie schnell wegwischte. So hatten die anderen die sonst
so starke Pluto noch nie gesehen.
..............
Serenity sprach weiter "Außerdem wurde Dir noch
die Aufgabe als Wächter des Lichtes gegeben" "So wie Pluto Wächterin
der zeit und Hotaru Wächterin des Lebens ist?" fragte Bunny, die die
ganze Zeit still gelauscht hatte. "Ja" antwortete Serenity.
"Warum ich?" fragte Hamato plötzlich.
...............
Kapitel5 Die Schwächen des Kriegers
"Du wurdest vom Schicksal auserkoren" antwortete Serenity
"Ach ja, und warum hat niemand mich gefragt, ob ich überhaupt diese
Welt beschützen möchte" Bunny und Serenity sahen ihn verwirrt
an. "Ich wollte nie ein Krieger sein. Nein, Krieg ist etwas schlechtes.
Was hat mir diese Aufgabe bisher gegeben. Ich war mein ganzes Leben einsam.
Keiner wollte etwas mit mir zu tun haben. Ich wurde meiner Kindheit beraubt"
Er schrie nun fast. Bunny rannte zu ihm und faßte ihn am Arm. Tränen
standen in ihren Auge "Bitte hör auf" sagte sie. Doch er schien sie
zu ignorieren. "Das hat es mir gebracht!" mit einem ruck riß er seinen
Ärmel ab. Sein immer noch Blutdurchtränkter Verband kam zum Vorschein.
"Nein, ich möchte nicht Kämpfen, sucht jemand anderen. Ich Kündige"
Wütend warf er das Stück von seinem Ärmel Serenity vor die
Füße. Tränen der Wut standen in seinen Augen. Dann schloß
er die Augen und konzentrierte sich, Er verschwand aus dem Mondruinen.
"Was soll ich tun" wandte sich Bunny flehend an ihre Mutter "Gib
ihm Zeit" sagte diese.
...............
Hamato schlug die Augen auf. Mit einem ruck stand er
auf. Für einen moment war ihm schwindelig. "Alles in Ordnung?" fragte
Ami. Er antwortete nicht. Wut stand in seinen Augen. Er schaute sich kurz
um, um die Orientierung wieder zu erlangen. Als er Pluto sah hielt er für
einen moment inne. Doch dann senke er den Kopf und ging mit schnellen schritten
aus dem Raum. Ami ging hinter ihm her. "Hey, warte mal" rief sie ihm nach.
"Laß ihn gehen, Ami, er braucht nur etwas Zeit" sagte Pluto. Doch
man merkte, daß sie an ihren eigenen Worten zweifelte. So hatte sie
ihren kleinen Schützling noch nie gesehen.
Dann schlug auch Bunny die Augen auf.
.................
Die Sailor Kriegerinnen hatten sie in Rais Tempel versammelt.
"Als, wer sind unsere neuen Feinde?" fragte Rai. In der spitze von Plutos
Zeitschlüssen formte sich eine ähnliche Silberne Kugel, wie sie
auch Serenity benutzt hatte. "Es ist die Dunkelheit" sagte Pluto. Ein Bild
formte sich in der Silbernen Kugel. Es zeigte den Weltraum. Im Erdorbit
schwebte etwas seltsames. Es sah Unförmig, unsymmetrisch aus. Er sah
aus, wie eine dunkle, schwarze Regenwolke. "Was ist das?" fragte Minako.
"Das Schiff des dunklen Gebieters!" "Und was will er hier" "Er benötigt
die starke Energie unseres Planeten." Das Bild wechselte. Es zeigte einen
fast schwarzen Bereich des Universums. Allerdings war da irgendwas. "Was
bedeutet das?" "Das ist eine verdunkelte Galaxie!" Die Sailor Kriegerinnen
erschraken. Entsetzen stand in ihren Augen. "Er hat die macht ganze Galaxien
zu verdunkeln?" fragte Makoto. Pluto nickte. "Oh mein Gott" "Wie ihr seht
dürfen wir nicht aufgeben" sagte Pluto "unsere ganze Galaxie hängt
von unserem Erfolg ab. Die Erde darf nicht fallen!" Die Sailor Kriegerinnen
nickten stumm.
...................
"Berichte"
Crysta kniete vor dem Thron.
"Lunfir ist gefallen, ich konnte allerdings den Energiekristall
retten."
"Hatte ich euch nicht geraten, nicht zu versagen?"
"Gebieter, vergebt mir. Es waren einfach zu viele. Ich
konnte nichts tun. aber ich habe den perfekten Plan"
"Dann Sprich"
"Ich habe ihre Verhaltensweise genau beobachtet. Die
Sailor Kriegerinn, die sich Sailor Moon nennt ist offensichtlich die Anführerin.
Wenn sie fällt, wird das ganze Team auseinanderbrechen."
Der Gebieter dachte einen Augenblick nacht.
"Gut, dann sorge dafür. Ich gestatte Dir Lunfirs
Energiekristall zu benutzen."
"Danke Gebieter"
Crysta verließ den Trohnsaal. Wieder sah der Gebieter
auf den blauen Planeten herab.
................
Drei Tage waren vergangen. Hamato war nicht mehr bei
seiner Gastfamilie aufgetaucht. Ami hatte schon zweimal nachgefragt. Sie
machte sich große Sorgen um ihn. "Er kann auf sich selbst aufpassen"
hatte Makoto ihr gesagt." Trotzdem wünschte sich Ami mit Hamato über
alles reden zu können.
...............
Crysta landete auf der Erde. Sie hatte viel mit der Kraft
des Energiekristalls experimentiert, und war sicher sie nun weit besser
nutzen zu können, als Lunfir das getan hatte. "So, jetzt muß
ich nur noch die Sailor Kriegerinnen anlocken." Mit einem Blick auf die
überfüllte Straße dachte sie: "aber das sollte jawohl kein
Problem werden."
Sie breitete ihre Hände aus.
Die ersten Passanten sanken von schwarzer Energie getroffen
zusammen.
...............
"Bunny" meldete sich Rai über den Kommunikator "sie
sind wieder aufgetaucht. Es ist schlimmer als vorher." Sie greifen ganz
offen die Innenstadt an." "Okay, ich komme sofort" sagte Bunny. "Gut, wir
treffen uns in 5 Minuten"
Als Bunny am keuchend Treffpunkt ankam waren alle anderen
schon da. Rai, Ami, Makoto, Minako, Michiru, Haruka uns Setsuna. Selbst
Mamoru war schon anwesend. "Du kommst mal wieder zu spät, Bunny" sagte
Rai. "Immerhin mußte ich den ganzen weg hierher laufen" verteidigte
sie sich. "Los jetzt, verwandeln wir uns" unterbrach Haruka die beiden.
"MACHT DES MONDKRISTALLS "
"MACHT DER MERKURNEBEL"
"MACHT DER JUPITERNEBEL"
"MACHT DER MARSNEBEL"
"MACHT DER VENUSNEBEL"
"MACHT DER NEPTUNNEBEL"
"MACHT DER URANUSNEBEL"
"MACHT DER PLUTONEBEL"
"WACHT AUF!"
Auch Mamoru hatte sich in Tuxedo Mask verwandelt.
"Los" sagte Rai "treten wir in ein paar Ärsche"
Alle sahen sie verblüfft an. "Ich meine gehen wir den Planeten verteidigen"
korrigierte sie sich. Sie wurde knallrot im Gesicht.
......................
Crysta war unzufrieden. Über 100 Menschen langen
entzwischen vor ihr, und noch immer war keine Sailor Kriegerinn aufgetaucht.
"Halt, ich werde nicht zulassen, daß Du unschuldige
Menschen leiden läßt. Wir sind das Sailor Team und stehen für
Liebe und Gerechtigkeit. Ich bin Sailor Moon und im nahmen des Mondes werde
ich dich bestrafen."
"Endlich" dachte sich Crysta und machte sich bereit für
den Kampf.
.................
"URANUS, FLIEG!"
die Attacke richtete keinen schaden an.
"VENUS, MACHT DER HERZEN SIEG!"
wieder kein Erfolg.
"Wir müssen sie umzingeln" schrie Ami. Die Sailors
schafften sich im Kreis um sie zu formieren. Pluto und Neptun starteten
gleichzeitig einen Angriff von rechts und links.
"Pluto, schick das Feuer der Tiefe!"
"NEPTUN, FLIEG!"
Die Sailors sahen sich entsetzt an, als beide Attacken
auf den schwarzen Schild trafen. Ami blickte verwirrt auf ihren Computer.
"Wir müssen sie von 4 Seiten gleichzeitig angreifen, um..." brachte
sie noch hervor.
Crysta lachte und hob die Arme. Eine Druckwelle ging
von ihrem Körper aus und schleuderte die Sailors zu Boden. Diese Energieentladung
war gigantisch. Erschöpft bleiben die Senshis liegen. Crysta wandte
sich Sailor Moon zu. "Nun ist es vor bei mit dir" Sie öffnete ihre
Hand, in der ein kleiner spitzer schwarzer Kristall erschien. Er schwebte
wenige Zentimeter über ihrer Handfläche. Sie richtete ihre Hand
auf Bunny. "Bunny, NEIN" rief Mamoru, als der schwarze Kristall auf Bunny
zuschoß.
...................
"SATURN, SCHÜTZE SIE!"
Der Schwarze Kristall pralle an einem weißen Schild
ab und fiel klirrend zu Boden. "Was" rief Crysta verwirrt. "Wer wagt es?"
"Ich bin die Wächterin des Lebens, Sailor Saturn!" erhielt sie zur
Antwort. Saturn ließ ihre Sense kreisen. "und ich werde Dich vernichten!"
"Saturn" flüsterte Bunny. Zorn fuhr in Crysta auf. "Na gut, erst Dich,
dann die anderen. Wütend schleuderte sie ihre schwarze Energie auf
Hotaru alias Sailor Saturn. Schützend hielt diese ihre Sense vor den
Körper. Die Schwarzen Blitze trafen auf den Schild, den Hotarus Schutzplanet
ihr gewährte. Trotzdem spürte sie deutlich die schwarze Energie.
Crysta ließ nicht von ihr ab. Immer wieder trafen schwarze Blitze
den Schild. Hotaru wich ein wenig zurück. Langsam spürte sie,
wie sie ihre Kräfte verließen. Aber auch Crysta verließen
langsam die Kräfte. Schweißtropfen bildeten sich. Auch Hotaru
sah man die Erschöpfung an. Sie klammerte sich praktisch mit letzte
Kraft an ihre Sense, aber sie dürfte nicht aufgeben, das wußte
sie. Sie mußte durchhalten. "Sie ist zu stark" dachte sich Crysta.
Ihre Energie wurde immer schwächer. Langsam begannen sie die Sailors
wieder aufzurappeln. Als letzten Ausweg sah Crysta nun nur noch einen Thelephatischen
Hilferuf an ihren Gebieter.
.................
"Was willst Du?"
"Ich.....Ich kann sie nicht besiegen. Sie sind zu stark.
Es ist wieder eine neue Kriegerinn aufgetaucht und...."
Der Gebieter spürte die Schwäche in ihrem Körper.
Wütend unterbrach er die Verbindung. Wenn man etwas
getan haben wollte, mußte man es selbst tun. Er stand auf. Er konnte
sich kaum erinnern, wann er das letzte mal von seinem Thron aufgestanden
war. Während er die paar Stufen von seinem Thron herabstieg zog er
sich die Kapuze seines Schwarzen Mantels über. Diese Sailor Kriegerinnen
würden jetzt ihr blaues Wunder erleben.
...................
Crysta hatte keine Kraft mehr und hörte auf, auf
Saturn zu feuern. Auch Saturn war völlig ausgelaugt und sank auf die
Knie. Beide Atmeten tief durch. Schweiß stand auf ihrer Stirn.
Plötzlich erschien eine schwarze Gestalt im Kreis
der Sailor Kriegerinnen. Sie trug einem Mantel, der aus absoluter schwärze
zu bestehen schien. Seine schwarze Kapuze hatte er tief ins Gesicht gezogen.
Er blickte sich kurz um.
"Gebieter... ich...." versuchte sich Crysta zu verteidigen.
"SCHWEIG! GEH MIR AUS DEN AUGEN!"
Er machte eine Geste mit der linken Hand. Crysta wurde
von einer Energiewelle erfaßt und mehrere Meter davongeschleudert.
Sie rappelte sich hoch, und senkte ihren Kopf. Dann etmatereralisierte
sie sich in einer schwarzen Wolke.
Noch einmal blickte sich der Gebieter um. Dann fiel sein
Blick auf Sailor Saturn. "So, Du bist also die Sailor Kriegerinn die Crysta
nicht besiegen konnte" Trotz ihrer großen Erschöpfung stand
Hotaru wieder auf. Sie mußte sich auf ihre Sense stützen. "Ja,
ich bin Sailor Saturn, die Wächterin des Lebens." Der Gebieter sah
die Entschlossenheit in ihren Augen. Er wußte, trotz ihrer großen
Erschöpfung würde sie niemals aufgeben. Notfalls würde sie
bist zu ihrem eigenen Tod kämpfen. Genau das hatte er bei seinen Dienern
immer vermißt. "Wer bist Du" fragte Bunny plötzlich, die sich
zum teil wieder hochgerappelt hatte, aber immer noch diese unglaubliche
Schwäche in ihrem Körper spürte. Der Gebieter hatte die
anderen Sailor Kriegerinnen schon fast vergessen. Dann grinst er kurz.
"Ich bin die Dunkelheit"
...................
"Herrscher der schwarzen Seelen, Gebieter der Schatten
und Vernichter des Lichtes. Ich bin die Nacht. Ich bin der dunkle Teil
von euch. Ich bin DARKSIDE!"
"Du bist Größenwahnsinnig" sagte Mamoru. Wieder
grinste der Gebieter. "Vielleicht" Dann lachte er. "Aber das spielt keine
Rolle. Dieser Planet wird fallen!" Dann wandte er sich wieder an Saturn
"und Du wirst mir helfen" "NIEMALS!" "Oh doch!" Der Gebieter richtete seine
Hand auf Saturn aus. Schwarze Energie zuckte und umschlang Hotarus Körper.
Für ein paar Sekunden hielt ihr Schild stand, dann zerbrach er wie
Glas. Hotaru schrie vor Schmerz auf, als die schwarze Energie ihren Körper
umschlang. Dann wurde sie in die Luft gehoben.
"Hotaru" schrie Bunny. Erstaunlicherweise hatte sie sich
als erste erholt und lief auf Hotaru zu. Sie wußte nicht genau was
sie tat. Sie wollte Hotaru einfach nur festhalten. Sie sprang. Doch kurz
bevor sie Hotaru erreichen konnte, entmaterialisierten sie und der Gebieter
sich. Bunny landete hart auf dem Bauch und blieb liegen. Mamoru rannte
zu seiner geliebten Bunny. Er hockte sich neben sie. Er bemerkte, daß
sie bitterlich weinte. "Ich dachte ich müßte nie wieder jemanden
verlieren sagte sie." Die äußeren Sailor Kriegerinnen waren
blaß vor entsetzen.
...................
Kapitel6 Die Kriegerinn der Nacht
Hamato blickte gedankenverloren aus dem Fenster der U-Bahn.
Seit Tagen wanderte er ziellos durch Tokio. Er versuchte alles zu verdrängen.
Das konnte einfach alles nicht wahr sein. Auf einmal sprach in ein kleines
Mädchen an. "Ist der Platz noch frei?" Hamato nickte. Dann sah er
sich das Mädchen genauer an. Es mochte vielleicht 7 oder 8 Jahre alt
sein. Sie hatte etwa Schulterlanges blondes Haar, was Hamato etwas überraschte.
Irgendwie kam ihm die kleine aber auch schrecklich vertraut vor. "Soll
ich dir dein Schicksal vorhersagen?" fragte sie plötzlich. "Nein danke,
ich denke ich kenne es bereits, und es gefällt mir überhaupt
nicht" "Es kommt nicht daran, wie unser Schicksal ist, sondern was wir
daraus machen" sagte das Mädchen "Ich verstehe nicht ganz" "Ein Maurer
kann entweder einfach Stein auf Stein bauen, oder ein großes Gebäude
wie ein Kunstwerk errichten. Ein Präsident kann einen Krieg heraufbeschwören
oder sein Land zu frieden und Wohlstand führen. Ein kleiner Funke
kann entweder still und leise verglühen oder das gesamte Universum
erleuchten. Es kommt darauf an, was man aus seinem Schicksal macht. Weglaufen
bringt nie etwas" "Wie... Woher?" Hamato war verwirrt. Auf einmal sprang
das Mädchen auf. Hier muß ich aussteigen. "Warte!" Hamato lief
hinter ihr her. Doch auf einmal war sie wie vom Erdboden verschwunden.
Verwirrt drahte er sich um, als sich direkt vor seiner Nase die Türen
schlossen. "Na prima" dachte er und stieg die Treppen herauf. Er mußte
jetzt in ruhe nachdenken.
...................
Haruka, Michiru und Setsuna unterhielten sich über
ihren letzten Kampf. "Und was tun wir, wenn es ihm wirklich gelingt?" fragte
Michiru. "Wenn er wirklich Saturns manipulieren kann und ihre Kraft nutzen
kann" Haruka unterbrach sich kurz. "dann wird uns wohl keine andere Möglichkeit
bleiben als...." "Ja, dann müssen wir sie wohl vernichten" sagte Michiru
traurig. Die anderen nickten stumm. "ich weiß nicht, ob ich das kann"
sagte Michiru plötzlich" "Wir müssen" sagte Haruka "der ganze
Planet wäre sonst in Gefahr. "Aber...." Haruka faßte Michiru
am Arm und schüttelte den Kopf.
Plötzlich wandte sich Setsuna ab. "Wo willst Du
hin?" fragte Michiru "Ich werde sehen, ob wir etwas Verstärkung bekommen
können!
....................
Saturn erwachte in einem dunklen Raum. Die schmerzen
waren verschwunden. Sie nahm ihre Sense, die nur wenige Meter neben ihr
lag, und richtete sich auf. Dann blickte sie sich um. Der Raum war ziemlich
groß. Allerdings war er vollkommen schwarz. Sie konnte kaum etwas
erkennen, aber ihre Augen hatten sich schnell an die Dunkelheit gewöhnt.
Dann sah sie den Thron, der gerade einem großen Fenster zugewandt
war. Durch das Fenster konnte man die Erde sehen. "Na, ausgeschlafen" tönte
eine Stimme aus dem Thron. "Was willst Du von mir" fragte Hotaru. "Ich
habe Dich auserkoren meine neue Kriegerinn der nacht zu sein und diesen
Planeten für mich zu erobern" "Niemals. Lieber werde ich meine gesamte
macht einsetzen und das ganze hier vernichten. Selbst wenn ich dabei Sterbe!"
Nun fuhr der Thron herum. Das erst mal konnte Hotaru das Gesicht des Gebieters
sehen. Sie schluckte kurz.
.................
Hamato kannte diesen Ort. Ja, er kannte ihn sogar sehr
genau. Dies war sein Waisenhaus gewesen. Jetzt war es nur noch eine verfallene
Ruine. trotzdem ging er hinein. Alte Erinnerungen wurden wach, als er durch
die Räume schritt. Dann sah er aus dem Fenster. ja, das war der Park,
in dem er sich immer mit Puu, wie sie sich im vorgestellt hatte, getroffen
hatte. Er ging hinaus. Er schritt durch mehre Büsche, und ja, da war
er. Der versteckte See, wo er mit Puu immer trainiert hatte. Er schnappte
sich einen Stein und ließ ihn über das Wasser ditschen. Er erinnerte
sich genau wie oft er das trainiert hatte. Puu sagte, dies sei ein Geschicklichkeitstraining.
Doch nie zuvor hatte er es hinbekommen. Er lächelte. Das erste mal
seit 3 tagen lächelte er wieder. Dann setzte er sich auf eine Bank
und seufzte.
Plötzlich trat Pluto hinter einem der Bäume
hervor. "Ich habe mir gedacht, daß Du irgendwann hierherkommen würdest."
"Nicht ganz freiwillig" erwiderte Hamato. Setsuna setzte sich neben ihm
auf die Bank. "Endlich hast Du das mit dem Stein gelernt" sagte sie nach
ein paar Sekunden. Hamato lächelte kurz und nickte. Dann starrte er
wieder gedankenverloren auf den See. "Wo bist Du?" fragte Setsuna plötzlich.
"Ich weiß nicht genau. Vielleicht an einem besseren Ort?" "Gibt es
denn einen besseren Ort?" "Einen Ort ohne Kampf und Krieg, wo jeder das
machen kann, was er möchte. Wo die Türme aus Kristall sind und
gerechte Herrscher für Recht und Ordnung sorgen!" "Kristall Tokio?"
"Was?" fragte Hamato verwirrt. "Ach nichts" erwiderte Setsuna. "Warum ist
alles so, wie es ist?" fragte Hamato "Glaub mir, Hamato, keine von uns
wollte eine Kriegerinn sein. aber es ist so wie es ist. Wir haben einen
Auftrag. Wir müssen die Prinzessin beschützen. Es kommt nicht
darauf an, wie Dein Schicksal aussieht, sondern was Du daraus machst."
"Ja, diesen Satz habe ich heute schonmal gehört. Bitte erzähle
mir von eurem Auftrag, vielleicht kann ich dann alles besser verstehen."
Setsuna lächelte. Langsam erkannte sie ihren kleinen Hamato in diesem
Jungen Mann wieder. Dann begann sie Hamato alles über das Königreich
des Mondes, Kristall Tokio und ihre bisherigen Kämpfe zu erzählen.
Hamato lauschte gebannt.
.................
Der Gebieter sah wie ein Mensch aus. Er hatte etwa Schulterlanges,
Pechschwarzes Haar. Seine Augen waren schwarz. Was Saturn aber am meisten
auffiel was die schwarze Sonne auf seiner Stirn. "Bitte, versuch dein Glück"
sagte er plötzlich. Für einen moment war Hotaru verwirrt. Dann
nahm sie ihren ganzen Mut zusammen und richtete die Sense auf den Gebieter.
"Dann soll es so enden" sagte sie.
"SATURN, FLIEG!"
... nichts geschah. Verwirrt blickte Hotaru auf ihre
Sense. Der Gebieter lachte kurz. "Weißt Du mein Kind, ich kann diesen
Raum vollkommen von der Energie Deines Schutzplaneten abschirmen. Du hast
nicht die geringste Chance" Hotaru klammerte sich regelrecht an ihre Sense.
Sie hatte nur noch eine Chance. Mit einem Satz sprang sie auf den Gebieter
zu und holte mit der Sense aus.
.................
"Ja, ich denke, das sind ziele, für die es sich
zu kämpfen lohnt" meinte Hamato, als Setsuna ihre Geschichte beendet
hatte. "aber sind das auch meine Ziele? Kann ich dafür genau so einstehen
wie ihr?" "Ich weiß es nicht" sagte Setsuna "das mußt Du für
Dich selbst herausfinden. Hör auf dein Herz" "Ich denke, ich muß
in ruhe über alles nachdenken" "Und, wie wirst Du Dich entscheiden"
"Das weiß ich nicht genau." "Denke daran, keiner wird Dir vorwürfe
machen, wenn Du nicht kämpfst. Höre auf Dein herz und Du wirst
die Lösung finden." "Ich danke Dir Puu" "Mein richtiger Name ist übrigens
Setsuna" "Oh." Hamato stand auf und ging. Er hatte vieles, über das
er nachdenken mußte. Setsuna blieb allein auf der Bank zurück.
Hätte sie ihm auch noch von Hotarus Entführung erzählen
sollen? Nein, das würde ihn zu sehr unter Druck setzen.
.................
Plötzlich materialesierte sich ein pechschwarzen
Schwert in der Hand des Gebieters. Leicht blockte er Hotarus Schlag ab.
"Guter Versuch" sagte er. Dann stieß er sie zurück. "aber lange
nicht gut genug!" Sie landete hart auf dem Boden. Ja, ohne die Energie
ihres Schutzplaneten hatte sie wirklich keine Chance. "Und jetzt..." Schwarze
Energie zuckte aus seinen Fingern. Hotaru schrie vor Schmerz. Langsam stand
der Gebieter aus, und ging auf sie zu. Dabei ließ er nicht von ihr
ab. Immer wieder schoß die schwarze Energie aus seinen Fingern. Dann
stand er direkt vor ihr. Er zog sie mit der linken Hand an den Haaren hoch.
Hotaru versuchte sich mit letzter Kraft zu wehren, doch es gelang ihr nicht.
Zwischen den Fingern der rechten Hand hielt der Gebieter einen kleinen
schwarzen Kristall, den er ihr auf die Stirn legte. Hotaru schrie noch
einmal vor Schmerz auf, als der Kristall langsam in ihren Kopf eindrang.
Dann gab sie ihren Widerstand auf.
..................
Wieder waren einige Tage vergangen. Hamato war immer
noch nicht aufgetaucht. Die Sailor Kriegerinnen trafen sich im Tempel,
um die lange zu besprechen. "Also, was sollen wir tun?" fragte Rai. "Können
wir nicht den Sailor Beam benutzen, um uns auf sein Schiff zu Beamen?"
fragte Minako. "Nein, sein Schiff hat ein Schutzschild, ähnlich wie
es seine Krieger benutzen." sagte Setsuna. "Aber irgendwas müssen
wir doch tun"
Ihr Gespräch wurde schroff unterbrochen. Plötzlich
materialesierte sich Crysta mitten zwischen ihnen. Wieder setzte sie die
Druckwelle ein, und die Senshis wurden gegen die Wand geschleudert. "Jetzt
werdet ihr sterben, Sailor Kriegerinnen!" "Was" entfuhr es Makoto. "Sie
weiß offensichtlich wer wir sind" sagte Haruka "wir müssen uns
verwandeln"
"MACHT DES MONDKRISTALLS"
"MACHT DER VENUSNEBEL"
"MACHT DER MARSNEBEL"
"MACHT DER MERKURNEBEL"
"MACHT DER JUPITERNEBEL"
"MACHT DER NEPTUNNEBEL"
"MACHT DER URANUSNEBEL"
"MACHT DER PLUTONEBEL"
"WACHT AUF!"
Sie machten sich zum Kampf bereit.
"Ha, ihr habt keine Chance. ich habe inzwischen Kräfte
entwickelt, von denen ihr nicht mal zu träumen wagt." Eine weitere
Druckwelle schleuderte die Sanshis wieder zu Boden. "Wenn wir von 4 Seiten
gleichzeitig angreifen, haben wir eine Chance" sagte Ami.
.................
Ein harter Kampf entbannte. Immer wieder schoß
Crystas schwarze Energie durch den Raum. Die Angriffe der Sailors verpufften
gegen den schwarzen Schild. Immer wieder konnten sie nur knapp Crystas
Attacken entgehen. Irgendwann schafften sie es aber doch Crysta zu Umzingeln.
"Jetzt!" schrei Makoto
"JUPITER, MACHT DES DONNERS, SIEG!"
"NEPTUN, FLIEG!"
"URANUS, FLIEG!"
"PLUTO, SCHICK DAS FEUER DER TIEFE!"
3 Attacken schlugen gegen den schwarzen Schild. Plutos
Attacke traf schließlich. Crysta taumelte und ging auf die Knie.
Doch sofort stand sie wieder und faßte sich über die Lippe.
Blut war an ihren Fingern. "Jetzt habt ihr es geschafft" schrie sie wütend.
Sie machte ein paar Gesten mit ihren Armen und murmelte
eine Formel "Oh ihr Schattendämonen, erscheint und vernichtet die
Sailor Krieger zum Ruhme unseres Gebieters!"
Was dann geschah war ein Bild des Schreckens.
...............
Aus allen dunklen Ecken des Zimmers erhoben sich dunkle
Gestalten. Sie waren vollkommen schwarz. Sie sahen aus wie lebendig gewordene
Schatten von Menschen. Ihre Augen glühten rot. "Oh mein Gott" sagte
Rai.
Haruka war die schnellste die sie erholte.
"URANUS, FLIEG!"
Ihre Energieentladung traf einen der Schattendämonen.
Dieser zersprang wie Glas. "Los, wir können sie besiegen" versuchte
sie ihren Freundinnen Mut zu machen. Aber sofort nachdem sie den ersten
besiegt hatte, erschienen aus einer dunklen Ecke zwei weitere. "Los, vernichtet
sie" sagte Crysta.
.............
Die Dämonen waren zwar nicht besonders stark, aber
ihre hohe Zahlenmäßige Überlegenheit machte den Senshis
schwer zu schaffen. Ihre Hände endeten in scharfen Krallen, die sie
auch geschickt einsetzten. Bald waren die Kriegerinnen mit kleinen blutenden
Wunden übersaht. "Wir dürfen nicht aufgeben!" sagte Makoto. Ein
Faustschlag beendete die Existenz eines Weiteren Dämonen.
Nur Sailor Moon schienen sie irgendwie zu verschonen.
Sie wurde allerdings von der Gruppe getrennt. Verzweifelt versuchte sie
wieder zu den anderen zu gelangen, aber immer wieder stellten sich ihr
Schattendämonen in den Weg. Aber angegriffen wurde sie nicht. Plötzlich
hörte sie Hotarus Stimme: "Bunny, bitte hilf mir!" "Hotaru" sagte
sie zu sich selbst. Ihre stimme hatte eine Art magische Anziehungskraft
auf sie. Sie drehte sich um und verließ den Raum.
..............
Für die Senshis sah es alles andere als gut aus.
Sie konnten der Zahlenmäßigen Überlegenheit ihrer Gegner
nicht standhalten. Sie drängten sich Rücken an Rücken in
der Mitte des Raumes zusammen. Die Dämonen kamen immer näher.
"Los Sailor Moon, setz den Zepter ein" sagte Rai. Als nach ein paar Sekunden
nichts geschah blickte sie sich verwirrt um "Hey, wo zum Teufel ist Sailor
Moon?" "Oh nein!" sagte Setsuna.
Crysta fing schallend zu lachen an. "Das ist Euer Ende!"
................
"HALT, DAS WERDE ICH NICHT ZULASSEN"
Alle sahen verwirrt in die Richtung, aus der die Stimme
kam. Hamato stand in der Tür. Er trug wieder sein weißes Kostüm.
Er ließ sein Schwert kreisen.
"Ich bin Nova, Wächter des Lichtes und Sternenkrieger
dieser Galaxie. Ich werde diesen Planeten beschützen!" "Hamato" rief
Ami freudig. Die Sailor Kriegerinnen faßten wieder neuen Mut. "Dämonen,
vernichtet ihn" rief Crysta. Sofort griffen ein paar Dämonen an. Nova
alias Hamato machte sich zum Kampf bereit.
..................
Bunny betrat einen weiteren Raum "Hotaru?" fragte sie.
Plötzlich schlug die Tür hinter ihr zu. Bunny fuhr herum. "Hotaru?"
fragte sie noch einmal. Ja, es war Hotaru. Allerdings hatte sie sich stark
verändert. Ihr Kostüm war vollkommen schwarz. Auch ihre Augen
waren es. "Was ist mit Dir?" fragte Bunny weiter. "Ich bin nicht mehr die,
für die Du mich hältst. Ich bin die Kriegerinn der Nacht." Sie
holte mit ihrer Sense aus. Bunny konnte im letzten moment zurückweichen.
"Hotaru, bitte hör auf. Kämpfe dagegen an" Wieder mußte
Bunny zurückweichen. Sie konnte den Haß in ihren Augen sehen.
Immer wieder versuchte sie Bunny zu treffen. "Hotaru!" diesmal schrie Bunny.
Für einen kurzen Augenblick konnte man wieder das weiße in Hotarus
Augen sehen. "Bunny, bitte hilf mir" flüsterte sie. Aber sofort wurden
ihre Augen wieder schwarz und die Angst wurde vom Haß verdrängt.
Wieder holte sie aus.
................
Hamato zerteilte einen weiteren Dämonen mit seinem
Schwert. Trotzdem konnte auch er nicht viel gegen die zahlenmäßige
Überlegenheit tun. Die Senshis gaben ihr bestes, aber scheinbar erschien
für jeden geschlagen Dämonen zwei weitere. Flehend sah Hamato
zu Setsuna. Als sich ihre blicke trafen, war es so als könne er ihre
Stimme direkt in seinem Kopf wahrnehmen. "Erinnere Dich an Dein Training.
Du kannst es schaffen, glaube an Dich." Er dachte kurz nach. Dann hob er
sein Schwert.
"KUGEL DES LICHTES, SCHEIN UND SIEG"
Eine Lichtkugel bildete sich an der spitze seines Schwertes.
Das Licht dehnte sich schnell nach alles Seiten aus. Sobald es einen der
Dämonen traf, löste dieser sich auf, wie ein Schatten, der von
einer starken Taschenlampe bestahlt wird. Nach und nach wurde das ganze
Zimmer erleuchtet. Die Senshis spürten diese Unglaublich warme Energie,
als sie mit dem Licht in Berührung kamen.
Crysta drückte sich gegen die Wand. Dieses gräßliche
Licht. Sie mußte die Augen zusammenkneifen. Kurz bevor die Lichtkugel
sie erreichte, entmaterialesierte sie sich.
Ami rannte zu Hamato, der erschöpft auf die Knie
gesunken war. langsam stand er auf. Die beiden umarmten sich. "Ich wußte,
daß Du zurückkommst" Als sie bemerkten daß sie von allen
umstehenden beobachtet wurden, ließen sie sich los. Beide wurden
rot.
"Hey, was ist mit Sailor Moon" fragte Rai plötzlich.
Dann hörte man einen schrei aus einem der anderen Zimmer. "Die Prinzessin,
Nein! rief Setsuna und rannte aus dem Zimmer. Die anderen liefen hinterher.
.................
Wieder konnte Bunny nur knapp nach hinten ausweichen.
Nun stand sie aber gegen eine Wand. Hotaru grinste. "Nun ist es vorbei
mit Dir, Prinzessin!" Wieder holte sie aus. Bunny kniff die Augen zusammen.
Sie konnte nichts mehr tun. Das einzige Geräusch war das Zischen der
Sense. Dann war alles ruhig....
nach ein paar Sekunden öffnete Bunny die Augen und
sah sich verwirrt um. Hotaru hielt wenige Zentimeter vor Bunnys Kopf mit
der Sense inne. Sie stand völlig unbeweglich da. Was bedeutete das?
Bunny ließ ihren Blick durch das Zimmer schweifen. Alles war unbeweglich.
Dann fiel ihr Blick auf die in der Tür stehende Setsuna. Schweiß
stand ihr auf der Stirn. Dann trafen auch die anderen Senshis ein.
.................
Setsuna sank auf die Knie. Bunny lief zu ihr. "Hast Du...?"
fragte sie. Setsuna nickte. "Ja, ich habe Die zeit angehalten." Sie stützte
sich auf ihren Zeitschlüssel und kam wieder auf die Beine. "Ich muß
jetzt gehen" sagte sie weiter." "Du kannst nicht gehen" sagte Hamato "wir
brauchen Dich!" "Es ist mir nicht erlaubt, die Zeit anzuhalten. ich muß
gehen, und meine Strafe empfangen" Hamato wollte noch etwas sagen, wurde
aber von Haruka zurückgehalten. "Die Zeit wird bald wieder normal
laufen.... Sailor Moon..." die angesprochene nickte "... Du mußt
Hotaru von der macht des Gebieters befreien. Du wirst es schaffen. Ich
glaube an Euch!" mit diesen Worten drehte Setsuna sich um und verließ
die Gruppe. Sie hinterließ eine nicht zu schließende leere.
............
Die Senshis stellten sich in Position. Langsam merkte
sie, wie die Zeit sie einholte. Plötzlich geschah es. Hotaru beendete
ihren Sensenhieb, war jedoch so überrascht, daß Sailor Moon
nicht mehr vor ihr stand, daß sie das Gleichgewicht verlor und stürzte.
"FEUERHERZENKETTE, FLIEG!"
Die Feuerherzen schlungen sich im Hotarus Körper.
"Jetzt Sailor Moon" rief Minako. Bunny zog ihr Zepter.
"LICHT DES SILBERMONDES, SCHEIN UND HEILE!"
Hotaru schrie auf. Ein kleiner schwarzer Kristall trat
aus ihrer Stirn aus. Hotaru sank auf die Knie. Kurz darauf fiel der schwarze
Kristall mit einem klirrendem Geräusch vor ihr auf den Boden. ihr
Sailor Kostüm war wieder weiß, wie auch ihre Augen. Dann fing
sie zu weinen an. Bunny ging zu ihr, und legte ihren Arm um sie. "Prinzessin,
es tut mir so leid, ich war nicht stark genug. Ich bin schuld, wenn der
Planet fällt." Bunny versuchte sie zu beruhigen. "Es ist alles gut.
Du konntest Nichts dafür." Sie konnte Hotaru nicht beruhigen, Schluchzend
sprach sie weiter. "Doch, ich bin Schuld. Ich habe dem Gebieter unsere
wahre Identität verraten." Die Senshis wurden blaß. "Oh nein"
sagte Makoto leise.
...............
Kapitel7 Die Jagt beginnt
"Du hast schon wieder versagt!"
Crysta kniete vor dem Thron des Gebieters. Nenn mir einen
Grund, warum ich Dich nicht vernichten sollte.
"Bitte Gebieter. Ich... ich konnte nichts tun. Es war
ein Sternenkrieger."
Der Gebieter hielt inne. "So so, ein Sternenkrieger"
sagte er mit fast ruhiger Stimme.
"Ja, wie er seht konnte ich nichts tun. Schließlich
hat auch die Kriegerinn der nacht versagt."
Erst danach wurde Crysta bewußt, was sie gerade
getan hatte. Sie hatte den Gebieter kritisiert. Doch dieser Reagierte gar
nicht.
"Nun gut" begann er "jetzt wo wir die Identität
der Sailor Kriegerinnen kennen, sollte es ein leichtes werden, sie zu besiegen.
Ich wünsche daß Du jede einzelne besiegst und auf das Schiff
bringst. ich habe noch etwas besonders mit ihnen vor."
"Jawohl Gebieter"
"Geh!"
.....................
Hamato wollte gerade den Tempel verlassen. Als die restlichen
Senshis zu ihm stießen. Alle hatten sich inzwischen zurückverwandelt.
"Hey, wo willst Du hin?" fragte Ami "Ich weiß noch nicht genau" antwortete
Hamato "Du kannst Doch nicht schon wieder abhauen" sagte Makoto "Ja, jetzt
wo der Gebieter unsere Identität kennt, können wir Deine Hilfe
gut gebrauchen. Deine Identität kennt er immerhin noch nicht" warf
Minako ein. "außerdem gehörst Du jetzt zum Sailor Team" sagte
Bunny "...zum Team" wiederholte Hamato leise. Dann lächelte er.
....................
"Okay" sagte Rai "wir müssen uns mindestens immer
in Gruppen zu zweit aufhalten. Außerdem sollten die Kommunikatoren
ständig einsatzbereit sein. Wir werden das schon schaffen... irgendwie."
Die Anderen nickten stumm.
..................
Bunny und Mamoru saßen beim Abendessen. Eine Kerze
brannte auf dem Tisch. "Es tut mir so leid, daß ich bei eurem letzten
Kampf nicht dabei war" sagte Mamoru. "Ich hatte doch versprochen dich nie
alleine zu lassen" Bunny stand auf, ging um den Tisch und setzte sich neben
Mamoru. Dann gab sie ihm einen Kuß auf die Wange. "Ich weiß,
daß du immer dein bestes gibst. Ich weiß auch, daß du
mich nicht immer beschützen kannst. Aber so lange du bei mir bist
und zu mir hältst werde ich nie aufgeben." Mamoru lächelte. Seine
kleine Bunny schien langsam erwachsen zu werden. "Ja" sagte er leise.
Plötzlich klingelte es an der Tür. "Das werden
sicher die anderen sein, um mich abzuholen." Sagte Bunny. Sie stand auf
und ging zur Tür. Makoto und Minako warteten draußen. "Wartet
einen Moment, ich will mich nur noch von mamoru verabschieden" sagte Bunny.
Sie kam zurück ins Zimmer gelaufen. Mamoru und sie Küsten sich
zum Abschied. "Paß auf dich auf" sagte Mamoru. Bunny nickte. "Du
auch". Er nickte ebenfalls. Dann verließ Bunny das Zimmer. Kurz bevor
sie ging schaute sie sich noch einmal um. Irgendwie sah Mamoru traurig
aus. Dann schloß sie die Tür.
"Hallo Prinz Edemyon"
Mamoru fuhr herum. "DARKSIDE?!" Entfuhr es ihm. Die Gestalt
im schwarzen Mantel, die ihm gegenüberstand grinste. Wieder hatte
der Gebieter seine Kapuze tief ins Gesicht gezogen. Mamoru griff zu seiner
Tasche. Dann machte er ein entsetzten Gesicht.
"Oh, suchst du das hier?" In der Hand hielt der Gebieter
Mamorus Kommunikator
......................
Bunny, Minako und Makoto gingen die Straßen entlang
in Richtung Bunnys Haus. Auf einmal sank Bunny auf die Knie. Sie hielt
sich den Kopf und begann zu stöhnen. "Bunny, was ist mit dir?" Rief
Minako, die sich große sorgen um ihre Freundin machte. Makoto und
Minako knieten sie neben sie. "Alles in Ordnung?" fragte Makoto. Bunny
hatte aufgehört zu stöhnen. Die beiden Freundinnen halfen ihr
auf die Beine. "Was war das?" fragte Minako. "Ich... ich weiß nicht"
sagte Bunny "wahrscheinlich nur ganz normale Kopfschmerzen. Ich habe vielleicht
etwas schlechtes gegessen" sagte sie um ihre Freundinnen zu beruhigen.
Doch sie wußte das es mehr war. Irgendwas stimmte nicht.
"Gehen wir weiter" sagte sie schließlich.
................... .
"Was willst du von mir?" fragte Mamoru, der sich inzwischen
in Tuxedo Mask verwandelt hatte. "Ist das nicht eindeutig. Die Sailor Kriegerinnen
sind unter der Führung der Prinzessin zwar recht stark, aber die Prinzessin
hat eine große schwäche. Dich!" sagte der Gebieter "Was?" fragte
Mamoru "Wie sie vorhin selbst gesagt hat. So lange sie dich hat, wird sie
niemals aufgeben. Sie würde für Dich in den Tod gehen." "Genau
so wie ich für sie!" "Das mag wohl sein, aber was währe wenn
ihr geliebter Prinz sich auf einmal auf die Seite ihrer Gegner stellen
würde. Sie und folglich das ganze Sailor Team würden daran zerbrechen."
"Niemals werde ich Dich unterstützen!" Mamoru holte eine Rose aus
seinem Umhang und schleuderte sie auf den Gebieter. Dieser fing sie locker
mit der rechten Hand auf. Er betrachtete sie kurz uns zerdrückte sie
schließlich in seiner Hand. Rosenblätter fielen zu Boden. Man
konnte den entsetzen in Mamorus Augen sehen. "Du hast keine andere Wahl"
sagte der Gebieter. Schwarze Energie schoß auf mamoru zu. getroffen
sank dieser in die Knie. In der linken Hand hielt der Gebieter nun einen
schwarzen Kristall. Langsam ging er auf Mamoru zu. "BUNNY!" war das letzte
was Mamoru rufen konnte, bevor ihm die Sinne schwanden.
Wieder sackte Bunny auf der Straße zusammen.
.....................
Am nächsten Tag trafen sich die Senshis wieder in
Rais Tempel. "Hey, wo sind Ami und Hamato" fragte Rai. "Ich glaube, die
wollten ein wenig allein sein" sagte Makoto und zwinkerte in die Runde.
"Na gut" sagte Rai. "Bunny, wo ist denn Mamoru?" "Ich weiß es nicht
genau. Als ich bei ihm zu Hause war, hat er nicht aufgemacht. Ich dachte
er sei schon hier." "Seltsam" sagte Minako. "Ja, das timmt irgend etwas
nicht" sagte Haruka. "Besser wir sehen mal nach!" Die Anderen stimmten
zu. Haruka fuhr mit ihrem Wagen vor. Die restlichen 6 Senshis drängelten
sich in den ohnehin schon engen Sportwagen. "Besser wir beeilen uns" meinte
Haruka, die ein schlechtes Gefühl hatte. Auch Bunny spürte es.
.......................
Ami und Hamato gingen Arm in Arm durch den Park. Es tat
gut mal endlich etwas Abgelenkt zu werden. Trotzdem waren beide noch immer
besorgt. Hamato mußte immer noch an die Aufopferung von Setsuna denken.
Er war nicht sicher, ob er es ohne sie schaffen würde, aber Ami gab
ihm wieder neue Kraft. Er genoß den Spaziergang. Auch Ami genoß
den Spaziergang. Es war für die Beiden inzwischen mehr als nur Freundschaft.
Langsam glaube Ami zu verstehen wie sich Bunny immer mit Mamoru fühlte.
Sie wollte etwas sagen. Genau zur gleichen Zeit setzen auch Hamato an:
"Du Ami" "Du Hamato" Beide stoppten sofort. "Du zuerst" sagten sie wieder
genau gleichzeitig. Dann fingen sie an zu lachen. Hamato faßte sich
ein Herz und setzte noch einmal an: "Du Ami, ich bin wirklich gerne mit
Dir zusammen und wollte Dir sagen, daß..." das Gespräch wurde
jäh unterbrochen, als die beide Plötzlich in Windeseile von schwarzen
Gestalten umzingelt wurden. "Schattendämonen" rief Ami. "wir müssen
uns verwandeln!"
"MACHT DER MERKURNEBEL, WACH AUF!"
Kurz darauf hob Hamato sein Schwert.
"MACHT VON SOL, WACH AUF"
Gleißendes Licht hüllte ihn ein.
"Ich lenke sie ab!" rief er. "Ruf du die Anderen." Ami
nickte. Hamato machte sich zum Kampf bereit, als die Dämonen
näher kamen.
.........................
Wieder klingelte Bunny an Mamorus Wohnungstür. Er
machte immer noch nicht auf. "Eine dunkle Macht ist hier" sagte Rai plötzlich.
"Ich kann sie jetzt ganz genau spüren. Wir sollten uns besser verwandeln!"
Die Anderen nickten.
"MACHT DES MONDKRISTALLS"
"MACHT DER MARSNEBEL"
"MACHT DER VENUSNEBEL"
"MACHT DER JUPITERNEBEL"
"MACHT DER URANUSNEBEL"
"MACHT DER NEPTUNNEBEL"
"MACHT DER SATURNNEBEL!"
"WACHT AUF"
"Okay" sagte Rai, die für den moment scheinbar das
Kommando übernommen hatte "Minako, Du alamierst Ami und Hamato. Wir
durchsuchen inzwischen das Haus." "Okay," sagte Makoto "ich öffne
die Tür"
"DONNERSCHLAG, FLIEG"
Mir lautem Krachen flog die Tür aus den Angeln.
Entsetzt sahen die Senshi auf die schwarze Gestalt, die sich wenige Meter
dahinter positioniert hatte.
"Willkommen Sailor Kriegerinnen" sagte der Gebieter.
.......................
Ein weiterer Schwerthieb beendete das Leben eines Dämonen.
"ich kann die anderen nicht erreichen" rief Ami plötzlich "das Signal
wird gestört" Auf einmal wurde sie von etwas Getroffen und sank bewußtlos
zu Boden. "AMI" schrie Hamato. Er zerteile zwei weitere Dämonen, die
sich zwischen ihm und Ami aufgebaut hatten. Er kniete sich kurz neben sie.
Sie hatte eine leichte Platzwunde an der Stirn, schien aber ansonsten in
Ordnung zu sein. Er erhob sich wieder.
"LICHTKUGEL, SCHEIN UND...."
weiter kam er nicht. Hart wurde er von einer Energieladung
in den Rücken getroffen. Er sank zuerst auf die Knie und brach dann
stöhnend zusammen. Hinter ihm stand Crysta. Schwarze Energie zuckte
noch durch ihre Hände. Sie fing schallend zu lachen an. "Jetzt haben
wir euch!" Sagte sie selbstzufrieden. Die beiden bewußtlosen Körper
wurden in die Luft gehoben und entmaterialesierten sich. Mit ihnen auch
Crysta und die Schattendämonen.
............................
Vor allem Hotaru erschrak, als sie den Gebieter wiedersah.
Trotz der wieder tief ins Gesicht gezogenen schwarzen Kapuze schien sie
genau in sein Gesicht sehen zu können. Sie sah die kalten, dunklen
Augen, die einerseits fast emotionslos schienen, doch andererseits auch
voller Hass waren. "Was hast Du mit Mamoru gemacht?" Unterbrach Bunny die
Stille. "Oh, dem Prinzen geht es gut" antwortete der Gebieter. "Und was
willst Du von uns?" fragte Makoto. "Ich dachte das wäre einleuchtend.
Ihr seid das letzte Hindernis für mich. Deshalb werde ich euch vernichten"
"Dann wollen wir mal sehen ob Du uns schlagen kannst!" rief Haruka zornig.
"URANUS, FLIEG!"
Der Gebieter hob seine Hand. Harukas Attacke explodierte
wenige Meter vor ihm, ohne irgendwelchen schaden anzurichten. "Oh, ich
habe nicht vor selbst zu Kämpfen" sagte der Gebieter "dafür habe
ich meine Untergebenen" kaum hatte der Gebieter das Gesagt erschien Mamoru
in einer der Türen. Er trug die Rüstung von Prinz Edemyon, allerding
war sie vollkommen schwarz. Auch seine Augen waren schwarz. Die Senshi
erschraken. "Mamoru" rief Bunny und lief zu ihm. Er schien sie nicht zu
erkennen. Bunny stand genau vor ihm. Tränen standen in ihren Augen.
"Mamoru, was ist mit Dir?" "Der Prinz ist unter meiner Kontrolle. Diesmal
wird es Dir nicht gelingen ihn wieder zu heilen." Bunny reagierte nicht
auf die Worte des Gebieters. "Mamoru, bitte wehre Dich dagegen. Erinnere
Dich an uns. Du hast es mir doch versprochen." Mamoru gab ihr eine schallende
Ohrfeige. Bunny verlor das Gleichgewicht und fiel auf den Boden. Ihr fehlte
die Kraft um aufzustehen. Tränen flossen über ihre Wangen. Die
anderen Senshi waren entsetzt. "Was sollen wir tun? Wir können doch
den Prinzen nicht angreifen" sagte Haruka hilflos. Der Gebieter fing schallend
zu lachen an. Sein Plan ging vollkommen auf. "Los, nutz deine neue Macht,
die ich dir gegeben habe" sagte er zu Mamoru. Er verneigte sich kurz mit
dem Kopf.
Zwei schwarze Kristalle, die die Formen von Rosen hatten
erschienen in seinen Händen. Diese schleuderte er sofort auf die Senshi.
Es geschah alles so schnell. Keine konnte reagieren.
Die erste Rose bohrete sich in Hotarus magengegend. Diese schrie vor Schmerz
auf, taumelte einige schritte zurück und sank schließlich zusammen.
Rai und Makoto fingen sie kurz bevor sie auf dem Boden aufschlug auf und
legten sie vorsichtig ab. Die zweite Rose bohrte sich tief in Harukas Schulter.
Sie stöhnte vor schmerzen laut auf und sank auf die Knie. "HARUKA"
schrie Michiru. Haruka sah Michiru an. Sie biß die Zähne zusammen.
"Es geht schon" sagte sie. Plötzlich verzog sie das Gesicht. Durch
ihren ganzen Körper zuckte auf einmal schwarze Energie. Haruka stöhnte
noch einmal laut auf und brach dann entgültig zusammen. "HARUKA" schrie
Michiru noch einmal. Der Gebieter fing schallend an zu lachen.
..............................
Michiru wandte sich dem Gebieter zu. Man konnte regelrecht
den Zorn und die Wut in ihrem Gesicht sehen.
"NEPTUN, FLIEG"
Die Attacke traf ihn völlig überraschend. Sie
war viel stärker als er erwartet hatte. Michiru hatte ihre gesamte
Energie in diese Attacke gesteckt. Sie sank erschöpft auf die Knie.
Für einen Augenblick sah es fast so aus, als würde der Gebieter
entsetzt die Augen aufreißen. Dann traf die Attacke seinen Körper.
Alles wurde in gleißendes Licht gehüllt. Die Senshi mußten
sich abwenden um nicht geblendet zu werden. "Ist... ist es vorbei?" fragte
Rai.
........................
Die Seshi sahen angestrengt in das Licht auf die Stelle,
an der gerade noch der Gebieter gestanden hatte. Langsam wurde das Licht
schwächer.
Dann zeichnete sich eine schwarze Kontur im Gegenlicht
ab. "Oh nein" flüstere Rai leise.
Jetzt konnten alle das Gesicht des Gebieters sehen, da
seine Kapuze nun nicht mehr sein Gesicht verhüllte. Die dunklen hasserfüllten
Augen und die kleine schwarze Sonne auf seiner Stirn. Seine stimme hallte
durch den Raum :" So, na gut, ihr habt es nicht anders gewollt." Er wandte
sich kurz Mamoru zu. "Verschwinde" Ich werde das hier prsönlich erledigen!"
Mamoru verbeugte sich kurz und verließ rüchwärts den Raum.
Dann wandte sich der Gebieter Michiru zu, die immer noch
nicht aufgestanden war. „Du hat es gewagt!“ Schwarze Blitze zuckten aus
seinen Fingern und trafen Michiru. Sie schrie vor Schmerz auf. Die Energie
duchzuckte noch ein paar Sekunden ihren Körper. Die ganze Zeit über
schrei sie. Dann brach auch sie bewußtlos zusammen. "Na warte!“ rief
Makoto und sprintete auf den Gebieter zu. Geschickt wich der Gebieter zwei
Faustschlägen aus. Den dritten fing er mit der linken hat ab. Dann
drückte er zu. Makoto verzog daß Gesicht und stöhnte auf.
Dann ging sie auf die Knie. "Als ob Du eine Chance hättest“ sagte
der Gebieter verächtlich. Dann packte er sie mit der rechten Hand
am Kragen und schleuderte sie durch den Raum. Sie prallte gegen eine Wand
und blieb bewußtlos liegen. Rai knieete neben Bunny und versuchte
ihre Freundin wieder aufzurichten, als sie merkte, daß sie die letzten
im Raum waren. Plötzlich betrat Minako den Raum. "Ich kann die anderen
nicht erreichen und...“ sagte sie, als sie die reglosen Körper im
Zimmer sah „Minako, pass auf!“ schrie Rai noch. Doch Minako konnte
nicht mehr reagieren, als sie von schwarzer Energie getroffen wurde. Wie
bei Michiru dauerte es ein paar Sekunden bis sie bewußtlos zusammenbrach.
......................
"Oh Bunny, verdammt noch mal steh auf, wir brauchen Dich!"
sagte Rai "Vergiß es. Ohne den Prinzen ist die Prinzessin schwach
und hilflos. Meiner Macht bei weitem nicht gewachsen" Rai stand auf "Dann
werde ich dich eben aufhalten" sagte Rai wütend "Du? fragte der Gebieter
verächtlich. "Ich werde Dir ein Beispiel meiner Macht geben" In den
Händen des Gebieters materialesierte sich sein Schwarzes Schwert.
Rai wußte das sie keine Zeit zu verlieren hatte,
"MARS, MACHT DES FEUERS, SIEG!" Ein Feuerpfeil schoß
auf den Gebieter zu. Dieser hob sein Schwert und richtete es auf Rai.
Ein mannsdicker schwarzer Strahl schoss aus seinem Schwert.
Die beiden Attacken trafen sich etwa in der mitte zwischen den beiden Kontrahenten.
Die Attacke des Gebieters durchschlug Rais Feuerpfeil und rast weiter auf
sie zu. Rai wurde blaß. Dann wurde sie getroffen. Durch die Wucht
der Energie wurde sie durch den gesamten Raum geschleudert. Allerdings
blieb sie bei bewußtsein. Sie Atmete schwer als der Gebieter langsam
auf sie zuschritt. "So, und jetzt..." er erhob erneut sein Schwert.
"AUFHÖREN!"
verwirrt drehte sich der Gebieter um. Sailor Moon war
wieder aufgestanden. Man merkte allerdings deutlich, daß sie auf
wackeligen Beinen stand. Immer noch liefen Tränen über ihre Wangen.
Sie sprach weiter.
"Ich werde es nicht zulassen, daß du meine Freunde
quälst. Im Namen des Mondes werde ich dich bestrafen." Sie zog ihr
Zepter.
"LICHT DES SILBERMONDES...."
"HALT!" schrei der Gebieter. Er bebte nun vor Zorn. Er
hatte nicht mit so viel widerstand gerechnet. Bunny hielt inne. Der Gebieter
öffnete seine Hand. Etwa 30 Zentimeter über seiner Handfläche
erschien eine schwarze Kugel, in der sich langsam Bilder formen. "Gib auf,
oder deine Freunde sind des Todes!" sprach der Gebieter weiter. "Ami? Hamato?"
fragte Bunny. Jetzt sah sie die beiden deutlich in der schwarzen Kugel.
Beide lagen leblos am Boden und hatten ihre normale Gestalt wieder angenommen.
"Ja. Und ein bloßer Gedanke von mir genügt und sie werden sterben.
Also, ergibst du dich?" fragte der Gebieter. "Nein, Du darfst nicht aufgeben
Sailor Moon" flüsterte Mars leise. Zu mehr fehlte ihr die Kraft. Bunny
tat für einen Augenblick gar nichts. Dann ließ sie ihren Kopf
sinken und ihr Zepter fallen. "Ich gebe auf. Ich kann es nicht sehen, wie
meine Freunde leiden." Der Gebieter sing schallend zu lachen an. "Es tut
mir leid" sagte Sailor Moon leise, fast für sich selbst. Dann wurde
sie von den schwarzen Blitzen des Gebieters getroffen. Sie schrie vor Schmerz
und sank nach einigen Sekunden zu Boden. "Es ist aus" dachte sich Sailor
Mars. Dann wurde auch ihr schwarz vor Augen, und sie verlor das Bewußtsein.
........................
Kapitel8 Von Licht und Dunkelheit
Bunny erwachte. Überall um sie herum war es stockfinster.
"RAI, MAKOTO, MINAKO, HARUKA... IRGEND JEMAND?" Sie war allein. Wieder
kullerte eine Träne über ihre Wange. "Ich bin ganz allein" sagte
sie leise für sich selbst. Plötzlich ging eine Tür auf,
die Bunny vorher gar nicht bemerkt hatte. Ein nur sehr schwacher Lichtsrahl
fiel ind den Raum. Crysta stand in der Tür, hinter ihr warteten 2
Schattendämonen. "Unser Gebieter möchte dich sehen!" sagte sie
schroff. Zögernd stand Bunny auf. Sofort stürmten die 2 Schattendämonen
in den Raum und packten Bunny an den Armen. Crysta grinste. Sie drehte
sich um und ging. Die zwei Dämonen folgten ihr mit Bunny.
"Was habt ihr mit meinen Freunden gemacht?" fragte sie.
"Oh, du wirst sie früh genug wiedersehen meine kleine" sagte Crysta.
Sie kamen vor einer großen Tür an. Die Tür
öffnete sich und sie betraten den Thronsaal. Die Dämonen blieben
mit Bunny in der Tür stehen Der Thron des Gebieters war wieder dem
Fenster zugewandt. Rechts neben dem Thron stand Mamoru. Crysta stieg die
Stufen hinauf und stellte sich auf die linke Seite. Der Thron fuhr herum.
"Willkommen!" sagte der Gebieter grinsend.
.......................
"Wo sind meine Freunde?" rief Bunny. Der Gebieter grinste
noch einmal. Dann drückte er einen Knopf auf seiner Armlehne. Mit
einem lauten Donnern glitten die Seitenwände des Raumes beiseite.
Rechts und links kamen je 4 große Glaskästen zum Vorschein.
Schwarze Energie zuckte darin. Je eine Sailor Kriegerinn lag in einem dieser
Glaskäfige. Sie hatten wieder ihre normale Gestallt angenommen. Auch
Ami und Hamato lagen in je einem dieser Käfige. Bunny riss sich los
und lief zu einem der Käfige. Obwohl das Glas sehr dunkel war konnte
sie deutlich Rai erkennen, die erschöpft am Boden lag. Immer wieder
wurde sie von der zuckenden schwarzen Energie getroffen. Sie blickte kurz
auf, als sie Bunny sah. Für einem moment sahen sie die beiden in die
Augen. Bunny konnte Rai den schmerz regelrecht ansehen. Dann sank Rai wieder
erschöpft zurück auf den Boden. Bunny hämmerte zweimal gegen
das Glas. "RAI" schrie sie. Tränen standen ihr wieder in den Augen.
"Gib Dir keine Mühe, dieses Glas ist aus dem selben Material wie meine
Energiekristalle. Nur durch meine macht kann es geöffnet werden."
sagte der Gebieter. Dann wurde Bunny wieder von den Schattendämonen
gepackt und diesmal vor den Trohn geführt. Die Dämonen schleuderten
sie auf den Boden, verneigten sich kurz und stellten sich sich recht und
links neben die Eingangstür zum Thronsaal. Bunny saß auf ihren
Knieen. Langsam blickte sie auf und sah dem Gebieter in Augen. Noch immer
flossen Tränen über ihre Wangen. "Wie kannst Du ihnen nur so
etwas antun?" fragte sie leise. "Nun ja, erstens sind sie in diesen Behältern
vollkommen von der Energie ihrer Schutzsterne abgeschirmt Außerdem
habe ich einen weit besseren Weg gefunden als meine Unfähigen Generäle
um von euch Menschen Energie zu bekommen.... SCHMERZ!"
Er fing an zu lachen. Jetzt sah Bunny die großen
runden Energietanks über den Glasbehältern, die sich mit der
Energie ihrer Freunde füllten. Crysta machte ein leicht beleidigtes
Gesicht
..............................
"Oh, meine Generäle können nichts dafür,
daß sie nicht besonders Kerativ sind" sagte der Gebieter. Er schnippte
mit den Fingern. Crysta zuckte zusammen. Dann schrie sie auf und sank auf
die Knie. Ihr Körper explodierte regelrecht. Allerdings gab es diesmal
keine Druckwelle. Ein schwarzer Metallsplitter fiel zu Boden. Der Gebieter
bückte sich zu seiner linken Seite und hob den Splitter auf. Dann
hielt er ihn demonstrativ Bunny hin. "Sicher weist Du nicht was das ist?"
Bunny reagierte nicht. Sie saß immer noch auf ihren Knieen.
"Nein, sicher weist Du es nicht" fuhr der Gebieter fort. "Ich werde Dir
eine kleine Geschichte erzählen.:
Vor langer Zeit gab es einst den Planeten Edenia. Es
war ein glücklicher Planet, der von einem gerechten Herrscher regiert
wurde. Alle waren dort glücklich und zufrieden, bis eines Tages...
ja, bis eines Tages der Planet von mächtigen Feinden angegriffen wurde.
Nicht einmal die Energie der Sailor Kriegerinnen des Sonnensystems waren
mächtig genug, um die Feinde aufzuhalten. Es sah hoffnungslos aus,
bis... bis ein Sternenkrieger auf dem Planeten erwachte. Unter seiner Führung
schafften die Sailor Kriegerinnen es, den Feind zurück zu schlagen.
Doch die Feinde rächten sich. Sie schossen mit einer seltsamen Waffe
auf die Sonne des Planeten, die sich daraufhin zu verdunkeln begann. Es
geschah nicht plötzlich, nein. Es wurde jeden Tag nur ein wenig dunkler
und kälter. Allerdings sollte es noch viele Jahre dauern, bis die
Sonne entgültig verdunkelte. Die Feinde wußten genau, was sie
taten. Das war das schlimmste, was sie dem Planeten antun konnten. Es entbrannten
heftige diskussionen was zu tun sein. Einige waren der Meinung, man müsse
den Planeten sofort evakuieren. Andere meinten, man solle einfach abwarten.
Wieder andere meinten, man solle versuchen die Sonne zu "reparieren". Bald
enstanden heftige Streitigkeiten. Aus ihnen resultierte Krieg. Bald hatten
die Menschen vergessen, worum es in diesem Krieg eigentlich ging, da die
Sonne sich ja nur so langsam verdunkelte. Irgendwann wurden auch die Sailor
Kriegerinnen in den Konflikt hineingezogen. Nur der Sternenkrieger war
allein und traurig über den Niedergang seines Planeten. Jeden Tag
spürrte er, wie seine Macht ein wenig nach ließ. Doch spürte
er auch jeden Tag mehr und mehr eine neue, dunkle Macht. Immer mehr spürte
er das Verlangen, diesen Krieg zu beenden, doch seine Geliebte Sailor Edenia...."
bei diesem Namen veränderte sich der Gesichtsausdrucks des Gebieters
leicht, fiel aber sofort zurück in seinen alten, haßerfüllten
Blick "...überzeugte ihn davon nicht einzugreifen da sie mit den restlichen
Sailor Kriegerinnen kurz davor wären den Krieg zu beenden. Doch dann
ereilte ihn die Nachricht, daß die Sailor Kriegerinnen in einen Hinterhalt
geraten waren, und keine überlebt habe. Da erhob sich der Sternenkrieger
und entschloß sich selbst diesen Krieg zu beenden. Doch nicht nur
das. Die Menschen mußten besrtaft werden... alle. Sie sollten den
Rest ihres Lebend in Dunkelheit und Einsamkeit leben, wie er so lange gelebt
hatte. Doch es genügte nicht. Alle mußten bestraft werden. Die
reinigende Ordnung der Dunkelheit sollte über das Universum kommen."
"Ich bedauere dich" sagte Sailor Moon plötzlich.
"WAS?" Sailor Moon stand auf und sah dem Gebieter genau in die Augen. "Du
mußtest mit ansehen, wie Dein ganzer Planet unterging..." "SCHWEIG!"
unterbrach sie der Gebieter. Es schoß schwarze Blitze auf Sailor
Moon. Sie schrie auf und sank auf die Knie. Mir wackeligen Beinen stand
sie auf und schaute dem Gebieter wieder in die Augen. "Du hast deine große
Liebe verloren" "SCHWEIG HABE ICH GESAGT!" Wieder schossen schwarze Blitze
durch Sailor Moons Körper. Wieder sank sie auf die Knie. Diesmal hatte
sie nicht die Kraft aufzustehen. Sie hob nur ihren Kopf und sah dem Gebieter
wieder in die Augen. "Aber meinst du, daß ist eine Entschuldigung,
für alles, was du getan hast. Millionen müssen leiden. Meinst
Du Sailor Edenia hätte das gewollt?" Der gebieter stand auf "SCHWEIG
ENDLICH!" Wieder zuckten schwarze Blitze und Bunny fiel Kraftlos auf den
Boden.
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Mamoru sah dem ganzen emotionslos zu. Doch jetzt, wo
Sailor Moon so hilflos vor dem Gebieter lag... Irgendwas stimmte nicht.
Er kniff die Augen zusammen. Sein Kopf dröhnte. Als er die Augen wieder
öffnete, begannen sie sich langsam wieder zu erhellen.
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Der Gebieter nahm wieder Platz. Langsam beruhigte er
sich. Bunny lag hilflos vor ihm auf dem Boden. Sie Atmete schwer. "So Prinzessin,
jetzt wirst Du sterben!" sagte er und richtete seine Hand auf sie.
"NEIN"
Erschrocken fuhr der Gebieter herum. Er sah Mamorus Schwert
auf sich zusausen.
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Der Gebieter reagierte Blitzschnell. Sein schwarzes Schwert
materialesierte sich in seiner Hand. Damit blockte er Mamorus Schlag ab.
Er stand auf und schlug mit einem Hieb Mamoru das Schwert aus der Hand.
Dann packter er ihm am Kragen und hob ihn hoch. "So, du stellst dich auch
gegen mich. Das hätte ich nicht gedacht. Aber nun ist es zu spät
für euch. Die Prinzessin wird sterben und du mit ihr." Er schleuderte
Mamoru gegen eine Wand. Als dieser Aufstehen wollte, merkte er wie sich
ein schwarzes Tentakel aus der Wand um seinen Körper schlang.
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Mamoru sah sich kurz um. Immer mehr wurde sein Körper
eingewickelt. Irgendwie mußte er Bunny doch helfen könne. Plötzlich
sah er ein schwaches Funkeln neben sich. Ein der schwarzen Kristallrosen
lag neben ihm. Aber woher...? Aber das war ihm jetzt egal. Er hob sie mit
der rechten Hand auf. Sein gesamter linker Arm war schon umschlungen. Dann
überlegte er kurz. Sie auf den Gebieter zu werfen hatte bestimmt keinen
Zweck, da sie ja aus seiner Energie bestand. Er erinnerte sich an das,
was der Gebieter vor ein paar Minuten gesagt hatte, zielte und warf. Sekunden
später wurde auch sein rechter Arm eingewickelt.
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Schmerz. Ubeschreiblich intensiver Schmerz. Das war das
einzige, was Hamato spürte. Kraftlos lag er auf dem Boden des Glaskäfigs.
Plötzlich hörte ein seltsames Geräusch, das sich wie splitterndes
Glas anhörte. Es sah auf. Ein schwarze Kristallrose hatte sich tief
in das Glas gebohrt. Um sie herum zeigten sich risse im Glas. Hamato mobilisierte
noch einmal seine letzten Kraftreserven und warf sich mit voller Wucht
gegen diese geschwächte stelle. Das Glas gab nach. Mit einem lauten
Knall zerbrach der Käfig und Hamato landete zwischen den Scherben.
Für einem moment atmete er durch. Dann stand er auf, und sah in die
Richtung, aus der die Rose gekommen war.
Mamoru war fast vollkommen umschlungen. "Bitte, hilf
Bunny" flüsterte er. Zu mehr fehlte nun auch ihm die Kraft. Hamato
nickte ihm zu. Dann wurde Mamoru vollkommen eingewickelt.
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Der Gebieter machte keine Anstallten persönlich
einzugreifen. Er nickte kurz den beiden Schattendämonen zu, die immer
noch neben der Tür standen. Sofort strüzten sich die beiden auf
Hamato.
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Hamato mußte noch einmal duchatmen. Dann wurde
er plötzlich umgerissen. Irgendwie schaffte er es den Dämonen
abzuschütteln und aufzustehen. Dann stürzte sich der zweite Schattendämon
auf ihn. Geschickt wich er aus und ließ den Dämonen ins leere
springen. Jetzt hatte er endlich die Gelegenheit sein Schwert zu heben
und seinen Schutzstern anzurufen.
"MACHT VON SOL, WACH AUF!"
wieder erschien das gleißende Licht. Die Dämonen
zögerten kurz. Als sie sich wieder auf ihn strüzen wollten, wurden
sie von Hamatos weißer Klinge zerteilt.
Noch einmal mußte Hamato durchatmen. Der Schmerz
zuckte noch immer in seinem Körper. Er wußte aber, daß
er keine Zeit verlieren dürfte und lief zu der immer noch am Boden
liegenden Sailor Moon. Er kniete sich neben sie. Sie atmete immer noch
schwer.
"Na, machst du dir sorgen um die Prinzessin"
Hamato sah auf. Der Gebieter saß immer noch ruhig
auf seinem Thron.
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"Sie wird nicht mehr lange leiden müssen. Bald wird
es für sie und die anderen vorbei sein." sagte der Gebieter provozierend.
"Du dreckiger..." entfuhr es Hamato. Es stand auf und stieg langsam die
Treppen zum Thron hinauf. Auch der Gebieter stand auf. "Dann wollen wir
sehen, wer stärker ist, die Dunkelheit oder das Licht" sagte der Gebieter.
"Ja, das werden wir sehen" sagte Hamato.
"Nein" flüsterte Bunny flehend. Keiner hörte
sie.
Die beiden Kämper umrundeten sich kurz. Beide sahen
sich gegenseitig in die Augen. Jeder sah die Entschlossenheit des Anderen
in dessen Blick. Hamato wußte, das nur einer von ihnen beiden lebend
den
Kampf beenden konnte. Dann griff er mit einem wilden Kampgeschrei an. Der
Gebieter blockte den Schlag ohne größere Probleme ab.
.........................
Langsam kam Bunny wieder auf die Beine. Schmerz durchzuckte
immer noch ihren Körper. Sie blickte nach Oben und sah die beiden
kämpfenden Starnenkrieger.
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Eine unglaubliche Energie wurde frei, als die beiden
Sternenkrieger aufeinander trafen. Die Erde schien zu Beben, als sie die
Waffen der Kontrahenten trafen. Ihre Schwerter kreuzten sich und beide
versuchten eine Kraftprobe. "Du glaubst doch nicht, daß eine Chance
hast. Ich habe das hundertfache an Erfahrung. Ich werde dich Vernichten"
sagte der Gebieter. "Das werden wir ja sehen" sagte Hamato grimmig. Er
stieß den Gebieter zurück. Der mußte seine Deckung aufgeben
um das Gleichgewicht zu halten. In diesem moment sah Hamato seine Chance.
Er stieß sein Schwert tief in das Fleisch seines Kontrahenten.
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Es wurde ruhig. Für einen Augenblick schien das
ganze Universum zu schweigen. Das einzige was man hörte war Hamatos
schweres Atmen. Er schnaufte regelrecht. Krampfhaft hielt er sein Schwert
fest, daß immer noch im Körper seines Feindes steckte. Der Gebieter
sah einen Augenblick auf seine Wunde. Dann blickte er auf und sah Hamato
in die Augen. Er fing schallend zu lachen an. Hamatos Blick spiegelte pures
Entsetzen wieder. "Du Narr," sagte der Gebieter "Dunkelheit verschlingt
Licht" mit diesen Worten stieß er ihn zurück und bohrte nun
seinerseits sein Schwert tief in das Fleisch seines Opfers. Hamato stöhnte
laut auf. Mit einem ruck zog der Gebieter sein Schwert wieder aus Hamatos
Körper.
......................
Bunny sah, wie Hamato stürze. Er fiel wie in Zeitlupe.
Hart schlug er auf dem Boden auf. Bunny kniete sich neben ihn. Hamato hatte
seine linke Hand auf seine stark blutende Wunde in der Bauchgegend gelegt.
In der rechten hielt er noch immer locker sein Schwert, konnte es aber
nicht mehr heben. Er hustete. "Entschuldige Prinzessin, ich habe versagt"
sagte er leise zu Bunny. Die beiden sahen sich jetzt genau in die augen.
Beim Sturz hatte Hamato seine Maske verloren. Der Gebieter hatte wieder
Platzt auf seinem Thron genommen und lachte. Die beiden reagierten gar
nicht darauf. Bunny legte einen Finger auf Hamatos Mund. Dann lächelte
sie ein wenig, allerdings standen ihr immer noch Tränen in den Augen.
"Du hast dein bestes gegeben. Du kannst nichts dafür, wenn..." begann
Bunny. "Doch, es ist meine Schuld. Er hat meine eigene dunkle Seite gegen
mich eingesetzt. Meinen Zorn...Meinen Haß..." Er hustete wieder und
spuckte diesmal etwas Blut. "Ruh dich aus" sagte Bunny langsam. Hamato
schloß kurz die Augen. "Ja, jetzt verstehe ich endlich" sagte er.
"Sailor Moon, du bist jetzt die letzte Hoffnung für diese Galaxie"
"Aber wie...?" Hamato nahm Bunnys Hand. Plötzlich war alles hell um
sie herum. Sie war nicht mehr in dem dunklen Thronsaal des Gebieters. Ein
unglaublich warmes Gefühl durchflutete sie. Sie sah sich kurz um.
Ein paar Meter vor ihr stand Hamato. Er trug wieder seine weiße Rüstung,
die er schon in den Mondruinen getragen hatte. Sein Umhang flatterte leicht,
obwohl überhaupt kein Wind wehte. Seine Wunde schien verschwunden
zu sein. Er hielt sein Schwert locker in der rechten Hand. "Wo sind wir?"
fragte Bunny. "Im Licht." Hamatos Stimme hallte leicht wieder. "Ich verstehe
nicht" "Das ist jetzt auch nicht so wichtig," er ging ein paar Schritte
auf Bunny zu "der Gebieter hat unrecht. Die Dunkelheit kann das Licht nicht
verschlingen. Ja, sie kann es einschließen und für den moment
scheinbar verdunkeln, aber das Licht des kleinsten Funken kann das ganze
Universum
erleuchten. Bunny, bitte sei du dieser Funken des Lichtes. Du mußt
den Gebieter aufhalten, das Schicksal der ganzen Galaxie hängt von
dir ab." "Wie soll gerade ich das schaffen?" "Der Gebieter hat meine dunkle
Seite gegen mich eingesetzt, um mich zu besiegen. Du hast diese dunkle
Seite nicht. Deshalb hat er dich auch nicht wie die anderen behandelt.
Der Gebieter hat angst vor dir." Hamato legte sein Schwert nun in beide
Hände und hielt es Bunny hin. "Du kannst es schaffen, ich glaube an
Dich." Zögernd griff Bunny nach dem Schwertgriff. Kaum hatte sie ihn
berührt verwandelte sie sich in Prinzessin Serenity. Hamato lächelte.
"Ja, du kannst es schaffen!"
.............................
Bunny schlug die Augen auf. Sie war wieder im dunklen
Thronsaal des Gebieters. Sie kniete immer noch neben Hamato. Allerdings
trug sie wirklich das Kleid von Serenity und hielt das Schwert in der Hand.
Hamato lag erschöpft und kraftlos auf dem Boden. Sie sah ihm noch
einmal in die Augen. "Ich weiß nicht, ob ich es schaffe." Hamato
nahm noch einmal ihre Hand. "Keine Angst, ich werde dir helfen so gut ich
kann." Hamato richtete sich ein wenig auf. Es bereitete ihm sichtlich schmerzen,
doch er sank nicht zurück. Die goldene Sonne auf seiner Stirn begann
hell zu glühen. Auch Bunnys Halbmond begann zu glühen. Ein heller
Strahl traf von Hamatos Sonne auf Bunnys Halbmond. Ein Unglaublich warmes
Gefühl durchstreifte ihren Körper. Sie spürrte die neue
Energie. Die beiden wurden in ein gleißendes Licht gehüllt.
.......................
Wütend stand der Gebieter auf. "SOFORT AUFHÖREN,
ICH BEFEHLE ES!" Wütend schleuderte er ein paar schwarze Blitze in
die helle Lichtkugel, die Bunny und Hamato Umgab. Doch die Blitze konnten
das Licht nicht durchdringen.
......................
"Diese Energie... sie ist so warm" sagte Bunny leise.
Ihr Kleid begann hell zu leuchten. Plötzlich ließ der Strahl
nach. Hamatos Sonne wurde immer blasser und verschwand schließlich.
Kraftlos fiel er nach hinten. Mit zitternden Beinen stand Bunny auf.
"NEIN, ICH WERDE MICH DURCH EUCH NICHT AUFHALTEN LASSEN"
rief der Gebieter und stürmte auf Bunny zu. Er holte mit seinem Schwert
aus. Bunny hielt ihr Schwert mit beiden Händen einfach nur schützend
vor ihren Körper. Durch die Wucht des Aupralls taumelte sie ien paar
Schritte nach hinten. Wieder holt der Gebieter zu einem kräftigen
hieb aus. Bunny klammerte sich regelrecht an ihr weißes Schwert.
Wiede taumelte sie ein paar Schritte zurück. Ihre Arme schmerzten
bereits. Doch der Gebieter holte wieder aus.Diesmal konnte Bunny ihr Gleichgewicht
nicht halten und stürzte.
"Ha, und du willst mich schlagen. Deine Kräfte sind
ärbermlich, meinen bei weitem nicht gewachsen. Du hast doch gar nicht
die Kraft deine Freunde zu beschützen!"
Sailor Moon zitterte leicht.
"Ich glaube an dich, Sailor Moon!" "WAS?" Verwirrt drehte
sich der Gebieter in die richtung, aus der die Stimme gekommen war.
.........................
Makoto stand in ihrem Glaskäfig. Sie stand auf wackeligen
Beinen und mußte sich an den Wänden abstützen, aber sie
war trotz der großen schmerzen aufgestanden. Jetzt stand auch Haruka
auf "Ich glaube an dich Sailor Moon." Dann stand Rai auf, danach Michiru.
Nach und nach standen alle Seshi auf. Bunny schöpfte neuen Mut und
klammerte sich wieder fester an ihr Schwert. Der Gebieter wandte sich wieder
Bunny zu. "Das wird dir nun acu nicht mehr helfen. Ich werde..." eine explosion
unterbrach ihn. Der Energietank über Makotos Käfig war explodiert.
"WAS"? fragte er verwirrt. Kurz darauf explodierte ein weiterer Energietank,
dann noch einer, und noch einer. "WIE IST DAS MÖGLICH?" "Du hast eine
viel stärkere Energieform unseres Planeten übersehen," sagte
Bunny "die Energie der Liebe und Freundschaft!" "Nein, das werde ich nicht
zulassen!" wieder holte er aus. Bunny hob schützend ihr Schwert und
kniff die Augen zusammen.
...................
Als die beiden Schwerten sich trafen erfüllte für
eien Augenblick gleißendes Licht den Raum. Dann zerbrach das Schwert
des Gebieters "NEIN, DAS IST UNMÖGLICH!" schrie er. Dann sank er auf
die Knie. Im Glas der Käfige der Sailor Kriegerinnen bildeten sich
risse. Dann zerbrachen sie mit einem lauten Knall. Die Senshi lagen auf
dem Boden zwischen den Scherben und atmeten tief durch. Bunny stand auf.
.....................
Haruka erholte sich am schnellsten. "Los, mach den Mistkerl
fertig!" "NEIN!" schrei Bunny und ließ das Schwert fallen. Die anderen
sahen sie verwirrt an. Sie wandte sich an den immer noch am Boden kauernden
Gebieter. "Nova hatte recht. Ich sehe auch noch den Funken des Lichtes
bei dir. Du hast ihn eingeschlossen, aber er ist nicht erloschen. Der kleinste
Funke kann das Universum erleuchten. Laß deinen Funken nun dich wieder
erleuchten." Der Gebieter sah auf. Jetzt sah er Bunny genau in die Augen.
Sie fuhr fort: "Erinnere dich an deine Vergangenheit. Denkst du Sailor
Edenia hätte das gewollt. Kämpfe gegen deine dunkle Seite an!"
Bunny hielt ihm die Hand hin. Langsam wich das schwarze aus den Augen
des Gebieters. Zögernd streckte er Bunny seine Hand entgegen. Kurz
bevor ihre Hände sich trafen zog er sie jedoch zurück und hielt
sie sich an den Kopf. Er stöhnte laut auf.
.....................
Ami leif zu dem am Boden liegendem Hamato. Dieser öffnete
noch einmal die Augen. Er versuchte ein lächeln, was ihm jedoch sichtlich
schwerfiel. Auch Ami lächelte. Allerdings hatte sie tränen in
den Augen. "Ami!" "Hamato!" Er hustete noch einmal. "Hat Sailor Moon es
geschafft?" Ami nickte. "Ich habe es gewußt" Wieder versuchte er
ein lächeln.
....................
Der gebieter stand auf. Immer noch hielt er sich mit
beiden Händen den Kopf. Er taumelte zu seinem Thron. Bunny sah ihm
verwirrt nach, machte aber keine Anstalten ihn aufzuhalten. Er drückte
einen Knopf auf der Armlehne, woraufhin ein lauter Alarm ertönte.
"Es tut mir leid, Sailor Moon," begann er "die dunkle Seite in mir ist
einfach zu stark. Ich habe den Antrieb abgeschaltet. In ein paar Minuten
wird das Schiff abstürzen und in der Atmosphäre verglühen.
Ihr müsst gehen." "Nein, das ist keine Lösung. Du kannst deine
dunkle Seite besiegen. Du kannst doch nicht einfach..." "doch! Ich werde
nie wieder gutmachen können, was ich alles getan habe. Es muss jetzt
hier enden. Glaube mir, es ist das Beste so. "Aber..." Bunny standen wieder
Tränen in den Augen. Auf einmal begann der ganze Boden zu rütteln.
"Es beginnt," sagte der Gebieter "bitte, geht jetzt." "Aber..." wollte
Bunny gerade beginnen, wurde aber von Rai zurückgehalten.
....................
"Hamato, wir müssen gehen." sagte Ami. "Ich werde
gehen, aber nicht mit euch" "Wie... wie meinst du das?" Tränen flossen
über ihre Wangen. "Oh Ami, daß weißt du ganz genau." Mit
letzter Kraft hob er seinen rechten Arm und wischte ihr eine Träne
von der Wange. Ami schüttelte den Kopf "nein, du darfst nich." "Es
tut mir so leid, Ami, ich wünschte alles wäre anders gekommen"
"Hamato, bitte nicht..." "Ami, ich.... liebe......... dich" dann schloss
er zum letzten mal die Augen.
"NEIIIIN!"
....................
Haruka und Michiru hatten inzwischen Mamoru befreit.
Er war so schwach, daß ihn die beiden stützten mußten.
"Komm schon Sailor Moon!" rief Haruka. "Geht endlich" sagte der Gebieter.
Bunny setzte sie noch einmal zu der immer noch am Boden kauernden Ami.
"Ami, wir müssen weg." Sie nickte und stand zögernd auf. Immer
noch flossen Tränen über ihre Wangen. Bevor sie zu den andern
ging, drehte sie sich noch einmal um.
...................
"Okay, seid ihr bereit" rief Haruka. Die anderen nickten.
Das Schiff rüttelte nun so heftig, daß die Senshi probleme hatten,
das Gleichgewicht zu halten. "dann los"
"MACHT DES MONDKRISTALLS"
"MACHT DER MARSNEBEL"
"MACHT DER MERKURNEBEL"
"MACHT DER JUPITERNEBEL"
"MACHT DER VENUSNEBEL"
"MACHT DER URANUSNEBEL"
"MACHT DER NEPTUNNEBEL"
"MACHT DER SATURNNEBEL"
"WACHT AUF"
"SAILOR TRANSPORT"
Die Senhi verschwanden aus dem dunklen Thronsaal. Tuxedo
Mask ebenfalls. Der gebieter sah sich noch einmal um. Plötzlich startete
er eine Art selbstgespräch. "WAS HAST DU GETAN?" "Ich werde dich aufhalten.
Es wird hier und jetzt enden." "NEIN!"
.......................
Die Senshi landeten auf einem kleinen Hügel vor
der Satdt. Kaum waren sie gelandet erhellte eine gewaltige explosion den
Nachthimmel. Die Sailors zuckten zusammen. "Ist es vorbei?" fragte Bunny.
Haruka sah zum Himmel "ich denke schon"
Auf einmal begann ein Sternschnuppen-Regen. Es waren
die überreste des Raumschiffes. Die Senshi setzten sich auf den Boden
und beobachteten den Himmel.
......................
"Es ist wunderschön, nicht wahr Mamoru?" sagte Bunny.
Er nickte "Ja, das ist es" "Was hast Du Dir gewünscht?" "Bunny, so
lange ich dich habe bin ich wunschlos glücklich" Die beiden gaben
sich einen zärtlichen Kuß. Dann sahen beide wieder zum Himmel.
Auf einmal bemerkte Bunny, daß Ami etwas Abseits saß und traurig
zum Himmel emporschaute. Sie stand auf und ging zu ihr.
.....................
"Ist Dir kalt, Michiru?" fragte Haruka. "Ein wenig" sagte
Michiru träumerisch. Haruka legte zärtlich ihren Arm um sie.
"Besser?" Michiru lächelte
....................
Bunny setzte sich neben Ami. Für einen moment schwiegen
die beiden. "Er hat sich für uns geopfert" sagte Ami plötzlich.
Bunny nickte. "Meinst Du er wird vielleicht auch wiedergeboren?" "Ich weiß
es nicht, aber wenn ich eines aus unseren ganzen Kämpfen bisher gelernt
habe, ist daß man nie die Hoffnung aufgeben darf." Für einen
Augenblick schwiegen Beide wieder uns sahen zum Himmel. "hast Du Dir etwas
gewünscht" fragte Bunny plötzlich. Ami nickte. Bunny stand auf.
"Komm, lass uns nach Hause gehen." sagte sie. "Ja, nach Hause" wiederholte
Ami. Nach und nach setzten sich alle Senshi in Bewegung. Ami drehte sich
noch einmal um und sah in den Nachthimmel. "Danke Hamato!"
Von: Darkside